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Veröffentlicht am 16.12.2021

von der Vergangenheit eingeholt

Was wir verschweigen
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Schauplatz Finnland, Pori: Eine Gruppe von Menschen trifft sich in einem Wochenendhaus bei Pori zu einem Saufcamp. Sie konsumieren Alkohol in rauen Mengen und am Ende ist einer von ihnen tot. Erstochen. ...

Schauplatz Finnland, Pori: Eine Gruppe von Menschen trifft sich in einem Wochenendhaus bei Pori zu einem Saufcamp. Sie konsumieren Alkohol in rauen Mengen und am Ende ist einer von ihnen tot. Erstochen. Die Tat wurde unter Zeugen begangen, der Täter steht fest. Eigentlich ein leicht zu lösender Fall für die Ermittler. Unter der Leitung von Jari Paloviita laufen die Ermittlungen an, seine beiden Kollegen ahnen nicht, dass Jari den Verdächtigen aus seiner Kindheit kennt und ihre Vergangenheit sie verbindet.

"Was wir verschweigen" von Arttu Tuominen ist ein Roman abseits des Mainstreams, was mir sehr gut gefallen hat. Es gibt nicht wie üblich Ermittlungen, die dann zu einem Ergebnis führen, das Ende stellt sich so ganz anders dar. Um nicht zu spoilern, wird aber nicht mehr verraten.

Der Autor fängt die Stimmung gekonnt ein, die Atmosphäre ist irgendwie drückend, trostlos. Er thematisiert die ausufernden Alkoholexzesse der Finnen und die Gewalt, die oft daraus resultiert.

Zitat: "Linda wusste aus Erfahrung, dass die Gründe für ein Kapitalverbrechen in Finnland meistens belanglos waren. Meistens hatte einfach jemand aus der falschen Flasche getrunken oder einen zu langen Schluck aus der gemeinsamen Flasche genommen. "

Neben der Handlung in der Gegenwart gibt es immer wieder Rückblicke auf die gemeinsame Schulzeit von Jari und Antti , die ich stellenweise noch fesselnder fand, als den eigentlichen Handlungsstrang. Durch die Rückblicke wird deutlich, welch tiefe Freundschaft die beiden Jungs damals verband, was wie zusammen erlebt haben. Auch hier kommen die Gefühle der beiden und die Atmosphäre perfekt rüber.

Die Figuren sind unterschiedlich gut gezeichnet. Ich konnte mir ein gutes Bild von Jari und Antti machen, Jaris Kollege Oksman und seine Kollegin Linda bleiben blasser. Wobei Linda im letzten Drittel der Geschichte gar nicht mehr auftaucht.

Fazit. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, ich war vor allem von den Ereignissen aus Jaris Kindheit gefesselt. Das Potential für eine Fortsetzung ist gegeben, ich würde gerne noch mehr über Jari, Linda und Oksman lesen und erfahren, wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 06.12.2021

fesselnder zweiter Teil der Reihe

So eiskalt der Tod
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"So eiskalt der Tod" ist der zweite Fall für Ex-Polizistin Kate Marshall und ihren Assistenten Tristan Harper. Vom ersten Teil „So blutig die Nacht“war ich total begeistert und deswegen auf die Forstsetzung ...

"So eiskalt der Tod" ist der zweite Fall für Ex-Polizistin Kate Marshall und ihren Assistenten Tristan Harper. Vom ersten Teil „So blutig die Nacht“war ich total begeistert und deswegen auf die Forstsetzung sehr gespannt.

Worum geht es? Als Kate mit ihrem Sohn in einem Stausee taucht, entdecken sie die Leiche eines jungen Mannes. Die Polizei geht davon aus, dass Simon ertrunken ist, der Fall wird als gelöst abgehakt. Wenig später wird Kate von Simons Mutter kontaktiert, sie erzählt ihr, dass Simon ein ausgezeichneter Schwimmer war und sie glaubt, dass Simon ermordet wurde. Da Kate durch den Fund der Leiche emotional involviert ist und selbst schon Zweifel am Tod durch Ertrinken hatte, stellt sie mit Tristan Nachforschungen an.

