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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2025

Warum wir unperfekt goldrichtig sind

Goldrichtig
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Nora Imlau hat mit ihrem Buch "Goldrichtig" eine Art Hühnersuppe für die Seele von Müttern geschaffen. Unter kleinen Oberthemen gibt es immer ein paar Sätze zum Wohlfühlen, zum Nachdenken, zum Schmunzeln ...

Nora Imlau hat mit ihrem Buch "Goldrichtig" eine Art Hühnersuppe für die Seele von Müttern geschaffen. Unter kleinen Oberthemen gibt es immer ein paar Sätze zum Wohlfühlen, zum Nachdenken, zum Schmunzeln oder auch, um ein wenig sentimental zu werden. Dazu gibt es wunderschöne Illustrationen, in schönen Farben gehalten, die das Thema untermalen. Vermittelt wird hauptsächlich das Gefühl, dass auch im Unperfekten gute Bindungen und Beziehungen entstehen können, dass der Sturm oft mehr zusammen schweißt als der ewige Sonnenschein. Es gibt der Leserin Botschaften mit, die das Herz berühren. Die Hauptbotschaft lautet wie der Buchtitel "Ihr seid GOLDRICHTIG, wie Ihr seid."
Ein Buch, das man jeder guten Freundin, die auch Mutter ist, in die Hand drücken und schenken sollte, um ihr zu sagen, dass es absolut okay ist, fünf gerade sein zu lassen.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Gute Unterhaltung bis zum Schluss

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Kelly Mullens "Die Einladung - Mord nur für geladene Gäste" ist für mich persönlich eine klassische Anlehnung an den alten Film "Eine Leiche zum Dessert". Eine gewisse Anzahl Menschen befindet sich in ...

Kelly Mullens "Die Einladung - Mord nur für geladene Gäste" ist für mich persönlich eine klassische Anlehnung an den alten Film "Eine Leiche zum Dessert". Eine gewisse Anzahl Menschen befindet sich in einer riesigen Villa, die zugeschneit ist. Es gibt eine Leiche, und es liegt auf der Hand, dass einer im Haus der Mörder bzw. die Mörderin sein muss.
Mimi, eine schrullige Frau in den Siebzigern, befindet sich unter den Gästen, ebenso ihre Enkeltochter Addie, die das beliebte Computerspiel "Murderscape" mitentwickelt hat. Die beiden beschließen, herauszufinden, wer für die Tat verantwortlich ist und führen auf eigene Faust Ermittlungen durch.
Wer einen großen Spannungsbogen erwartet, wird in diesem Cosy Crime nicht bedient. Allerdings erwartet die Leser eine recht amüsante Lektüre mit vielen unterschiedlichen Charakteren und Unterhaltungen, einer Menge Wissen über Computerspiele und deren Aufbau sowie einem großen Haus mit vielen Gängen. Mir persönlich hat Mimis sehr schroffer Charakter sehr gut gefallen und ich hatte dementsprechend ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Der radelnde Detektiv ermittelt weiter

Post, Mord und Provinzgeflüster - Das Geheimnis der Rosengärtnerin
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Der zweite Band von "Post, Mord und Provinzgeflüster" gefällt mir persönlich noch besser als der erste. Wieder ermittelt Sully Morland, der eigentlich nur als Briefträger in dem beschaulichen Luxemburg ...

Der zweite Band von "Post, Mord und Provinzgeflüster" gefällt mir persönlich noch besser als der erste. Wieder ermittelt Sully Morland, der eigentlich nur als Briefträger in dem beschaulichen Luxemburg arbeitet. Durch seinen vorherigen Beruf beim BKA kann er es jedoch nicht so wirklich lassen, eigene Ermittlungen und Analysen aufzustellen, und als die leidenschaftliche Hobbygärtnerin Charlotte Dupong ihn darum bittet, herauszufinden, ob ihr Lebensgefährte sie hintergeht, ist er mit von der Partie.
Natürlich unterstützt ihn seine Patentante Rose wieder kräftig bei den Ermittlungen.
Den besonderen Reiz dieses cosy crimes machen definitiv die Charaktere aus: Die fürsorgliche Patentante Rose, die nur all zu gerne ermittelt, sowie ihre Familie als auch Claire, die Dorfpolizistin, bei der man als Leser irgendwie immer wieder hofft, dass da vielleicht mal ein Funke überspringt.
Das Buch habe ich erneut verschlungen, da es sich einfach um ein angenehm zu lesenden Krimi handelt, den man gemütlich bei einem Kaffee auf dem Sofa weg lesen kann.
Absolut sympathische Charaktere, ab und zu mal etwas Letzelbürgisch und viel Spaß beim Miträtseln sind garantiert. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Cosy crime in Italien mit tollen Charakteren

Sirmione & Mord - Pizza, Pasta, Tod
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Das Cover hält, was der erste Eindruck verspricht. Es wird gemütlich mediterran, Mord und Ermittlungen inklusive.
Wolf September hat ein Werk erschaffen, das zumindest mir ein paar angenehme Lesestunden ...

