Cover-Bild Jenseits der Baumgrenze
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17,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Kampa Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 20.03.2025
  • ISBN: 9783311121060
Antonia Lechner

Jenseits der Baumgrenze

Ein Försterkrimi aus Tirol

Ein Wanderer, der leichtsinnig auf akkurat gestapelten Lärchen herumklettert, die daraufhin ins Rollen geraten und ihn unter sich begraben? Unmöglich, doch so muss es sich zugetragen haben, mutmaßt Förster Arie Daamen, als er eine Hand zwischen den Holzstämmen entdeckt. Er wollte mit seinem Hund Vitali in Ruhe nach dem Rechten sehen, ehe die Gäste des nahegelegenen Wellnesshotels zum Waldbaden in sein Revier strömen. Doch jetzt rücken die Geschwister Stadler von der örtlichen Schreinerei an, um die Leiche zu bergen. Sobald die Motorsägen durch die andächtige Stille dröhnen, wird es Arie Daamen immer schwer ums Herz, auch wenn er weiß, dass der Tod zu seinem Beruf dazugehört: Sei es bei der Jagd oder eben beim Baumfällen. Als klar wird, dass der Wanderer erschossen wurde, lässt die Verstärkung von der Landespolizeidirektion Innsbruck nicht lange auf sich warten. Wer ist der Mann, und wie ist seine Leiche zwischen die Baumstämme gelangt? Arie Daamen wird schnell klar: Ehe er, Vitali und Dackeldame Hermine ihren Wald wieder für sich haben, fließt noch viel Wasser den Inn hinunter.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2025

Gemütlicher Waldkrimi

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Ich begleite den Niederländer Arie Daamen einen Monat lang. Wir wandern mit seinem Hund durch den ihm anvertrauten Wald, den er als Förster in Tirol zu betreuen hat und genieße die Ruhe. Dass er dabei ...

Ich begleite den Niederländer Arie Daamen einen Monat lang. Wir wandern mit seinem Hund durch den ihm anvertrauten Wald, den er als Förster in Tirol zu betreuen hat und genieße die Ruhe. Dass er dabei eine Leiche zwischen Holzstämmen entdeckt, wird beinahe zur Nebensache, denn so richtig aufgeregt wirkt Arie dabei nicht.
Dieser Krimi ist so ganz anders und ich genieße es in vollen Zügen. Arie ist ein Naturmensch, der sich so gar nicht von der Welt da draußen verbiegen lassen will. Er hat seinen Rhythmus, seine Routine und wer damit nicht klarkommt, der hat Pech gehabt. Den Tod mag er nicht und es ist egal, ob Mensch, Tier oder die Natur betroffen sind. Und da ist es verständlich, dass er eigentlich mit den Mordermittlungen nichts am Hut haben will, doch irgendwie gelingt ihm das nicht und es macht Spaß zu lesen, wie Arie immer wieder wichtige Erkenntnisse auf irgendeine Weise erhält und so schließlich doch zur Aufklärung beiträgt.
Ich mag Arie, gerade weil er so anders ist. Für mich ein kleiner Funfact am Rande war der Rückblick in seine Vergangenheit als Baumbesetzer, wo er quasi bei mir um die Ecke gegen die Abholzung demonstriert hat.
Man muss sich auf diese Art der Ermittlung schon einlassen können, wirkt es sonst mitunter vielleicht langatmig an manchen Stellen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und die teils im Dialekt gesprochenen Sätze lockern auf. Das Cover stimmt auf die Umgebung ein, doch das gewollte Schattenspiel gefällt mir persönlich nicht so gut.
Ein Krimi zum Entschleunigen.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Abenteuer in Tirol

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„Jenseits der Baumgrenze“ aus der Feder von Antonia Lechner ist der äußerst gelungene Auftakt einer neuen Krimireihe, in der uns die Autorin in das wunderschöne Tirol entführt.
Der Inhalt: Ein Wanderer, ...

