wow
Es geht um Elena, die auf diesen Typen trifft – und „dunkler Retter“ trifft es nicht mal richtig. Eher so jemand, der aus der Schattenwelt kommt und trotzdem (oder gerade deshalb) alles in ihrem Leben ...
Es geht um Elena, die auf diesen Typen trifft – und „dunkler Retter“ trifft es nicht mal richtig. Eher so jemand, der aus der Schattenwelt kommt und trotzdem (oder gerade deshalb) alles in ihrem Leben zerlegt und neu zusammensetzt. Ab da war bei mir eigentlich schon klar: das wird nichts Leichtes.
Die Triggerwarnung ist hier wirklich kein Marketing-Ding, sondern ernst gemeint. Das Buch ist hart. Emotional, teilweise echt belastend und definitiv nichts für nebenbei oder wenn man gerade etwas Leichtes sucht.
Ich hab’s trotzdem in einem Rutsch durchgezogen, weil man einfach nicht aufhören kann. Der Schreibstil ist super flüssig, fast schon zu leicht für das, was da teilweise passiert – und genau das macht es so fies: man fliegt durch die Seiten und merkt erst später, wie tief es eigentlich geht.
Meridian City hat für mich so eine Mischung aus kaputt und glamourös – irgendwie schön, aber gleichzeitig absolut nicht vertrauenswürdig. Passt perfekt zu der Stimmung im Buch.
Ein paar Dinge hab ich kommen sehen, ja. Aber das Ende… das hat mich trotzdem erwischt. Und zwar richtig.
Am Ende bleibt vor allem dieses Gefühl: Es ist nicht schön im klassischen Sinn, aber es ist intensiv. Düster, schmerzhaft, emotional ziemlich zerstörerisch – und genau deswegen bleibt es hängen.
Ich würde sagen: Wenn man Dark Romance wirklich mag und nicht vor moralisch grauen Charakteren zurückschreckt, dann lohnt sich das hier absolut. Aber man sollte wirklich wissen, worauf man sich einlässt.