Cover-Bild Die Sommer mit ihm
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Zeitgenössische Lifestyle-Literatur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 399
  • Ersterscheinung: 22.05.2024
  • ISBN: 9783458683414
Emma Cowell

Die Sommer mit ihm

Roman | Eine hinreißende Liebesgeschichte in Griechenland
Karin Dufner (Übersetzer)

Mit Die Sommer mit ihm erzählt Emma Cowell eine lebensbejahende, wunderbar romantische Geschichte, in der sie griechische Urlaubsatmosphäre und eine aufrichtige Suche nach Trost und Geborgenheit feinfühlig zusammenbringt.

Der kleine griechische Küstenort Methoni mit seinen leuchtenden Farben ist genau das, was Sophia jetzt braucht. Nach dem Tod ihrer Mutter und dem Ende einer langjährigen Beziehung lassen das idyllische Dorf und die warmherzigen Menschen sie aufatmen. Genau wie ihre Mutter früher, die Sommer für Sommer herkam, um zu malen. Doch Sophia ist nicht nur hier, um das türkisblaue Wasser der herrlichen Strände, die Olivenhaine und das lebensfrohe Treiben in den Tavernen zu genießen. Sie ist auf der Suche nach einem Gemälde ihrer Mutter, das hier entstanden, jedoch verschollen ist. Zusammen mit dem geheimnisvollen Theo und ihrer Vermieterin Christina findet sie erste Antworten. Doch mindestens genauso viele neue Fragen tun sich auf – nicht zuletzt: Birgt Methoni auch für sie eine Chance auf Glück und Liebe?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2024

Bittersüße Romanze vor herrlicher Kulisse

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Ab und zu muss es auch ein Roman sein, der die Seele wärmt. „Die Sommer mit ihm“ ist nicht nur eine bittersüße Romanze vor herrlicher Kulisse, nein - diese Sommer sind sehr viel mehr, sie erzählen von ...

Ab und zu muss es auch ein Roman sein, der die Seele wärmt. „Die Sommer mit ihm“ ist nicht nur eine bittersüße Romanze vor herrlicher Kulisse, nein - diese Sommer sind sehr viel mehr, sie erzählen von einer großen Liebe…

Sophies Mutter hat den Kampf gegen ihre Krankheit verloren und nun steht sie da, voller Trauer um ihre viel zu früh verstorbene Mutter Lyndsey, sie war eine bekannte und erfolgreiche Malerin. Sophie findet eine zusammengefaltete Kopie eines Bildes. Nach Rücksprache mit Mutters Agentin wird klar, dass es hier um das verschollene fünfte Gemälde einer Serie handeln muss. Kurzerhand fliegt Sophie nach Griechenland mit dem Ziel, in dem kleinen Küstenort Methoni danach zu suchen.

Kaum angekommen tritt sie in einen Seeigel und wie es der Zufall so will, ist ein Fischer in der Nähe. Dieser entfernt den Stachel und versorgt die schmerzhafte Wunde, sie kommen ins Gespräch, finden sich sympathisch und verabreden sich. Wie sich später herausstellt, hat jeder der beiden sein Päckchen zu tragen, das Leben ist weder an Sophie noch an Theo, wie der Fischer heißt, spurlos vorübergegangen.

Neben der Suche nach dem vermissten Methoni-Bild spielt natürlich die Liebe eine Rolle, wenngleich es zu so manchem Missverständnis kommt. Emma Cowell hat mir nicht nur all dieses Zwischenmenschliche vermittelt, sie hat mir auch die zauberhafte Landschaft in all ihren Facetten so schmackhaft gemacht, wie es auch das griechische Essen war. Denn am liebsten hätte ich mich sofort mit ihnen allen an den reichlich gedeckten Tisch gesetzt, mit ihnen gelacht, getanzt, gesungen – und dies mit allen Sinnen genossen.

Beim Lesen spüre ich direkt die Sonnenstrahlen, spüre die Lebensfreude, aber auch eine Liebe, die mit so manchen Hindernissen zu kämpfen hat. Und da ist auch noch die Vergangenheit, die eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Das Buch ist perfekt, um sich wegzuträumen.

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Leichten Sommerroman erwartet, deutlich härtere Themen bekommen

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Sophia flieht nach dem Tod ihrer Mutter und dem Ende ihrer Beziehung ins griechische Küstendorf Methoni. Dort, wo ihre Mutter viele Sommer verbrachte und malte, sucht sie nun ein verschollenes Gemälde. ...

Sophia flieht nach dem Tod ihrer Mutter und dem Ende ihrer Beziehung ins griechische Küstendorf Methoni. Dort, wo ihre Mutter viele Sommer verbrachte und malte, sucht sie nun ein verschollenes Gemälde. Sie begegnet dem Fischer Theo, der ihrem Leben eine neue Richtung gibt.

