Der Teufelsgeiger
Schwarzer SchwanEs ist ein kurzes Buch, mehr eine Novelle als ein Roman. Aber es steckt hier viel drin.
Das Buch handelt von Jürgen Krause, der Taxifahrer ist und ein alter Mann, den er als Chauffeur zu klassischen Konzerte ...
Es ist ein kurzes Buch, mehr eine Novelle als ein Roman. Aber es steckt hier viel drin.
Das Buch handelt von Jürgen Krause, der Taxifahrer ist und ein alter Mann, den er als Chauffeur zu klassischen Konzerte fahren wird und später ihn sogar einmal begleiten.
Der alte Mann heißt Federico Temperini und liebt die klassische Musik, ganz besonders Paganini.
Für Krause war dieser Teufelsgeiger bisher nicht bekannt, doch ihn beginnt Temperini und die Leidenschaft für Musik zu interessieren und es wird eine Beziehung der Freundschaft zwischen ihnen. Schließlich erfährt man auch, dass diese Begegnung nicht ganz zufällig ist. Das Buch hat seine Geheimnisse, die sich erst mit der Zeit enthüllen. Das ist vielleicht seine größte Stärke.
Neben der Musik ist das Vater-Sohn-Motiv wichtig in dem Buch.
Schon Krauses Vater war Chauffeur. Er selbst leidet darunter, nach der Scheidung von seinem 15jährigen Sohn ein Stück weit entfremdet zu sein.
Auch Paganini hatte einen Sohn, der sich um ihn kümmerte.
Das Ende kommt ein wenig zu abrupt und überzeugte mich nicht ganz, aber es bleibt ein gutes Buch, das vermag, den Leser an diesem gemeinsamen Weg, den die Protagonisten gehen, teilhaben zu lassen.