Als das Date von Tristan, die junge Professorin Magdalena Rossi , in der Nähe des Stausees im Nebel spurlos verschwindet, werden Kate und Tristan auch in diesem Fall aktiv. Sie finden heraus dass Magdalena entführt wurde und dass es noch viel mehr verschwundene Personen in den letzten Jahren gab.

Ich habe mich gefreut, die beiden sympathischen Protagonisten wieder zu treffen, die in diesem Teil noch mehr Tiefe gewinnen. Kate und Tristan sind sehr gut skizziert, diesmal erfährt man mehr über Tristan, aber auch Kates Privatleben und die Ereignisse aus Teil 1 spielen eine Rolle.

Erzählt wird die Handlung aus verschiedenen Perspektiven, so dass eine ganz eigene Dynamik entsteht. Im Vordergrund stehen jedoch die Ermittlungen von Kate und Tristan, die dem Täter immer näher kommen.

Ich war von der ersten Seite an gefesselt und habe das Buch regelrecht verschlungen. Die Spannung ist hoch, die Story fesselnd, ein würdiger Nachfolgeband des ersten Teils. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 04.12.2021

zurück in die Vergangenheit zum jungen Tom Thorne

Was dich nicht umbringt
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Ich bin ein Fan der Reihe um Tom Thorne, deswegen war das Prequel für mich ein absolutes Must-Read.

Wir reisen ins Jahr 1996, als es noch keine Handys und in London nur wenige Überwachungskameras gab. ...

Ich bin ein Fan der Reihe um Tom Thorne, deswegen war das Prequel für mich ein absolutes Must-Read.

Wir reisen ins Jahr 1996, als es noch keine Handys und in London nur wenige Überwachungskameras gab. Eine Zeitreise in die Vergangenheit.

Zwei befreundete Mütter sind mit ihren Jungs auf einem Spielplatz nahe einem angrenzenden Wald. Die Jungs spielen ausgelassen im Wald verstecken, wenige Zeit später kommt Josh alleine zurück. Kieron ist spurlos verschwunden.

Die Suche nach Kieron läuft an und Tom Thorne ist mit den Ermittlungen betraut, alles deutet darauf hin, dass Kieron entführt wurde. Es gibt nur einen Augenzeugen, der leider wenig Angaben machen kann. Die Suche läuft an, ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

Die Handlung spielt im Sommer, vor dem Hintergrund der stattfindenden Fußball-EM. Tom Thorne fiebert für seine Mannschaft mit und lernt Rechtsmediziner Phil Hendricks kennen, der auch in den früheren Bänden auftaucht. Hendricks ist schon damals eine auffallende Persönlichkeit, der Beginn einer guten Freundschaft.

Ich habe mich gefreut den jungen Tom Thorne kennenzulernen und bei diesem Fall mitgerätselt. Die Atmosphäre ist perfekt eingefangen, genauso wie die Spannungen zwischen den ungleichen, befreundeten Müttern.

Die Story ist nicht vorhersehbar, ich war bis zum Ende auf dem Holzweg. Und doch wird rückblickend klar, auf wen die kleinen Hinweise deuten, eine Auflösung, die in sich stimmig ist.

Fazit: Ein spannender Fall für Tom Thorne zum miträtseln und eine Zeitreise in die Vergangenheit.

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Veröffentlicht am 24.11.2021

temporeich, fesselnd und hochspannnend

Amissa. Die Vermissten
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Nachdem ich von vom ersten Teil der Amissa Trilogie begeistert war, war ich auf die Fortsetzung "Amissa. Die Vermissten" schon sehr gespannt. Der Teil setzt nahtlos an die Handlung an, Rica und Jan Kantzius ...

