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Veröffentlicht am 27.09.2022

Gelungener Abschluss der Dilogie

Blush
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“Blush” ist das zweite und damit letzte Buch der “Blossom”-Dilogie. Es kann unabhängig vom ersten Band gelesen werden, dennoch kann ich den ersten Band nur ebenfalls empfehlen.

In diesem Band geht es ...

“Blush” ist das zweite und damit letzte Buch der “Blossom”-Dilogie. Es kann unabhängig vom ersten Band gelesen werden, dennoch kann ich den ersten Band nur ebenfalls empfehlen.

In diesem Band geht es um Liz und Ryder. Letzteren konnte man in “Blossom” schon ganz gut kennenlernen. Auch wurde dort bereits angedeutet, dass mehr hinter diesem Charakter steckt. Die tatsächliche Umsetzung hat mir gut gefallen. Ryder hat Ecken und Kanten und auch, wenn man manchmal meint, er habe auf alles eine Antwort, ist dem eben nicht so. Seine meist einfühlsame, aber auch verletzliche, manchmal sogar etwas unorthodoxe Art hat mir gut gefallen.

Liz lernt man nun ebenfalls auch besser kennen, während sie aus Leiths Schatten tritt. Das Trauma, welches sie noch ziemlich (und verständlicherweise) in seinen Fängen hält, war in meinen Augen gut ausgearbeitet. Ebenso ihre Reaktion darauf. Gut fand ich ebenfalls, dass die Szenen bezüglich ihres Traumas nicht komplett erzählt werden. Es reicht, um sich ein deutliches Bild zu machen. Mehr aber auch nicht. Ansonsten hat mir ihre Entwicklung im Laufe des Buches sehr gut gefallen. Auch, dass sie keine riesigen Sprünge gemacht hat, denn das wäre zu unrealistisch gewesen. So kämpft sie sich Stück für Stück zurück ins Leben. Bei ihr mochte ich besonders, dass sie sich dennoch ein “Stück Kind” bewahren konnte.

Generell mochte ich die Dynamik zwischen Liz und Ryder sehr gerne. Die Dialoge haben richtig Spaß gemacht und man konnte sich gut mit den beiden freuen, leiden und hoffen.

Natürlich hat man ein paar Charaktere aus dem ersten Band wiedergetroffen. Allen voran Jun und Leith. Auch wie ihre Beziehung fortgesetzt wurde, war für mich stimmig. Es gab aber auch ein paar neue Nebencharaktere, die das Buch ebenfalls bereichert haben.

Der Schreibstil hat mir erneut sehr gut gefallen. Er war sehr flüssig und hat mein Kopfkino angeregt. Daher war ich schneller als normal mit diesem Buch fertig. Alles in allem hat mir dieses Buch sogar ein kleines bisschen besser gefallen, da für mich Liz und Ryder ein bisschen greifbarer waren.

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Veröffentlicht am 27.09.2022

Findet auch Kate ihr Glück?

4 the doubt
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Nun sind wir bei der dritten von vier Schwestern angekommen. „4 the Doubt“ ist Kates (und Trentons) Buch. Natürlich trifft man aber auch auf die leibgewonnenen Charaktere aus den beiden Bänden zuvor. Auch ...

Nun sind wir bei der dritten von vier Schwestern angekommen. „4 the Doubt“ ist Kates (und Trentons) Buch. Natürlich trifft man aber auch auf die leibgewonnenen Charaktere aus den beiden Bänden zuvor. Auch hier kann man das Buch durchaus lesen, ohne die beiden Vorgänger gelesen zu haben. Man würde nur echt etwas verpassen.

In diesem Buch wagt sich die Autorin auch noch einmal ein bisschen tiefer ins düstere, emotionale Gefilde. Bisher war die Reihe war auch nie oberflächlich, aber Kates Geschichte ist noch einmal eine Spur düsterer, trauriger und dramatischer. Da sind die Triggerwarnungen (die ich aufgrund möglicher Spoiler nicht wiederholen möchte) auf jeden Fall angebracht. Für mich sind solche Bücher immer ein schmaler Grat. Wie authentisch sind sie, wie nachvollziehbar? Ist der emotionale Aspekt ordentlich aufgegriffen oder geht man trotz des komplexen Themas nur oberflächlich an die Sache? Da ist es schon gut, wenn man den oder die Autor:in kennt.

So hatte ich trotz der düsteren Teile viel Spaß beim Lesen und konnte richtig in Kates Geschichte eintauchen. Eine Sache, die ich bei den Büchern von Amelia Walsh sehr gerne mag ist die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren. Das Geplänkel zwischen ihnen macht immer sehr viel Spaß und auch wenn Kate und Trenton natürlich ihre eigenen Eigenheiten hatten, war es auch hier wieder ein Genuss den Schlagabtausch mitzuerleben. Auch Gänsehaut (im Guten wie im Bösen) gab es an den richtigen Stellen. Alle Emotionen wurden bedient. Auch wenn ich düstere Szenarien nicht unbedingt brauche, ist hier damit äußerst gut und niveauvoll umgegangen. Die Dramatik war da, keine Frage, aber nicht maßlos übertrieben sondern sinnvoll eingesetzt.

Der Schreibstil war wieder sehr angenehm und flüssig zu lesen, sodass ich manchmal gar nicht bemerkt habe, wie lange ich noch wach geblieben bin, um die Geschichte der beiden weiterzuerleben. Und auch, wenn das nun heißt, dass nur noch eine Schwester übrig bleibt, kann ich es kaum erwarten, nach Ava, Heather und nun Kate auch noch Lynns Geschichte lesen zu dürfen.

