Cover-Bild Lisa Heynrichs: Die Schatten hinter uns
Band 1 der Reihe "Lisa Heynrichs"
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: tolino media
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 328
  • Ersterscheinung: 27.08.2025
  • ISBN: 9783759276780
Anke Schläger

Lisa Heynrichs: Die Schatten hinter uns

"Komm mir nicht zu nah. Vielleicht bist du bei der Polizei eine große Nummer, aber in meiner Welt kannst du nur verlieren." Wirklich? Hauptkommissarin Lisa Heynrichs war nicht immer bei der Berliner Kripo. Der Mord an einem Fernsehmoderator katapultiert sie schlagartig in ihre Vergangenheit zurück – im denkbar schlechtesten Moment. Die taffe, kollegiale Lisa soll Nachfolgerin ihres Chefs werden. Niemand ahnt, dass sie vor zwanzig Jahren ihr Studium im Rotlichtmilieu finanziert hat und sich jetzt auf ein äußerst riskantes Spiel einlässt, um diesen Fall zu lösen. Sogar auf einen Mann, den sie kaum kennt und der sie zu einer Reise nach Mallorca überredet. Dass sie jemand aus der Ferne im Visier hat und ungeduldig ihre Rückkehr erwartet, bringt nicht nur Lisa in Gefahr … Der erste Fall für Kommissarin Lisa Heynrichs, die kein Risiko scheut, um ein Verbrechen aufzuklären – und sich damit ihren eigenen Schatten stellt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2025

Überzeugend ehrlich...

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Protagonistin dieser Geschichte ist Kriminalhauptkommissarin Lisa Heyrichs und den Mord an einem Fernsehmoderator gilt es aufzuklären. Doch um so mehr Lisa dem Ganzen auf die Spur kommt, wird sie immer ...

Protagonistin dieser Geschichte ist Kriminalhauptkommissarin Lisa Heyrichs und den Mord an einem Fernsehmoderator gilt es aufzuklären. Doch um so mehr Lisa dem Ganzen auf die Spur kommt, wird sie immer mehr von ihrer Vergangenheit verfolgt. Immer mehr Spuren tun sich zwischen Berlin, Köln und Mallorca auf. Die Schauplätze hat die Autorin gut gewählt und gelungen in Szene gesetzt. Die Spannung baut sich sehr gut auf. Auch wenn man während der Lektüre bald die Richtung absehen konnte, war doch das Ende nicht unbedingt absehbar.

Lisa, die einst mit Hilfe eines „Sugardaddys" ihr Studium finanzierte, hatte bis zu diesem Fall ihre Vergangenheit sehr gut vertuscht. Doch dann kommt dieser Fall... Und es zeigt sich, dass sie und ihre Gegenspielerin sich ähnlicher sind, als ihr vielleicht lieb ist. Doch als sich der Fall auflöst, zeigt sich, dass Lisa keine Angst vor ihrer Vergangenheit haben braucht.

Ich sag es Euch schon jetzt, dass es sich bei dem Buch von Anke Schläger nicht um einen klassischen Krimi handelt. Vielmehr treffen sich hier authentische und tiefgründige Momente mit einem gelungenen Spannungsbogen. Ihr gelingt es, die Spannung kontinuierlich zu steigern und so möchte man einfach dran bleiben an der Geschichte.

Lisa Heynrichs erster Fall – und Anke Schlägers erster Kriminalroman haben mich wirklich überzeugt. Die Autorin liefert eine packende Geschichte, die nicht nur durch Spannung überzeugt, sondern auch durch emotionale und psychologische Tiefe. Ich bin auf jeden Fall schon neugierig, wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Schatten der Vergangenheit

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Ein bekannter Fernsehmoderator wird in seinem Zuhause in Berlin umgebracht und Hauptkommissarin Lisa Heynrichs und ihr Team werden mit den Ermittlungen beauftragt. Die DNA des Moderators führt zu weiteren ...

Ein bekannter Fernsehmoderator wird in seinem Zuhause in Berlin umgebracht und Hauptkommissarin Lisa Heynrichs und ihr Team werden mit den Ermittlungen beauftragt. Die DNA des Moderators führt zu weiteren Mordfällen und Lisa wird mit ihrer eigenen Vergangenheit in Hamburg als "Sugarbabe" konfrontiert und bringt sich selbst in Gefahr. In diese gerät aber auch ihre beste Freundin Henriette, die als einzige von ihrem Vorleben weiß. Auch Lisas Haustiere bleiben nicht verschont. Doch sie versucht das undurchsichtige Geflecht zu entwirren und den Täter rechtzeitig zur Strecke zu bringen - doch kann ihr das gelingen, bevor es weitere Opfer gibt?

