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Veröffentlicht am 01.12.2020

Bazilla, Fee wider Willen - sehr fantasievoll

Bazilla - Fee wider Willen
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Bazilla, Fee wider Willen

Von Heike Eva Schmidt

Cover:
Klasse. Es ist alles abgebildet was im Buch eine Rolle spielt und macht absolut Lust aufs Lesen.

Inhalt und meine Meinung:
Ein absolut liebenswertes ...

Bazilla, Fee wider Willen

Von Heike Eva Schmidt

Cover:
Klasse. Es ist alles abgebildet was im Buch eine Rolle spielt und macht absolut Lust aufs Lesen.

Inhalt und meine Meinung:
Ein absolut liebenswertes Buch, und bestens geeignet für das Lesealter 8-10 Jahre.
Bazilla wacht an ihrem 10. Geburtstage ganz aufgeregt auf, denn ab heute soll sie zum echten Vampir werden, mit Vampirzähnen und Flugkünsten.
Doch dann der Schreck: Es gab eine Verwechslung und Bazilla ist in Wirklichkeit ein Fee.
Und das Schlimmste: sie muss in ein Feen-Internat.,
Die wilde Bazilla unter lauter rosa gekleideten Feen - kann das gut gehen?

Der Schreibstil ist absolut klasse und voller neuer Fantasie-Wörter die das Lesen spannend und witzig machen.
Es gibt viele kleine (und große) Probleme die Kinder in diesem Lesealter kennen und beschäftigen, somit können sich die kleinen Leser gut mit den Protagonisten identifizieren.
Es geht um Toleranz gegenüber Fremdem (Andersartigem), Freundschaft, Neide, Hilfsbereitschaft, Ausgeschlossensein, Verzeihen.

Durch die vielen kurzen Kapitel, haben auch Leseanfänger schnell ein Erfolgserlebnis.

Die tollen Illustrationen tragen dazu bei, dass man sich noch mehr ins Buch einfinden kann.

Mein Fazit:
Eine tolle Geschichte über eine Fee, die lieber ein Vampir sein möchte.
Von mir eine klare Lese- und Kaufempfehlung und volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.11.2020

Dieser Weite Weg

Dieser weite Weg
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Dieser Weite Weg, von Isabel Allende

Cover:
Es gefällt mir. Es erweckt ein traurige Sehnsucht.

Inhalt:
Eine Geschichte (1938-1994) über Kriege, Vertreibung, Flucht und Neuanfänge.
Es geht um Liebe, die ...

Dieser Weite Weg, von Isabel Allende

Cover:
Es gefällt mir. Es erweckt ein traurige Sehnsucht.

Inhalt:
Eine Geschichte (1938-1994) über Kriege, Vertreibung, Flucht und Neuanfänge.
Es geht um Liebe, die gar nicht als solche wahrgenommen wird und doch tiefer nicht sein kann.
Alles beginnt im schlimmen Bürgerkrieg in Spanien und endet in Südamerika, genauer in Chile.

Meine Meinung:
Dies ist mein erstes Buch der hoch gelobten Autorin und ich war sehr gespannt.

Den Einstig fand ich gut, ich war irgendwie sofort drin in der Geschichte.
Ich denke die Hintergründe sind gut recherchiert und es gab einiges an historischen Fakten, das mir so nicht klar war. So war mir nicht bewusst, dass der Bürgerkrieg in Spanien so kurz vor dem 2. Weltkrieg war und dass er auch so grausam war.

Im Buch allgemein, nehmen mir der Krieg und viel kriegsbedingte Handlungen und die Politik einen zu großen Raum ein. Das wirkt auf mich teilweise sehr langatmig und oft zäh (von den ganzen Grausamkeiten einmal abgesehen).

Die Gefühle, das Emotionale, Persönliche, kam bei mir leider irgendwie nicht an.
Alle Charaktere blieben für mich farblos und unscheinbar.
Am Ende des Buches heißt es z.B. : Marcel hatte seine Mutter vergöttert….., das ist mir zum Beispiel überhaupt nicht bewusste geworden, ich dachte eher in der Familie lebt jeder sein eigenes abgeschottetes Leben, Gefühle werden meist unterdrückt und spielen keine große Rolle.