„Jenseits der Baumgrenze“ aus der Feder von Antonia Lechner ist der äußerst gelungene Auftakt einer neuen Krimireihe, in der uns die Autorin in das wunderschöne Tirol entführt.
Der Inhalt: Ein Wanderer, der leichtsinnig auf akkurat gestapelten Lärchen herumklettert, die daraufhin ins Rollen geraten und ihn unter sich begraben? Unmöglich, doch so muss es sich zugetragen haben, mutmaßt Förster Arie Daamen, als er eine Hand zwischen den Holzstämmen entdeckt. Er wollte mit seinem Hund Vitali in Ruhe nach dem Rechten sehen, ehe die Gäste des nahegelegenen Wellnesshotels zum Waldbaden in sein Revier strömen. Doch jetzt rücken die Geschwister Stadler von der örtlichen Schreinerei an, um die Leiche zu bergen. Sobald die Motorsägen durch die andächtige Stille dröhnen, wird es Arie Daamen immer schwer ums Herz, auch wenn er weiß, dass der Tod zu seinem Beruf dazugehört: Sei es bei der Jagd oder eben beim Baumfällen. Als klar wird, dass der Wanderer erschossen wurde, lässt die Verstärkung von der Landespolizeidirektion Innsbruck nicht lange auf sich warten. Wer ist der Mann, und wie ist seine Leiche zwischen die Baumstämme gelangt? Arie Daamen wird schnell klar: Ehe er, Vitali und Dackeldame Hermine ihren Wald wieder für sich haben, fließt noch viel Wasser den Inn hinunter.

Ich war und bin von meinem Ausflug nach Tirol total begeistert. Noch jetzt nach Beendigung der Lektüre läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Durch die detaillierten Beschreibungen der Autorin kann ich mir die mitwirkenden Charaktere bildlich vorstellen. Allen voran Förster Daamen, der mit Leib und Seele Förster ist und der mit seinen beiden Hunden das Revier in Ordnung hält. Er liebt seinen Beruf, das ist förmlich zu spüren. Doch als er plötzlich eine Leiche entdeckt, ist es mit der Ruhe in dieser Idylle vorbei. Wir tauchen in eine längst vergangene Zeit ein und lernen Daamens Arbeitgeber besser kennen. Eine äußerst interessante Reise voller Geheimnisse. Und dann taucht die Chefinspektor Salzhaller auf, mit der nicht gut Kirschen essen ist. Und kaum zu glauben, gehört Daamen plötzlich zu den Verdächtigen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, denn es wurde immer spannender. Ich habe die Ermittlungen voller Neugierde verfolgt und habe dem Ende förmlich entgegengefiebert, bei dem es so manche Überraschung gab.
Ein gelungener Försterkrimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Das Cover gefällt mir übrigens auch sehr gut. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Krimi der ruhigen Art

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Förster Arie Daamen will in seinem Revier nach dem Rechten sehen, als er zwischen gestapelten Baumstämmen eine menschliche Hand entdeckt. Als die Leiche geborgen wird, stellt sich heraus, daß der Mann ...

Förster Arie Daamen will in seinem Revier nach dem Rechten sehen, als er zwischen gestapelten Baumstämmen eine menschliche Hand entdeckt. Als die Leiche geborgen wird, stellt sich heraus, daß der Mann erschossen wurde. Die Landespolizei Innsbruck muß nun klären, um wen es sich handelt und wie er überhaupt zwischen die Baumstämme geraten ist und Arie wird klar, daß nun nicht nur die Waldbader aus dem Wellnesshotel die Ruhe im Wald stören, sondern die Ermittlungen auch Unruhe bringen.

"Jenseits der Baumgrenze" ist ein wunderbarer Wohlfühlkrimi. Antonia Lechner hat einen Krimi geschaffen, der sowohl spannend, als auch ruhig daherkommt. Sie braucht keine bluttriefenden, actiongeladenen Szenen, um ihre Leser zu fesseln und gut zu unterhalten. Sie schafft dies durch einen gut durchdachten Fall, bei dem es viele Spuren gibt. Man rätselt selbst mit, bekommt erst ganz am Ende eine schlüssige Auflösung und einen Täter, der überrascht. Ihre Charaktere sind absolut sympathisch. Gerade Förster Arie Daamen habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Es ist einfach so rührend, wie er sich um die betagte Dackeldame Hermine nach dem Tod des vorherigen Försters sorgt und sie wieder aufpäppelt. Auch Graf Bahrenberg mit seinen anerzogenen Eigenarten war eine erfrischend andere Charaktere, wie man sie nicht überall findet. Dies hebt das Buch aus der Menge der Krimis wohltuend hervor. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Man liest hier leicht und flüssig, hat keinerlei Verständnisprobleme und kommt durch die eher kurzen Kapitel zügig vorwärts. Dieser Krimi bereitet einfach richtig Spaß und ich hoffe, daß Förster Arie, Dackel Hermine und Vizsla Vitali noch viele Fälle in ihrem Revier lösen werden!

