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Veröffentlicht am 11.09.2021

Weisser Sand und schmutzige Geschäfte

Weißer Sand
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Darum geht es:
Kaum ist Birger Andresen aus seinem Sabbatjahr zurück, geht es auch schon rund. In der Polizeistation Scharbeutz taucht ein Mann auf, der bei einem nächtlichen Strandspaziergang mit seiner ...

Darum geht es:
Kaum ist Birger Andresen aus seinem Sabbatjahr zurück, geht es auch schon rund. In der Polizeistation Scharbeutz taucht ein Mann auf, der bei einem nächtlichen Strandspaziergang mit seiner Frau überfallen und niedergeschlagen wurde. Als er wieder zu sich kommt, ist seine Frau verschwunden. An Einzelheiten kann sich der Mann nicht erinnern. Weil dem Scharbeutzer Polizisten die Sache komisch vorkommt, zieht er Birger Andresen und seinen Kollegen von der Mordkommission hinzu.
Kurze Zeit später stößt ein Schwimmer bei seiner morgendlichen Runde auf eine Leiche. Aber es ist nicht die Leiche einer Frau, sondern die eines Mannes. Die Vermisste kann es also nicht sein. Wer ist der Tote? Und wo ist die Vermisste?
Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kommissare auf ein Netz aus Drogen, Gewalt und allerhand mehr.

Meine Meinung:
Wieder ein spannender Fall mit Birger Andresen. Im 11. Fall stehen für Birger Andresen nicht nur beruflich sondern auch privat einige wichtige Entscheidungen an. Der Leser wird auch in diesem Fall wieder zum mitraten bei der Tätersuche animiert und wird mitgenommen in die Schickeria von Scharbeutz. Wir tauchen ein in ein Millieu aus Gewalt, Drogen und jede Menge menschliche Abgründe.

„Weisser Sand“ ist der inzwischen 11. Fall mit Birger Andresen. Man kann dieses Buch aber auch gut als Einzelband lesen. Vorkenntnisse aus den Vorgängerbänden sind nicht unbedingt erforderlich.

Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Es lässt sich angenehm lesen und man kommt zügig voran. Das 237 Seiten lange Buch ist in 34 Kapitel unterteilt. So kann man es gut in einem Rutsch, aber auch in mehreren Abschnitten lesen.

Mein Fazit:
Ein MUSS für alle Birger Andresen Fans. Für alle Fans von guten Küsten-Krimis meine absolute Leseempfehlung. 5 Sterne von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.09.2021

Wird nicht mein Lieblingsbuch

Tod in der Schorfheide
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Darum geht es:
Es brennt in der Schorfheide. Mitten in der Nacht wird ein Feuer in einem alten Forsthaus gemeldet. Als das Feuer gelöscht ist, wird eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche gefunden? ...

Darum geht es:
Es brennt in der Schorfheide. Mitten in der Nacht wird ein Feuer in einem alten Forsthaus gemeldet. Als das Feuer gelöscht ist, wird eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche gefunden? Es stellt sich heraus, dass der Mann bei lebendigem Leib verbrannt ist. Wer ist der Mann? Und warum musste der auf so grausame Weise sterben? Kurze Zeit später wird eine Schülerin vermisst. Sie ist nicht mit ihrer Klasse von einer Klassenfahrt zurückgekommen. Schnell stellt sich heraus, dass sie an der Klassenfahrt gar nicht teilgenommen hat. Doch wo steckt das Mädchen? Nach und nach wird deutlich, dass beide Fälle in Zusammenhang stehen könnten. Doch worin liegen ihre Gemeinsamkeiten? Kommissarin Stach stochert im Dunkeln. Die Hintergründe für den Mord führen sie in die Vergangenheit. Doch sämtliche Zeugen hüllen sich in Schweigen. Wird es Kommissarin Stach gelingen, das vermisste Mädchen lebend zu finden?

Meine Meinung:
Es geht direkt spannend los mit dem Feuer und der Leiche im alten Forsthaus. Ein weiterer spannender Fall mit der vermissten Schülerin schließt sich an. Man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind treffend beschrieben. Man hat direkt zu jedem ein Bild vor Augen. Nachdem man dann in beiden Teilen angekommen ist, zieht sich die Geschichte allerdings doch recht in die Länge. Über weite Teile wird ermittelt aber ohne Ergebnis. Das ist auf Dauer für den Leser doch recht ermüdend. Auch werden hier im Buch viele Klischees bedient. Die eine Kommissarin ist mit einer Frau verheiratet und hat ihre liebe Mühe mit dem pubertierenden Sohn der Partnerin. Die zweite Kommissarin ist eine alleinerziehende Mutter und obendrauf noch Farbig. Dessen neuer Vorgesetzter hat ein Problem mit arbeitenden Müttern ... Das war mir dann doch etwas viel. Und obendrein hat das alles für die Geschichte nicht wirklich was getan. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Der Schreibstil ist flüssig. Das 383 Seiten lange Buch ist in 66 Kapitel unterteilt. So kann man es bequem auch in mehreren Abschnitten lesen.

