Cover-Bild I am cringe, but I am free
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23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: park x ullstein
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 30.04.2026
  • ISBN: 9783988160539
Verena Bogner

I am cringe, but I am free

Roman | Ein Roman über den Mut zur Verletzlichkeit und echte Freundschaft, die alles übersteht

Ich kroch auf allen vieren absolut würdelos über vereiste Stellen auf der Piste und fluchte leise vor mich hin [...] Keine Ahnung, wie lange es dauerte, bis wir oben ankamen Irgendwann stand ich da, an der Spitze von Cringe Mountain.


Was cool ist, bestimmen immer die anderen – so auch im Leben der Erzählerin, die von klein auf weiß, was es heißt, nicht schlank, abgebrüht, edgy genug zu sein. Aus Angst vor der Peinlichkeit des Lebens versteckt sie sich hinter den Erwartungen der anderen, hinter denen ihres nutellahassenden Vaters, ihres schnöseligen Boyfriends Fabian, ihres viel zu coolen Arbeitgebers. Erst, als Flora, Josef und Rosalie (und eine ziemlich gute Therapeutin) in ihr Leben treten, wird ihr Mut langsam größer als die Angst vor dem Cringe. Gemeinsam stellen sie sich die Frage: Was ist ein cringefreies Leben wert, wenn man sich dabei selbst verliert? Mit den Menschen, die sie nicht trotzdem, sondern genau deshalb lieben, traut sie sich, nach einer Antwort zu suchen. Und findet sie irgendwo zwischen Pina Coladas, No-Angels-Songs und einer wahnwitzigen Bergwanderung. 


»Mit viel Liebe und Humor katapultiert Verena Bogner uns in die bittersüßen Irrungen und Wirrungen des Heranwachsens. Eine berührende Reise durch die Wachstumsschmerzen auf dem Weg zu Emanzipation und Selbstfindung.« Nadja Benaissa

»Coolness als Haltung ist hochgradig überschätzt und müssen wir dringend hinter uns lassen. Verena Bogner hat das längst begriffen.« Jovana Reisinger

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2026

Selbstironisch, freundschaftszentriert und rundum liebevoll

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Ich hatte echt einige Erwartungen an diesen Roman, weil ich eine so deutliche Empfehlung bekommen habe. Und Verena Bogner hat mit ihrem literarischen Debüt jede einzelne erfüllt, wenn nicht gar übertroffen! ...

Ich hatte echt einige Erwartungen an diesen Roman, weil ich eine so deutliche Empfehlung bekommen habe. Und Verena Bogner hat mit ihrem literarischen Debüt jede einzelne erfüllt, wenn nicht gar übertroffen! Dieses Buch gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights.

Die Ich-Erzählerin bleibt namenlos und mir gefällt der Gedanke, dass die Autorin hier irgendwie selbst erzählt. Es bleibt zwar ein fiktionales Werk, aber es wirkt auf jeden Fall sehr authentisch und echt.

Die Schreibweise ist super flüssig, ich war von Anfang bis Ende ganz nah bei der Protagonistin und habe einfach viel zu viel selbst fühlen können. Die spezielle Atmosphäre der 00er-Jahre wird gut in Szene gesetzt, auch wenn sie für mich sogar noch intensiver hätte sein können. Doch beim Lesen hatte ich an etlichen Stellen das benannte Magazin selbst in der Hand oder den erwähnten Song im Ohr.

Und auch das Kernthema, also der Cringe und die Scham rund um das eigene Selbst, hat mich im positivsten Sinne getroffen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich irgendjemensch nicht irgendwo von dieser Geschichte angesprochen fühlt. Ob es die Scham für die eigenen langweilig scheinenden Interessen, den Körper oder das eigene Wissen ist - ich habe heftigst mitgefühlt.

