Cover-Bild Sternenkindermappe
Band 1 der Reihe "Spuren im Leben / Sternenkinder"
(4)
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Wortjuwelen
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Umgang mit persönlichen und gesundheitlichen Problemen
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 290
  • Ersterscheinung: 16.02.2026
  • ISBN: 9783912085006
Tanja Wirnitzer

Sternenkindermappe

Was Eltern und Mitfühlende tun können: vor dem Abschied, beim Abschied, nach dem Abschied und für immer
„Das Lesen der Sternenkindermappe fühlte sich an wie ein Gespräch in der Gruppe – ehrlich, verständnisvoll und stärkend. Gerade in der Akutphase bietet sie gezielte Hilfe – für Betroffene, Mitfühlende und Fachpersonal. Sie ist eine wertvolle Begleiterin durch die Trauer, die bleibt – ein Anker für alle im Leben mit Sternenkindern.“
Stefanie Goldbrich (Mutter von Sternenkindern und Autorin)

Aus 6 Jahren Erfahrung als Mutter in 3 Ländern mit 2 Sternenkindern wuchs die Sternenkindermappe. Sie ist eine Sammlung von Antworten auf eine Frage, die viele bewegt: „Was kann ich tun?“ Nicht nur Eltern stellen sich diese Frage. Auch Mitfühlende suchen Worte und Wege.

Die Sternenkindermappe begleitet Eltern und Mitfühlende in ihrer Trauer. In der Trauer als Form von Liebe will sie Orientierung und Halt bieten: vor dem Abschied, beim Abschied, nach dem Abschied und für immer. Sie verbindet meine Erfahrung mit den Stimmen und ganz unterschiedlichen Blickwinkeln von über 25 Eltern und 25 Initiativen. Ein Buch für alle, die einen Weg suchen – für sich selbst, für andere, für das Leben.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2026

Strategien für die Trauer

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Nach dem Verlust unseres Kindes stand für mich an vielen Stellen die Stille. Viele Menschen in unserem Umfeld wollten für uns da sein, aber es war/ist sehr schwer immer die richtigen Worte zu ...

Nach dem Verlust unseres Kindes stand für mich an vielen Stellen die Stille. Viele Menschen in unserem Umfeld wollten für uns da sein, aber es war/ist sehr schwer immer die richtigen Worte zu finden. Von sehr vielen Frauen habe ich erst nach meiner Fehlgeburt erfahren, dass sie selbst auch ein Baby verloren haben. Dieses Tabu hilft meiner Meinung nach niemandem. Nur, wenn wir Worte für die Trauer finden, lassen wir niemanden damit alleine und können einen Platz für die verlorenen Kinder sowie die geplatzte Hoffnung finden.
Die Sternenkindermappe ist mit viel Sorgfalt und Liebe fürs Detail zusammengestellt. Ich finde es toll, dass sie auch explizit für Angehörige und weitere Wegbegleitende von Trauernden erstellt wurde. Die Kapitelstruktur ist klar und leitet gut durch das Thema und die verschiedenen Phasen der Trauer und der Ohnmacht. Ein wichtiges Buch, das ein sehr gutes Instrument für den Umgang mit Sternenfamilien darstellt und auch diesen mit unterschiedlichen Strategien Anreize gibt, durch die Trauer zu navigieren.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Nicht allein

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Als wir unsere Tochter verloren, hörte die Welt auf, sich weiterzudrehen. Alles, was eben noch selbstverständlich war, zerbrach in einem einzigen Moment. Wir wussten nicht mehr, wo oben und unten ist, ...

Als wir unsere Tochter verloren, hörte die Welt auf, sich weiterzudrehen. Alles, was eben noch selbstverständlich war, zerbrach in einem einzigen Moment. Wir wussten nicht mehr, wo oben und unten ist, wie man atmet, wie man den nächsten Tag übersteht. Die Zukunft, die eben noch voller Farben, Pläne und leiser Vorfreude gewesen war, wurde plötzlich still und grau. Und mit ihr wurden auch wir still.
Inmitten dieses unfassbaren Schmerzes hatten wir – so paradox es klingt – ein kleines Stück Glück: eine wunderbare Hebamme, die uns nicht allein ließ. Sie machte uns auf Hilfsstellen und Stiftungen aufmerksam. Erst in den Betreuungsstunden dort lernten wir langsam, unserer Trauer Raum zu geben. Wir lernten, dass wir nicht „funktionieren“ müssen. Dass Tränen nicht schwach sind. Dass Trauer kein Zustand ist, den man überwinden muss – sondern ein Ausdruck von Liebe ist. Und dass sie da sein darf.

