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Veröffentlicht am 03.08.2021

Ausweglos – atemberaubend

Ausweglos
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Ausweglos, von Henri Faber

Cover:
Schwarz/weiß, minimal aber mit großer Wirkung.

Inhalt:
Noah wird bewusstlos und schwer verletzt bei der Leiche seiner Nachbarin, Emma, gefunden.
Er erzählt von einem ...

Ausweglos, von Henri Faber

Cover:
Schwarz/weiß, minimal aber mit großer Wirkung.

Inhalt:
Noah wird bewusstlos und schwer verletzt bei der Leiche seiner Nachbarin, Emma, gefunden.
Er erzählt von einem Mann der ihn mit einem Messer bedroht hat.
Schnell wir klar: der Ringfingermörder ist wieder aktiv.
Der ehemalige Mordermittler Elias Blom, zwischenzeitlich strafversetzt, wird wieder reaktiviert. Er hat auch schon vor Jahren erfolglos mit seinem Partner an diesem Fall gearbeitet. Wird es ihm diesmal gelingen den Serienmörder zu entlarven?

Meine Meinung:
Ein total spannender und gut durchdachter Thriller.
Es gibt Überraschungen und Wendungen am laufenden Band, nichts ist so wie es den Anschein hat, ein Verwirrspiel ohne Gleichen, einfach genial.
Durch den tollen Schreibstil bin ich nur so durch die Geschichte geflogen. Es ist immer was los, es geht rasant von einem Kapitel zum nächsten, es gab für mich keine langatmigen Stellen.

Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, so dass wir aus sehr vielen Seiten auf das Geschehen schauen können.
Es gibt auch ganz viele unterschiedliche Charaktere, von sympathisch bis zum kotzen.

Wirklich ein cleverer Pageturner, mit viel Nervenkitzel, von der ersten bis zur letzten Seite.

Autor:
Henri Faber, Jahrgang 1986, geboren und aufgewachsen in Niederösterreich, Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft, lebt als Autor und Texter in Hamburg. ›Ausweglos‹ ist sein Debüt als Thrillerautor.

Mein Fazit:
Ein tolles Debüt für das ich meine uneingeschränkte Lese- und Kaufempfehlung abgebe und volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 02.08.2021

Ein Herz voll Leben – Eine romantische, bittersüße Liebesgeschichte mit Schwächen

Ein Herz voll Leben
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Ein Herz voll Leben, von Violet Thomas

Cover:
Ich finde es schön, mit den Blüten, aber das Blau finde ich etwas dunkel, hier hätte mir eine helle Farbe besser gefallen. (aber ist vielleicht der traurigen ...

Ein Herz voll Leben, von Violet Thomas

Cover:
Ich finde es schön, mit den Blüten, aber das Blau finde ich etwas dunkel, hier hätte mir eine helle Farbe besser gefallen. (aber ist vielleicht der traurigen Seite des Buches angepasst).

Inhalt:
Die junge Isabella hat sich an der Ostseeküste mit ihrem Cupcake-Laden eine neue Existenz aufgebaut. Der Laden läuft gut und im Kreis ihrer Freundinnen ist sie glücklich. Besonders mit ihrer besten Freundin Melanie und deren Tochter Leni fühlt sie sich sehr verbunden.
Doch dann passiert das unfassbare: Melanie stirbt plötzlich. Eine Welt bricht für Isabella zusammen.
In ihrem Testament verfügt Melanie, dass Isabella die Vormundschaft für Leni übernehmen soll. Ohne zu zögern folgt Isabella der Bitte.
Und dann bekommt Isabella auch noch e-mails von Melanie. Darin gibt sie Isabella kleine Aufgaben, um besser mit ihrer Trauer klar zukommen.
Keine einfach Zeit für Isabella………..

Meine Meinung:
Ein Buch mit einer ebenso traurigen, wie auch romantischen Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.
Der Einstig hat mir auch gut gefallen wenn die Story auch nicht unbedingt neu ist und ich das so oder ähnlich auch schon gelesen habe.

Isabella und ihre Freundinnen gefallen mir gut, die Freundschaft und der Zusammenhalt werden sehr schön geschildert.
Die Trauer bei Isabella und Leni ist auch gut beschrieben, wenn es auch noch Luft zum intensivieren gegeben hätte.
Die schönste Szene des Buches spielt an einem Abend am Strand, Leni und Isabella mit einem Brief der toten Melanie:
Eine sehr schöner „Nebenprotagonist“ ist die Oma von Isabella, ihre kurzen Auftritte haben mir sehr gut gefallen.

