Cover-Bild Blinde Vögel
(2)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
16,95
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Wunderlich
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 02.04.2013
  • ISBN: 9783805250450
Ursula Poznanski

Blinde Vögel

Zwei Tote in Salzburg. Sie stranguliert, er erschossen. Die Tat eines zurückgewiesenen Liebhabers?Aber die beiden scheinen zu Lebzeiten keinerlei Kontakt miteinander gehabt zu haben. Oder täuscht der erste Blick? Das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ist ratlos. Aber Beatrice mag die Sache nicht auf sich beruhen lassen und verfolgt die Spuren, die die Toten im Internet hinterlassen haben. Auf Facebook wird Beatrice fündig: Beide waren dort Mitglieder in einem Forum, das sich ausgerechnet mit Lyrik befasst. Gedichte werden hier mit stimmungsvollen Fotos kombiniert und gepostet. Ganz harmlos. Ganz harmlos?Bald ahnt Beatrice, dass die Gedichte Botschaften enthalten, die nur wenige Teilnehmer verstehen. Düstere Botschaften, in denen es um Angst und Tod geht. Und dann stirbt eine der Lyrik-Liebhaberinnen...

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2026

2. spannender Fall

0

Dies ist der zweite Fall des Salzburger Ermittlerduos Beatrice Kaspary und Florin Wenninger.
Im ersten Fall spielte das Geocaching eine Rolle, hier ist es das soziale Netzwerk Facebook.

Der Schreibstil ...

Dies ist der zweite Fall des Salzburger Ermittlerduos Beatrice Kaspary und Florin Wenninger.
Im ersten Fall spielte das Geocaching eine Rolle, hier ist es das soziale Netzwerk Facebook.

Der Schreibstil von Ursula Poznanski ist flüssig und sehr gut zu lesen.
Die Handlung beginnt ziemlich rätselhaft und spannend. Zwei Tote werden gefunden, die sich gar nicht gekannt haben und es geht um ein Lyrik-Forum auf Facebook.
Die Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenniger sind zunächst ziemlich ratlos. Beatrice meldet sich unter falschen Namen bei Facebook an und wird Mitglied im Lyrik-Forum.
Sie verfolgt die Kommentare auf Facebook. Gedichte, Bilder und merkwürdige Kommentare werden gepostet.
Die Handlung ist durchgehend spannend. Die ganze Zeit habe ich gerätselt, wer dahinter steckt und worum es hier eigentlich geht. Die Auflösung war für mich ziemlich überraschend und nicht vorhersehbar.
Die Protagonisten sind gut beschrieben und waren mir sympathisch.
Das Privatleben der beiden Ermittler wird hier auch erwähnt, aber nicht zu intensiv.

Mir hat „Blinde Vögel“ sehr gut gefallen.

Dieser spannende Thriller bekommt von mir eine klare Leseempfehlung. von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2016

vor allem im letzten Drittel spannend

0

„Blinde Vögel“ ist der zweite Teil der in Salzburg spielenden Krimi-Reihe um das Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger von Ursula Poznanski.
In dem Buch geht es um zwei Leichen, die gefunden ...

„Blinde Vögel“ ist der zweite Teil der in Salzburg spielenden Krimi-Reihe um das Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger von Ursula Poznanski.
In dem Buch geht es um zwei Leichen, die gefunden werden, und deren einzige Verbindung (zumindest am Anfang) eine Lyrik-Gruppe auf Facebook zu sein scheint. Die beiden Polizisten müssen eine konkrete Verbindung zwischen den beiden Opfern herstellen, um herauszufinden in welcher Beziehung die beiden zueinander standen und so einen Grund für den Mord an ihnen zu finden.

Meine Meinung zum Buch:
Aufgrund des flüssigen und leicht verständlichen Schreibstils von Ursula Poznanski lässt sich das Buch sehr gut lesen.
Dadurch, dass die beiden Ermittler lange Zeit keine Verbindung zwischen den beiden Leichen herstellen können, fällt es auch dem Leser am Anfang des Buches schwer die Handlung nachzuvollziehen.
Im letzten Drittel, wenn die Ermittler dem Mörder auf die Spur kommen, nimmt die Geschichte noch einmal an Fahrt auf und kann schließlich mit einer überraschenden Auflösung des Falles aufwarten.
Besonders gut hat mir an dem Buch gefallen, wie die Autorin das Geschehen in der Lyrik-Gruppe in die Handlung integriert. Die Funktionsweise von Facebook wird verständlich erklärt (Bedeutung von „Likes“, „Freunden“, „Gruppen“ etc.) und die Chats so in den Text eingebunden, dass sie den Lesefluss nicht stören.
Auch die Charakterbildung der Figuren kommt in dem Krimi nicht zu kurz. Die persönliche Beziehung der beiden Protagonisten zueinander hat sich seit dem ersten Teil der Reihe „Fünf“ weiterentwickelt und bleibt spannend.

Insgesamt würde ich das Buch weiterempfehlen. Zum einen ist es wegen dem angenehmen Schreibstil gut lesbar, zum anderen ist das Thema spannend und aktuell. Die Anonymität des Internets stellt in dem Buch einerseits eine Gefahr dar, da man nie weiß, mit wem man es eigentlich zu tun hat, hilft aber andererseits den Ermittlern bei der Aufklärung des Verbrechens.

Da ich die Charaktere im Verlauf der ersten beiden Teile dieser Krimi-Reihe durchaus liebgewonnen habe und den Schreibstil der Autorin mag bin ich auf den dritten Teil der Reihe „Stimmen“ gespannt.