Cover-Bild Heldenhaft
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17,00 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Magellan
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 16.01.2019
  • ISBN: 9783734850356
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Andreas Thamm

Heldenhaft

Andi und Ferdi sind ganz normale Jungs, keine Helden, nix Besonderes. Vor ihnen liegt ein Sommer wie jeder andere. Dachten sie. Aber dann ist Mitch plötzlich wieder da. Mitch, der mal so was wie ein Freund war für die beiden. Bis er Scheiße gebaut hat. So große Scheiße, dass er ein Jahr lang im Knast gelandet ist. Mitch bringt Schuld und Vorwürfe mit sich. Das kann Andi gerade gar nicht gebrauchen, denn er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die hübsche Lea vor ihren superchristlichen Eltern zu retten. Also fassen Andi und Ferdi einen Plan: Abhauen. Leider haben sie das nicht ganz zu Ende gedacht …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2019

Die Protagonisten sind total normal und dadurch sehr sympathisch

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Klappentext
„Andi und Ferdi sind ganz normale Jungs, keine Helden, nix Besonderes. Vor ihnen liegt ein Sommer wie jeder andere. Dachten sie. Aber dann ist Mitch plötzlich wieder da. Mitch, der mal so was ...

Klappentext
„Andi und Ferdi sind ganz normale Jungs, keine Helden, nix Besonderes. Vor ihnen liegt ein Sommer wie jeder andere. Dachten sie. Aber dann ist Mitch plötzlich wieder da. Mitch, der mal so was wie ein Freund war für die beiden. Bis er Scheiße gebaut hat. So große Scheiße, dass er ein Jahr lang im Knast gelandet ist. Mitch bringt Schuld und Vorwürfe mit sich. Das kann Andi gerade gar nicht gebrauchen, denn er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die hübsche Lea vor ihren superchristlichen Eltern zu retten. Also fassen Andi und Ferdi einen Plan: Abhauen. Leider haben sie das nicht ganz zu Ende gedacht …“

Gestaltung
Das Cover versprüht gute Laune mit dem strahlend blauen Himmel und der leuchtend grünen Waldlandschaft am unteren Bildrand. Die Funken der Wunderkerze in der Covermitte ziehen die Blicke auf sich und sorgen gleichzeitig dafür, dass das Cover besonders wird, da die Verbindung des Landschaftsbildes mit der großen Wunderkerze interessant gewählt ist.

Meine Meinung
Beim Lesen des Klappentextes musste ich ein wenig an das Buch „Tschik“ denken. Mich sprach an „Heldenhaft“ vor allem die Frage an, weswegen Mitch ins Gefängnis musste und die Frage, ob bzw. wie der Plan seiner beiden Freunde Andi und Ferdi abzuhauen schief gehen könnte. In dem Buch geht es nämlich um diese drei Jungs, die befreundet waren, bis Mitch etwas getan hat, weswegen er im Gefängnis gelandet ist. Doch nun ist er wieder da und Andi und Ferdi wollen sich nicht mit all den Gefühlen, die mit Mitch wiederkommen, befassen. Dies können sie nicht gebrauchen, da sie andere Pläne für den Sommer haben. Kurzerhand beschließen sie, abzuhauen, doch einen wirklichen Plan haben sie nicht…

Die Charaktere in „Heldenhaft“ haben mir gut gefallen, denn Andi und Ferdi sind zwei stinknormale Jungs, die aus der Masse eigentlich nicht groß herausstechen. Sie sind weder die typischen beliebten Schönlinge noch die nerdigen Außenseiter, weswegen mir ihre Rollen gut gefallen haben. Vor allem die freundschaftliche Beziehung der beiden konnte mich dabei auch erreichen und hat mir gefallen, weil Andi eigentlich eher der Typ „alleine zu Hause zocken“ ist und Ferdi ihn doch immer wieder vor die Tür locken kann. Ferdi ist zudem etwas verpeilt, weswegen es auch immer mal wieder zu Situationen kommt, in denen ich schmunzeln musste.

