Cover-Bild Adalina und die Liebe zu den Büchern
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Zeitgenössische Lifestyle-Literatur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 350
  • Ersterscheinung: 23.06.2026
  • ISBN: 9783458684527
Tessa Hansen

Adalina und die Liebe zu den Büchern

Roman

Schon als Kind liebte Adalina das Knattern des Bibliomotocarro – der kleinen Bibliothek auf Rädern, die Maestro La Cava voller Geschichten in ihr winziges italienisches Bergdorf brachte. Jahre später kehrt sie, nun selbst Schriftstellerin, zurück und stößt in einer Garage auf das verlassene Büchermobil. Keine Spur des alten Maestro.

Als Adalina erfährt, dass die Büchertouren seit einem leichten Unfall des Maestro vor dem Aus stehen, wird ihr klar: Das Bibliomotocarro braucht sie. Ihr Versuch, es zu retten, führt sie durch enge Gassen und wilde Landschaften zu fast vergessenen Erinnerungen und vor Glück leuchtenden Kinderaugen. Sie findet neue Freundschaften und im charmanten Gianluca jemanden, der ihre Hoffnung beflügelt. Doch kann sie ihr Leben in Pisa einfach hinter sich lassen und sich für das Bibliomotocarro nach Jahren wieder mit ihrer Familie versöhnen?

Mit Wärme und Leichtigkeit erzählt Tessa Hansen von der Kraft der Literatur, Brücken zwischen Generationen zu schlagen – und ein ganzes Leben zu verändern.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2026

Eine Kindheitserinnerung wird zur Gegenwart

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Adelina war lange weg aus ihrer Heimatregion, jetzt ist sie zurück um in Ruhe ein neues Buch zu schreiben. Alte Kindheitserinnerungen flammen auf als sie das Büchermobil ohne den Maestro findet. Was ist ...

Adelina war lange weg aus ihrer Heimatregion, jetzt ist sie zurück um in Ruhe ein neues Buch zu schreiben. Alte Kindheitserinnerungen flammen auf als sie das Büchermobil ohne den Maestro findet. Was ist geschehen? Auf der Suche nach dem Maestro der so vielen Kindern damals mit Büchern Freude schenkte, findet sie neue Freunde und eine neue Aufgabe.

Es ist eine ungewöhnliche Geschichte. Denn der Teil um Adelina ist eine gelungene Fiktion. Den Maestro La Cava und sein Büchermobil gibt es wirklich. Der Herr ist mittlerweile über 80 aber er versucht immer noch Kindern das Lesen und die Bücher nahe zu bringen. In einer Region die zu den ärmeren In Italien zählt und Bücher sind nun einmal teuer. Auch für Gemeinden die Schwierigkeiten haben Bibliotheken aufrecht zu erhalten, da ist sein Bibliomotocarro eine glückliche Ergänzung. Durch ihn hat Adelina die Liebe zu den Büchern gefunden, durch die Bücher den Mut ihren eigenen Lebensweg zu gehen. Nun ist sie wieder da und kann dem Maestro und seiner selbst gewählten Aufgabe Unterstützung geben.

Adelina ist eine zupackende Person, sie wirkt manchmal in ihrem Elan über griffig, aber sie meint es gut, daher nimmt es ihr niemand krumm, nur sie muss ab und zu etwas gebremst werden.

Die Teilung des Buchs wird sehr gut dargestellt. Die wahre Geschichte des Maestros ist in Tagebuchform geschrieben und Adelinas Teil als normaler Roman. So ist es leicht zu folgen vor allem wie der Maestro es schafft die Kinder zu mobilisieren, etwas das in der heutigen Zeit von Handy und Social Media nicht ganz einfach ist. Denn Bücher sind nun mal nicht schnell, schnell und kurz.

Bücher haben die Gabe langfristig zu fesseln und ein gutes Buch lässt einen nie mehr los.

Genau das vermittelt dieser Roman aber nur wenn man das vergessen haben sollte, sonst ist er eine spannende gute Unterhaltung.

Veröffentlicht am 28.07.2026

Schöne Idee, aber für meinen Geschmack zu ruhig erzählt

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Um in Ruhe an ihrem Buch zu schreiben, reist Adalina nach Süditalien. Dort entdeckt sie zufällig das Bibliomotocarro aus ihrer Kindheit in einer Garage. Neugierig macht sie sich auf die Suche nach dem ...

Um in Ruhe an ihrem Buch zu schreiben, reist Adalina nach Süditalien. Dort entdeckt sie zufällig das Bibliomotocarro aus ihrer Kindheit in einer Garage. Neugierig macht sie sich auf die Suche nach dem Maestro und der Antwort auf die Frage, warum die fahrende Bibliothek nicht mehr unterwegs ist.

Die Grundidee hat mir richtig gut gefallen. Besonders der Maestro und seine Frau Maria - die Familie La Cava - sind mir schnell ans Herz gewachsen. Auch die Tagebucheinträge des Maestros haben der Geschichte zusätzliche Tiefe verliehen.

Mit dem Schreibstil musste ich zunächst etwas warm werden. Nach dem Einstieg hat mich die Geschichte zwar besser mitgenommen, insgesamt fehlte mir aber über weite Strecken die Spannung. Viele Ereignisse liefen für meinen Geschmack zu reibungslos ab, Konflikte wurden schnell gelöst und gerade im letzten Drittel zog sich die Handlung stellenweise etwas.

Das emotionale Ende und der Epilog haben mir hingegen gut gefallen und den Roman für mich noch einmal aufgewertet.

Wer ruhige, gefühlvolle Geschichten mit viel Herz und wenig Drama mag, wird an diesem Buch sicherlich Freude haben. Ich persönlich hätte mir etwas mehr Tempo und mehr Ecken und Kanten gewünscht.

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