Nachdem ich von vom ersten Teil der Amissa Trilogie begeistert war, war ich auf die Fortsetzung "Amissa. Die Vermissten" schon sehr gespannt. Der Teil setzt nahtlos an die Handlung an, Rica und Jan Kantzius versuchen immer noch, mehr über die Organisation Amissa herauszufinden. Doch die Ereignisse überschlagen sich. Jan wird bei einem Treffen mit einer Informantin fast erschossen und schafft es nur mit Mühe, zu entkommen. Doch als er nach Hause kommt, ist Rica verschwunden: entführt. Jan setzt alles daran, seine Frau zu retten...

Wow, was für ein spektakulärer zweiter Teil, noch temporeicher, noch spannender als der erste Teil der Trilogie. Das liegt zum einen daran, dass Rica und Jan diesmal selbst in lebensbedrohliche, ausweglos erscheinende Lagen kommen, zum anderen an dem brisanten Thema. Missing Order: Eine Organisation, bei der man Menschen bestellen kann. Fremde oder auch Menschen, die man kennt, mit denen man alles machen kann und die Organisation räumt danach auf. Eine absolut schockierende Vorstellung, in diesem Thriller erschreckend realistisch beschrieben.

Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd, ich war von der ersten Seite an in der Story und habe mit Rica und Jan mitgefiebert, Kopfkino pur. Die Handlung ist teils schonungslos brutal, das Tempo hoch, es gibt viel Action und jede Menge Spannung.

Fazit: Was für eine spektakuläre Fortsetzung, ich bin restlos begeistert.

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Veröffentlicht am 14.11.2021

ein Wettlauf gegen die Zeit

State of Terror
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Auf „State of Terror“ aus der Feder von Hillary Rodham Clinton & Louise Penny war ich sehr gespannt, da ich beide Bücher von Bill Clinton & James Patterson gelesen habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. ...

Auf „State of Terror“ aus der Feder von Hillary Rodham Clinton & Louise Penny war ich sehr gespannt, da ich beide Bücher von Bill Clinton & James Patterson gelesen habe. Und ich wurde nicht enttäuscht.


Ellen Adams wird nach den Neuwahlen die neue Außenministerin, sie übernimmt damit eine schwere Aufgabe.

Bombenanschläge in London, Paris und Frankfurt, bei denen unzählige Unschuldige ihr Leben verlieren, erschüttern die Menschen weltweit. Ellens Sohn Gil ist knapp einem Anschlag auf einen Bus entkommen, Ellen setzt alle Hebel in Bewegung, um den Terroristen auf die Spur zu kommen und weitere Anschläge zu verhindern. Eine anonyme Warnung führt nach Pakistan, schnell wird klar dass auch in den USA Anschläge geplant sind. Wird Ellen Adams die Anschläge noch verhindern können?


Dieser Thriller ist im Stil typisch amerikanischer Blockbuster geschrieben. Wechselnde Stränge und Sichtweisen schaffen eine eigene Dynamik. Der Schreibstil ist locker, lässt sich flüssig lesen, ich war von der ersten Seite an gefesselt und wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.


Ellen Adams ist die perfekte Protagonistin, eine toughe, sympathische Frau, die ihren Weg geht, alles macht um ihr Land vor Anschlägen zu bewahren. Sie wirkt menschlich, eine Figur an der man als Leser ganz nah dran ist. Durch sie bekommt man Insidereinblicke in die Arbeit der Regierung, politische Entscheidungen, man hat das Gefühl ein durchaus realistisches Szenario zu verfolgen.

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn irgendwann ist klar, wann die Bomben detonieren werden, die Frage ist, wo sie sich befinden. Ellen reist nach Pakistan, Russland und stattet dem Ex-Präsidenten einen Besuch ab. Letztlich kommt Ellen einem unfassbar perfiden Komplott auf die Spur, das bis ins Weiße Haus reicht.


Ein wenig werden Klischees bedient: Die USA als Retter der Welt und die üblichen Feindbilder, doch das hat mich nicht wirklich gestört. Ich bin begeistert, der Thriller ist beste Unterhaltung und bietet zudem eine Steilvorlage für eine Verfilmung,


Fazit: Spannender Politthriller, ein richtiger Pageturner, der mich begeistert hat.

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