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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2026

Ein Wohlfühlroman mit Herz, Küstenflair und einem zauberhaften Dackel

Pfötchen, Strand und Liebesglück
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Nachdem mir bereits "Pfotenglück und Sommerwellen" so gut gefallen hat, war die Rückkehr nach Lichterhaven für mich wie ein kleines Nachhausekommen. Petra Schier hat erneut eine warmherzige Geschichte ...

Nachdem mir bereits "Pfotenglück und Sommerwellen" so gut gefallen hat, war die Rückkehr nach Lichterhaven für mich wie ein kleines Nachhausekommen. Petra Schier hat erneut eine warmherzige Geschichte geschaffen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten hat.

Besonders gefallen haben mir die sympathischen Hauptfiguren Chloe und Tristan. Ihre Annäherung entwickelt sich in einem angenehmen Tempo und wirkt dabei glaubwürdig und authentisch. Dazu kommt die liebevoll gezeichnete Dorfgemeinschaft, die Lichterhaven wieder zu einem echten Wohlfühlort macht.

Mein heimlicher Star war allerdings Dackel Cooper. Die kleinen kursiven Abschnitte aus seiner Sicht haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Mit seiner liebenswerten und manchmal auch etwas frechen Art trägt er nicht unerheblich dazu bei, dass sich Chloe und Tristan näherkommen.

Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und die Mischung aus Romantik, Humor und emotionalen Momenten hat für mich perfekt gepasst. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und habe mich beim Lesen rundum wohlgefühlt.

Fazit: Ein gefühlvoller Liebesroman mit liebenswerten Figuren, einer traumhaften Küstenkulisse und einem vierbeinigen Helden, der mein Herz im Sturm erobert hat. Von mir gibt es verdiente 5 von 5 Sternen – und ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen in Lichterhaven.

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Veröffentlicht am 01.07.2026

Nachdenkliche Kurzgeschichten, die im Kopf bleiben

Alles Liebe
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Es war mein erstes Buch von Ronja von Rönne – und sicherlich nicht mein letztes. Schon das Cover hat mir gut gefallen: schlicht, aber dennoch auffällig und passend zum Inhalt. Das Pistaziengrün dominiert, ...

Es war mein erstes Buch von Ronja von Rönne – und sicherlich nicht mein letztes. Schon das Cover hat mir gut gefallen: schlicht, aber dennoch auffällig und passend zum Inhalt. Das Pistaziengrün dominiert, dazu ein Herz mit dem Titel, das von Bändern zusammengequetscht wird – ein Bild, das neugierig macht.
Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Er ist locker, flüssig und angenehm zu lesen, gleichzeitig schafft er es, die Spannung aufrechtzuerhalten und immer wieder neugierig auf die nächste Geschichte zu machen.
Besonders fand ich die Erzählstruktur: Fünf verschiedene Kurzgeschichten aus der Perspektive von fünf unterschiedlichen Menschen, die jeweils ihre ganz eigene Leidensgeschichte erzählen. Die Geschichten haben mich oft berührt, manchmal erschreckt und insgesamt sehr nachdenklich zurückgelassen. Bei einigen Figuren habe ich mich sogar gefragt, ob sie sinnbildlich für Menschen in meinem eigenen Umfeld stehen. Vielleicht sollte man manchmal genauer hinschauen, wenn einem Parallelen auffallen.
Über manche Protagonisten war ich einfach nur erschrocken oder wütend, bei anderen überwog die Sorge. Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie leicht Menschen sich in ihrem eigenen Netz aus Gedanken, Lügen und Geschichten verfangen können.
Ein kleiner Kritikpunkt bleibt für mich: Manche Geschichten enden recht offen und lassen Fragen unbeantwortet. Die letzte Geschichte trägt zwar dazu bei, einige Unklarheiten aufzulösen, dennoch hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Abschluss gewünscht.
Insgesamt ist Alles Liebe ein besonderes, nachdenkliches Buch, das noch eine Weile im Kopf bleibt.

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Veröffentlicht am 22.06.2026

Schöne Lektüre für zwischendurch

(K)ein Date mit dir
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Das Cover finde ich sehr gelungen. Mit seinen einzelnen Kacheln erinnert es ein wenig an ein Postkartenmotiv und ist farblich schön abgestimmt. Die Autorin Yvonne Struck kannte ich bisher noch nicht, daher ...

Das Cover finde ich sehr gelungen. Mit seinen einzelnen Kacheln erinnert es ein wenig an ein Postkartenmotiv und ist farblich schön abgestimmt. Die Autorin Yvonne Struck kannte ich bisher noch nicht, daher war dies mein erstes Buch von ihr. Der Titel hat bei mir zunächst andere Erwartungen geweckt. Der Klappentext macht aber schnell deutlich, worum es geht: Janne träumt von einer erfolgreichen Karriere in den sozialen Medien und beginnt dafür ein unbezahltes Praktikum bei „Nordstyle“. Dort entwickelt sie die Idee einer Dating-Show und wird schließlich selbst zur Kandidatin. Gemeinsam mit ihrer Freundin und Kollegin Nele setzt sie dabei auf Inszenierung und Klickzahlen. Parallel lernt man Ben kennen, Jannes neuen Nachbarn. Beide tragen Geheimnisse mit sich herum.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Kapitel abwechselnd aus Jannes und Bens Sicht erzählt werden. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und angenehm zu lesen. Das Buch bietet seichte, unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. Zwischendurch fehlte mir allerdings etwas Spannung und Pep, sodass sich einige Passagen etwas gezogen haben. Dafür überrascht die Geschichte später noch mit einer unerwarteten Wendung.
Thematisch geht es um Liebe, Freundschaft, Ehrlichkeit und die Manipulation durch soziale Medien. Schön fand ich auch die Botschaft, dass Menschen auf den zweiten Blick oft ganz anders sind, als sie zunächst wirken. Besonders positiv hervorheben möchte ich die Darstellung einer chronischen Erkrankung. Das Thema Diabetes wird sensibel eingebunden, ohne die betroffene Person darauf zu reduzieren, und schafft gleichzeitig Aufmerksamkeit für die Krankheit.
Das Ostsee-Setting hat mir ebenfalls gut gefallen und macht direkt Lust auf Urlaub. Am Ende fand ich es mutig, dass Janne auf ihr Bauchgefühl hört. Dennoch hätte ich mir noch einen kurzen Blick in die Zukunft gewünscht – etwa ein Kapitel nach dem Motto „ein Jahr später“. So bleiben für mich einige Fragen offen, beispielsweise wie es mit Nordstyle und Neles Plänen weitergeht.
Insgesamt eine schöne, leichte Geschichte mit sympathischen Figuren und wichtigen Themen, auch wenn mir stellenweise etwas mehr Spannung gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 22.06.2026

Laschet als Geheimagent? Verrückte Idee, witzig umgesetzt

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Schon das Cover macht Lust auf die Geschichte: Armin Laschet im schwarzen Anzug, lachend mit einem Fön in der Hand – schräg, witzig und ein echter Hingucker. Man erkennt sofort, dass hier eine völlig verrückte ...

Schon das Cover macht Lust auf die Geschichte: Armin Laschet im schwarzen Anzug, lachend mit einem Fön in der Hand – schräg, witzig und ein echter Hingucker. Man erkennt sofort, dass hier eine völlig verrückte Politiksatire wartet.

Die Handlung steht dem in nichts nach. Armin Laschet wird Bundespräsident und entdeckt an seinem ersten Arbeitstag einen streng geheimen Geheimdienst unter Schloss Bellevue. Zusammen mit einem ungewöhnlichen Agententeam, zu dem auch sein ehemaliges Nachbarkind Kimmi gehört, soll er die Welt retten. Dabei reiht sich ein skurriler Einfall an den nächsten und natürlich landet Laschet immer wieder mitten im nächsten Fettnäpfchen. Dazu kommen viele kleine Seitenhiebe auf Politik, Gesellschaft und bekannte Agentenfilme.

Ich hatte beim Lesen richtig Spaß und musste oft schmunzeln oder lachen. Das Buch liest sich locker weg und ist herrlich abgedreht. Die Kapitel hätten für meinen Geschmack manchmal etwas länger sein können und an einigen Stellen war es fast schon ein bisschen zu viel Chaos. Insgesamt ist es aber eine originelle und kurzweilige Unterhaltung. Mein erstes Buch von David Safier – und sicher nicht mein letztes.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Ein sommerlicher Wohlfühlroman mit Herz und Küstenflair

Pfotenglück und Sommerwellen
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"Pfotenglück und Sommerwellen" habe ich eher zufällig entdeckt, doch schon das wunderschöne Cover mit Meer, Strand, Strandkorb und dem knuddeligen Neufundländer hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt ...

"Pfotenglück und Sommerwellen" habe ich eher zufällig entdeckt, doch schon das wunderschöne Cover mit Meer, Strand, Strandkorb und dem knuddeligen Neufundländer hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt – und die Geschichte dahinter konnte mich ebenfalls überzeugen.
Der Einstieg fällt leicht und man ist schnell mitten in Isalies und Max' Welt. Isalie, die als erfolgreiche Unternehmensberaterin und Social-Media-Expertin aus Hamburg kommt, trifft auf Max, der mit seinem Hof und den Folgen seiner gescheiterten Ehe ums Überleben kämpft. Seine schwierige Situation verleiht der Handlung eine emotionale Tiefe, während sich die beiden langsam näherkommen.
Besonders gut gefallen hat mir der fiktive Ort Lichterhaven. Die liebevoll beschriebene Küstenlandschaft, der starke Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft und die warmherzige Atmosphäre machen das Setting zu einem echten Wohlfühlort. Man kann gut nachvollziehen, warum Isalie sich dort immer mehr zuhause fühlt.
Ein besonderes Highlight ist für mich Neufundländer Samson. Anfangs war ich etwas überrascht, dass auch der Hund in kursiven Abschnitten zu Wort kommt, doch das hat der Geschichte einen ganz eigenen Charme verliehen. Seine Entwicklung und die kleinen Einblicke aus seiner Sicht fand ich berührend und zugleich unterhaltsam.
Der bildhafte und angenehme Schreibstil lädt zum Träumen ein und macht das Buch zu einer perfekten Sommerlektüre. Das Happy End war zwar vorhersehbar, hat für mich aber genau zu dieser warmherzigen Geschichte gepasst.
Ein kleiner Wunsch bleibt dennoch offen: Ein Epilog – vielleicht mit einem Blick auf die Figuren ein Jahr später – hätte die Geschichte für mich noch runder gemacht.

Fazit:
Ein gefühlvoller Sommerroman mit liebenswerten Charakteren, einer traumhaften Kulisse und einem vierbeinigen Helden, der das Herz erobert. .... und ich freue mich schon auf eine weitere Reise nach Lichterhaven.

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