🖼️

Wir erleben die Ereignisse aus Sophias Perspektive. Sie versinkt in Trauer um ihre Mutter und erhofft sich in Methoni endlich Trost zu finden. Sie möchte sich ihrer Mutter näher fühlen, denn schließlich hat diese so viel Zeit in dem idyllischen Dorf verbracht. Für meinen Geschmack lässt sie sich etwas zu schnell von ihrem Vorhaben ablenken und tut insgesamt nicht wirklich viel, um das Gemälde aufzuspüren. Ihre Gefühlswelt wird authentisch dargestellt und dennoch bin ich nicht ganz warm mit ihr geworden. Auf mich wirkte sie teilweise ziemlich egoistisch.

🤔

Auch Theo ist mir nicht so sympathisch geworden wie ich es mir erhofft habe. Grade zum Ende hin, als es um wichtige Entscheidungen geht, fand ich sein Verhalten eher grenzwertig. Da gab es einige (griechische) Nebencharaktere, die mich mehr in ihren Bann gezogen haben. Natürlich muss auch Sophias Exfreund erwähnt werden: was für ein ekelhafter Typ.

😖

Ich liebe das griechische Setting, welches sofort Urlaubsfeeling vermittelt. Die Beschreibungen von Land und Leuten tragen zu einer Wohlfühlatmosphäre bei. Sophia ist Köchin und begeistert sich vor allem für die griechische Küche. Die zahlreichen kulinarischen Details rufen daher besondere Reiselust hervor.

🇬🇷

Wer hier allerdings einen leichten Sommerroman erwartet, muss mit deutlich härteren Themen rechnen. Denn diese Reise nach Griechenland ist sehr viel emotionaler als gedacht. Es geht um die Auseinandersetzung mit Verlust, Trauer und Abschied sowie um Sehnsucht, Liebe, Selbstfindung, Hoffnung und Neuanfänge. Außerdem spielen Unfruchtbarkeit, ein unerfüllter Kinderwunsch sowie Fehlgeburten große Rollen, was ich ziemlich heftig finde. Es gibt dazu keinerlei Triggerwarnung! Zudem gibt es in dem Kontext auch einige medizinische und pflegerische Ungereimtheiten (ich bin Krankenschwester in der Gynäkologie). Insgesamt ist die Handlung leider auch recht vorhersehbar.

😢

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Veröffentlicht am 31.07.2024

Eine Reise ins GLÜCK

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Vorab:

Die Umschlaggestaltung des Romans lädt zum Träumen ein, das Cover macht richtig Lust auf’s Lesen!

" Das Bild lässt mich nicht mehr los, sogar in meinen Träumen werde ich in diese Strandszene versetzt.“

Sophie ...

Vorab:

Die Umschlaggestaltung des Romans lädt zum Träumen ein, das Cover macht richtig Lust auf’s Lesen!

" Das Bild lässt mich nicht mehr los, sogar in meinen Träumen werde ich in diese Strandszene versetzt.“

Sophie „Soph“ hat es nicht leicht – sie muss Abstand von ihrem toxischen Exfreund gewinnen, außerdem trauert sie um ihre verstorbene Mutter, die als Künstlerin tätig war. Eines der Gemälde der Mutter gilt als verschollen; Recherchen führen Sophie indes nach Griechenland, in den kleinen Küstenort Methoni. Die Herzlichkeit der Menschen tut der jungen Britin so gut, dass sie sogar offen für eine neue Liebe ist, der fesche Fischer Theo angelt sich das Herz der Engländerin. Doch es gibt einige Hindernisse auf dem Weg zum Glück …

„Die Sommer mit ihm“ ist eine nette Urlaubslektüre, allerdings sollte man keine locker – flockige, primär heitere Geschichte (nach Art einer Sophie Kinsella) erwarten. Es gibt auch ernste Untertöne und dramatische Passagen, glücklicherweise aber keinen reinen Problemplot wie bei Emily Henry. Eine Ich-Erzählerin führt durch das Geschehen, daher hat man als Leserin das Gefühl, hautnah dabei zu sein, andererseits bringt diese Erzählperspektive gewisse Einschränkungen mit sich, leider auch Wiederholungen. Mir gefiel Emma Cowells Stil einigermaßen gut – die farbenfrohen Landschaftsbeschreibungen lassen perfektes Ferienfeeling aufkommen, kulinarische Köstlichkeiten machen Appetit. Die Figurenzeichnung fand ich insgesamt auch okay, obwohl die eine oder andere Charakterisierung doch etwas schematisch war (die frankophone Agentin etwa); manche Erzählelemente fand ich unlogisch.

Der Handlungsverlauf ist (wie könnte es in diesem Genre anders sein) natürlich einigermaßen vorhersehbar, mich hat das happy ending aber nicht gestört, zumal der positive Abschluss der Erzählung ein gutes Gegengewicht zu Themen wie Gewalt & Infertilität bietet.

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