Spannender gut zu lesender Krimi mit sehr interessanten Protagonisten - empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

spannendes Lesevergnügen

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Der Krimi „Die Schatten hinter uns“ von Anke Schläger hat mich sofort gefesselt.
Die Kommissarin Lisa Heynrichs ist in der Berliner Mordkommission tätig und lebt völlig in ihrem Beruf auf. Auch für ihr ...

Der Krimi „Die Schatten hinter uns“ von Anke Schläger hat mich sofort gefesselt.
Die Kommissarin Lisa Heynrichs ist in der Berliner Mordkommission tätig und lebt völlig in ihrem Beruf auf. Auch für ihr Studium tat sich alles und finanzierte es durch eine Tätigkeit im Rotlichtmilieu. Durch einen Mord, den sie aufzuklären hat, wird sie nun mit Ihrer Vergangenheit konfrontiert und lässt sich nun auf ein Risiko ein, um den Fall zu klären…
Ich fand den Roman sehr spannend, Seite um Seite fieberte ich mit. Ein Debüt-Krimi, der es in sich hat. Der Leser wird auf Ermittlungen durch Berlin mitgenommen. Auch das aktuelle Zeitgeschehen wurde angesprochen. Ein leicht zu lesender, lockerer Schreibstil
Mir gefiel der Krimi wirklich sehr gut und mit Sicherheit lohnt es sich die Kommissarin Lisa Heynrichs weiter im Auge zu behalten.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Ein toller Auftakt

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Als der beliebte Fernsehmoderator Philipp Kerstensen tot in seiner Villa gefunden wird, ist dies ein Fall für die Berliner Mordkommission. Kerstensens Haus wird für Kriminalhauptkommissarin Lisa Heynrichs ...

Als der beliebte Fernsehmoderator Philipp Kerstensen tot in seiner Villa gefunden wird, ist dies ein Fall für die Berliner Mordkommission. Kerstensens Haus wird für Kriminalhauptkommissarin Lisa Heynrichs eine Reise in ihre Vergangenheit. Dabei steht sie erst am Anfang der Ermittlungen und dabei am Anfang ihrer Erinnerungen.

Anke Schläger hat sich mit „Lisa Heynrichs: Die Schatten hinter uns“ in ein neues Genre gegeben. Sie begründet damit ihre erste Krimireihe - „Lisa Heynrichs“. Schläger ist bisher eher als Romanautorin, meist verbunden mit einer Liebesgeschichte, bekannt.
Passend zum Namen des Buches ist das Cover in einem dunklen Stil gestaltet und wer das Buch liest, wird erkennen, was es damit auf sich hat.
Jedes Kapitel wird mit einer Überschrift eingeleitet, dass kurz die nachfolgende Geschichte zusammenfasst. Der Leser wird dabei Teil der Erlebnisse von Protagonistin Lisa Heynrichs, aber auch von der Geschichten und den Gedanken einer unbekannten Person, die eine Schlüsselfigur der Handlung bildet.
Lisa Heynrichs ist für mich eine unnahbare Person. Sie hat m.E. zwei Gesichter. Es gibt die unnahbare, strebsame und stolze Lisa, die nichts und niemanden an sich heranlässt, außer ihre Freundin Henriette und eventuell ihren Kollegen Meinolf. Es gibt aber auch die junge, empfindsame Lisa, die Träume und Hoffnungen hat und damit sehr menschlich wirkt. Ich habe sie jedoch in diesem ersten Band noch nicht richtig zu greifen bekommen.
Lisas Geschichte und damit auch die Geschichte der unbekannten Person bilden den roten Faden des Krimis und ich habe wirklich lange im Dunkeln getappt, wer sich dahinter verbirgt.
Die Geschichte ist spannend geschrieben, jedoch hatte ich ein kleines Problem mit Lisas Ausflug. Das passte für mich nicht stimmig zu ihrer „heutigen“ Professionalität. Auch erfüllt Lisa wieder das typische Klischee Polizeibeamter, wie man sie in Film und Fernsehen erlebt - keine Familie, keine Bindung und Probleme in der Vergangenheit, aber da bin ich optimistisch, denn hierbei gibt es eine Art Cliffhanger, dessen Auflösung mich mehr als interessiert, da ich eine Art Vorahnung habe.
Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen, da ich den Schreibstil sehr angenehm fand. Anke Schläger verwendet kurze und knappe Sätze, die das Ganze für mich greifbarer und alltäglich machten.

Fazit: Ein sehr guter Einstieg der Autorin in ihre erste Krimireihe und damit auch ein gelungener Einstieg in das neue Genre! Wer also deutsche Krimis mag, ist bei Lisa Heynrichs richtig. Meinerseits gibt es daher 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Auf der schiefen Bahn

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Lisa Heynrichs, Hauptkommissarin beim LKA Berlin, weiß genau, wie schwierig es ist, von der schiefen Bahn wieder in glattes Fahrwasser zu kommen. Und wie schwierig es ist, die Erinnerungen an Ereignisse ...

