Cover-Bild Wind aus West mit starken Böen
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 22.01.2016
  • ISBN: 9783423216173
Dora Heldt

Wind aus West mit starken Böen

Roman

Alte Liebe rostet nicht! Oder etwa doch?

Was passiert, wenn man mit Ende vierzig den Mann trifft, der mit Anfang zwanzig die ganz große Liebe war?

Ein witzig-turbulenter Frauenroman.

Ausgerechnet Sylt! Viele Jahre hat Katharina die Insel ihrer Kindheit und Jugend gemieden, jetzt führt sie der Rechercheauftrag eines holländischen Bestsellerautors in die alte Heimat zurück. Kaum auf Sylt angekommen, trifft sie mit voller Wucht auf ihre Vergangenheit. Nicht nur, dass sie sich mit ihrer chaotischen Schwester Inkenauseinandersetzen muss – nein, auch Hannes ist auf der Insel, ihre erste große Liebe, der gerade die Wohnung seiner verstorbenen Mutter auflöst und den sie seit über zwanzig Jahren aus ihren Erinnerungen zu tilgen versucht. Alte Liebe rostet nicht ...? 

»Dora Heldts Romane bedeuten vor allem eins - nämlich Lesespaß von der amüsantesten Sorte.«
literaturmarkt.info

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2020

Hochdruckverdächtig

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Wind aus West mit starken Böen ist ein leiser und ernster Roman über das Leben. Ist es besser, auf die Vernunft oder das Gefühl zu hören, um "richtig zu leben?



Nach und nach entwickeln sich die verschiedenen ...

Wind aus West mit starken Böen ist ein leiser und ernster Roman über das Leben. Ist es besser, auf die Vernunft oder das Gefühl zu hören, um "richtig zu leben?



Nach und nach entwickeln sich die verschiedenen Haupt- und Nebenfiguren und man erfährt viel über ihre Lebens- und Liebesgeschichten.



Es ist interessant zu beobachten, welche Entscheidungen diese getroffen haben und was daraus wird. Am Schicksal der Romanfiguren nimmt man sehr engen Anteil wie bei guten Bekannten und Freunden.



Kurz und gut, Wind aus West mit starken Böen ist ein Roman, der einem lange in Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 23.07.2024

Für den Liegestuhl!

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Obwohl Katharina Johannsen auf Sylt aufgewachsen ist und ihre Schwester Inken auf der Insel eine Segelschule betreibt, ist sie lange nicht mehr dort gewesen. Sie lebt und arbeitet nun in Bremen und begleitet ...

Obwohl Katharina Johannsen auf Sylt aufgewachsen ist und ihre Schwester Inken auf der Insel eine Segelschule betreibt, ist sie lange nicht mehr dort gewesen. Sie lebt und arbeitet nun in Bremen und begleitet Autoren in ihren Recherchen.

Ihr neuer Kunde, der Bestseller-Schriftsteller Bastian de Jongs, schickt sie ausgerechnet auf Sylt, um für seinen neuen Roman Informationen zu Sylter Schifffahrern zu sammeln. Jetzt hofft Katharina, dass sie auf der Insel nicht ihrer alten Jugendliebe Hannes über den Weg läuft. Diesen hat sie seit 20 Jahren nicht mehr gesehen und so soll es auch bleiben.


"Wind aus West mit starken Böen" ist ein richtiges Urlaubsbuch. Es liest sich locker und flüssig. Es kann bedenkenlos eine Weile zur Seite gelegt werden und man ist trotzdem sofort wieder mitten in der Handlung. Diese ist weder kompliziert noch verschachtelt aufgebaut. Ein Erzählstrang, ohne Zeit- und nur mit wenigen Perspektivwechseln, verzeihen auch mal unkonzentriertes Lesen. Dazu kommt, dass alles doch recht vorhersehbar ist. So wird zum Beispiel Katharinas Freund von Beginn weg so beschrieben, dass man ab Seite 10 weiss, wie die ganze Sache enden wird.

Ja, Katharina hat Chancen bei den Männern. Da ist erst mal ihr langjähriger und etwas langweiliger Freund Jens. Dann der smarte Autor Bastian de Jongs, auf den die Frauen unerklärlicherweise nur so fliegen. Und schlussendlich Hannes aus ihrer Vergangenheit, der nun wieder auftaucht und Katharina zurückmöchte. Sie hat die Wahl und für wen sie sich entscheidet, ist vorhersehbar. Katharina möchte ich nicht unbedingt in meinem Umfeld haben, denn meiner Meinung ist sie öfters mal an der Grenze zur Unverschämtheit. Sie ist strukturiert, hat rechthaberische Züge und sieht auch schon mal auf Menschen, die weder schlank noch attraktiv oder erfolgreich sind, herab. Da fand ich ihre etwas verpeilte Schwester Inken sehr viel sympathischer. Bei ihr habe ich nicht verstanden, weshalb sie sich von der älteren Generation in ihrem Umfeld nicht nur in ihre Beziehung, sondern sich auch noch gängeln lässt. Denn schliesslich ist sie Ende 30, lässt sich jedoch wie ein Kind herumkommandieren. Diese Charakterisierungen bieten viel Stoff, um sich zu ärgern, nerven oder aber milde zu belächeln.

Rund um die Schwestern Inken und Katharina hat Dora Heldt jede Menge Figuren eingebaut. Diese sind durchwegs gängig charakterisiert, sodass es nie Verwechslungen oder Ueberlegungen à la "wer war denn das schon wieder?" gibt.

Ein Buch, das man am besten im Liegestuhl liest, dabei kann man nebenher dem Meer lauschen oder einen Drink schlürfen.

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Veröffentlicht am 07.11.2018

Wind auf Sylt

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Die perfekte, immer gut gestylte und auf strenge Ordnung bedachte Katharina kehrt wegen eine Recherche für einen holländischen Autor auf ihre Heimatinsel Sylt zurück.
Sie war lange nicht da.....
Ausgerechnet ...

Die perfekte, immer gut gestylte und auf strenge Ordnung bedachte Katharina kehrt wegen eine Recherche für einen holländischen Autor auf ihre Heimatinsel Sylt zurück.
Sie war lange nicht da.....
Ausgerechnet dort trifft sie ihre Jugendliebe Hannes, zu dem sie über 20 Jahre keinen Kontakt hatte und den sie bewusst gemieden hat.
Auch ihre völlig gegensätzliche und chaotische Schwester Inken lebt auf der Insel,,,,,
Sie betreibt da mehr schllecht als recht eine Segelschule......
Da sind Verwirrungen und Chaos vorprogramiert......
Wird Katharina es schaffen etwas lockerer und relaxter zu werden und werden die Schwestern Zeit für ein haben und nicht zu letzt was wird aus der alten Liebe ---- Die alte Scullehrein Dr, Martha mischt da auch noch ordentlich mit ----
und der Wind und der rauhe Charme der Insel tun ein Übriges.
Fazit und Meinung:
Die perfekte Urlaubslektüre für den Strand, mit netten Protagonistenm einer schönen Story und Wind, Wasser, Meer -----
was will man mehr.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und vergebe knappe 4 Stern

Veröffentlicht am 01.08.2017

eher eine sanfte Brise

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Katharina hat ein ruhiges Leben: Sie und ihr Freund Jens haben jeder seine eigene Wohnung, damit man auch mal seine Ruhe haben kann, sie hat einen guten Job bei einer Rechercheagentur... alles ganz im ...

Katharina hat ein ruhiges Leben: Sie und ihr Freund Jens haben jeder seine eigene Wohnung, damit man auch mal seine Ruhe haben kann, sie hat einen guten Job bei einer Rechercheagentur... alles ganz im Gegensatz zu dem, wie sie in ihrer Kindheit und Jugend gelebt hat, wo sie unter dem bunten Hippie-Leben ihrer Eltern sehr gelitten hat. Ihre Schwester Inken hingegen kam damit gut klar und ist auch auf ihrer Heimatinsel Sylt geblieben, während Katharina der Insel schnell den Rücken gekehrt hat. Nun muss sie für einen Rechercheauftrag für einen berühmten Autor wieder dorthin und das auch noch für mehrere Wochen. Dass sie sich dort mit ihrer Schwester trifft, ist klar, aber dass ihr ihre erste große Liebe über den Weg läuft, hätte sie gerne vermieden...

