Das Ende hat mir gar nicht gefallen
Die Frau des Schriftstellers Grady wird vermisst; ihr verlassenes Auto wurde auf einer Klippe gefunden. Ein Jahr später trauert er immer noch; er kann nicht mehr schreiben und trinkt zu viel. Seine Agentin ...
Die Frau des Schriftstellers Grady wird vermisst; ihr verlassenes Auto wurde auf einer Klippe gefunden. Ein Jahr später trauert er immer noch; er kann nicht mehr schreiben und trinkt zu viel. Seine Agentin schickt ihn auf eine abgelegene schottische Insel, wo er in ihrem Ferienhaus auf andere Gedanken kommen und wieder schreiben soll. Doch schon bei seiner Ankunft wird er erschüttert, denn er sieht seine vermisste Frau - aber das kann nicht sein, oder? Merkwürdige Vorkommnisse häufen sich, dann überschlagen sich die Ereignisse …
“Nebelinsel” hat mich lange begeistert: Die greifbar düstere Atmosphäre, der scharfsinnige Schreibstil, der die Themen Ehe sowie Kinderkriegen von allen Seiten beleuchtet, die undurchsichtigen Charaktere und die vielschichtige, rätselhafte Handlung haben mich nonstop mitgerissen, fasziniert, gefesselt – ich habe das Buch in nur zwei Zügen verschlungen! Aber die Auflösung hat mich persönlich sehr enttäuscht, da ich sie als unglaubwürdig, konstruiert sowie bizarr empfand.