Herrlich
Niedermühlenbach, das malerische Tor zum Moseltal, ist eigentlich der perfekte Ort für Ruhe und Wein und genau das sucht die pensionierte Kommissarin Clarissa von Michel, als sie sich dort für einen längeren ...
Niedermühlenbach, das malerische Tor zum Moseltal, ist eigentlich der perfekte Ort für Ruhe und Wein und genau das sucht die pensionierte Kommissarin Clarissa von Michel, als sie sich dort für einen längeren Urlaub niederlässt.
Bei einer geselligen Weinprobe endet die Idylle allerdings abrupt: Gisbert Römer, ein wenig beliebter Dorfbewohner, bricht zusammen und stirbt. Offiziell Herzversagen, doch Clarissa traut dem Frieden nicht.
Gemeinsam mit dem örtlichen Krimi-Club und seiner bunten Truppe aus sehr unterschiedlichen Charakteren, darunter auch ihr Neffe Alex, der als erfolgreicher Schriftsteller agiert, beginnt sie zu ermitteln. Dabei stößt sie auf Geheimnisse, Intrigen und eine Menge skurriler Persönlichkeiten. Und ganz nebenbei verliebt sie sich, wenn auch unerwartet, in Hubertus, den ausgestopften Hirschkopf im Jagdhaus 😂
Ob sie neben der Mörderjagd auch ihr privates Glück findet? Das müsst ihr unbedingt selbst lesen.
Ich habe mich Dank des Schreibstils sofort mitten im Winzerdorf wiedergefunden, das Moseltal-Feeling ist großartig eingefangen: Weinberge, Fachwerkhäuser und die gemütliche Dorfgemeinschaft schaffen eine warme Kulisse.
Die Spannung baut sich gemächlich auf, wie es für Cosy Crime typisch ist. Die Mischung aus Ermittlungsarbeit, Dorfalltag und humorvollen Szenen haben mich auf eine abwechslungsreiche Lesereise mitgenommen🥰
Fazit
„Ein Prosit auf den Mörder" ist ein gelungener Auftakt mit viel Lokalkolorit, einer sympathischen Ermittlerin und einer Prise Humor. Für mich steht fest: Ich werde die Reihe weiterverfolgen, denn ich will wissen, ob Clarissa im Krimi-Club nicht nur Fälle löst, sondern auch ihr privates Glück findet.
Empfehlung: Für alle, die Cosy Crime lieben, Mosel-Flair schätzen und sich über skurrile Details wie Hubertus, den Hirschkopf, köstlich amüsieren können.