Cover-Bild Espresso unter Sternen
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldegg Verlag GmbH
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 11.05.2026
  • ISBN: 9783990605578
Stefan Maiwald

Espresso unter Sternen

Eine Reise in Sachen Glück

Ein Buch wie ein italienischer Sommerabend: warm, voller Leben und Geschichten, die zum Nachdenken und Lachen einladen.

 

Wenn der Alltag zum Hamsterrad wird, brauchen wir mehr als nur eine Pause. Wir brauchen eine Anderszeit. Zeit, um Unbekanntes zu erkunden, verborgene Leidenschaften erneut zu entfachen und anderen Menschen wieder mal ganz offen zu begegnen.

Ein Abenteuer zwischen Espresso, Grandezza und der Sehnsucht nach mehr

Bestsellerautor Stefan Maiwald verlässt seine kuschelige Komfortzone und zieht von der Insel Grado in die vibrierende Großstadt Triest. Mit einem Augenzwinkern begibt er sich auf die Sinnsuche in Italien: Gelten die Glücksprinzipien aus seinem sandigen Wohlfühltempel auch an fremden Orten?

Zwischen Piazzas und Palästen stolpert Maiwald in skurrile Begegnungen – von schwarzgebrannten Bademeistern mit Faible für die DDR bis zu Espresso-Enthusiasten auf der Suche nach dem göttlichen Schuss aus der Siebträgermaschine. Triest wird zur Bühne für eine humorvolle Selbstfindung und die Suche nach Geschichten.

Auszeit und Glück neu denken

Maiwald nimmt nicht nur eine Pause, er erfindet sie neu: die Anderszeit. Sie bringt Überraschungen und den Mut, aus dem Alltag auszubrechen. Für alle, die neue Perspektiven und etwas mehr Leidenschaft im Leben suchen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.05.2026

Kleine (Alltags)Fluchten und mehr

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Als bekennender Italien-Fan kommt mir Stefan Maiwalds neuester Roman gerade recht. „Eine Reise in Sachen Glück“ untertitelt er seinen „Espresso unter Sternen“.

Stefan Maiwald hat die kleine Insel Grado ...

Als bekennender Italien-Fan kommt mir Stefan Maiwalds neuester Roman gerade recht. „Eine Reise in Sachen Glück“ untertitelt er seinen „Espresso unter Sternen“.

Stefan Maiwald hat die kleine Insel Grado in Italien als seine Heimat auserkoren und nun will er sich eine Auszeit nehmen, seine Komfortzone verlassen. Also nix wie weg. Es zieht ihn nach Triest, eine seiner Heimatinsel durchaus nahen Hafenstadt an der Adria.

Schon der erste Blick aufs Buch weckt auch meine Lust, mich ein wenig treiben zu lassen. Flanieren zwischen den Gassen, mich kulinarisch verwöhnen lassen, einen caffé zwischendurch genießen. Nero heißt hier (in Trieste) der Espresso und bei capo ist Cappuccino gemeint. In der Bar, am Tresen genossen, ist er etwas günstiger zu haben als am Tisch. Kleine Feinheiten, die man wissen sollte. Es gibt aber sehr viel mehr an Wissenswertem, das Maiwald mit einfließen lässt. Er führt mich an Orte, die zum Verweilen einladen. Das Antico Caffè San Marco, Triests berühmtes Literatencafé, gehört unbedingt dazu. Eine Fahrt mit der historischen Trambahn sollte man sich nicht entgehen lassen, auch reizt mich trotz der eher fußfeindlichen Kiesel der Strandabschnitt mitsamt dem hilfsbereiten Bademeister, die Triester Bräune gibt es hier sozusagen inklusive dazu. Das Buch hat noch so einiges mehr zu bieten, auch wartet es mit Hintergrundwissen auf. Und natürlich kommt das Essen à la italiano nicht zu kurz.

Die Seele baumeln lassen, die alltägliche Routine durchbrechen, im Hier und Jetzt leben, Glücksmomente bewusst genießen – es braucht nicht viel, um die ganz einfachen Dinge des Lebens neu zu entdecken. Das Buch gibt Denkanstöße - Entschleunigung fällt mir dazu ein.

„Anderszeit statt Alltagstrott“ nennt Stefan Maiwald seine Zeit in Triest. Es ist eine interessante, eine unterhaltsame, eine vergnügliche Reise, die eindrucksvoll seine Tage in der ehemaligen Grenzstadt Triest beschreibt. Ein Buch, das im Ganzen oder in Etappen genossen immer wieder kleine Fluchten aus dem Alltag zulässt. Ein Buch, das keine Altersgrenze kennt, das auch als Geschenk bestens ankommen wird.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Sommerliche Philosophien für jede Jahreszeit

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Schon das Cover hat mich begeistert: Die roten Stühle am Strand, das Meer, die Küstenstadt und der Sternenhimmel schaffen eine stimmungsvolle Atmosphäre zwischen Geborgenheit, Ruhe und Abenteuer. Es macht ...

Schon das Cover hat mich begeistert: Die roten Stühle am Strand, das Meer, die Küstenstadt und der Sternenhimmel schaffen eine stimmungsvolle Atmosphäre zwischen Geborgenheit, Ruhe und Abenteuer. Es macht sofort Lust aufs Lesen. Auch die hochwertige Gestaltung des Buches generell gefällt mir sehr.

Stefan Maiwald schreibt mit viel Charme und einer feinen Selbstironie, die seine Beobachtungen besonders sympathisch macht. Die kurzen Kapitel, die abwechslungsreichen Themen und die gelungenen Illustrationen sorgen für ein angenehmes Leseerlebnis. Besonders die Geschichte der tanzenden Signora hat mich berührt.

Fasziniert hat mich auch die Beschreibung des Boreto, das ich nun unbedingt einmal probieren möchte. Nachdenklich stimmte mich der Text über die Eckkneipe als Ort der Gemeinschaft – etwas, das vielen Menschen heute fehlt. Die Gedanken über das Leben als Tanz und die mediterrane Gelassenheit haben mich ebenfalls angesprochen und liefern schöne Anregungen für den Alltag.

Mein Fazit: Ein angenehm zu lesendes, liebevoll gestaltetes Buch voller kleiner sommerlicher
Philosophien, das Fernweh weckt und zum Innehalten einlädt.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Die Suche nach dem Glück

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Stefan Maiwald, der deutsche Berichterstatter aus Italien, hat für dieses Buch sein Domizil in Grado verlassen, um in Triest der Stadt und dem Glück auf die Spur zu gehen.
Als Leserin seiner früheren ...

Stefan Maiwald, der deutsche Berichterstatter aus Italien, hat für dieses Buch sein Domizil in Grado verlassen, um in Triest der Stadt und dem Glück auf die Spur zu gehen.
Als Leserin seiner früheren Werke erwarte ich eine humorvolle Verarbeitung der Begegnungen mit den Einwohnern, die gewissermaßen die Besonderheiten ihrer Stadt bezeugen. Doch solche Gespräche gibt es kaum. Da bin ich fast erleichtert, als der Schwiegervater dem Schreiber im Exil einen Besuch abstattet.
Es scheint, als ob das Buch eher aus der Konserve als aus tatsächlich Erlebtem entstanden ist. Während wir seitenweise den Café-Besuchen beiwohnen, werden die Geschichte der Stadt oder der Nudel mit Zitaten von Bekannten aus den Grado-Büchern gespickt.
„Ich dümple eine Weile herum und kann mein Glück kaum fassen, dass ich so etwas als meine Forschungsreise bezeichnen darf.“ Wie froh bin ich, als mit den Badeerlebnissen tatsächlich einmal eine für den Ort typische Situation geschildert wird.
Die Glückssuche selbst wird schließlich mit allgemeinen Weisheiten abgearbeitet, dass ich mehrfach die Hände über dem Kopf zusammenschlage. Von Maiwald als Journalisten hätte ich gezielte Verabredungen mit interessanten Personen erwartet, von Maiwald als Autor mehr als einen Aufguss gesammelter Italienerfahrungen. Bei mir stellen sich so weder Glücksgefühle noch neue Erkenntnisse über Triest ein.