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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2025

guter erster Teil

The Second Death of Locke
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"The Second Death of Locke" ist der Auftaktband einer magischen Reihe. Das Setting ist ungewöhnlich. Eine Kriegerin, die durch ein unsichtbares Band mit einem Magier verbunden ist. Sie sollen sich gegenseitig ...

"The Second Death of Locke" ist der Auftaktband einer magischen Reihe. Das Setting ist ungewöhnlich. Eine Kriegerin, die durch ein unsichtbares Band mit einem Magier verbunden ist. Sie sollen sich gegenseitig schützen und unterstützen. Grey und Kier stehen im Mittelpunkt der Story. Beide verbindet nicht nur die Magie. Aber kann es mehr geben zwischen den beiden oder birgt das nicht ganz andere Gefahren.

Das Buch hat seine Qulitäten. Vor allem die Grundidee hat mir gefallen. Allerdings ist die Spannung manchmal etwas holprig eingsetzt. Da ist auf jeden Fall noch etwas Luft nach oben.

Alles in allem war es aber ein Vielversprechender Beginn. Man muss sich auch mal auf eine Geschichte einlassen können und etwas Geduld aufbringen. Nach einem ruhigen Mittelteil wird es am Ende dann wieder temporeicher und am Ende muss ich wissen, wie es in Band zwei mit den beiden und ihrer sterbenden Welt weitergeht.

Veröffentlicht am 23.11.2025

düster-romantisch

Das Dreizehnte Kind
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Was hat mir am "dreizehnten Kind" gefallen?

Das Cover ist magisch schön. Dunkel gehalten und mit farblich abgestimmtem Schnitt. Passt sehr gut zu der düsteren Grundidee.

Ein Mädchen, das dreizehnte Kind ...

Was hat mir am "dreizehnten Kind" gefallen?

Das Cover ist magisch schön. Dunkel gehalten und mit farblich abgestimmtem Schnitt. Passt sehr gut zu der düsteren Grundidee.

Ein Mädchen, das dreizehnte Kind seiner Eltern, wird dem Gott des Todes zur Seite gestellt. Sie erhält die Gabe, den Lebensfaden jedes Menschen und sein Ende zu sehen. Dazu gehört einerseits, dass sie Krankheiten erkennen und heilen kann aber auch, dass sie das nahe Ende vieler sieht.

Auch gefallen hat mir, dass dieser Standalone auf eine langesame und gründliche Erzählweise setzt. Es geht nicht um vordergründige Spannung. Die Spannung entsteht vielmehr aus dem Reifeprozess der Heldin und dass sie, um so älter sie wird, ihrem Schicksal entkommen will. Auch, um den todgeweihten König zu retten und seinen Sohn für sich zu gewinnen.

Eine romantisches aber auch düsteres Buch. Die Mischung hat mir sehr gefallen.

Veröffentlicht am 21.09.2025

perfekt

Das Geschenk des Meeres
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Es gibt immer noch Bücher, die mich überraschen können. Weil sie einfach perfekt sind. Das beginnt bei der Covergestaltung, die hier bei "Das Geschenk des Meeres" wirklich schön ist. Typisch für den Mare-Verlag. ...

Es gibt immer noch Bücher, die mich überraschen können. Weil sie einfach perfekt sind. Das beginnt bei der Covergestaltung, die hier bei "Das Geschenk des Meeres" wirklich schön ist. Typisch für den Mare-Verlag. Und auch typisch, dass das Meer eine Rolle spielt. Perfekt auch die Sprache, die zart und aufmerksam erzählt, wie mitten in einer Kleinstadt am Meer ein Kind verschwindet und Jahre später ein unbekanntes am Strand gefunden wird. Und es gibt jede Menge Schweigen und Geheimnis zwischen den Menschen. Und Missverständnisse und unverstandene Gefühle.

Mich hat das Buch von der ersten Seite an berührt und hineingezogen in einen Plot, der auch davon lebt, dass der Leser miträtselt und mehr weiß über die Gefühle und Wünsche der Hauptdarsteller aber doch nicht eingreifen kann und gucken muss, wie das Schweigen immer wieder die Oberhand gewinnt.

Am Ende war ich richtig beglückt von diesem Leseerlebnis.

Veröffentlicht am 21.09.2025

Daumen hoch

Unsere letzten wilden Tage
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Von wusl
Es war einfach klar, dass "unsere letzten wilden Tage" genau mein Beuteschema ist. Ich fühlte mich erinnert an Bücher von Greg Iles und einen Film wie "Mississippi Burning". Die Geschichte spielt ...

Von wusl
Es war einfach klar, dass "unsere letzten wilden Tage" genau mein Beuteschema ist. Ich fühlte mich erinnert an Bücher von Greg Iles und einen Film wie "Mississippi Burning". Die Geschichte spielt in Louisiana, dort, wo die Menschen der rauen Natur und den Alligatoren trotzen. Wo die Polizei nicht unbedingt dein Freund und Helfer ist und man Vorsicht walten lassen sollte, wem man vertraut.

Jacknife heißt der Prt om den die Journalistin Loyal zurück kommt um ihre kranke Mutter zu unterstützen. Als ihre Jugendfreundin ermordert wird, beginnt die Reporterin zu recherchieren und bringt sich damit selbst in Gefahr.

Mir hat Gefallen, wie die Autorin mit den spröden Menschen in dieser Gegend agiert. Wie die feuchte Hitze zu spüren ist und die düstere Grundstimmung in einer Gegend, in der scheinbar niemand mehr an eine bessere Zukunft glaubt.

Tolle Atmosphäre, starke Hauptdarstellerin.

Veröffentlicht am 21.09.2025

nicht mein Fall

No Way Home
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T.C. Boyle - der Name war mir bekannt aber doch unbekannt. Das wollte ich mit "No way home" ändern.

Leider hat mir die Story überhaupt nicht gefallen. Im Mittelpunkt steht ein Mediziner, der eigentlich ...

T.C. Boyle - der Name war mir bekannt aber doch unbekannt. Das wollte ich mit "No way home" ändern.

Leider hat mir die Story überhaupt nicht gefallen. Im Mittelpunkt steht ein Mediziner, der eigentlich ein Workaholic ist und nur für seinen Job lebt. Als seine Mutter überraschend stirbt, sieht er sich genötigt, den Nachlass persönlich zu regeln und er fährt quer durchs Land nach Hause.

Zuhause wartet eine Verflossene und deren neuer Kerl. Beide waren sehr unangenehme Charaktere und sie handeln vorhersehbar und einfältig. Vor allem der Freund ist eine solche Nervensäge, dass mir ständig die Galle hochkam. Aber auch unser Mediziner glänzt nicht. Er ist unfähig Probleme zu lösen und Entscheidungen zu treffen. Ich kam also keiner Person emotional nahe, fand alle unangenehm und eigentlich interessierte mich bald nicht mehr wirklich, wie die Story ausgeht. Nix für mich.