Ihr zwei Jahre älterer Freund Mitch war leider so gar nicht mein Fall und hat bei mir eine gewisse Antipathie ausgelöst. Er hat viele Flausen im Kopf und ist für sein Alter ziemlich unreif. Oftmals konnte ich überhaupt nicht verstehen, was ihn bewegt und zu alldem Blödsinn anregt, den er verzapft. Hingegen mochte ich Lea, die neu Hinzugezogene mit streng gläubigen Eltern, gerne. Sie beginnt eine leichte Liebesbeziehung mit Andi, wodurch auch die erste Liebe in dem Buch thematisiert wird.

Generell mochte ich die Themen und Botschaften des Buches unheimlich gerne. Vor allem das Thema Freundschaft und Zusammenhalt wird hier auf sehr anschauliche Weise aufgegriffen und mit der Beziehung zwischen Andi, Ferdi und Mitsch verdeutlicht. Die Handlung dreht sich so vor allem um die drei Jungs, zu denen später Lea hinzustößt. Dabei fand ich den Anfang der Geschichte etwas trocken, da für meinen Geschmack nicht so viel passierte und viel erklärt und eingeführt wurde. Erst im letzten Drittel, nachdem Andi, Ferdi und Lea abhauen, empfand ich die Handlung als mitreißend, da sie hier einiges an Fahrt aufgenommen hat.

Fazit
Mir hat „Heldenhaft“ insgesamt gut gefallen, denn die Protagonisten Andi und Ferdi sind zwei ganz normale Jungs, die eigentlich recht unscheinbar sind. Genau das machte sie für mich sehr sympathisch. Ihre Freundschaft zueinander hat mir ausgesprochen gut gefallen. Bei der Handlung dauerte es für mich etwas zu lange, bis sie Fahrt aufgenommen hat, sodass ich mir gewünscht hätte, dass dies etwas eher der Fall gewesen wäre. Das Buch verdeutlicht das Thema Freundschaft und Zusammenhalt sehr anschaulich und trägt einige schöne Botschaften in sich, die mir unheimlich gefallen haben.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 26.09.2023

Bitte mehr Details

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Ich muss zugeben, dass mich vorrangig das Cover zum Kauf angeregt hat. Der Klappentext war interessant, so dass ich eben zum Kauf animiert wurde.

Anfangs muss ich leider sagen, dass es sehr lange gebraucht ...

Ich muss zugeben, dass mich vorrangig das Cover zum Kauf angeregt hat. Der Klappentext war interessant, so dass ich eben zum Kauf animiert wurde.

Anfangs muss ich leider sagen, dass es sehr lange gebraucht habe, bis ich mit dem Buch und den Protagonisten warm wurde.
Leider zeigt sich der Anfang sehr zäh und macht es nicht einfach an der Story dranzubleiben.
Erst nach und nach kommt man rein, aber da ist man schon locker Mitte vom Buch.
Es scheint alles doch sehr konstruiert und recht leicht dahingeschrieben, so dass es wie ein Bericht wirkt an manchen Stellen.
Wenig Details, wenig Gefühl, aber viel Handlung ohne Rahmen.
Sicher gibt es auch hier eine Art Spannungsbogen, aber leider sehr flach und endet im Ende.
Story könnte an sich inhaltlich gutwerden, aber da fehlen definitiv starke Adjektive und Tiefgang.
Leider.

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Veröffentlicht am 20.04.2019

Keine Helden

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Nein, in Andreas Thamms neuem Jugendbuch „Heldenhaft“ kommen keine Helden vor. Auch keine heldenhaften Taten. Im Gegenteil: Andi, Ferdi und Lea sind durchschnittliche, „typische“ Jugendliche um die 17 ...

Nein, in Andreas Thamms neuem Jugendbuch „Heldenhaft“ kommen keine Helden vor. Auch keine heldenhaften Taten. Im Gegenteil: Andi, Ferdi und Lea sind durchschnittliche, „typische“ Jugendliche um die 17 Jahre. Und sie erleben wie alle Jugendliche eine ganz und gar durchschnittliche Jugend auf dem Land. Sie trinken Alkohol, auch zu viel, üben sich in Mutproben, auch gefährlichen, probieren Drogen, allerdings nur einmal. Sie schlagen über die Stränge, aber in verhaltenem Maße. Sie hören noch auf ihre Eltern, wenn auch nicht immer. Sie merken, wenn sie Grenzen überschreiten. Sie wissen instinktiv um den Wert von Freundschaft.

In dieses Landidyll passt einer nicht so richtig: Mitch. Bei ihm ist es immer einen Zacken mehr. Sogar ins Gefängnis muss er, für ein Jahr. Und als er wieder rauskommt, ist die Stimmung zwischen den Freunden etwas angespannt, denn Andi hat vor Gericht nicht für ihn gelogen. Mitch ist aber nicht Andis einziges Problem. Denn da ist noch Lea, das Nachbarsmädchen, das mit ihm in eine Klasse geht, in das er ordentlich verschossen ist. Doch traut er sich nicht nur nicht, sie anzusprechen: die Familie ist zudem noch in einer religiösen Sondergemeinschaft, Lea ist also immer unter Beobachtung.

Viel Stoff also für eine gute Handlung. Allerdings nutzt das Buch diesen Stoff nicht wirklich. Zu viel Geplänkel, zu viel Belanglosigkeit, zu wenig Ernsthaftigkeit und Konsequenz stehen dem im Wege. Während die Handlung anfangs etwas schleppend in die Gänge kommt, nimmt sie im zweiten Teil rasant an Fahrt auf – fast schon zu viel, denn der Schluss ist einer Vollbremsung ähnlich.

Insgesamt kommt das Buch ein wenig zu behäbig daher, allen Kraftausdrücken, die darin vorkommen, zum Trotz. Obwohl Mitch (nicht etwa Andi, aus dessen Perspektive die Handlung erzählt wird) die interessanteste Figur des Buches ist, bleibt sie vergleichsweise blass. Das Unberechenbare an ihm gibt ihm dennoch keine Farbe, lässt ihn nicht lebendiger wirken. Vielleicht hätte eine andere Erzählperspektive dem Buch gutgetan.

Die Protagonisten schlittern von einem ins andere, daran ändert auch Mitch nichts, der immer wieder wie aus der Versenkung wieder auftaucht. Kaum etwas nehmen sie selbst in die Hand und wenn, dann ist es schlecht bis gar nicht durchdacht und bleibt dennoch ohne Konsequenzen. Von einem Jugendbuch hätte ich mir hier etwas mehr Kontur erwartet: dass die Freunde sich aneinander (zumindest aber an Mitch) richtig reiben, dass durch Konflikte Wege geebnet werden. Die einzige aber, die das am Schluss zumindest ansatzweise tut, ist Lea.

Die Wunderkerze, die auf dem Cover des Buches dargestellt ist, fängt bei mir nicht zu funkeln an. Das Besondere des Buches fehlt mir. Ein wenig mehr Tiefgang, ein wenig mehr Folgen und Konsequenzen, ein wenig mehr bewirkte Veränderung, ein wenig mehr Ernsthaftigkeit, die ins Leben einzieht – das hätte ich mir von diesem Buch erhofft.

Veröffentlicht am 10.04.2019

Heldenhaft

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Heldenhaft, von Andras Thamm

Cover:
Also das Cover ist jetzt (für mich) nicht gerade der Eyecatcher. Das viele Hellblau macht es ein bisschen fade.

Inhalt:
Es geht um junge Erwachsene (17, 19 jährige), ...

Heldenhaft, von Andras Thamm

Cover:
Also das Cover ist jetzt (für mich) nicht gerade der Eyecatcher. Das viele Hellblau macht es ein bisschen fade.

Inhalt:
Es geht um junge Erwachsene (17, 19 jährige), um das sich finden.
Unter anderem: die erste Liebe und der Beginn von Kriminalität.

Meine Meinung:
In den ersten drei Vierteln des Buches verlief mir die Handlung etwas zu zäh und ich wusste nicht wo der rote Fanden sein soll, was die Geschichte aussagen soll/will.
Es wird erzählt was die Protagonisten so machen, vor dem Abi oder in den Ferien, es gab/gibt kleinere Probleme, die erste Liebe … ja alles soweit ganz normal. Aber wie gesagt ich wusste nicht worauf das ganze hinaus will.

Auch der Aufhänger der Geschichte, die Gerichtsverhandlung bei der Mitch zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird, wird mit zu wenig erklärt oder besprochen, alles wird irgendwie nur angedeutet.

