Cover-Bild Minus 22 Grad
Band 1 der Reihe "Die Johannsen-Reihe"
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.12.2024
  • ISBN: 9783641300951
Quentin Peck

Minus 22 Grad

Psychothriller
Eine junge Studentin, gefangen in einem Käfig. Und ein Spiel mit einer tödlichen Deadline ...

Ein Tag im Winter, kurz vor Mitternacht. Laura Gehler ist mit ihrem Trekkingrad im tief verschneiten Wald unterwegs. Wie aus dem Nichts taucht hinter ihr ein SUV auf. Der Fahrer drängt sie vom Weg ab und überwältigt sie. Stunden später erwacht sie in einem Käfig aus Plexiglas. Zwischen Laura und ihrem Entführer beginnt ein tödliches Spiel: Sie muss das Rätsel des Käfigs lösen – sonst wird sie sterben.

Lauras Mutter bekommt zeitgleich eine unheimliche Botschaft: eine Barbiepuppe mit Sterbedatum. Kommissar Lukas Johannsen erkennt darin die Handschrift eines nie gefassten Mörders. Soll Laura sein nächstes Opfer werden? Lukas macht sich bereit, in der Winterkälte ein Phantom zu jagen ...

»Spannend. Originell. Ein Thriller wie ein reißender Strudel – bis einen die schockierende Wendung unausweichlich erwischt. Unverzichtbar für Crime-Fans.«
Paulina Krasa, Mordlust – Der Podcast

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2025

Spannend, emotional und sehr stimmig!

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Ich war schon auf den ersten Seiten gefesselt von der Handlung und auch dem Schreibstil. Ich begleite Laura Gehler auf ihrem Trekkingrad und werde Zeuge, wie sie vom Weg abgedrängt wird und dann in einem ...

Ich war schon auf den ersten Seiten gefesselt von der Handlung und auch dem Schreibstil. Ich begleite Laura Gehler auf ihrem Trekkingrad und werde Zeuge, wie sie vom Weg abgedrängt wird und dann in einem Käfig aus Plexiglas erwacht. Ein absolute Horrorvorstellung. Der Entführer gibt sich nicht zu erkennen und Laura muss das Rätsel des Käfigs lösen, zu überleben. Das ist genau so spannend geschrieben wie es klingt!

Gleichzeitig unterstützt Kriminalkommissar Lukas Johannsen Lauras Mutter Imke, eine bekannte Politikerin und dominante Frau, bei der Suche nach ihrer Tochter. Als Lauras Mutter eine Barbiepuppe erhält, erinnert das Johannsen an einen nie gelösten Fall und er will nicht noch einmal scheitern.

Der Wettlauf mit der Zeit wird sehr eindrucksvoll geschildert, dazu sorgt nicht nur die winterliche Kälte für Gänsehaut. Zwischendurch lese ich Audiofiles und ich habe keine Ahnung, wer diese aufgenommen hat.
Ein weiterer Erzählstrang ist Ariane gewidmet, eine kluge und ebenfalls starke Frau. Sie mag ich auf Anhieb. „Sie hatte keine Angst vor Gewissheiten, nur vor dem Unbestimmten“ ist einer meiner Lieblingssätze und beschreiben sie sehr gut. Der Schreibstil ist sehr poetisch und richtig gut für einen Thriller, wo ja oft mehr Wert auf Spannung als auf Schreibstil gelegt wird. Hier entsteht die Spannung durch die düstere und außergewöhnliche Atmosphäre und immer wiederkehrende mysteriöse Hinweise oder Andeutungen.
Lukas finde ich anfangs etwas farblos, aber er entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter. Er drängt sich nicht in den Vordergrund, da stehen Laura und auch Ariane zusammen mit ihrem Raben Hugo, der mein Liebling geworden ist.

Zum Ende hin löst sich alles auf, es ist stimmig und auch emotional. Selbst der Titel ist absolut passend. Ich bin sehr beeindruckt, selten bin ich am Ende so zwiegespalten, weil ich große Sympathien für den Täter empfinde. Tolles Buch und ich möchte auf jeden Fall auch den nächsten Teil lesen!

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Eisiger Thriller

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Mich hat das Cover eigentlich sofort angesprochen und der Klappentext dann zum Lesen verführt.
Laura, junge Studentin der Fotografie, fährt nachts mit dem Rad durch einen verschneiten Wald. Das ist es, ...

Mich hat das Cover eigentlich sofort angesprochen und der Klappentext dann zum Lesen verführt.
Laura, junge Studentin der Fotografie, fährt nachts mit dem Rad durch einen verschneiten Wald. Das ist es, was ihr ein gutes Gefühl gibt. Allein mit sich und ihrem Rad, der Geschwindigkeit, ihrer Muskeln, die sie immer weiter antreibt. Dann merkt sie, dass sie von einem Auto verfolgt wird. Sie fährt schneller und schneller. Auf einmal spürt sie einen Ruck am Hinterrad. Der Wagen ist auf sie aufgefahren und sie stürzt. Später wird sie in einem Plexiglaskäfig wach. Sie soll eine Aufgabe lösen.
Kommissar Lukas Johannsen ermittelt im dem Fall der verschwundenen Laura. Gedrängelt von ihrer Mutter, einer Frau aus der Politik mit viel Einfluss. Johannson wird durch ein Paket an Lauras Mutter auf einen alten Fall gestoßen, dessen Täter er nie gefasst hat. Der Puppenmörder.
Leider ist Lukas Johannsen noch ein wenig blass, genauso wie seine Kollegin. Die ersten 50 % des Buches haben sich sehr gezogen, so dass ich das ein oder andere Mal überlegt habe, abzubrechen. Allerdings ging es dann rasant weiter und es wurde immer spannender. Das Durchhalten hat sich gelohnt.
Ich bin gespannt auf weitere Bücher und Quentin Peck.

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Veröffentlicht am 24.11.2024

Mehr Psycho als Thriller

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Neuer Name, neuer Verlag? Quentin wie Quentin Tarantino? Jedenfalls sieht Quentin Peck aus wie ein Zwillingsbruder von Oliver Ménard. Seine Thriller hatte ich mit Begeisterung verschlungen. Auch „Minus ...


Neuer Name, neuer Verlag? Quentin wie Quentin Tarantino? Jedenfalls sieht Quentin Peck aus wie ein Zwillingsbruder von Oliver Ménard. Seine Thriller hatte ich mit Begeisterung verschlungen. Auch „Minus 22 Grad“ habe ich gern gelesen. Worum geht es?
Es ist Winter und bitterkalt. Laura Gehler fährt nachts mit ihrem Trekkingrad durch den verschneiten Wald nach Hause. Plötzlich taucht hinter ihr ein SUV auf. Der Fahrer drängt sie vom Weg ab und entführt sie. Stunden später erwacht sie in einem Käfig aus Plexiglas.
Zur gleichen Zeit erhält Lauras Mutter Imke, eine bekannte Politikerin, eine Barbiepuppe mit Sterbedatum. Kommissar Lukas Johannsen erkennt darin die Handschrift des sogenannten Puppenmörders. Er wurde nie gefasst. Ist Laura sein nächstes Opfer?
In einem dritten Handlungsstrang lernen wir Ariane Sternberg kennen. Sie lebt allein im Wald. Eines Tages rettet sie einem jungen Mann das Leben. Tom war beim Schlittschuhlaufen auf dem nahegelegenen zugefrorenen See eingebrochen.
Wo ist die Verbindung? Lukas und Profilerin Berit ermitteln...
„Minus 22 Grad“ ist Unterhaltung in Stakkatosätzen. 42mal knirscht es. Dinge knackten, knisterten, raschelten oder surrten. Das geht zu Lasten der Spannung.
Mehr als 100 Seiten vergehen bis der Plot Fahrt aufnimmt. Immer wieder sind Tonaufzeichnungen eingestreut. Sie verleiten zu unterschiedlichen Spekulationen und Deutungen.
Mein Lieblingszitat: »Mir sind Menschen unheimlich, deren Fernseher größer als ihre Bücherregale sind.«

Fazit: Eine tragische Geschichte, die für meinen Geschmack etwas spannender hätte sein können.