Cover-Bild Die Bibliothekarin von Auschwitz
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 27.01.2022
  • ISBN: 9783492317535
Antonio Iturbe

Die Bibliothekarin von Auschwitz

Roman nach einer wahren Geschichte | Eine ergreifende Geschichte über die Magie der Bücher
Karin Will (Übersetzer)

Ein Ort des Schreckens. Acht Bücher, die alles ändern.
Im alles verschlingenden Morast des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hat der Blockälteste Fredy Hirsch heimlich eine Schule aufgebaut. Ihr wertvollster Besitz sind acht alte, zerfallene Bücher. Fredy ernennt die 14-jährige Dita zur Bibliothekarin, sie soll die verbotenen Bände künftig verstecken und schützen. Dita, die schon früher Trost in Büchern gefunden hat, kümmert sich mit äußerster Hingabe um „ihre“ kleine Bibliothek. Und die Bücher geben zurück: Sie schenken Licht, wo nur noch Dunkelheit zu sein scheint, und bieten einen Anker, wo der Schmerz zu übermannen droht. Die Bücher begleiten Dita und die anderen Häftlinge durch die Zeiten der größten Verzweiflung, bis wieder ein neuer Hoffnungsschimmer zu erkennen ist.

Eine ergreifende Auschwitz-Geschichte über die Magie der Bücher, erzählt nach einer wahren Begebenheit.

Diese erweiterte Taschenbuchausgabe enthält ein exklusives Nachwort des Autors zu den Geschehnissen seit Veröffentlichung des Buches sowie über seine Treffen mit der Auschwitz-Überlebenenden Dita Kraus.

Die Presse über »Die Bibliothekarin von Auschwitz«:

  • »Mitreißend und ergreifend.« El Cultural 
  • »Ein vielschichtiges, rührendes und bewegendes Buch. Eine großartige Entdeckung.« Sergio Vila-Sanjuán
  • »Mit viel Fingerspitzengefühl, aber gnadenloser Ehrlichkeit erzählt Iturbe die Geschichte über das Familienlager und dessen Insassen.« belletristik-couch.de
  • »Ein unvergesslicher, herzzerreißender Roman.« Publishers Weekly 
  • »Iturbe ist ein bewegendes Stück Literatur gelungen, das zu überzeugen weiß.« histo-couch.de


Antonio Iturbe wuchs in Barcelona auf und arbeitete als Kulturjournalist für El Periódico und El País. In seinem international gefeierten Roman erzählt er die Geschichte der Holocaust-Überlebenden Dita Kraus, mit der er zahlreiche Interviews führte.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2026

Die gefährlichsten Gegenstände in Auschwitz

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„Sie halten etwas in Händen, das in Ausschwitz streng verboten ist und das, wenn man es bei ihnen fände, einem Todesurteil gleichkäme. Mit diesen Gegenständen, die so gefährlich sind, dass ihr Besitz die ...

„Sie halten etwas in Händen, das in Ausschwitz streng verboten ist und das, wenn man es bei ihnen fände, einem Todesurteil gleichkäme. Mit diesen Gegenständen, die so gefährlich sind, dass ihr Besitz die Höchststrafe nach sich zieht, kann man nicht schießen und genauso wenig hauen, stechen oder schneiden.“ (Seite 12)
Es handelt sich dabei um Bücher – und die 14-jährige Dita Adlerova ist die Hüterin der Bücher in der Bibliothek von Lager BIIb, dem „Familienlager“ von Auschwitz. Übertragen wurde ihr diese ehrenvolle Aufgabe von Fredy Hirsch, dem charismatischen und doch rätselhaften Leiter einer geheimen Schule, wo die Kinder des Familienlagers trotz eines ausdrücklichen Verbots durch die Lagerleitung unterrichtet werden.
Ditas Alltag ist von unmenschlichen Lebensbedingungen und ständiger Angst geprägt. Doch ihre Tätigkeit als Bibliothekarin und die Bücher sorgen zumindest für ein bisschen Ablenkung und ermöglichen ihr, für kurze Zeit den sie umgebenden Schrecknissen zu entfliehen.

Ditas Geschichte, die auf der wahren Biographie der Holocaust-Überlebenden Dita Kraus beruht, wird in einer einfachen, aber umso eindringlicheren Sprache erzählt. Auf übertriebene Dramatik oder Actionszenen wird verzichtet, diese wären auch nicht nötig, schließlich ist die Realität dramatisch genug.
Ditas Erlebnisse und Gedanken werden anschaulich geschildert. Sie tritt als starke Persönlichkeit in Erscheinung, die immer wieder großen Mut beweist und trotz der Umstände, unter denen sie aufwachsen musste, ihre Menschlichkeit bewahrt. Auch sonst sind die auftretenden Personen nachvollziehbar und teilweise facettenreich gezeichnet, sodass ein guter Eindruck von der Atmosphäre in einem Konzentrationslager entsteht.
Außerdem wird die Wichtigkeit von Literatur deutlich, auch und gerade in dunklen Zeiten, wo diese Wichtigkeit - wie der Autor im Nachwort bedauert – von manchen bezweifelt wird.