Doch geärgert habe ich mich über Max. Er wird sehr widersprüchlich dargestellt. Auf der einen Seite liebt er seinen Sohn (der von ihm getrennt lebt) über alles und will alles tun dass er ihn öfters sehen kann, aber gerade dadurch reitet er sich einfach immer mehr ins Abseits.
So dumm, naiv und unreflektiert kann man als erwachsener Mensch doch gar nicht reagieren….

Das Ende kommt mir dann auch viel zu schnell und für mich völlig unrealistisch.
Wenn es sich auch romantisch liest.

Autorin:
Violet Thomas ist ein Pseudonym der Fantasy-Autorin Ann-Kathrin Karschnick .
Sie ist 35 Jahre alt und lebt in Schleswig-Holstein.

Mein Fazit:
Eine Liebesgeschichte die nicht neu erfunden wurde, mit einem traurigen Beginn und einem Ende, das ich so nicht gewählt hätte. Liest sich rosarot ist für mich aber unverständlich).
Von mir 3,5 Sterne. (die ich bei vollen auf 3 abrunde)

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 29.07.2021

Es ist nicht alles so scheiße, wie du denkst

Es ist nicht alles so scheiße, wie du denkst
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Es ist nicht alles so scheiße, wie du denkst, von Henning Schmidtke

Cover:
Gerade in seiner Schlichtheit sehr schön.

Inhalt und meine Meinung:
Wer kennt den Satz nicht: Früher war alles besser!

In ...


Es ist nicht alles so scheiße, wie du denkst, von Henning Schmidtke

Cover:
Gerade in seiner Schlichtheit sehr schön.

Inhalt und meine Meinung:
Wer kennt den Satz nicht: Früher war alles besser!

In diesem Buch können wir (mit einem Augenzwinkern, oder zwei) lesen dass dies mit Nichten zutrifft.

Es gibt viele unterschiedliche Beispiele:
Mal politisch, witzig, erstaunlich und auch sehr menschlich.

Aus der:
Politik, dem Sport, der Kultur, dem Alltag, der Finanzwelt.

Es geht u.a. um:
Das Zusammenleben, Lebensmitteln, Gebrauchsgegenstände, Gesundheit, Technik, Rauchen , Kunst.

Sogar „Corona“ bekommt einen Platz!

Das Ganze ist mit sehr viel Witz und Humor geschrieben (klar, der Autor ist Kabarettist). Mal ironisch oder mehr oder weniger sarkastisch.
Beim lesen muss man also sehr auf der Hut sein, um sich keinen Bären aufbinden zu lassen.
Mehr als einmal habe ich mich gefragt: ist das jetzt die Realität oder Ironie (und ich finde es wirklich schade, dass ich dies nicht einfach überprüfen kann).

Ein Satz der mir super gefallen hat: Zitat:
Dosenravioli sind die Jogginghosen der Kochkunst.

Autor:
Henning Schmidtke ist Kabarettist, Musiker und Autor. Er gewann mehrere Kleinkunstpreise und hatte zwei Jahre lang eine Kabarett-Kolumne beim. Außerdem produziert er Kinder-Radio-Comedy.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, das man auf sich wirken lassen sollte. Immer mal wieder rein lesen. Nicht alles auf einmal, sonst wird es zu geballt und der Zauber und Spaß dran kann verloren gehen.
Von mir 5 Stern.

Veröffentlicht am 26.07.2021

Julius der die Schönheit des Spiels – eine außergewöhnliche Persönlichkeit

Julius oder die Schönheit des Spiels
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Julius der die Schönheit des Spiels, von Tom Saller

Cover:
Ein schönes Cover. So stelle ich mir die Protagonisten im Buch vor.

Inhalt und meine Meinung:
Wir lesen über das Leben von Julius von Berg (angelehnt ...

Julius der die Schönheit des Spiels, von Tom Saller

Cover:
Ein schönes Cover. So stelle ich mir die Protagonisten im Buch vor.