Dann im letzen Viertel kristallisieren sich zwei ‚Themen heraus die interessant werden, ja ok, die auch schon vorher erwähnt wurden, aber viel zu beiläufig und allgemein.
Diese zwei Themen, auf die ich jetzt nicht eingehen werde, um nicht zu spoilern, diese zwei Themen sind dann für mich durchaus ein gutes Grundthema/gerüst für ein gutes (Jugend-)Buch, das hätte besser in den Fokus gerückt gehört, allerdings finde ich es hier leider ungünstig umgesetzt, da man erst am Schluss darauf gestoßen wird. (Finde ich)
Eigentlich fängt für mich das Buch jetzt erst an, aber hier wo es jetzt interessant und spannend wird, hört das Buch einfach auf.
Für mich also unbefriedigend, am Anfang wusste ich nicht was ich mit dem Buch anfangen soll, und am Schluss da es interessant wird, hört das Buch einfach auf.

Der Jugendjargon ist mir zu nervig ( z.b. …kriegt eine auf die Fresse…), außerdem finde ich den Schreibstil allgemein recht konfus, und die Sätze sind teilweise etwas holprig aneinandergereiht, oft finde ich es auch sehr sprunghaft.


Autor:
Andreas Thamm, geboren 1990 in Bamberg, schrieb zuerst heimlich nachts im Kinderzimmer. Heute lieber nur bis 18 Uhr, dann ist Feierabend. Er studierte in Hildesheim bis 2014 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Und arbeitet heute vor allem als Journalist und Werbetexter. Er lebt in Bamberg. HELDENHAFT ist sein erster veröffentlichter Roman.

Mein Fazit:
Für mich ist es irgendwie „halbgar“.
Der Anfang war recht zäh und hat mich fast gelangweilt, als es dann interessant wurde, war das Buch zu Ende.
Von mir 2,5 Stern die ich mathematisch auf 3 aufrunde.

Veröffentlicht am 29.03.2019

Mein Fall war das Buch leider nicht

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Als mir der Jugendroman „Heldenhaft“ von Andreas Thamm auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wurde, war ich sofort Feuer und Flamme. Das Cover finde ich wunderschön, irgendwie hat es etwas Faszinierendes ...


Als mir der Jugendroman „Heldenhaft“ von Andreas Thamm auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wurde, war ich sofort Feuer und Flamme. Das Cover finde ich wunderschön, irgendwie hat es etwas Faszinierendes an sich, finde ich. Der Klappentext klang auch so vielversprechend, sodass für mich sehr schnell fest stand, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte.

Andi und Ferdi sind zwei ganz normale 17-jährige Jungen. Sie sind etwas langweilig und nichts Besonderes, Durchschnitt eben. Damit soll es aber vorbei sein, als Mitch wieder auftaucht. Mitch, der mal ihr Kumpel war, der aber vor einem Jahr Mist gebaut hat. Großen Mist. So groß, dass er ins Gefängnis musste. Nun ist Mitch also wieder da und zusammen mit ihm kommen auch die Vorwürfe. Das kann Andi gerade gar nicht gebrauchen. Er hat es sich in den Kopf gesetzt, sein neue Nachbarin Lea, ein ziemlich hübsches Mädchen, vor ihren extrem christlichen Eltern zu retten. Andi beschließt kurzerhand, abzuhauen. Zusammen mit Ferdi und Lea. Leider hat er dieses Vorhaben nicht allzu gut durchdacht, was noch für so einige Probleme sorgen wird.

Ich greife bei meiner Bücherauswahl zum Glück selten daneben; Flops habe ich wirklich so gut wie nie. Manchmal kommt es aber auch mal bei mir vor, dass mir ein Buch nicht gefällt. So war es leider bei mir mit „Heldenhaft“.
Mir haben Cover und Klappentext eindeutig zu viel versprochen, ich bin ziemlich enttäuscht von dem Buch. Ich war sogar kurz davor es abzubrechen, habe es dann aber doch durchgezogen. Da das Buch nicht allzu dick ist, die Kapitel zudem recht kurz sind und ich die Schrift als angenehm groß empfunden habe, ließ sich das Buch dann doch recht zügig für mich lesen. Allerdings habe ich mich ziemlich durchgequält.