Veröffentlicht am 12.08.2024

herzergreifend, traurig und informativ

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„In Auschwitz gilt ein Menschenleben weniger als nichts, so wenig, dass man die Leute nicht einmal erschießt, denn Kugeln sind wertvoller als Menschen."

Im alles verschlingenden Morast des Konzentrationslagers ...

„In Auschwitz gilt ein Menschenleben weniger als nichts, so wenig, dass man die Leute nicht einmal erschießt, denn Kugeln sind wertvoller als Menschen."

Im alles verschlingenden Morast des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hat der Blockälteste Fredy Hirsch heimlich eine Schule aufgebaut. Ihr wertvollster Besitz sind acht alte, zerfallene Bücher. Fredy ernennt die 14-jährige Dita zur Bibliothekarin, sie soll die verbotenen Bände künftig verstecken und schützen. Dita, die schon früher Trost in Büchern gefunden hat, kümmert sich mit äußerster Hingabe um „ihre“ kleine Bibliothek. Und die Bücher geben zurück: Sie schenken Licht, wo nur noch Dunkelheit zu sein scheint, und bieten einen Anker, wo der Schmerz zu übermannen droht. Die Bücher begleiten Dita und die anderen Häftlinge durch die Zeiten der größten Verzweiflung, bis wieder ein neuer Hoffnungsschimmer zu erkennen ist.

Dieses Buch basiert auf wahren Begebenheiten, Schauplätzen und Personen. Das macht das Ganze noch schwieriger zu ertragen. Dieses Buch ist keine leichte Kost und ich musste es häufiger mal zur Seite legen, um das Gelesene zu verarbeiten.

Der Schreibstil ist flüssig, packend und detailreich.

Die Charaktere sind interessant, tiefergehend und lebensnah. Die Entwicklung der unterschiedlichen Protagonisten ist nachvollziehbar und authentisch. Man fühlt mit; man bangt mit und man leidet mit.

Dita ist unglaublich mutig und inspirierend. Sie hütet acht ins KZ geschmuggelte Bücher, wie einen wertvollen Schatz. Immer wieder setzt sie ihr Leben aufs Spiel, um anderen den Zugang zu diesen Büchern zu ermöglichen.

Im Nachwort erfährt man noch einiges über einzelne Personen und wie das weitere Leben derjenigen verlief, die Auschwitz überlebten. Zudem erhält man spannendes Hintergrundwissen zur Entstehung dieses Werkes.

Ein ergreifendes, informatives und bewegendes Buch über ein dunkles Kapitel in der deutschen Geschichte.

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Veröffentlicht am 10.06.2023

Die Bibliothekarin von Auschwitz

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Eien wahre Geschichte über Dita die in der Hölle von Auschwitz als junges jüdisches Mädchen leben muss. Jeden Tag hört sie schlimme Geschichten über Folter und den Tod in der Gaskammer. Doch sie ist sehr ...

Eien wahre Geschichte über Dita die in der Hölle von Auschwitz als junges jüdisches Mädchen leben muss. Jeden Tag hört sie schlimme Geschichten über Folter und den Tod in der Gaskammer. Doch sie ist sehr mutig und verwaltet den größten Schatz des Lager, acht Bücher die sie immer ausleiht und immer verstecken muss. Die Bücher bringen etwas Licht ins Lager.
Fazit:
Hefige Geschichte die nachdenlich zurückläßt

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Veröffentlicht am 09.06.2023

Die Bibliothekarin von Auschwitz

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Es ist die wahre Geschichte der Dita einen jüdischen Mädchens das die meiste Zeit ihres Lebens in Auswitz verbracht hat.Das Lager besitzt acht Bücher die Dita verwaltet und immer verstecken muss. Die Bücher ...

Es ist die wahre Geschichte der Dita einen jüdischen Mädchens das die meiste Zeit ihres Lebens in Auswitz verbracht hat.Das Lager besitzt acht Bücher die Dita verwaltet und immer verstecken muss. Die Bücher sind ein wertvolles Gut um den Menschen dort im Lager ein wenig Freude zu bringen. Beschrieben werden in dem Roman die ganzen Grausamkeitne die Folter und der Tod und die stetige Angst im Gas zu landen.
Fazit:
Ein Epos über die Hölle im Konzentrationslager Auschwitz. Wie es den Menschen täglich dort ergangen sind mit ihren Ängsten und dem Hunger. Daher ist der Roman eine sehr schwere Kost.

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