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Veröffentlicht am 22.09.2022

Kleine Rezeptsammlung für Anfänger

Fingerfood glutenfrei
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Beim Thema „Glutenfrei“ bin ich noch ein ziemlicher Anfänger, aber an sich eine recht versierte Köchin. Daher habe ich eine etwas zwiegespaltene Meinung zu dem Buch. Auf der einen Seite sind wirklich gute ...

Beim Thema „Glutenfrei“ bin ich noch ein ziemlicher Anfänger, aber an sich eine recht versierte Köchin. Daher habe ich eine etwas zwiegespaltene Meinung zu dem Buch. Auf der einen Seite sind wirklich gute Rezepte dabei, wenn auch größtenteils zusätzlich mit Käse, wofür ich zusätzlich wegen einer Milchallergie in der Familie auf Alternativen zurückgreifen müsste. Andererseits befinden sich in diesem Buch auch viele Rezepte, für die ich niemals ein Rezept an sich bräuchte. Das ist dann natürlich schade. Vielleicht haben sie bei blutigen Kochanfängern ihre Daseinsberechtigung, aber da ich diesen Stadium schon lange hinter mir gelassen habe, kann ich das nicht beurteilen.

Wiederrum andere Ideen fand ich super, wie zum Beispiel die Mini-Burger-Buns aus Mandelmehl. Man muss bei dem Thema eben kreativ werden und dafür bietet dieses Buch auch durchaus einen Anstoß. Die Rezepte sind zudem auch recht einfach und schnell gehalten, was natürlich bei Fingerfood ideal ist. Überlange Zubereitungszeiten machen da nämlich kein Spaß, sollte doch Fingerfood generell halbwegs schnell und unkompliziert sein.

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Veröffentlicht am 22.09.2022

Mit ganz viel Herz und Leidenschaft

Golden Seoul Days
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Nachdem mir „Blue Seoul Nights“ schon ziemlich gut gefallen hat, war ich natürlich neugierig, wie die Geschichte von Jade und Hyun-Joon weitergeht. Vor allem, nachdem man am Ende mit einem solchen Cliffhanger ...

Nachdem mir „Blue Seoul Nights“ schon ziemlich gut gefallen hat, war ich natürlich neugierig, wie die Geschichte von Jade und Hyun-Joon weitergeht. Vor allem, nachdem man am Ende mit einem solchen Cliffhanger zurückgelassen wurde.

Das Aufeinandertreffen der beiden, die man doch so lieb gewonnen hat, ging unter die Haut. Es war ein bisschen so, als wäre mein Herz mit Jades und Hyun-Joons zersplittert. Nicht nur einmal habe ich mir wechselnde Perspektiven gewünscht, weil ich in Hyun-Joons Kopf gucken wollte. Aber es ist auch eine tolle Sache, die Geschichte aus einer festen Perspektive zu lesen. Denn so kann man ganz anders mitfiebern.

Ein bisschen schade fand ich, dass die Liebesgeschichte, als die tatsächliche, ein bisschen zu kurz gekommen ist. Es wird auch hier wieder viel thematisiert, vor allem Tod und Trauer(-bewältigung). Dennoch hat es sehr gut gepasst und vor allem die zarte Annährung der beiden war absolut stimmig und herzerwärmend. Man muss die beiden lieben. Die Chemie stimmt hier einfach.

Der Schreibstil von Kara Atkin hat mich hier erneut beeindruckt. Mit einer fantasievollen, außergewöhnlichen und imposanten Bildsprache hat sie die Gefühle zum Leben erweckt. Ich kann verstehen, wenn das manchen zu viel ist, für mich war es noch in Ordnung.

Der Abschlussband hat mir tatsächlich noch ein kleines bisschen besser gefallen. Somit ist dies definitiv eine Dilogie, die ich mit gutem Gewissen empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 20.09.2022

Mit mehr Bewusstsein kaufen

Was steckt in unserer Kleidung?
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Dieses Buch beschäftigt sich mit vielen der Stationen, die man beim Herstellen von Kleidung benötigt. Ob nun die Herkunft und Zusammensetzung der Materialien, wie diese gefärbt werden, sonstige Transportwege ...

Dieses Buch beschäftigt sich mit vielen der Stationen, die man beim Herstellen von Kleidung benötigt. Ob nun die Herkunft und Zusammensetzung der Materialien, wie diese gefärbt werden, sonstige Transportwege und noch viel mehr. Es werden viele Bewegungen rund um die Kleidung vorgestellt. Leute, die ihre Kleidung selbst anbauen und herstellen, Leute die nur Kleidung anziehen, die innerhalb von eines bestimmten Umkreises hergestellt werden. Alles sehr spannend. Doch hier gibt es den Nachteil, dass dieses Buch aus der USA kommt. Einiges ist hier eben noch nicht so weit oder generell nicht machbar.

Dass die Autorin für dieses Thema brennt, kann man auch locker durch die Übersetzung her spüren. Also auch, wenn vieles nicht ableitbar ist, bewegt dieses Buch zum Nachdenken. Gut fand ich auch am Ende eine Auflistung von alternativen Shops, die faire Kleidung verkaufen. Zwar waren mir hier die meisten Adressen bekannt, aber Dennoch hilfreich.

Die Struktur und Gestaltung ist wirklich gut und hochwertig gelungen. Ab und zu einen Absatz mehr hätte mir zur optischen Gliederung noch gut gefallen.

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