Der Verlust eines Kindes, eines Sternenkindes, ist ein Thema, über das noch immer viel zu wenig gesprochen wird. Es ist ein Schmerz, für den es kaum Worte gibt – und doch wird oft geschwiegen. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Unsicherheit. Viele Menschen in unserem Umfeld wollten helfen, wollten trösten, wollten da sein – und wussten nicht wie. Aus Angst, etwas Falsches zu sagen, sagten sie manchmal nichts. Und dieses Schweigen kann zusätzlich weh tun.

Genau hier setzt die Sternenkindermappe an – und genau deshalb hat sie mich so tief berührt. Sie richtet sich nicht nur an betroffene Eltern, sondern auch an Angehörige, Freund:innen und Wegbegleitende. Sie schenkt Worte, wo Sprachlosigkeit herrscht. Sie gibt Halt, wo der Boden unter den Füßen fehlt. Sie erklärt, sensibilisiert und ermutigt – einfühlsam und respektvoll.

Man spürt auf jeder einzelnen Seite, wie viel Herzblut, Mitgefühl und echte Erfahrung in dieser Mappe stecken. Sie ist nicht einfach ein Ratgeber. Sie ist eine Brücke – zwischen Trauernden und ihrem Umfeld. Sie ist ein leiser Begleiter durch dunkle Tage. Und sie trägt dazu bei, das Schweigen zu brechen, das so viele Eltern umgibt, die sich von ihrem Kind verabschieden mussten.

Für mich ist dieses Buch nicht nur hilfreich, sondern zutiefst wertvoll. Es schenkt Verständnis, Mut und ein Stück Verbundenheit in einer Zeit, in der man sich oft unendlich allein fühlt. Eine klare, von Herzen kommende Empfehlung – für alle, die selbst betroffen sind, und für alle, die lernen möchten, wie man Trauer liebevoll und achtsam begegnet.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Wichtiges Thema

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Man glaubt gar nicht wie viele Menschen und Familien, betroffen sind und Eltern von einem Sternenkind sind. Leider wird das oft nicht Thematisiert. Viele wissen auch gar nicht wie sie damit umgehen sollen. ...

Man glaubt gar nicht wie viele Menschen und Familien, betroffen sind und Eltern von einem Sternenkind sind. Leider wird das oft nicht Thematisiert. Viele wissen auch gar nicht wie sie damit umgehen sollen. Diese Sternenkinder Mappe ist etwas wo das Thema an die "Öffentlichkeit" bzw. Ins Gespräch bringt. Sie ist sehr umfangreich und detaliert. Wendet sich an wirklich verschiedene Personenkreise und beinhaltet wertvolle Tipps und Hilfestellungen. Auch die Erfahrungen der betroffenen Mutter, sind nicht nur interessant sondern machen es noch emotionaler und besser zu verstehen, was die Betroffenen evtl. gerade durchmachen. Natürlich kann man die Mappe nicht aufeinander durchlesen (dafür ist sie auch nicht gemacht). Man kann sich auch einzelne Themen raussuchen oder Themen überspringen. Ich persönlich finde sie sehr gut und glaube das sie sowohl Eltern, als auch Angehörigen und Fachkräfte (bspw. Erzieher) eine gute Stütze und Hilfe sein kann. Bei so einem wichtigen Thema ist, meinerneinung nach das EBook die falsch Wahl, hier muss es handfest sein. Etwas dss man immer wieder zur Hand nimmt, wenn man es sieht oder gerade braucht.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Eine tolle Stütze

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Ich bin selbst Hospizhelferin und weiß, wie unglaublich schwer Abschied fallen kann. Wenn es jedoch um das eigene Kind geht, ist das um ein vielfaches herausfordernder. Dieser smarte Begleiter ist eine ...

Ich bin selbst Hospizhelferin und weiß, wie unglaublich schwer Abschied fallen kann. Wenn es jedoch um das eigene Kind geht, ist das um ein vielfaches herausfordernder. Dieser smarte Begleiter ist eine tolle Unterstützung mit vielen unheimlich wichtigen Tipps und Anregungen im praktischen Bereich, vor allem aber auch eine gute Stütze in psychologischen Fragen. Mir persönlich war der Inhalt etwas zu kompakt, das Inhaltsverzeichnis wird nahezu erschlagend, jedoch kann ich die Intention verstehen, Eltern und Angehörigen möglichst ein allumfassendes Hilfsangebot zu unterbreiten und kein Thema beiseite zu lassen. Für mich persönlich entsteht der Eindruck, dass das Werk nicht ausschließlich für Eltern nützlich ist, sondern auch für Angehörige, wie z.B. Oma und Opa, sodass diese auch empathischer mit betroffenen Eltern umgehen können.

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