XL-Leserunde zu "Magisterium - Das 4. und 5. Jahr" von Cassandra Clare und Holly Black

Magisch und spannend!
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Cassandra Clare (Autor), Holly Black (Autor)

Magisterium - Das 4. Jahr

Episches Fantasyabenteuer für alle ab 10 Jahren - magisch und spannend! .

Das vierte Schuljahr beginnt und Call und Tamara können immer noch nicht fassen, dass Aaron tot ist. Sie wissen zwar endlich, wer ihr Gegenspieler im Magisterium ist. Aber können sie darauf vertrauen, dass sich im Kampf genügend Schüler sich auf ihre Seite stellen? Noch dazu steckt Callum in einer furchtbaren Zwickmühle. Soll er versuchen, Aaron von den Toten zurückzuholen? Das könnte er, wenn er sich mit den bösen Mächten einlässt. Aber es ist völlig unklar, welchen Preis er dafür am Ende zahlen muss ...

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Cassandra Clare (Autor), Holly Black (Autor)

Magisterium - Das 5. Jahr

Packender Abschluss des Fantasyabenteuers ab 10 Jahren an der unterirdischen Schule für Zauberei

Anne Brauner (Übersetzer)

Callum Hunt hat alles verloren - seinen besten Freund, seine Zukunft und beinahe sich selbst. Denn er musste erfahren, dass er kein normaler Magier ist. In ihm wohnt die Seele des Zauberers, der einst der beste Schüler am Magisterium war und dann vom guten Weg abgekommen ist. Doch Call hat entschieden, dass er der bösen Magie ein für alle Mal die Stirn bieten möchte. Immerhin kann nur er das Magisterium vor dem Untergang bewahren. Nun steht sein letzter Kampf an und die Frage ist, ob Call das Böse besiegen kann - oder ob er selbst daran zerbricht.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 22.09.2025 - 12.10.2025
  2. Lesen 20.10.2025 - 02.11.2025
  3. Rezensieren 03.11.2025 - 16.11.2025

Bereits beendet

Schlagworte

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Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 03.11.2025

der Kampf gegen das Böse rückt näher

1

„Magisterium - Das 4. Jahr“ ist der vierte Band der magischen „Magisterium“ Serie von den Autorinnen Cassandra Clare und Holly Black.

Zum besseren Verständnis sollten auf jeden Fall die vorherigen Bände ...

„Magisterium - Das 4. Jahr“ ist der vierte Band der magischen „Magisterium“ Serie von den Autorinnen Cassandra Clare und Holly Black.

Zum besseren Verständnis sollten auf jeden Fall die vorherigen Bände gelesen werden.

Call sitzt nach den Ereignissen aus Band 3 im Gefängnis fest und muss sich ständig Befragen unterziehen, ob er nicht doch der Feind ist. Währenddessen scheint die Verlockung größer zu sein denn je, die Forschungen und Experimente von Constantin fortzuführen. Die Dunkle Seite lockt verführerisch und Call muss sich bewusst werden, was er will und vor allem wer er sein will.
Der Tod von Aaron lastet schwer und Call und Tamara haben noch gar nicht verkraftet, dass er tot ist. Doch kann er wirklich Aaron von den Toten auferstehen lassen und welchen Preis müssen und Call und Aaron dafür bezahlen?
In den Augen des Rates und des Magisteriums steht fest, dass Call auf der Seite der Bösen ist, dem hat er nichts entgegen zu stellen und so einsam muss er in seiner Gefängniszelle hocken. Doch der Feind schafft es, sich ihm zu eigen zu machen und hält ihn selbst gefangen. Ungewohnt zuvorkommend und freundlich wird er von Master Joseph behandelt. Doch muss er sich immer wieder Alex stellen, der neue Makar, der der Aaron umgebracht hat. Er muss nicht nur seine Anwesenheit ertragen, sondern soll auch noch mit ihm zusammenarbeiten. Call findet Informationen aus der Vergangenheit, die ihm eine Ahnung von den Experimenten von Constantine geben, aber aus der Sicht von seinem Bruder und Gegengewicht, Jericho. Womöglich auch ein Hinweis, um zu schaffen was Constantin nie gelungen ist.

Der Schreibstil ist wie auch schon in den vorherigen Bänden, sehr flüssig und bildlich. Die Welt und die Umgebung werden toll beschrieben und man kann sich alles wirklich sehr gut vorstellen. Hier und da hätte ich mir mehr Tiefgang bei den Charakteren und wichtigen Szenen gewünscht. Wie bereits in allem Bänden zuvor, endet auch dieser Band mit einer offenen Frage, die neugierig auf den nächsten und nun auch finalen Band macht.