Mein Fazit:
Spannend ja, aber mit etlichen Längen. Für mich ist das nicht unbedingt ein Page-Turner. Ich habe es nicht in einem Rutsch durchgelesen und vergebe hier 3 Sterne.


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Veröffentlicht am 03.09.2021

Frau Maier im Kannibalen-Kochtopf

Frau Maier macht Dampf
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Darum geht es:
Frau Maier macht einen Krankenbesuch bei ihrer Freundin Elfriede. Dabei versucht Elfriede Frau Maier von einem Wellnessurlaub zu überzeugen. Davon ist Frau Maier anfangs gar nicht begeistert. ...

Darum geht es:
Frau Maier macht einen Krankenbesuch bei ihrer Freundin Elfriede. Dabei versucht Elfriede Frau Maier von einem Wellnessurlaub zu überzeugen. Davon ist Frau Maier anfangs gar nicht begeistert. Was soll sie denn in einem Wellness-Hotel? Und wer soll die Katze versorgen? Aber Elfriede hat ein ganz besonderes Schmankerl für Frau Maier. In dem Hotel in den Steiermark ist nämlich erst kürzlich der Direktor verschwunden. Das überzeugt Frau Maier und sie fährt los. Wäre doch gelacht, wenn sich nicht herausfinden lassen würde, wo der Herr Direktor abgeblieben ist. Ihre Neugier ist geweckt. Und es dauert nicht lange, als Frau Maier zwischen den ganzen Beauty-Behandlungen, Sauna, Massagen und Thermalbädern auch eine Leiche findet. Abends im Whirlpool. Aber woran ist der Herr denn bitte gestorben? War die Wellness für ihn zu viel? Oder wurde er doch umgebracht? Schneller als sie denkt ist Frau Maier wieder mittendrin statt nur dabei. Und genauso schnell ist sie auch selbst in Gefahr. Wird Frau Maier Licht ins Dunkel bringen können?

Meine Meinung:
Wer Frau Maier kennt, wird sagen: Das ist wieder typisch für sie. Wer Frau Maier noch nicht kennt, wird sie sehr schnell kennen- und vor allen Dingen liebenlernen.
Ein toller und spannender Cosy-Crime-Fall. Es wird ermittelt und geht weder blutig noch brutal zu. Trotzdem ist es spannend und man wird immer wieder zum mitraten animiert.

„Frau Maier macht Dampf“ ist der inzwischen 5. Band um die „deutsche Miss Marple“. Das Buch lässt sich aber ohne Weiteres als Einzelband lesen. Vorkenntnisse aus den Vorgängerbände sind hier nicht erforderlich.

Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Es lässt sich angenehm lesen und man kommt zügig voran. Das 278 Seiten lange Buch ist 8 Kapitel unterteilt. Diese sind nochmals in mehrere Abschnitte unterteilt. So kann man das Buch prima in einem Rutsch oder auch in mehreren Etappen lesen.

Mein Fazit:
Eine wundervolle, leichte und trotzdem spannende Unterhaltung für alle Fans von Frau Maier, Wellness-Hotels und/oder Cosy-Crime, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Ich habe es wieder sehr genossen und würde es jederzeit weiterempfehlen. Von mir gibt es hier 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.09.2021

Mord im Wendland

Mord im Wendland
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Darum geht es:
Zwei Männer sollen einen Wolf töten, der in der Nähe von Gorleben sein Unwesen treibt. Doch dazu kommt es nicht, denn die beiden entdecken bei ihrem nächtlichen Streifzug einen versteckt ...

