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Veröffentlicht am 07.12.2023

wunderschöner weihnachtlicher Wohlfühlroman

Ein Herrenhaus zum Verlieben
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Tara hat in New York eine kleine Eventagentur, die alles andere als gut läuft. Per Zufall erhält sie den Auftrag das malerisch gelegene Herrenhaus der Familie ...

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Tara hat in New York eine kleine Eventagentur, die alles andere als gut läuft. Per Zufall erhält sie den Auftrag das malerisch gelegene Herrenhaus der Familie Swan in Cornwall für die geplante Familienweihnachtsfeier zu richten und die Feier eigenständig zu planen. Leider stellt sich der Besitzer des Herrenhauses als unfreundlicher Weihnachtsgrinch heraus, der Tara die Planung nicht einfach macht! Lest selbst wie es ihr dabei ergeht!

Ich mag den Schreibstil von Karin Lindberg sehr. Diesmal hat sie eine absolut süße und romantische Liebesgeschichte mit viel vorweihnachtlichem Flair geschrieben. Die Charaktere sind etwas eigen und stellenweise etwas überzogen dargestellt. Trotzdem habe ich sie sehr ins Herz geschlossen. Insbesondere den verbalen Schlagabtausch zwischen Tara und Emery habe ich genossen und mich sehr darüber amüsiert.

Auch das Setting mit dem weihnachtlichen Cornwall, der netten Dorfgemeinschaft und dem stilvollen Herrenhaus ist wunderbar gelungen und hat mich in eine andere Welt abtauchen lassen.

Im Mittelpunkt steht diesmal eindeutig die Liebesgeschichte. Wenn man viel Romantik und Gefühl möchte und nicht unbedingt viel Tiefgang erwartet, dann ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Mir hat es Spaß gemacht Tara bei den Weihnachtsplanungen zu begleiten, und ich bin den ganzen Tag Weihnachtslieder summend durch die Gegend gelaufen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz und das Buch ist sehr unterhaltsam zu lesen.

Fazit: Eine warmherzige vorweihnachtliche Lovestory, die mir angenehme Wohlfühlstunden und gute Laune beschert hat. Wenngleich das Ende vorhersehbar ist, so empfand ich die Geschichte als schönes Weihnachtsmärchen zum Träumen und Abschalten.

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Veröffentlicht am 07.12.2023

Nette Kochbuchidee

Brot sucht Aufstrich
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ch besitze schon einige Brotbackbücher von Valesa Schell und backe daraus sehr gerne Brot. Daher war ich sehr gespannt auf ihr neues Buch „Brot sucht Aufstrich“, erschienen im Verlag Ulmer.

Auf 168 Seiten ...

ch besitze schon einige Brotbackbücher von Valesa Schell und backe daraus sehr gerne Brot. Daher war ich sehr gespannt auf ihr neues Buch „Brot sucht Aufstrich“, erschienen im Verlag Ulmer.

Auf 168 Seiten sind 60 herzhafte und süße Brotaufstriche, sowie Rezepte für Butter Boards enthalten. Zu Beginn gibt es eine Einführung und eine kleine Warenkunde mit den wichtigsten Zutaten, die man im Hause haben sollte. Die Rezeptvielfalt ist enorm. Es gibt vegetarische und vegane Rezepte, aber auch 3 Aufstriche mit Fisch.

Es gibt auch ein größeres Kapitel mit Butter-Boards. Diese sehen unglaublich toll aus und eignen sich sehr gut für ein Buffet oder eine Feier. Es scheint momentan modern zu sein mit Butter-Boards. Für mich war es komplett neu. Mangels Gelegenheit habe ich sie noch nicht ausprobiert, aber wenn der nächste Besuch kommt, werde ich mir ein Butterboard aussuchen und testen.

Es folgt noch ein Kapitel mit Chutneys und Relishes und am Ende gibt es noch süße Aufstriche wie z.B. Schoko-Maronencreme.