Insgesamt kann ich die Serie wirklich nur empfehlen. Ich finde den Internat Aspekt und das Magie System super interessant. Dazu sind unsere Charaktere keine super Helden, sondern haben auch Probleme und machen Fehler, wie eben jeder mal. Auch wenn ab den 4. Band der Blickwinkel weg von der Schule geht, bleibt es spannend und der Krieg scheint nun nicht mehr abwendbar. Ich kann auch für den vierten Band eine klare Leseempfehlung geben.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Super spannend

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„Die silberne Maske“ ist für mich der Band, in dem die Magisterium-Reihe endgültig in ihrer ganzen Tiefe ankommt. Die Geschichte wirkt düsterer, erwachsener und emotional viel intensiver als die vorherigen ...

„Die silberne Maske“ ist für mich der Band, in dem die Magisterium-Reihe endgültig in ihrer ganzen Tiefe ankommt. Die Geschichte wirkt düsterer, erwachsener und emotional viel intensiver als die vorherigen Teile. Call wird hier mit den Schatten seiner Vergangenheit und den Konsequenzen seiner Entscheidungen konfrontiert, und die Autorinnen schaffen es beeindruckend gut, seine innere Zerrissenheit spürbar zu machen. Man merkt auf jeder Seite, wie schwer die Verantwortung auf ihm lastet und wie sehr ihn die Angst begleitet, dass andere nur das Monster in ihm sehen, das er selbst so sehr fürchtet. Gleichzeitig entstehen genau daraus die stärksten Momente dieses Bands: ehrliche Gespräche, schmerzhafte Wahrheiten und ein Protagonist, der versucht, das Richtige zu tun, auch wenn er selbst keinen klaren Weg mehr sieht. Die Dynamik zwischen Call, Tamara und Aaron verändert sich deutlich und bekommt eine neue Tiefe, die die Figuren reifer wirken lässt. Insgesamt ist Band vier ein emotionales, manchmal bedrückendes, aber absolut fesselndes Kapitel der Geschichte, das den perfekten Grundstein für das große Finale legt und zeigt, wie mutig und komplex diese Reihe tatsächlich geworden ist.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Band 4 - das moralische Labyrinth der Magie

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Cal, Tamara und Jasper müssen in diesem Band außerhalb des Magisteriums zeigen, dass sie sich gemeinsam gegen das Böse stellen können. Das Buch beginnt im Gefängnis und setzt nicht unmittelbar nach der ...

Cal, Tamara und Jasper müssen in diesem Band außerhalb des Magisteriums zeigen, dass sie sich gemeinsam gegen das Böse stellen können. Das Buch beginnt im Gefängnis und setzt nicht unmittelbar nach der Handlung des dritten Bands ein. Den Zeitsprung habe ich als angenehm und sinnvoll empfunden.

Das gesamte Geschehen in Band 4 ist recht düster, aber auch mitreißend und von Beginn an spannend! Mir hat es gut gefallen, dass die Spannung nicht langsam aufgebaut wird, sondern direkt zu Beginn zahlreiche spannende Wendungen passieren. Schade fand ich dabei nur, dass wir uns in diesem Buch kein einziges Mal im Magisterium befinden. Bei den vorherigen Bänden mochte ich vor allem die Schilderungen des Lebens von Cal und seinen Freunden an diesem wohligen Ort der Zauberei. Das hat mir hier etwas gefehlt.

Besonders gut hat mir bei Band 4 hingegen gefallen, dass moralische Fragen stark in den Vordergrund gerückt wurden. So fragt sich Cal immer wieder, was nun gut oder böse ist und auch uns Leser:innen wird es so teilweise auch schwer gemacht, zwischen „dem Guten“ und „dem Bösen“ unterscheiden zu können. So wird deutlich, dass es eben auch Grautöne gibt und nicht alle Figuren immer nur böse oder gut sind. Durch diese im Fokus stehenden Fragen wurde auch die Entwicklung der einzelnen Charaktere sehr schön deutlich. Die inneren Konflikte der Figuren werden sprachlich ansprechend geschildert und haben mich auf jeden Fall begeistert. Schön ist aber auch, dass die Themen aus den vorherigen Bänden – allem voran Freundschaft und Vertrauen – hier aber ebenfalls nicht zu kurz kommen. Lediglich eine sich anbahnende Liebesgeschichte hat mich in diesem Band etwas genervt und ich hätte mir gewünscht, dass man diese einfach weggelassen hätte, da sie für mich keinerlei Mehrwert für die Handlung geboten hat.