Autorin:
Allende, geboren 1942 in Lima, Peru, lebt heute in zweiter Ehe in Kalifornien. Sie war als Journalistin und Moderatorin tätig, heiratete früh und bekam zwei Kinder. Nachdem der mit ihr verwandte chilenische Präsident Salvador Allende bei einem Militärputsch 1973 ums Leben gekommen war, ging sie 1975 ins Exil nach Venezuela.

Mein Fazit:
Ich weiß nicht woran es lag, mir war diese tragische Familiengeschichte zu nüchtern erzählt, ich konnte nicht mitfühlen. Das Emotionale kam bei mir einfach nicht an.
Deshalb kann ich auch nur 3 Sterne vergeben.


Veröffentlicht am 24.11.2020

Die Erben von Amergin Manor

Die Erben von Amergin Manor
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Die Erben von Amergin Manor,, von Antonia Günder-Freytag

Cover:
Das Cover ist wieder super gelungen. Toller Erkennungsfaktor zum 1. Band. Und wir haben wieder einen tollen Blick aus unergründlich grünen ...

Die Erben von Amergin Manor,, von Antonia Günder-Freytag

Cover:
Das Cover ist wieder super gelungen. Toller Erkennungsfaktor zum 1. Band. Und wir haben wieder einen tollen Blick aus unergründlich grünen Augen.

Inhalt:
Seit dem „Unfall“ vor zwei Monaten hat Jolanda ihr Bett nicht mehr verlassen.
Luke kümmert sich aufopferungsvoll um sie. Doch hindert ihn das nicht daran sie zu betrügen und zu belügen.

Als sich Jolanda endlich dazu aufrafft ihr Krankenlager zu verlassen, muss sie erkennen dass sich ein neuer Scherbenhaufen vor ihr ausbreitet.
Soll sie nun mit ihrem ungeborenen Kind wieder die Flucht ergreifen und Amergin Manor verlassen oder für ihr Erbe kämpfen?

Meine Meinung:
Da der erste Teil schon drei Jahre zurückliegt, muss ich sagen dass der Einstig mir nicht ganz so leicht gefallen ist.
Wie beim letzten Buch auch, merken wir sehr schnell, dass nicht jeder mit offenen Karten spielt und eigentlich seine Geheimnisse hat. Immer wieder kommt eine Wende oder es wird eine neue „Wahrheit“ aufgedeckt, bei der man aber nie genau weiß ob man dieser jetzt trauen darf.
Es gibt wieder massenhaft Lügen und Intrigen.
Und auch hier wird es wieder gefährlich als die Liebe ins Spiel kommt, und die Eifersucht einer Frau bringt Jolanda mal wieder in Lebensgefahr.

Doch am Ende, soviel darf ich verraten sind irgendwie alle „Liebenden“ dort angelangt wo sie sein wollen.

Und doch bietet das Ende genügend Raum für einen weiteren Teil.

Autorin:
Antonie Günder-Freytag, geb. 1970, lebt mit ihrer Familie in München.
Da ihr Motto Nichts ist tödlicher als die Routine lautet, schreibt sie Kriminalromane, Kinderbücher, Fantasy und nun auch an einem Mittelalterepos.

Mein Fazit:
Wieder ein toller Irland-Thriller, bei dem meine Erwartungen sehr hoch waren und deshalb der WOW Effekt nicht ganz so ausgeprägt war, deshalb gebe ich 4,5 Sterne die ich natürlich aufrunde.

Veröffentlicht am 24.11.2020

Die Djurkovic und ihr Metzger –humorvoll, aber unverständliches Chaos

Die Djurkovic und ihr Metzger
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Die Djurkovic und ihr Metzger, von Thomas Raab

Cover:
Klasse, denn im Buch kommt auch noch ein Bezug dazu.

Inhalt und meine Meinung:
Dies ist der 8. Band um die beiden Hauptprotagonisten.
Für mich war ...

Die Djurkovic und ihr Metzger, von Thomas Raab

Cover:
Klasse, denn im Buch kommt auch noch ein Bezug dazu.