Die Rezepte sind übersichtlich aufgeführt und sehr schön und appetitlich illustriert. Es sind immer drei Varianten aufgeführt, je nachdem ob man von Hand, mit Mixer oder Pürierstab arbeitet.

Ein besonderes Plus ist es, dass auch die Herstellung von Frischkäse, Joghurt sowie Kräutersalzen gezeigt wird. Ein wenig hat mich bei den herzhaften Aufstrichen gestört, dass fast alle mit Knoblauch sind, den ich leider nicht vertrage. Klar man kann den Knobi auch weglassen, aber dann fehlt doch meistens der gewisse Pfiff.

Fazit: Alles in allem ein interessantes Kochbuch mit leckeren Aufstrichrezepten. Etliche der Rezepte kannte ich schon in ähnlicher Form. Komplett neu waren für mich die Butterboards.

Veröffentlicht am 04.12.2023

toller Auftaktband einer neuen Krimireihe

Die Kunst des Bösen: Ein Krimi aus London
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„Die Kunst des Bösen“ ist der Auftaktband der Krimiserie um die Ermittlerinnen Emma Walker, Isla Wright und Abigail Ferguson, die gemeinsam eine Detektei in London betreiben. Geschrieben wird diese Reihe ...

„Die Kunst des Bösen“ ist der Auftaktband der Krimiserie um die Ermittlerinnen Emma Walker, Isla Wright und Abigail Ferguson, die gemeinsam eine Detektei in London betreiben. Geschrieben wird diese Reihe unter dem Pseudonym @edwardspencersmith_author Dahinter verbergen sich Ariane Lambert, Drea Summer und Heidi Troi, die allesamt ein Garant für Spannung sind.

Ein brutaler Serienmörder treibt in London sein Unwesen. Bereits fünf Frauen scheinen ihm zum Opfer gefallen zu sein. Zusätzlich setzt ein Zeitungsartikel die Polizei unter Druck, so dass Scotland Yard sich inoffziell von den 3 Privatdetektivinnen Unterstützung holt. Beim Lesen darf man auch in die Graffitiszene Londons eintauchen. Lasst euch überraschen.

Das Cover sieht absolut vielversprechend aus und lässt direkt schon Spannung erwarten. Und kaum ist man ins Buch eingetaucht, packt einem auch schon eine fesselnde Atmosphäre. Der Spannungsbogen ist permanent vorhanden und man mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende ist nicht vorhersehbar, wenngleich ich eine leichte Ahnung hatte.

Drei weibliche Ermittler als Hauptprotagonisten! Das ist mal ganz etwas anderes und ich finde die Idee toll. Die Ermittlerinnen wurden authentisch und sympathisch dargestellt, so dass man mit ihnen richtig mitfiebern kann. Dieser Band ist größtenteils aus der Sicht von Isla geschrieben.

Der Schreibstil ist sehr fesselnd, und zusätzlich liest er sich sehr lebendig und auch ein wenig unterhaltsam.

Fazit: Ein toller Auftaktband zu einer vielversprechenden Krimiserie! Nahtlos werde ich jetzt den zweiten Teil lesen! Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 04.12.2023

sehr atmosphärischer fesselnder Krimi

Das Netzwerk des Blutes: Ein Krimi aus London
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„Das Netzwerk des Blutes“ ist der zweite Teil der London-Krimi-Serie um die Privatermittlerinnen Walker, Wright & Ferguson. Die Reihe erscheint unter dem Pseudonym @edwardspencersmithauthor im @empireverlag ...

„Das Netzwerk des Blutes“ ist der zweite Teil der London-Krimi-Serie um die Privatermittlerinnen Walker, Wright & Ferguson. Die Reihe erscheint unter dem Pseudonym @edwardspencersmithauthor im @empireverlag .

Band 1 “Die Kunst des Bösen“ hat mich schon richtig gefesselt und der zweite Teil steht dem in nichts nach. Dieser Band ist aus der Sicht von Abigail geschrieben. Diesmal geht eine Meldung einer Frau ein, deren Mann vermisst wird. Es stellt sich heraus, dass er der Sohn eines Millionärs ist und tatsächlich gibt es auch eine Lösegeldforderung. Geht es wirklich nur ums Geld? Lest es unbedingt selbst, ich kann euch das Buch und die Reihe sehr empfehlen und möchte nichts vorweg nehmen.