Darum geht es:
Zwei Männer sollen einen Wolf töten, der in der Nähe von Gorleben sein Unwesen treibt. Doch dazu kommt es nicht, denn die beiden entdecken bei ihrem nächtlichen Streifzug einen versteckt liegenden Bauernhof. In dem Wohnhaus stoßen die beiden Wilderer auf 2 Leichen. Sie flüchten auf die Landstraße und wollen per Anhalter weiter. Dabei werden sie ausgerechnet von der Dorfpolizistin Sabine Langkafel aufgegabelt. Die beiden Wilderer erzählen ihr von den beiden Leichen in den Bauernhaus und einem Jungen, den der eine im Wald gesehen haben will. Die Polizistin beginnt zu ermitteln. Wer waren die beiden Toten, die dort fast 40 Jahre unbemerkt gewohnt haben? Nirgendwo findet sich ein Hinweis auf ihre Identität. Nach und nach lüftet die Polizistin die Geheimnisse um den alten Bauernhof und gerät dabei tief in die Geschichte um die Region um Gorleben. Doch wird sie diesen mysteriösen Fall lückenlos aufklären können.

Meine Meinung:
Hier haben wir es mit sehr spannenden Ermittlungen in der jüngeren Vergangenheit um das Endlager Gorleben zu tun. Wir werden in die Gebräuche eines indischen Ashrams entführt. Auch werden wir immer wieder zum spekulieren und miträtseln bei den „wahren“ Identitäten der Bauernhofbewohner animiert. Die Charaktere sind gut und treffend beschrieben. Man hat direkt zu jedem ein Bild vor Augen und kann sich gut in die jeweilige Situation hineinversetzen. Mit einigen Charakteren fiebert man direkt mit.

Der Schreibstil ist leicht und eingängig. Es lässt sich sehr gut und flüssig lesen und man kommt zügig voran. Das insgesamt 409 Seiten lange Buch ist in 56 Kapitel unterteilt. So kann man es sehr gut in einem Rutsch, aber auch in mehreren Abschnitten unterteilt lesen.

Mein Fazit:
Ein sehr gelungener und spannender Regional-Krimi, auch wenn auf allzu viel Blutvergießen verzichtet wird. Ein Krimi, der einlädt zum Mitraten und der uns mitnimmt auf eine spannende Reise in die jüngere Vergangenheit um die Region um Gorleben. Ich würde es jederzeit weiterempfehlen und vergebe hier 5 Sternchen.

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Veröffentlicht am 28.08.2021

Alina Grimm ermittelt

Nichts als Staub
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Darum geht es:
Alina Grimm ist mit Leib und Seele Streifenpolizistin in Hamburg. Doch als am Phoenixplatz eine Leiche auftaucht, erwacht in ihr die Ermittlerin. Hat es doch den Anschein, als wäre es das ...

Darum geht es:
Alina Grimm ist mit Leib und Seele Streifenpolizistin in Hamburg. Doch als am Phoenixplatz eine Leiche auftaucht, erwacht in ihr die Ermittlerin. Hat es doch den Anschein, als wäre es das inzwischen vierte Opfer eines Serienmörders, der in Hamburg sein Unwesen treibt. Auf der Suche nach dem Mörder gerät sie in einen Hinterhalt und wird zusammengeschlagen. Wer sie angegriffen hat, weiß sie nicht. Gefunden wird auch niemand. Dafür werden in ihrer Wohnung Drogen gefunden. Sie wird verdächtigt, damit zu handeln und deshalb vom Dienst suspendiert. Doch sie erhält Hilfe von einem einflussreichen Mann. Und so beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln, was nicht immer leicht ist und sie immer wieder an ihre Grenzen bringt. Je mehr Alina herausfindet, je tiefer gerät sie selbst in Gefahr.

Meine Meinung:
Ein durchaus spannendes Buch um die Ermittlerin Alina Grimm. Man kommt sehr gut in das Buch hinein. Die Charaktere werden gut und authentisch beschrieben, so dass man direkt zu jedem ein Bild vor Augen hat. Es geht spannend los), wird zwischendurch etwas langatmig und nimmt zum Ende hin wieder Fahrt auf. Zwischendurch gibt es Passagen, die sich mir nicht ganz erschließen und auch nicht wirklich etwas für die Geschichte tun. Ich würde jetzt nicht unbedingt von einem Thriller, sondern eher von einem guten Krimi sprechen. Gethrillt hat es mich nicht.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Man kommt beim Lesen zügig voran.
Das 283 Seiten lange Buch ist in 17 Kapitel unterteilt. So kann man es gut in einem Rutsch aber auch in mehreren Abschnitten lesen.

Mein Fazit:
Nicht unbedingt ein Thriller, aber ein lesenswerter Krimi mit ein paar kleinen Schwächen. Daher vergebe ich hier 4 Sterne.

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