Das Cover hält, was der erste Eindruck verspricht. Es wird gemütlich mediterran, Mord und Ermittlungen inklusive.
Wolf September hat ein Werk erschaffen, das zumindest mir ein paar angenehme Lesestunden geschenkt hat.

Zum Geschehen: Niels und seine Schwester Sofia fahren nach Italien, wo sie eigentlich nur das Erbe in Bargeld umsetzen wollen, das ihnen die beste Freundin ihrer Mutter hinterlassen hat: Eine prächtige Villa am Gardasee und ein gut laufendes Restaurant. Allerdings taucht kurz nach ihrem Eintreffen in Sirmione auch schon eine Leiche auf, und zwar nicht irgendwo, sondern in ihrem Restaurant.
Da Niels und seine Schwester sich von Verdächtigungen freimachen wollen, beginnen sie, auf eigene Faust zu ermitteln. Unterstützung erhalten sie dabei u. a. von ihrer Haushälterin Francesca sowie von Domenico, dem Obst- und Gemüsehändler von nebenan.
Damit sind wir eigentlich auch schon genau an dem Punkt angelangt, der dafür gesorgt hat, dass "Sirmione & Mord - Pizza, Pasta, Tod" mich wunderbar unterhalten hat. Sehr kurzweilig beschreibt Wolf September nicht nur die Ermittlungen rund um den Mord sondern auch die Charaktere. Niels und Sofia sind halt echte Geschwister, die eine gute Bindung zueinander haben und sich dementsprechend auch mal necken und streiten. Besonders aber ist mir neben dem Hund Al Bano die Haushälterin Francesca ans Herz gewachsen. So stelle ich mir die perfekte Mamma in Italien vor. Immer einen guten Kaffee und etwas leckeres zu essen zur Hand, kennt den Tratsch und Klatsch aus dem Dorf perfekt, zumal sie einfach alles mitbekommt.
Ein Krimi, der mit tollen Charakteren und einer angenehmen Spannung einhergeht und außerdem für eine gehörige Portion Fernweh und Sehnsucht nach Urlaub sorgt. Ich freue mich auf eine Fortsetzung, wann auch immer die erscheint.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Grandiose Bereicherung für jedes Eltern-Kind-Verhältnis

Das Bumerangbuch - Stärke deine mentalen Superkräfte!
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Ich habe das Bumerangbuch von Wouter de Jong gemeinsam mit meiner achtjährigen Tochter durchgearbeitet, möchte aber dazu sagen, dass sie eine sehr reflektierte Person und sehr gute Leserin ist. Es kann ...

Ich habe das Bumerangbuch von Wouter de Jong gemeinsam mit meiner achtjährigen Tochter durchgearbeitet, möchte aber dazu sagen, dass sie eine sehr reflektierte Person und sehr gute Leserin ist. Es kann also sein, dass manch einer meine Meinung über das geeignete Alter nicht teilt.
Das Buch ist toll aufgebaut: Nach einem gemeinsamen Start wird das Buch abwechselnd von einem Elternteil oder einer Vertrauensperson und dann von dem Kind bearbeitet. Es werden viele Fragen gestellt und auch Anregungen gegeben. Das Interaktive (in dem Buch wird auch gemalt und geschrieben) und auch das Belohnungssystem, das Wouter de Jong für die Kinder vorsieht, sorgen dafür, dass das Buch relativ fix durchgearbeitet wird. Meine Kleine war mit absoluter Freude dabei. Klar, ich schaue grundsätzlich schon, was mein Kind so macht und frage viel nach; trotzdem gibt es Dinge, die man eben nicht weiß, sondern nur vermutet. Eine der Aufgaben der Eltern im Buch war es, richtige Antworten für das Kind zu geben. Und obwohl ich der Meinung war, ich kenne mein Kind ganz genau, lag ich doch dreimal daneben, was mir nachdrücklich in Erinnerung geblieben ist. Manche Dinge werden eben nicht wirklich besprochen - da denkt man eben einfach nur, man kennt doch sein Kind.
Ich kann das Buch von Wouter de Jong nur jedem empfehlen, der sich gerne mit der Erziehung und einer gesunden Beziehung zu seinem Kind auseinandersetzen möchte. Es war für uns eine kurzweilige Unterhaltung, die uns sowohl zum Lachen als auch zum gemeinsamen Nachdenken gebracht hat.

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