Auch diesmal kommt wieder sehr schnell Spannung auf, die sich dann kontinuierlich steigert. Man wird beim Lesen in die dunkelsten Ecken Londons geführt, die man real nicht aufsuchen möchte. Das Buch steckt voll düsterer Atmosphäre, so dass einem immer wieder die ein oder andere Gänsehaut überkommt.

Der Spannungsbogen ist hoch und es gibt ein Ende, mit dem man nicht rechnen konnte. Als gewiefte Krimileserin habe ich häufig eine richtige Ahnung, aber diesmal lag ich falsch. Zusätzlich zur Spannung sind auch ernste Themen und Tiefgang eingebaut. So geht es unter anderem um Organhandel und es tun sich regelrecht menschliche Abgründe auf.

Die drei Autorinnen Ariana Lambert, Drea Summer und Heidi Troi haben hier wirklich eine absolut fesselnde Krimireihe geschrieben. Ich bin gespannt, welche der drei Autorinnen für diesen Band verantwortlich ist. Von meiner Seite gibt es auf jeden Fall wieder eine Leseempfehlung für alle Krimi- und Thrillerfans.

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Veröffentlicht am 30.11.2023

ganz wunderbarer Herzensroman

Mandelfieber
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Bei „Mandelfieber“ handelt es sich um Band 6 der Reihe "Irland – Von Cider bis Liebe". Die einzelnen Bände sind unabhängig voneinander lesbar, auch wenn einem Protagonisten aus den Vorgängerbänden begegnen.

Diesmal ...

Bei „Mandelfieber“ handelt es sich um Band 6 der Reihe "Irland – Von Cider bis Liebe". Die einzelnen Bände sind unabhängig voneinander lesbar, auch wenn einem Protagonisten aus den Vorgängerbänden begegnen.

Diesmal geht es um Vic, die in New York lebt. Wegen einem One-Night-Stand mit Folgen heiratet sie kurz entschlossen William O’Sullivan, den sie nicht wirklich kennt und fliegt mit ihm in seine irische Heimat. Die herzliche O’Sullivan-Familie kennt man bereits aus den Vorgängerbänden. Lest selbst, wie es Vic dort ergeht.

Ich liebe die Bücher und den gefühlvollen Schreibstil von Madita Tietgen sehr. Mit diesem Buch hat sich mich wieder mitten ins Herz getroffen. Ich habe alle Emotionen durchlebt. Ich musste nicht nur schmunzeln, sondern mehrfach laut lachen. Der Schreibstil ist stellenweise voller Humor und Situationskomik. Aber auch Romantik, Gefühl und Emotionen kommen nicht zu kurz. So war ich gegen Ende so ergriffen, dass ich ein paar Tränen verdrücken musste. Die Liebesgeschichte ist wunderschön und sehr emotional. Der Familienzusammenhalt der O’Sullivans wurde wieder ganz wunderbar dargestellt und bringt einiges an Tiefgang mit hinein. Aber es geht noch um weitere ernste Themen, die aus dem wahren Leben gegriffen sein könnten.

Hier noch 2 sehr schöne Zitate. Die Auswahl ist mir richtig schwer gefallen bei der Vielzahl an schönen Stellen. “Es lag so viel Herzlichkeit im Raum, sie hätte nur ihre Hand ausstrecken müssen und hätte die Zuneigung aus der Luft greifen können.“ (S. 224). Und hier noch ein Beispiel für die ernsteren Themen: „Manchmal muss man den Schmerz und die Angst zulassen, um die Kontrolle über sie zu gewinnen. (S. 290).

Fazit: Madita Tietgen hat mich mit diesem feinfühligen und tiefsinnigen Liebesroman wieder mitten ins Herz getroffen und mir wunderbare Lesestunden beschert. Ich kann diesen Roman wärmstens empfehlen.

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