Immer unter Beobachtung - die Spannung ist hoch
Der NachbarSarah, die in der Vergangenheit als Anwältin tätig war, zieht mit ihrer Tochter an den Stadtrand von Berlin – in eine ruhige, beschauliche Vorstadtidylle der Häuser mit gleichem Aussehen. Doch zu ihrer ...
Sarah, die in der Vergangenheit als Anwältin tätig war, zieht mit ihrer Tochter an den Stadtrand von Berlin – in eine ruhige, beschauliche Vorstadtidylle der Häuser mit gleichem Aussehen. Doch zu ihrer bekannten Monophobie – der Angst allein zu sein, schleicht sich bald eine neue Angst. In ihrer Umgebung bzw. ihrem Haus geschehen eigenartige Dinge – es wird für sie eingekauft, Blumen werden gegossen, Müll wird entsorgt. Es scheint, als wäre sie nicht allein mit ihrer Tochter im Haus. Hat sie einen Stalker?
Das Buch beginnt mit einigen Kapiteln, die wie man später erfährt, einige Zeit vor der eigentlichen Haupthandlung spielen. Doch auch bei dieser so quasi Einleitung ist die Spannung sehr schnell hoch. Generell ist man sehr schnell mitten drinnen im Geschehen und damit in einer Spannung. Man liest die Kapitel einfach, hat permanent ein ungutes Gefühl und steht permanent unter Strom. Natürlich auch den kurzen Kapiteln geschuldet und den Cliffhängern an den Kapitelenden.
Man wird nicht verschont vor möglichen Verdächtigen, Wendungen, falschen Spuren und womit ein Thriller Autor noch so aufwarten kann. Die Geschichte hat eine gewisse Logik, auch wenn man während des Lesens auch manchmal etwas an sich selbst zweifelt, ob diese Geschichte wirklich so abgedreht sein kann. Viel mehr lässt sich hier nun nicht dazu sagen, ohne dass man spoilert.
Für mich war es erst der zweite Fitzek wie ich gestehen muss und diese wendungs- und temporeiche Geschichte hat mich animiert dies zu ändern.