Die Bücher von Dora Heldt sind meist locker-leicht, lesen sich sehr zügig weg und verbreiten Urlaubsflair. Hier war das leider nicht ganz so der Fall, irgendwie kam mir das Buch oft ein bisschen zäh vor, fast so angestrengt perfektionistisch, wie Katharina es lange ist. Vielleicht ist das Absicht und die Hauptfigur sollte den Stil des Buches prägen, aber ich hätte mir gewünscht, dass es mehr von der Leichtigkeit versprüht, die Dora Heldts Bücher sonst haben.

Die Charaktere sind alle erst mal sympathisch, allerdings ging mir Katharinas überhebliche Art irgendwann ziemlich auf die Nerven. Ihr fehlt lange Zeit die Empathie, dass es noch etwas anderes als Perfektion geben kann - oder, an ihrer Kleidung festgemacht, etwas anderes als braun-weiß-beige. Dagegen ist ihre Schwester Inken schön entspannt, wirkt manchmal vielleicht ein bisschen verplant, aber ist dabei einfach sympathisch. Wäre sie nicht ins Spiel gekommen, hätte ich das Buch vielleicht abgebrochen, weil mir Katharina zu anstrengend war. Zumal Katharina ja keine "richtigen" Probleme hat, sie plänkelt halt so vor sich hin und findet alles schlimm, was nicht ihren Vorstellungen entspricht. Dafür ist Inkens Seite umso sympathischer, die Figuren kann man sich richtig gut vorstellen. Die Darstellungsweise wird zwar beabsichtigt sein, für mich war es aber zuviel des Guten. Zumal auch von der Handlung her gefühlt nicht viel passiert, es gibt keinen richtigen Höhepunkt, stattdessen zwei kleine. Das Buch ist in drei Teile unterteilt, aber warum das so ist, hat sich mir nicht wirklich erschlossen.

Fazit: Bisher das für mich schwächste Buch von Dora Heldt. Nett für zwischendurch, aber leider nicht mehr.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gewohnt witzig und spritzig

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Als echter Dora Heldt-Fan kam ich natürlich auch an "Wind aus West mit starken Böen" nicht vorbei.
Auch in diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht, es hat mir einige schöne angenehme Lesestunden bereitet, ...

Als echter Dora Heldt-Fan kam ich natürlich auch an "Wind aus West mit starken Böen" nicht vorbei.
Auch in diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht, es hat mir einige schöne angenehme Lesestunden bereitet, die Lust auf einen Urlaub am Meer machen.
Allerdings kann man das Buch nicht mit den Geschichten rund um Christine und ihre Chaos-Familie vergleichen (Kein Wort zu Papa, Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen! etc.). Während in diesen Geschichten Chaos und Katastrophen überwiegen, kommt die Geschichte rund um die Rechercheurin Katharina eher ernst daher. Es geht um eine Frau mit perfekt durchgeplantem Leben, eine schwierige Beziehung zwischen zwei Schwestern, die alte erste Liebe und Veränderungen im Leben.
Es war schön, hier ganz neue Charaktere kennenzulernen. Dora Heldt hat es wunderbar geschafft, diese darzustellen, sodass der Leser schnell eine Beziehung aufbauen und mitfiebern kann. Gerade die Gegensätze der Schwestern wurde wunderbar herausgearbeitet. Schön fand ich auch, dass es wieder zwei schrullige, nette und liebenswerte Rentner (Piet und Knut) gibt - diese dürfen in einem Dora Heldt-Roman einfach nicht fehlen :)
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, weswegen sich das knapp 500 Seiten-Buch auch schnell wegliest.
Etwas gefehlt haben mir dann doch die Katastrophen - richtig dramatisch oder witzig wurde es nicht. Es war an der ein oder anderen Stelle eher sehr vorhersehbar. Deswegen gibt es auch einen Stern Abzug.
Trotzdem: Alle Dora Heldt-Fans und solche die es werden wollen müssen dieses Buch in die Hand nehmen :)