Cover-Bild Nebelinsel
(4)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 14.01.2026
  • ISBN: 9783453443013
Alice Feeney

Nebelinsel

Thriller – "Brilliant und spannend!" Claire Douglas
Anke Kreutzer (Übersetzer)

Diese Insel hütet mehr als ein Geheimnis

Autor Grady Green ist überglücklich, als er die Nachricht erhält, dass es sein Roman auf die Bestsellerliste der New York Times geschafft hat. Ungeduldig wartet er auf die Rückkehr seiner Frau, um ihr davon zu erzählen. Doch sie kommt nie zu Hause an. Ihr verlassenes Auto wird auf einer Klippe gefunden. Ein Jahr später trauert Grady immer noch. Niemand weiß, was mit seiner Frau passiert ist. Um endlich auf andere Gedanken zu kommen und sein neues Buch zu schreiben, reist Grady auf eine abgelegene Insel vor der schottischen Küste. Dort sieht er eine Frau, die Abby zum Verwechseln ähnlich sieht ...

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2026

Beeindruckend

0

Es könnte keinen besseren Ort geben, der für eine geheimnisvolle und düstere Atmosphäre sorgt, als eine abgelegene kleine fiktive Insel in Schottland. Undurchschaubare Bewohner der Insel, die in eine Gemeinschaft ...

Es könnte keinen besseren Ort geben, der für eine geheimnisvolle und düstere Atmosphäre sorgt, als eine abgelegene kleine fiktive Insel in Schottland. Undurchschaubare Bewohner der Insel, die in eine Gemeinschaft leben, haben etwas zu verbergen. Der Leser darf hier keinem trauen. Die Geschichte wird meistens aus der Sicht von Grady erzählt. Manchmal bekommen wir Abbys Rückblicke vor ihrem Verschwinden zu lesen. Allmählich sieht man, dass die beiden ganz unterschiedliche Wahrnehmungen zu bestimmten Ereignissen hatten. Da fragt man sich, wer von den beiden Wahrheit erzählt? Grady Green scheint ein unzuverlässiger Erzähler zu sein, der auch etwas zu verbergen hat.
Der Thriller hat mich positiv beeindruckt, denn er mysteriös und zugleich spannend ist. Viele Puzzleteile werden am Ende zusammengestellt, sodass es keine offene Fragen mehr gibt. Die Handlung ist überzeugend, überraschend und packend. Das Finale hat mich umgehauen. Ich habe die Geschichte sehr genossen und kann das Buch weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2026

Fesselnder Psychothriller

0

Seitdem Gradys Frau vor einem Jahr unter mysteriösen Umständen spurlos verschwand, befindet sich der Autor in einer Schreibblockade. Um diese zu überwinden, reist er auf eine abgelegene schottische Insel. ...

Seitdem Gradys Frau vor einem Jahr unter mysteriösen Umständen spurlos verschwand, befindet sich der Autor in einer Schreibblockade. Um diese zu überwinden, reist er auf eine abgelegene schottische Insel. Doch schon ab dem ersten Tag merkt Grady, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Die wenigen Bewohner benehmen sich verdächtig und er erhält seltsame Botschaften. Schnell zeigt sich: die Insel steckt voller Geheimnisse!

Meinung:
Zuerst dachte ich: naja, mit diesem Plot wird das Rad nicht gerade neu erfunden. Doch falsch gedacht! Die Geschichte entwickelt sich ganz anders, als erwartet. Geschickt verwebt die Autorin Zeitebenen und Erzählperspektiven, bis sich zum Schluss ein überraschendes Bild ergibt. Das Setting ist durchgehend atmosphärisch, düster und beklemmend.

Fazit: fesselnd bis zum Schluss!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2026

Ein spannender Thriller

0

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Grady und Abby erzählt und allein dieser Kontrast hat mich sofort gepackt:
Grady spricht sehr positiv über die Ehe, während Abby eine deutlich düstere ...

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Grady und Abby erzählt und allein dieser Kontrast hat mich sofort gepackt:
Grady spricht sehr positiv über die Ehe, während Abby eine deutlich düstere Sicht darauf hat. Dieses Ungleichgewicht sorgt von Anfang an für das Gefühl: Hier stimmt etwas nicht.

Ich war die ganze Zeit gespannt, was es mit Abbys Verschwinden auf sich hat, besonders, als Grady sie nach einem Jahr plötzlich wieder sieht.
Das Setting auf der abgelegenen schottischen Insel ist großartig: isoliert, mysteriös und sehr atmosphärisch. Typisch Alice Feeney, intensiv und bildlich geschrieben.

Ich hatte irgendwann eine Vermutung in welche Richtung die Story geht , die sich teilweise bestätigt hat – trotzdem habe ich mit der Art, wie verworren sich alles auflöst, nicht gerechnet. Auf der Insel ist wirklich nichts, wie es scheint.

Der Plot war spannend und mit überraschenden Wendungen. Am Ende war es mir jedoch ein wenig zu konstruiert und verrückt für meinen Geschmack.

Fazit:
Nebelinsel war für mich ein richtig gutes, atmosphärisches Thriller-Erlebnis und ein sehr typisches Alice-Feeney-Buch: düster, spannend, verworren und absolut lesenswert für alle, die psychologische Thriller lieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.02.2026

Schade um die Geschichte

0

Inhalt
Gradys Frau Abby verschwindet mitten in einem Telefonat mit ihm spurlos. Über ein Jahr lebt er in Ungewissheit und hat nach seinem Bestsellererfolg eine Schreibflaute. Schließlich schickt ihn seine ...

Inhalt
Gradys Frau Abby verschwindet mitten in einem Telefonat mit ihm spurlos. Über ein Jahr lebt er in Ungewissheit und hat nach seinem Bestsellererfolg eine Schreibflaute. Schließlich schickt ihn seine Agentin auf eine einsame 25 Seelen Insel, als letzten Ausweg. Und tatsächlich kommt Grady zum Schreiben, allerdings beginnt sein Verstand ihm Streiche zu spielen, kaum dass er auf der Insel ist. Er hört Stimmen, wird verfolgt und sieht seine Frau. Aber das kann nicht sein, oder?

Eigene Meinung
Der Schreibstil hat mich sofort mitgerissen und die Story hat ihr übriges getan. Man hat Mitleid mit Grady und fiebert mit ihm mit. Auf der Insel wird die Geschichte unerwartet gruselig, was mir sehr zugesagt hat.
Wir wissen genau so viel wie Grady, daher bleibt es spannend bis zur Auflösung.

Die Passagen, bei denen man nicht genau weiß, wer sie erzählt, haben mir nicht ganz so zugesagt. Ich fand sie etwas wirr und konnte sie nicht richtig einordnen.

Bis fast zum Schluss hat mir die Geschichte unglaublich gut gefallen! Leider hat mir die Auflösung alles kaputt gemacht. Es wird eine unglaublich haarsträubende Erklärung abgegeben. Viel zu konstruiert und unglaubwürdig. Es gab nirgends Hinweise auf dieses Ende, was für mich nochmals ein downer war. Ein wenig ernsthaft mit rätseln möchte ich auch. Ich mag es nicht, wenn man als Leser komplett an der Nase herumgeführt wird.

Das ist hier leider der Fall. Die Auslösung passt für mich vorne und hinten nicht zur Geschichte.

Fazit
Eine unglaublich gute Vorarbeit wird durch ein an den Haaren herbeigezogenem Ende zunichte gemacht. Schade.