Lisa Heynrichs, Hauptkommissarin beim LKA Berlin, weiß genau, wie schwierig es ist, von der schiefen Bahn wieder in glattes Fahrwasser zu kommen. Und wie schwierig es ist, die Erinnerungen an Ereignisse und Menschen wieder loszuwerden, selbst wenn die schiefe Bahn schon längst Geschichte ist. Die Autorin Anke Schläger war bisher nicht für Krimis bekannt, sie hat Unterhaltungsliteratur geschrieben, die ihr immer, zuletzt für „Schwesternzeiten“, gute Lesermeinungen bescherte. Jetzt die Richtungsänderung zum Kriminalroman, wobei auch hier in diesem Buch zwischenmenschliche Beziehungen im Vordergrund stehen. Die Titelzeile „Die Schatten hinter uns“ lässt auf Vergangenheitsbewältigung schließen, und schnell wird man beim Lesen in eine Welt gezogen, die zumindest mir völlig unbekannt ist. Bevor Lisa bei der Polizei in Berlin zu arbeiten begann, war sie eine Professionelle in Köln, mit harten Schicksalsschlägen endete dort ihr Sugarbabe-Dasein und sie schaffte es, neu anzufangen. Darüber hinweg ist sie nicht. Das erfährt man auch in diesem Buch.
Ohne zu viel vom Krimi zu verraten, er beginnt mit einem Mord. Der Fernsehmoderator Phil Kerstensen wird in seiner Küche hinterrücks erschossen, das LKA rückt an, die Spurensicherung auch, aber nur langsam kommen neben den sichtbaren Spuren auch Motivmöglichkeiten ins Spiel. Durch eine schnelle Folge von Sprüngen in die Vergangenheit und zurück beginnt der Leser diesen Motivvariationen zu folgen. Was wohl in Krimis nicht fehlen darf, sind die Geplänkel der Polizisten, wie im richtigen Leben mag man eben den einen mehr, den anderen weniger. Lisas gutes Verhältnis zu ihrem Kollegen Meinolf ist glaubhaft und bleibt bis zum Schluss eine wichtige Stütze – nicht nur für Lisa, auch für das Buch.
Die komplizierte Aufklärungsarbeit im Fall Kerstensen überschneidet sich mit den komplizierten privaten Problemen der Protagonisten. Meinolf hat Stress mit der Ehefrau, Lisa hat Meinungsverschiedenheiten mit ihrer besten Freundin Henriette. Alles wie im richtigen Leben! Anke Schläger bringt das alles gut unter einen Hut, ihr Schreibstil ist flott und gut lesbar, außerdem passt das alles gut zu Berlin, wo es doch ein bisschen rauer und schneller zugeht als in der Provinz. Mich hat das Berlin, das die Autorin präsentiert, sehr erfreut, viele Ecken und Winkel sind mir gut bekannt. Und Lisa ist eine überaus rasante Radfahrerin, mit ihrer unverwechselbaren Lederjacke wird sie so schnell keiner für eine Polizeikommissarin halten. Schade, dass sie das Teil reparieren lassen will, da geht doch echt der ganze Charme verloren.
Mit den Zwischenrufen habe ich mich etwas schwergetan, es war mir ein bisschen viel allem, vom Selbstmitleid, vom Selbsthass, und vom Hass sowieso, aber es hat reingepasst in die Story.
Zur Aufklärung des Falles wird Lisa einiges abverlangt, dass sie noch eine ungeplante Reise nach Mallorca antritt, um dort beinahe wieder auf die Nase zu fallen, das tat mir regelrecht leid für sie. Da hat die Autorin eine Protagonistin aus Fleisch und Blut erschaffen, die nicht nur dünnhäutig ist, sondern auch mal aus der Bahn geworfen wird. Der Showdown am Ende ist eine rasante Achterbahnfahrt, über die ich hier nichts preisgebe. Außer: ich fand es gut bis zum Ende.
Ich habe das E-Book gelesen und mich daran erfreut, dass der Fesselballon vom Cover auch in die Kapitelanfänge gewandert ist. Ich vermute, dass das gedruckte Buch einen ähnlich faszinierenden Eindruck hinterlässt. Die E-Book-Typografie ist jedenfalls klasse.
Ich habe auch die Auszüge der beiden 2026 erscheinenden Folgebände gelesen und bin gespannt, wie Lisa sich in den nächsten Fällen präsentieren wird. Ich wäre jedenfalls nicht abgeneigt, mehr von ihr zu lesen. Könnte wieder spannend werden!
Fazit: Ein Berlin-Krimi, der nicht nur Berlinern gefallen wird. Schnell und forsch geht es zur Sache. Die Protagonisten zeigen durchweg Charakter. Der Heißluftballon spielt eine eher spirituelle Rolle, hat mir aber gefallen.

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