Inhalt und meine Meinung:
Wir lesen über das Leben von Julius von Berg (angelehnt an den Tennisspieler Gottfried von Cramm). Dem "Gentleman von Wimbledon", dem "gracious loser".
Seine Kindheit (1907 – 1926) im Rheinland, sein gefeiertes Leben als Tennisstar in den zwanziger Jahren in Berlin und seine Spiele rund um die Welt.
Doch es geht um viel mehr. Seine Einstellung zum Sport (fair play) seine Wirkung nach außen (nicht nur national) und so ist er dem Nazi-Regime ein Dorn im Auge, weil er sich nicht verbiegen lässt. Er steht zu seinen Freunden (auch wenn es Juden sind) und auch die Sexuelle Ausprägung ist für ihn eine individuelle Sache für jeden Menschen selber.

Julius ist eine besondere Persönlichkeit, sowohl was den Sportler betrifft, als auch das Menschliche. Vor allem mit seiner menschlichen Persönlichkeit kann er auch heute noch für alle ein Vorbild sein.

Ich bin kein Tennisfan, trotzdem habe ich die Passagen wenn Julius seine Liebe und Hingabe zum Spiel beschreibt gerne gelesen.

Besonders gut gefallen haben mir die „wilden“ Jahre in Berlin.

Der Spannungsaufbau ist gelungen. Die verschiedenen Erzählperspektiven und Zeiten verbinden sich gut zu einem Ganzen.

Das Ende (Gefängnis) war mir dann irgendwie zu abgehackt.
Hier hätte ich gerne noch ein bisschen mehr erfahren. Hierfür ziehe ich einen Stern ab.

Autor:
Tom Saller, geboren 1967, hat Medizin studiert und arbeitet als Psychotherapeut. Tom Saller lebt in Wipperfürth, einer kleinen Stadt im Bergischen Land.

Mein Fazit:
Ein interessantes Buch, das viele Themen anspricht. Von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht am 24.07.2021

Wild Card - zu hochgepuschter sinnloser Aktion-Thrill.

Wild Card
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Wild Card, von Tade Thompson

Cover:
Der orange Farbton macht das Cover sehr plakativ.

Inhalt:
Weston Kogi, hatte den Absprung geschafft. Er wurde von seiner Tante rechtzeitig aus Westafrika (Nigeria) ...

Wild Card, von Tade Thompson

Cover:
Der orange Farbton macht das Cover sehr plakativ.

Inhalt:
Weston Kogi, hatte den Absprung geschafft. Er wurde von seiner Tante rechtzeitig aus Westafrika (Nigeria) geschickt um den dortigen Verhältnissen zu entkommen. Jetzt lebt er mit seiner Schwester als Wachmann in London.
Nun ist seine Tante gestorben und er kehrt zu ihrer Beerdigung zurück.
Als Weston ein bisschen übertriebt und sagt er arbeitet bei der Mordkommission, denkt er sich nichts weiter.
Tja, bis er sich dann zwischen allen Fronten in einer mördertischen Auseinandersetzung wieder findet und einen Mörder suchen soll.

Meine Meinung:
Ich habe mir von dem Buch etwas ganz anderes erwartet.
Einen intelligenten, rasanten und evtl. Auch witzigen Thriller. Davon geblieben ist für mich nur „rasant“.

Gewalt, Brutalität, Sex, heilloses politisches Durcheinander, viel Blut, Korruption in höchster Perfektion machen für mich das Buch aus.

Weston Kogi mutiert zu einem „Typ“ der laufend lebensgefährlich verprügelt oder verletzt wird und selbst in diesem Zustand noch die nächste Frau vögelt.
Diese sinnlose Art von Aktion-Held oder Aktion-Thriller ist so gar nicht meins.

Die Schreibweise ist flüssig zu lesen, aber teilweise sehr drastische und derbe Ausdrucksweise.

Das Ende kann ich nicht nachvollziehen, passt dann aber zu dem Verlauf des Buches.

Autor:
Tade Thompson ist Yoruba, in London geboren, in Nigeria aufgewachsen und wieder nach England zurückgekehrt, um dort Medizin und Sozialanthropologie zu studieren. Er lebt an der englischen Südküste.

Mein Fazit:
Kein Buch für mich.
Zu viel politisches Durcheinander und zu hochgepuschter sinnloser Aktion-Thrill.

Von mir : 2,5 Sterne, die ich bei vollen Sternen abrunde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere