Cover-Bild INSEL

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 13.07.2020
  • ISBN: 9783641251703
Ragnar Jónasson

INSEL

Thriller
Kristian Lutze (Übersetzer)

Vier Freunde auf einer entlegenen Insel, aber nur drei kehren zurück.

Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und wird zu einer abgelegenen Insel geschickt. Was ist dort in dem Haus geschehen, das von der Bevölkerung als das isolierteste Haus Islands bezeichnet wird? Huldas Ermittlungen kreuzen Vergangenheit und Gegenwart – und plötzlich ist sie einem Mörder auf der Spur, der möglicherweise nicht nur ein Leben auf dem Gewissen hat …

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Norbert_H in einem Regal.
  • Norbert_H hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2020

Besser als der erste Teil

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Ich habe mich auf den zweiten Teil gefreut und bin wirklich happy damit. Wie ja bekannt sein dürfte, wird diese Trilogie rückwärts erzählt, was es für mich anfangs nicht ganz einfach gemacht hat, die Zeitstränge ...

Ich habe mich auf den zweiten Teil gefreut und bin wirklich happy damit. Wie ja bekannt sein dürfte, wird diese Trilogie rückwärts erzählt, was es für mich anfangs nicht ganz einfach gemacht hat, die Zeitstränge und Handlungen in die richtige Reihung und gedanklich gleich zu erfassen. Gerade in Band zwei.
Aber ich bin absolut ein Fan davon, denn es ist wie mit einem Puzzle; man hat viele verschiedene Teile und doch geben sie gemeinsam ein großes Ganzes.


Ragnar Jónasson schafft es durch seinen total unaufgeregten und ruhigen Schreibstil mich zu fesseln. Die kurzen Kapitel gefallen mir sehr gut und Stück für Stück, wie auch im ersten Teil, wird die Geschichte spannender. Gerade durch diese mit- und in sich verwobenen Handlungs- und Zeitstränge. Und die Protagonisten bleiben, meines Erachtens bis zuletzt undurchsichtig, spannend und dubios. In der ersten Hälfte des Buches hatte ich zunächst den Eindruck, dass es nur wieder dahinplätschert. aber dort finden sich viele Informationen, die dann in der zweiten Hälfte wiederum wichtig sind. Und somit geht das für mich voll in Ordnung.
Ich mag die Kommissarin Hulda Hermannsdóttir, den Schreibstil von Ragnar Jónasson und die anfängliche Unaufgeregtheit dieses Buches. Für mich ein gutes Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.07.2020

Kaum Überraschungen, leider.

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Es sind nicht nur zwei verschiedene Zeitebenen, die uns in dem Mittelband der Hulda-Trilogie erwarten sondern auch zwei Verbrechen, die miteinander im Zusammenhang stehen. Ende der Achtziger endet der ...

Es sind nicht nur zwei verschiedene Zeitebenen, die uns in dem Mittelband der Hulda-Trilogie erwarten sondern auch zwei Verbrechen, die miteinander im Zusammenhang stehen. Ende der Achtziger endet der romantische Ausflug eines frisch verliebten Pärchens zu einem abgelegenen Sommerhaus auf einer einsamen Insel mit dem Tod der jungen Frau. Die Umstände können nicht eindeutig geklärt werden. Zehn Jahre später beschließen vier Freunde zum Gedenken an diesen Anlass, ein Wochenende ebendort zu verbringen. Und wieder geschieht eine Katastrophe.

Es geht behäbig zu in diesem Mittelband der Hulda-Trilogie, denn der Autor lässt sich sehr viel Zeit mit der Entwicklung seiner Geschichte. Die Kommissarin aus Reykjavík, Hulda Hermannsdóttir, spielt in den ersten beiden Dritteln so gut wie keine Rolle, taucht erstmalige nach knapp 200 Seiten auf, was doch recht enttäuschend ist, möchte man doch mehr über ihre Vergangenheit erfahren. Einzig ihr Ausflug nach Amerika, die Suche nach ihrem GI-Vater, bietet weitere Hintergrundinformationen zu ihrer bereits aus dem Vorgänger bekannten Biografie. Da die Zahl der Verdächtigen durch den abgeschlossenen Tatort sehr übersichtlich ist – 4 Personen kommen in Frage – ist auch der Spannungsfaktor, verglichen mit „Dunkel“, relativ niedrig und bietet bei der Entlarvung des Täters kaum Überraschungen.

Ich habe mich beim Lesen mehrmals gefragt, ob die Methode des Rückwärtserzählens wirklich so eine gute Idee ist, gerade dann, wenn die Person der Ermittlerin den eigentlichen Mittelpunkt der Reihe darstellt. Insgesamt gesehen haben mir die Entwicklungsmöglichkeiten gefehlt, die doch üblicherweise einen nicht zu unterschätzenden Aspekt bei Reihen darstellen, was zu Lasten der Tiefe geht. Denn alles, was wichtig wäre, ist ja bereits gesagt und bekannt. Schade.