Am wundervollsten ist jedoch der Fokus dieser Geschichte. Der liegt ganz klar auf den platonischen Beziehungen unseres Lebens, wodurch der Roman ein Appell für die Priorisierung ebendieser Beziehungen ist. Ich liebe es, wie bedingungslos die Freund*innenschaften der Protagonistin sind und ich habe mich mehrfach dankbar dabei ertappt, dass ich mittlerweile auch so tolle Menschen in meinem Leben haben darf. Menschen, die mich mit allem nehmen, wie ich bin und die sich von meinen Ängsten nicht vertreiben lassen.

Dieses Werk ist eine unglaubliche Wohltat. Es ist so nahbar und glaubhaft geschrieben, dass ich mich an so vielen Stellen einfühlen konnte. Dabei setzt es auf einen tollen selbstironischen Ton, der die Lesefreude nur noch einmal gesteigert hat. Die Geschichte ist liebevoll, wertschätzend und eine der klarsten Empfehlungen von mir in diesem Jahr.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Authentischer und cooler Coming of Age Roman

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Mit "I am cringe, but I am free" ist der Autorin Verena Bogner ein wunderbarer Roman über das Erwachsen werden, die Probleme und Tücken, die damit einhergehen und Beziehungen der Gen Z gelungen. Mit einem ...

Mit "I am cringe, but I am free" ist der Autorin Verena Bogner ein wunderbarer Roman über das Erwachsen werden, die Probleme und Tücken, die damit einhergehen und Beziehungen der Gen Z gelungen. Mit einem frischen, lebendigen Schreibstil tauchen wir ein in die Welt der Ich- Erzählerin, die uns in vier Teilen über Jahre hinweg mitnimmt auf eine Reise vom Teenager zum Erwachsenen Ende 20. Auf dieser Reise begegnen ihr neben familiären Problemen, tollen Freundschaften, Fail Dates, dem ersten (nervtötenden) Boyfriend, Studium und dem ersten Job auch jede Mege Herausforderungen: bodyshaming, Ghosting beim Dating, Mobbing, Selbstzweifel und kleine Racheaktionen.

Auf diesem Weg findet die Protagonistin zu sich selbst und merkt, dass die Meinung anderer nicht der allgemeingültige Maßstab ist und dass man sich selbst sein darf und muss, um glücklich zu sein.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist frisch, spritzig, oftmals witzig und lebensnah und trifft mit seiner Authentizität den Nerv und Slang der Gen Z. Es enthält starke Botschaften und zweigt den Wert toller Mütter sowie wunderbarer Freundschaften. Einzig der übertriebene Alkoholkonsum zu jeder Tages- und Nachtzeit fand ich sehr bedenklich, da es so dargestellt wird, als ob man nur mit Alkohol cool und frei sein kann und das Leben feiern kann. Reality check: kann man auch ohne, wie mir meine beiden Töchter aus der Gen Z, die keinen Alkohol trinken aber trotzdem auf Partys gehen und feiern, jeden Tag beweisen. Insgesamt aber ein toller Coming of Age Roman über die Gen Z, den ich jungen Menschen empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

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Die vermeintlich beste Freundin lässt sie im Stich. Der Wochenendvater will sie nach seinen Wünschen biegen. In der Schule wird sie gemobbt. Dabei will sie es doch allen nur recht machen, stimmt allen ...

Die vermeintlich beste Freundin lässt sie im Stich. Der Wochenendvater will sie nach seinen Wünschen biegen. In der Schule wird sie gemobbt. Dabei will sie es doch allen nur recht machen, stimmt allen Meinungen zu. Bis der erste feste Freund sie dafür total falsch einschätzt, sie klein macht. Ob sich das je ändert?
Verena Bogner beschreibt präzise, welchen Selbstzweifeln ihre Heldin ausgesetzt ist, wie sie sich „maskiert“, verbiegt, gefallen will und dabei immer mehr Persönlichkeit abgibt. Um das zu ändern, muss viel geschehen, braucht es Unterstützung und echte Freunde. Wie hilfreich diese sind - muss man selber lesen und vielleicht einiges davon für sich selbst verarbeiten.
Der Schreibstil ist locker, authentisch und mit einigen Anglizismen angereichert - ein wenig Englisch sollte man können.
Gutes Mutmachbuch, um einen eigenen Weg zu finden!

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Veröffentlicht am 18.06.2026

Gut für zwischendurch, aber kein Highlight

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💭 M E I N U N G

Die Geschichte wird in der Ich-Form aus Sicht einer weiblichen Protagonistin (ihren Namen erfahren wir nicht) erzählt und ist in mehrere Abschnitte bzw. unterschiedliche Lebensphasen unterteilt. ...

💭 M E I N U N G

Die Geschichte wird in der Ich-Form aus Sicht einer weiblichen Protagonistin (ihren Namen erfahren wir nicht) erzählt und ist in mehrere Abschnitte bzw. unterschiedliche Lebensphasen unterteilt. So wächst man als Leser quasi mit der Protagonistin auf und begleitet sie auf ihrem Weg vom „Dazugehören-Wollen“ bis hin zum „Zu-Sich-Stehen-Trotz-Cringe“. 🍭

Die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, ist an die heutige Zeit angepasst. Gleichzeitig ist die Sprache aber auch ironisch und humorvoll gewählt, wodurch ich wirklich gut unterhalten war und das ein oder andere Mal vor mich hin geschmunzelt (oder vielmehr gegrunzt 🐷) habe.😅
Das Buch hat mich außerdem durch die Erwähnung von Snacks, Bands und Songs in meine Kindheit, Jugend und zugleich auch in meine Studienzeit zurückversetzt.
Die Wichtigkeit von echter Freundschaft, Selbstreflektion (und auch Therapie) ist hier super gut hervorgekommen und hat die Geschichte für mich zu einem kleinen Safe-Space gemacht 🫶

Aaaaaber, es gibt auch ein paar Dinge, die für mich nicht ganz stimmig waren 🙈 Denn leider war das, was vermutlich „cringe“ sein sollte, nicht wirklich „cringe“, sondern viel mehr waren das Interessen, die ich in dem Alter auch geteilt habe. Bin ich jetzt auch cringe? 🙉

Was ich ausserdem schade fand: trotz dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive geschrieben ist und wir quasi alles aus der Sicht der Protagonistin erleben, hat sie keinen Namen bzw. wir erfahren ihn als Leser nicht, wodurch leider für mich eine gewisse Distanz zu ihr bestand, die für mich nicht ganz passend zur sonst so intimen Geschichte war.

Weiterhin war die Geschichte für mich etwas zu eindimensional, was natürlich zum einen an der niedrigen Seitenzahl liegt, aber auch daran, dass ich das Gefühl hatte, der Fokus liegt darauf ganz viele Klischees unterzubringen, anstatt auf Inhalt oder charakterliche Entwicklung(en) zu setzen. So gab’s zum Beispiel in ihrem Freundeskreis über mehrere Jahre keine einzige Konfliktsituation oder Reiberei.

Außerdem, aber das ist wohl Geschmacksache, gibt es keine Kapitel, sondern lediglich Abschnitte, in welche das Buch unterteilt ist. Ich bin einfach ein Freund von Kapiteln. Punkt.

Das klingt jetzt so, als hätte ich total viel auszusetzen, aber so ist es eigentlich gar nicht. Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen, aber ich glaube, ich hätte das Buch vor ein paar Jahren schon gebraucht. Denn dann hätte ich es wohl eher als Ermutigung gesehen, zu mir selbst zu stehen und einiges, was ich jetzt hier kritisiert habe, „überlesen“. Allerdings war ich von Cover und Klappentext komplett fehlgeleitet worden und habe mir davon eine ganz anderen Verlauf der Geschichte, bzw. eine andere Protagonistin erhofft.

⭐️ F A Z I T

Ein humorvoller und warmherziger Coming-of-Age Roman, über Freundschaft und das Erwachsenwerden, der dazu ermutigt, zu sich selbst zu stehen. Die Geschichte hat mich richtig gut unterhalten und eignet sich super für zwischendurch. Allerdings sollte man sich vom Titel nicht fehlleiten lassen, denn dieser passt meiner Meinung nach nicht ganz so zur Geschichte und setzt falsche Erwartungen.

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