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Der Förster und die Leiche im Wald

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Ich fand den Krimi mit dem Förster Arie Daamen sehr lesenswert, denn gerade weil Arie eine Person ist, die Ecken und Kanten und eine leicht undurchsichtige Art hat. Er ist Förster, zugezogen und lebt seinen ...

Ich fand den Krimi mit dem Förster Arie Daamen sehr lesenswert, denn gerade weil Arie eine Person ist, die Ecken und Kanten und eine leicht undurchsichtige Art hat. Er ist Förster, zugezogen und lebt seinen Beruf mit Herz und Seele im schönen Tirol aus. Bei einer obligatorischen Runde mit seinem Hund entdeckt er etwas, was nicht in den Wald gehört - eine Hand samt dem restlichen Körper... Bis er sich versieht, steckt er unfreiwillig mitten im Strudel der Ermittlungen mit der sehr unbequemen Inspektorin aus Innsbruck. Doch Arie will eigentlich seine Ruhe in seinem Wald, aber naturgemäß wirft eine Leiche immer einige Fragen auf - und plötzlich treten Geheimnisse ans Tageslicht, Vermutungen aufgestellt und letztlich wurde ich vom Ausgang durchaus überrascht. Ich finde, man spürt beim Lesen wunderbar die Liebe zur Natur. Die Charaktere sind für mich alle greifbar, wollen aber nicht um jeden Preis gefallen - dafür geht es oft nicht tief genug. Man spürt, dass Arie eine Geschichte zu erzählen hat, ich denke, in weiteren Bänden wird man ihm immer näher kommen. Der Stil der Autorin ist authentisch, nicht abschweifend. Insgesamt war es ein gutes Buch, in sich stimmig, ein Krimi, der für mich anders ist, aber auch genau da liegt der Reiz.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Eigenbrötlerischer Ermittler in einem Waldkrimi

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Ein ruhiger Krimi mit “Waldfeeling”, der mit seinen Charakteren und seinen lustigen Momenten zu überzeugen weiß. Förster Arie Daamen glaubt seinen Augen kaum, als er eine menschliche Hand zwischen Holzstämmen ...

Ein ruhiger Krimi mit “Waldfeeling”, der mit seinen Charakteren und seinen lustigen Momenten zu überzeugen weiß. Förster Arie Daamen glaubt seinen Augen kaum, als er eine menschliche Hand zwischen Holzstämmen entdeckt. Eigentlich hoffte der etwas eigenbrötlerische Arie auf seinem Rundgang mit seinem Hund Vitali auf ein wenig Ruhe. Mit dieser ist es nach dem Fund definitiv vorbei. Die Leiche sorgt für Aufruhr in der so beschaulichen Gemeinde Moosach und Arie ist mittendrin.

Auf den ersten Blick wirkt Arie etwas unnahbar, doch das ändert sich im Laufe der Geschichte. Er hat den Wunsch nach freundschaftlichem oder familiärem Flair, aber gleichzeitig genießt er auch die Ruhe und das Zusammenleben mit seinen Hunden Vitali und Hermine. Als sehr interessanten Nebencharakter hat mir Tina Stadler von der Schreinerei Stadler gefallen. Sie versucht Arie immer wieder aus seiner Komfortzone herauszulocken. Arie kann dem nur schwer widerstehen, wobei das wesentliche Interesse an einer intensiveren Beziehung der beiden bisher immer von Tine kommt. Überhaupt wirkt Arie nicht wie der typische Frauenheld und doch schafft er es mit nur wenigen Gesten und Worten die Damen zu beeindrucken.

Die Handlung der Geschichte ist insgesamt als eher ruhig temperiert zu beschreiben, ohne dass diese zu irgendeinem Zeitpunkt langweilig wird. Die vielen humoristischen Aspekte des Tiroler Landlebens, als auch die persönlichen Konflikte von Arie mit der Chefinspektorin Salzhaller sorgen für stetige Unterhaltung.

Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar und ich konnte mich sehr gut in diese von Wald und ländlich beschriebene Umgebung hineinfinden. Ein wenig mehr Ermittlungen hätte ich mir vielleicht noch gewünscht, aber dies schmälert nicht die zahlreichen “Fallstricke” der Autorin mit dessen Auflösung ich überrascht wurde. Ich hatte mich auf eine andere Person als Täter oder Täterin eingeschossen.

Ein rundum gut erzählter Krimi mit einem persönlichen Hauptcharakter. Ich würde gerne noch einmal einen Fall von Arie lesen und als Dackelfan habe ich Hermine jetzt schon in mein Herz geschlossen!

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