Das Ende des vierten Bandes kam für dich dann etwas abrupt, war aber dennoch nachvollziehbar. Es bleiben etliche Fragen offen, sodass ich mich nun schon sehr auf Band 5 freue!

Insgesamt führt Band 4 die Geschichte rund um das Magisterium wunderbar fort. Ich möchte eine explizite Leseempfehlung aussprechen für alle, die magische Handlungen und Zauberschulen wie die bei „Harry Potter“ lieben. Auch wenn sich die „Magisterium“-Reihe eigentlich an Jüngere richtet, bin ich der Meinung, dass man die Bände auch noch gut als Erwachsene:r lesen kann!

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Es verdüstert sich!

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Im vierten Band der Magisterium-Reihe nimmt die Handlung nochmals eine Wendung ins Dunklere. Zu Beginn des Buchs befindet sich Callum bereits seit sechs Monaten im Panoptikum, was seiner humorvollen, zynischen ...

Im vierten Band der Magisterium-Reihe nimmt die Handlung nochmals eine Wendung ins Dunklere. Zu Beginn des Buchs befindet sich Callum bereits seit sechs Monaten im Panoptikum, was seiner humorvollen, zynischen Art aber keinen Abbruch tut.

Ich habe die Reihe bereits vor einigen Jahren auf Englisch als Hörbücher gehört und muss sagen, dass sie mir diesmal deutlich besser gefällt! Vielleicht liegt es an der tollen Übersetzung von Anne Brauner oder der wunderschönen Aufmachung dieser Neuauflage - oder es war damals einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich der Reihe noch eine Chance gegeben habe!

Im Vergleich zu den vorherigen Bänden muss ich aber sagen, dass die Handlung in diesem Band ein wenig auf der Stelle tritt. Der Konflikt zwischen Gut und Böse, dem Call diesmal besonders ausgesetzt ist, nimmt einen großen Teil der Geschichte ein, was zwar interessant ist, aber nicht so viel Spannung erzeugt. Von mir aus hätte das Buch gern mehr als knapp 250 Seiten haben können, wenn dafür ein bisschen mehr Action enthalten gewesen wäre.

Insgesamt bin ich dennoch sehr angetan und die Weichen für den Abschlussband sind gestellt!

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Anders als die Vorgänger, aber genauso lesenswert

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Der vierte Band der Magisterium-Reihe unterscheidet sich deutlich von den übrigen Bänden. Zum einen spielt er nicht im Magisterium und zum anderen ist die Stimmung deutlich düsterer und erwachsener. Der ...

Der vierte Band der Magisterium-Reihe unterscheidet sich deutlich von den übrigen Bänden. Zum einen spielt er nicht im Magisterium und zum anderen ist die Stimmung deutlich düsterer und erwachsener. Der Fokus liegt nicht auf aktiongeladenen Szenen, sondern es stehen eher ethische und moralische Fragen im Vordergrund. Dadurch war es zwar nicht durchgängig spannend, langweilig wurde es aber trotzdem nicht. Zudem gab es einige Passagen, die mich zum Nachdenken angeregt haben.

Gerade aufgrund der eher düsteren Grundstimmung war es für mich eine echte Bereicherung, dass Jasper in diesem Band eine tragende Rolle spielt. Für mich ist er als Charakter auf jeden Fall das Highlight dieses Bandes, da er immer einen Spruch auf den Lippen hat und eine gewisse Lockerheit in das Geschehen bringt.
Auch Call setzt in diesem Band seine positive Entwicklung fort. Mir erschien er deutlich reflektierter und erwachsener als in den vorherigen Bänden. Besonders schön fand ich zudem die Beziehung zu seinem Vater, nachdem Alistair mir in den vorherigen Bänden teilweise suspekt war.

Anders als in den vorherigen Bänden wird in diesem Teil der Versuch unternommen, eine Liebesgeschichte in die Handlung zu integrieren. Diese kam für mich etwas aus dem Nichts und es hätte sie meiner Meinung nach auch nicht gebraucht. Ein Fokus auf die wundervolle Freundschaft zwischen den Protagonisten hätte völlig ausgereicht.

Mein einziger wirklicher Kritikpunkt betrifft das etwas antiklimatische Ende. Der finale Konflikt wurde doch recht schnell gelöst – ein paar Seiten mehr hätten hier sicher nicht geschadet. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass zumindest ein Teil der Handlung im Magisterium spielt. Durch den statischen Aufenthalt an einem Ort blieb es handlungstechnisch doch eher beschränkt.

Alles in allem ist dieser Band deutlich düsterer und ruhiger als seine Vorgänger, aber genauso lesenswert.

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