Das Buch hat mir gut gefallen, wenn auch an einigen Stellen etwas langatmig. Ich mochte den Protagonisten in seiner verschrobenen Art sehr gerne und fand ihn herrlich gezeichnet.
Es geht um den Gauner ...
Das Buch hat mir gut gefallen, wenn auch an einigen Stellen etwas langatmig. Ich mochte den Protagonisten in seiner verschrobenen Art sehr gerne und fand ihn herrlich gezeichnet.
Es geht um den Gauner Arthur Simpson, der bei einem Diebstahl von dem Geschäftsmann Harper erwischt wird. Dieser hatte Arthur als Guid engagiert und wollte sich von ihm die Stadt zeigen lassen. Mit seinem Wissen erspresst Harper den Arthur und lässt ihn einen Wagen von Athen nach Istanbul über die Grenze bringen. So zum mindest der Plan, aber ganz so unentdeckt schafft es Arthur nicht über die griechisch-türkische Grenze.
Ein tolles Buch mit viel Humor, einem spannenden Kriminalfall und dem täglichen Wahnsinn.
Hat mir schöne und seichte Lesestunden beschert.
Sind Täter auch manchmal die Opfer und werden Opfer auch mal zu Tätern? Diese und andere Fragen werden im Thriller "Stigma" von Lea Adam aufgeworfen.
Ein durchaus brutaler Thriller, der mitnichten etwas ...
Sind Täter auch manchmal die Opfer und werden Opfer auch mal zu Tätern? Diese und andere Fragen werden im Thriller "Stigma" von Lea Adam aufgeworfen.
Ein durchaus brutaler Thriller, der mitnichten etwas für schwache Nerven ist. Ich habe etwas gebraucht, um mit der Hauptprotagonistin Jagoda Milosevic "Milo" warm zu werden. Sie wird als sehr kratzbürstig, unnahbar und misstrauischer Charakter gezeichnet. Hat mich eher an eine Teenageratitüde erinnert.
Es geht um sexualisierte Gewalt an Frauen und wirft die vermutlich berechtigte Frage auf, weshalb von Seiten der Polizei es häufig nicht befriedigende Ermittlungsergebnisse gibt.
Ist jedoch Selbstjustiz wirklich ein gutes Mittel der Wahl? Die Frage beschäftigt mich seit der Lektüre.
Alles in allem ein guter Thriller mit einem wichtigen, zum nachdenken anregendem Thema. Ich mochte den Schreibstil des Autoren-Duo und bin sehr schnell durchgekommen. Allerdings hat mich das Ende nicht vollends abgeholt.
Aber ein durchaus lesenswerter, brutaler Thriller.
Der Klappentext des Buches hat sich ganz wundervoll gelesen und auch die Aufmachung des Buches hat mich sehr angesprochen. Leider war das beim Inhalt ganz und gar nicht der Fall. Es geht in dem Buch um ...
Der Klappentext des Buches hat sich ganz wundervoll gelesen und auch die Aufmachung des Buches hat mich sehr angesprochen. Leider war das beim Inhalt ganz und gar nicht der Fall. Es geht in dem Buch um Anna und Tom. Die beiden sind von Italien nach Berlin ausgewandert und es wird von ihrem Leben in der Hauptstadt berichtet. Wobei das nicht ganz richtig ist, denn es passiert eigentlich nicht wirklich was. Es geht um deren Leben, um soziale Kontakte zu anderen ausgewanderten, ihre Arbeit und vor allem um ihre Wohnung. Die Beschreibung der Wohnung hat sich über viele Seiten hingezogen und war eher drückend. Wie das gesamte Buch muss man leider sagen, es war nichts sagend und aus hat mich überhaupt gar nicht abgeholt. Es waren Beschreibungen über Beschreibungen und hat sich gezogen wir Kaugummi, sodass ich es nicht mal beendet, sondern abgebrochen habe. Leider kein Highlight für mich.
Eine süße Geschichte nach einem meiner Lieblingsgemälde. Das Mädchen mit dem Perlenohrring beschreibt in einer locker und leichten Art, wie der Maler Veermeer das Gemälde erschaffen hat und was das in ...
Eine süße Geschichte nach einem meiner Lieblingsgemälde. Das Mädchen mit dem Perlenohrring beschreibt in einer locker und leichten Art, wie der Maler Veermeer das Gemälde erschaffen hat und was das in der damaligen Zeit für Auswirkungen hatte.
Ich weiß nicht, ob es fiktonial ist oder auf Tatsachen basiert, aber ich habe das Buch sehr gerne gelesen.
Wir lernen das Mädchen Griet kennen und wie sie im Hause Veermeer zur Dienstmagd wird. Wir erleben ihren Alltag mit ihr gemeinsam und sind bei der Entstehung des Meisterwerkes dabei. Eine leichte Geschichte, die man sehr gut nebenbei lesen kann. Mir hat es gut gefallen!
Ein Buch, was definitiv seine Daseinsberechtigung hat, denn es dreht sich um das Thema Arbeit. Wie kann Arbeit besser in das eigene Leben passen, wie kann Arbeit gerechter werden und was können wir tun ...
Ein Buch, was definitiv seine Daseinsberechtigung hat, denn es dreht sich um das Thema Arbeit. Wie kann Arbeit besser in das eigene Leben passen, wie kann Arbeit gerechter werden und was können wir tun bzw., was sollte der Arbeitsgeber tun, um ein besseres Gleichgewicht zu schaffen zwischen Leben und Arbeit. Es werden auch Themen behandelt, wie unbezahlte Sorgearbeiten und die daraus resultierenden Nachteile z.B. In Bezug auf Rentenanspruch im Alter oder Zeitverlust.
Das Thema ist durchaus relevant und spannend, allerdings muss ich sagen hat die Autorin in meinen Augen zu oft die Opferrolle ausgeschlachtet. Frauen sind die Opfer in der Gleichung und das permanent. Ich bin vollkommen der Ansicht, dass es eine bessere Sichtbarkeit für bestimmte Ansätze und Ungleichheiten geben muss, aber warum soll ich mir, nur weil ich eine Frau bin, immer die Opferrolle aufdrücken lassen? Und es liegt z.B. auch biologisch in unserer Natur die Kinder zur Welt zu bringen und auch zu stillen, wenn man das möchte. Viele Frauen entscheiden sich bewusst dafür 1 Jahr Elternzeit zu nehmen, was ist falsch daran? Wieso sollte es verkehrt sein so einen Wunsch zu hegen? Auch fand ich ihren Umgang mit dem Thema Schwerbehinderten schwierig bzw. falsch. Sie sagt, dass ein sehr hoher Anteil der Schwerbehinderten nicht am Arbeitsmarkt vertreten sind. Wenn man krank ist und nicht mehr arbeitsfähig, wie kann man dann am Arbeitsmarkt vertreten sein? Da wurde aus meiner Sicht das Thema zu dogmatisch betrachtet. Alles in allem habe ich das Buch nicht beenden können, weil diese permanente gezwungene Opferrolle aus meiner Sicht keine gute Auseinandersetzung möglich macht. Gutes und wichtiges Thema, aber aus meiner Sicht falsche Vermittlungsart. Den ich sehe mich nicht permanent als Opfer meines Geschlechtes.