Inhalt und meine Meinung:
Dies ist der 8. Band um die beiden Hauptprotagonisten.
Für mich war es der erste.

Der Schreibstil gefällt mir gut. Schon auf den ersten paar Seiten hat mich der humorvolle, und wie soll ich sagen, grantlerisch ironische Schreibstil in seinen Bann gezogen. Der Wiener Schmäh, hat mir gut gefallen.
Allerdings kann ich mit der total schrägen Handlung und den vielen skurrilen und eigenwilligen Typen bis zum Schluss nicht so recht was anfangen.
Die Verflechtungen untereinander und viele Personen bleiben mir unklar.
Alles ist total chaotisch, verwirrend und oft einfach abstrus.
Ich weiß zwar am Schluss um was es ging, aber mehr Durchblick bringt mir das auch nicht.
Wenn ich so nachdenke, sind mir viele Stellen auch einfach zu viel, da wird erzählt und ausführlich berichtet, über Dinge, die für die Handlung überhaupt nicht relevant sind, da komme ich mir dann teilweise auch wie „zugequatscht“! vor.

Autor:
Thomas Raab, geboren 1970 in Wien. Einige Zeit als Lehrer, im Musicalbereich und als Singer-Songwriter. Seit 2007 Schriftsteller, sieben Romane um den Restaurator Willibald Adrian Metzger sowie der Kriminalroman "Still - Chronik eines Mörders".

Mein Fazit:
Wie gesagt, ich fand die Schreibweise witzig und musste viel Schmunzeln, aber die Handlung selber war ein Reinfall.

Veröffentlicht am 19.11.2020

Hannah und ihre Brüder

Hannah und ihre Brüder
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Hannah und ihre Brüder, von Ronald H. Balson

Cover + Titel:
Die historische Häuserfront passt gut.
Allerdings ist der Titel sehr unglücklich gewählt, passt meiner Meinung nach nicht zur Geschichte, da ...

Hannah und ihre Brüder, von Ronald H. Balson

Cover + Titel:
Die historische Häuserfront passt gut.
Allerdings ist der Titel sehr unglücklich gewählt, passt meiner Meinung nach nicht zur Geschichte, da passt der Originaltitel: „Once We Were Brothers“ viel besser

Inhalt:
Der hochbetagte Ben Solomon beschuldigt den reichen Mäzen Eliot Rosenzweig, der Stadt Chicago, unter falschem Namen zu leben und früher ein SS-Offizier, ja ein wahrer Schlächter gewesen zu sein.
Niemand glaubt ihm.
Doch Solomon erzählt unbeirrt seine Geschichte.
Liegt er damit richtig? Und wird er es beweisen können?

Meine Meinung:
Ein Buch, in das ich zu Beginn nicht so leicht rein gefunden habe.
Die historische Geschichte über die schlimme Zeit des Krieges und was vor allem die jüdische Bevölkerung erdulden musste ist herzzerreisend. Und auch wenn man es schon so oft gelesen hat, stockt mir immer noch der Atem über diese unmenschlichen Geschehnisse. Wir erleben das ganze Grauen, des Holocaust. Schritt für Schritt wird es schimmer und schlimmer – ja unerträglich, unbegreiflich.

Aber die Art, wie die Erzählung von Ben in die „Gegenwart“ mit Catherine (der Anwältin) eingebettet ist, liegt mir irgendwie quer.

Je weiter ich dann lese, desto spannender wird es, und später ringt mir Catherines Haltung (Wandlung) immer mehr Respekt ab,

Autor:
Ronald H. Balson ist Rechtsanwalt, und seine Fälle führten ihn um die ganze Welt, unter anderem nach Polen. Die Geschichte des Landes im Zweiten Weltkrieg inspirierte ihn zu diesem Roman, der ein internationaler Bestseller war. Heute lebt und schreibt Ronald H. Balson in Chicago.

Mein Fazit:
Im ersten Drittel war ich nicht so überzeugt, aber dann konnte das Buch immer mehr punkten, die Spannung wurde stetig angeschraubt und ab der Hälfte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere