Cover-Bild Schweigende Provence
Band 13 der Reihe "Ein Fall für Commissaire Leclerc"
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Scherz
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 24.09.2025
  • ISBN: 9783651025134
Pierre Lagrange

Schweigende Provence

Ein Fall für Albin Leclerc | Der perfekte Urlaubskrimi mit Provence-Flair

Ein abgelegenes Château und ein ungeklärter Todesfall – der dreizehnte Band der Provence-Krimi-Reihe von Bestseller-Autor Pierre Lagrange

Herbststürme fegen über die Provence, als Ex-Commissaire Albin Leclerc einen merkwürdigen Brief erhält: Der reiche Industrielle Charles Agnel lädt zu einem Gourmet-Wochenende in sein abgelegenes Château ein. Erst vor Ort erfährt Albin, warum er hier ist: Einer der Anwesenden hat vor Jahren Charles‘ Ehefrau ermordet, und Albin soll nun den Schuldigen entlarven. Doch am folgenden Morgen hat ein Orkan das Schloss von der Außenwelt abgeschnitten, und Albin ist bei der Suche nach dem Täter auf sich allein gestellt. Zum Glück ist Mops Tyson wie immer an seiner Seite – denn je näher Albin dem Mörder kommt, in desto größere Gefahr gerät er … 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2025

Wie immer spannende Unterhaltung der Extraklasse

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Commissaire Leclerc bekommt eine Einladung vom reichen Industrielle Charles Agnel. Zusammen mit seiner Frau soll Leclerc das Wochenende auf seinem Château verbringen. Dort bereitet ein bekannter Sternekoch ...

Commissaire Leclerc bekommt eine Einladung vom reichen Industrielle Charles Agnel. Zusammen mit seiner Frau soll Leclerc das Wochenende auf seinem Château verbringen. Dort bereitet ein bekannter Sternekoch das Dinner. Danach erfährt Leclerc den Grund seiner Anwesenheit. Vor 5 Jahren ist die Frau des Charles Agnel bei einem Unfall ums Leben gekommen. Jetzt hat Agnel Hinweise dafür, dass es gar kein Unfall war. Einer der Gäste ist der Mörder seiner Frau, jeder der Anwesenden hat ein Motiv. Leclerc soll herausfinden, wer der Mörder ist.
Ein Orkan zieht über das Land, überall liegen umgestürzte Bäume. Der Weg zum Château ist versperrt. Und der Industrielle Charles Agnel ist tot. Ermordet! Leclerc ist sich sicher, unter den Gästen verbirgt sich ein Mörder. Die Lage ist für Leclerc, seine Frau und den Mops Tyson nicht ungefährlich.
Jetzt muss Leclerc die ersten Spuren sichern und Vernehmungen führen, bis der Weg zum Château freigeräumt ist und Leclercs frühere Kollegen Zugang habe.

„Schweigende Provence“ ist bereit der 13. Band der Reihe mit Commissaire Leclerc
von Pierre Lagrange.

Der Autor lässt seine Leser*innen wieder in die Provence reisen.
Er beschreibt die Orte und die Liebe der Menschen zu ihrer Heimat sehr stimmungsvoll.

Auch die eigentlichen Ermittler gefallen mir gut, auch wenn sie in diesem Band keine große Rolle spielen.
Die Polizisten Theroux und Castel gefallen mir immer wieder gut. Bei Theroux kommt es einem immer so vor, als stehe er auf der Leitung.
Es ist zum Schmunzeln, wenn die beiden genervt die Anrufe von Leclerc ignorieren und dieser immer wieder einen Weg findet, um an Informationen aus erster Hand zu kommen.

Der Fall ist äußerst spannend und erinnert etwas an Miss Marple. Leclerc als Ermittler auf einem Château, von der Außenwelt abgeschnitten und ein Mörder ist unter den Anwesenden.
Pierre Lagrange erzählt die Geschichte spannend und mit etwas Humor.
Die Charaktere sind facettenreich und lebendig. Die Hauptcharaktere sind aus den vorherigen Bänden gut bekannt und mir schon lange ans Herz gewachsen.

„Schweigende Provence“ ist wieder ein gelungener Krimi. Ich freue mich jetzt schon auf Band 14 „Teuflische Provence“ der Ende April 2026 erscheinen soll.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Es geht spannend weiter mit dem Ex-Commissaire

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Der 80jährige Charles Agnel, der altem Geldadel entstammt, lädt zum 5.Todestag seiner Ehefrau Camille zu einem intimen, familiären Diner in sein Schloß ein. Auch Ex-Commissaire Albin Leclerc erhält eine ...

Der 80jährige Charles Agnel, der altem Geldadel entstammt, lädt zum 5.Todestag seiner Ehefrau Camille zu einem intimen, familiären Diner in sein Schloß ein. Auch Ex-Commissaire Albin Leclerc erhält eine Hochglanzeinladung für sich und seine Frau Veronique. Das Personal hat an diesem Wochenende frei bekommen. Charles ist davon überzeugt, daß nicht ein Wildschwein den Autounfall verursacht hat, bei dem seine wesentlich jüngere Ehefrau Camille starb, sondern, daß es Mord war und daß sich der Täter unter den Gästen befindet. Die illustre Gesellschaft kennt sich untereinander als Freunde von Camille oder auch durch ihre beruflichen Tätigkeiten. Bekocht werden sie von dem Starkoch Edmond Paladin und seiner Assistentin Vera Baux. Es wird Wildschwein serviert, als Erinnerung an Camille. Charles verspricht Albin eine hohe Summe, wenn er den Verursacher des Unfalls ermittelt. Leider kann Charles Albin weitere Details nicht mehr mitteilen, weil er selbst am nächsten Morgen im Teich tot aufgefunden wird. Jetzt wird es spannend, der Täter scheint damit alle Nachforschungen blockiert zu haben.


Pierre Lagrange hat mit dieser Reihe um Albin und seinen Mops Tyson wirklich lesenswerte Bände abgeliefert. Ich hatte schon Krimis des Autors mit seinem Realnamen gelesen und hier bin ich ein Fan der ersten Stunde. Die „Gespräche“ bzw. den Gedankenaustausch zwischen Albin und Tyson sind legendär, keinesfalls albern und führen trotzdem immer wieder zum Schmunzeln. Hier denke ich z. B. auch an Safran, das Markenzeichen von Edmond. Im vorliegenden Fall kommt erschwerend hinzu, daß Sturm Rebecca das Schloß von der Außenwelt abschirmt und dadurch Albins frühere Kollegen Castel und Theroux nur als Nebenfiguren agieren und ihn aus der Ferne unterstützen können. Erstmals wird Veronique in die Geschichte bzw. Ermittlungen aktiv eingebunden. Und was soll ich sagen, ich finde sie hat ihre Sache gut gemacht. Für Neueinsteiger hat der Autor alle wichtigen Basisinformationen immer wieder eingestreut. Albin stellt alle Gäste samt ihrer Verbindungen zu Camille vor, damit sich der Leser selbst ein Bild machen kann und fügt dann die einzelnen Puzzleteile des damaligen Unfalls Stück für Stück erfolgreich zusammen. Der Sturm ist auch endlich beendet. Aber der Fall deswegen noch nicht, sondern es gibt quasi als Zuckerstückchen noch einen Epilog „einige Wochen später“, der es nochmal in sich hat.

Der Autor schafft es, immer wieder neue Ausgangssituationen und Themen zu finden, damit keine Reihenmüdigkeit im Leser auftritt. Das gelingt ihm hervorragend. Titel und Cover der Reihe werden im gleichen Stil fortgeführt, was im Regal perfekt aussieht.

Von mir gibt es für diesen 13. Band wieder eine unbedingte Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Albin auf Agatha Christies Spuren

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Albin Leclerc auf Agatha Christies Spuren
Als Albin Leclerc die Einladung eines Millionärs erreicht, zögert er nicht eine Sekunde und findet sich auf dessen Landsitz ein. Albin soll den Tod der Frau des ...

Albin Leclerc auf Agatha Christies Spuren
Als Albin Leclerc die Einladung eines Millionärs erreicht, zögert er nicht eine Sekunde und findet sich auf dessen Landsitz ein. Albin soll den Tod der Frau des Millionärs klären. Die Situation eskaliert als ein Sturm das Landhaus von der Außenwelt abschneidet.
Bereits der 13. Fall für Albin und Mops Tyson. Und dieses Mal ist Albin ganz auf sich gestellt. Was ich schön fand, denn so langsam ist das Thema „Albin stolpert zufällig in die Ermittlungen seiner ehemaligen Kollegen“ etwas ausgelutscht. In „Schweigsame Provence“ darf Albin also alleine ermitteln. Die Verdächtigen sind auf dem Landgut versammelt und haben alle ein Motiv. Eine mühsame Kleinarbeit beginnt und langsam kommt Albin dem Täter auf die Spur.
Leclerc lesen ist immer etwas Besonderes. Was nicht zuletzt an Tyson liegt. Auch der Schreibstil von Lagrange ist erwähnenswert. Sehr lebendig, flüssig und anschaulich. Und die Charaktere liebenswert. Natürlich allen voran Albin Leclerc, der nicht nur logisch denkt, sondern auch mit viel Empathie an seine Fälle und die Verdächtigen herangeht. Die Dialoge im Buch sind pointiert und das Ende konnte mich dann in vielen Dingen überraschen.
Fazit: Nicht nur für Frankreich-Liebhaber ein Genuss. Ich bin bei diesem Buch wieder voll auf meine Kosten gekommen und freue mich schon auf den nächsten Fall.