Ich fand die Handlung ziemlich langweilig. Erst zum Ende hin hat sie ein bisschen an Fahrt aufgenommen. Wäre das doch noch nur schon früher der Fall gewesen, dann wäre mein Lesespaß deutlich höher gewesen.
Was mir sehr gut gefallen hat, war, wie sehr das Thema Freundschaft hier im Fokus der Handlung steht. Auch die Werte Zusammenhalt und Vertrauen sind ein großer Bestandteil der Geschichte. Das Buch enthält einige wichtige Botschaften, die mir auch sehr gut gefallen haben, aber dennoch hält sich meine Begeisterung für „Heldenhaft“ sehr in Grenzen.

Womit ich große Probleme hatte, war der Schreibstil. Der war mir zu jugendlich und derb. Eigentlich stehe ich total auf jugendlich gehaltene Schreibstile, aber hier hat es mir gar nicht gefallen. Die vielen Abkürzungen haben mich auf Dauer ziemlich genervt und insgesamt war mir die Jugendsprache zu übertrieben und gewollt. Diese Art zu schreiben mag zur Story passen, aber mir lag sie einfach nicht. Auch der Humor in dem Buch war irgendwie nicht so meiner.

Ebenfalls Schwierigkeiten hatte ich mit der Handlung. Die war mir, wie bereits erwähnt, zu langweilig. Dann hat es bei mir auch lange gedauert, bis ich einen roten Faden in der Geschichte gefunden habe. Ich bin anfangs einfach nicht in das Buch reingekommen und war mehrmals kurz davor, es beiseite zu legen. Bei meinem ersten Anlauf hatte ich das nach etwa 100 Seiten auch getan. Da ich aber so ungerne Bücher abbreche, habe ich „Heldenhaft“ noch mal eine Chance gegeben. Freunde sind das Buch und ich leider nicht geworden. Aber gut, so ist das eben. Man kann ja auch nicht alles mögen.

Apropos Freunde: Freundschaft konnte ich leider auch nicht mit allen Charakteren schließen. Den Protagonisten Andi mochte ich noch recht gerne sowie das Mädchen Lea. Mit den beiden konnte ich mich am besten identifizieren, allerdings ist es mir bei keinem Charakter so wirklich gelungen, eine Bindung aufzubauen.
Mit wem ich nicht warmgeworden, ist Mitch. Ihn konnte gar nicht einschätzen und sein Handeln selten nachvollziehen. Im Verlaufe des Buches, nachdem wir mehr über ihn erfahren haben, versteht man zwar besser, warum Mitch bestimmte Entscheidungen trifft, aber wirklich gefallen haben sie mir dennoch nicht.

Was mich auch nicht zufrieden stellen konnte, ist das Ende. Das kam mir zu schnell und zu abrupt. „Heldenhaft“ war einfach kein Buch für mich. Ich habe beim Stöbern im Internet gesehen, dass ich bisher die Einzige bin, die das Buch so negativ bewertet hat. Vermutlich bin ich wirklich die Ausnahme. Ich persönlich kann das Buch nicht empfehlen, aber da die Geschmäcker ja bekanntermaßen sehr verschieden sind, solltet ihr euch am besten ein eigenes Bild von dem Buch machen. Vielleicht kann es euch ja mehr begeistern als mich.

Fazit: Mir hat der Jugendroman „Heldenhaft“ leider nicht gefallen. Das Cover mag ich richtig gerne, es verströmt eine ganz besondere Atmosphäre, finde ich. Das, was sich aber zwischen diesen hübschen Buchdeckeln verbirgt, hat mich sehr enttäuscht. Zu den Charakteren konnte ich einfach keine Bindung aufbauen, der Schreibstil lag mir nicht und in die Handlung bin ich zuerst gar nicht reingekommen. Mir war die Geschichte zu langweilig und auch das Ende konnte mich nicht so wirklich zufrieden stellen. Das Buch enthält zwar wichtige Themen und Botschaften, aber dieser Punkt konnte das Steuer auch nicht mehr herumreißen. „Heldenhaft“ war leider ein Flop für mich. Das ist aber auch nur meine Meinung, ich denke, dass ich da vermutlich die Ausnahme sein werde. Mein Fall war das Buch leider nicht, bei mir reicht es hier nur für 2 von 5 Sternen!