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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2021

Herrlich amüsant

Dirty Headlines
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Das Cover ist leider nicht mein Fall. Der LYX Verlag überzeugt mich sonst mit seinen schönen pastellfarbenen Covern, aber hier bin ich leider enttäuscht. Mir gefällt das Model nicht und ich hätte mir ein ...

Das Cover ist leider nicht mein Fall. Der LYX Verlag überzeugt mich sonst mit seinen schönen pastellfarbenen Covern, aber hier bin ich leider enttäuscht. Mir gefällt das Model nicht und ich hätte mir ein Cover à la Boston Belles gewünscht. Nichtsdestotrotz sollte man das Buch nicht nach seinem Cover bewerten. Die enthaltenen Geschichte ist herrlich amüsant.

Der Einstieg gefiel mir sehr gut. Unsere Protagonistin Jude hat starke Geldsorgen. Ihre Mutter ist vor vielen Jahren an Krebs verstorben und nun ist auch ihr Vater erkrankt. Die Behandlungskosten sind kaum noch finanzierbar und leider hat Jude auch keinen guten Job. Als dann auch noch ihr Freund fremdgeht, gönnt sie sich eine sinnliche Nacht mit Mr. Timberlake. Dieser hat auch noch eine prall gefüllte Geldbörse und von ihren Sorgen getrieben, bedient sich Jude an seinem Geld. Der Fremde war aber auch nicht ganz ehrlich und schon bald sehen die beiden sich wieder….

Ich liebe die Idee des Buches. Man kann als Leser die Beweggründe von Jude absolut nachvollziehen und ich glaube jedem würde es schwer fallen nicht zuzugreifen. Jude ist eine absolut liebenswerte Figur, die es leider nicht leicht hat. Man wünscht sich, dass sie auch endlich mal glücklich ist.

Célian ist der passende Gegenpart, da er einen starken Kontrast zu Jude darstellt. Seine Familie ist zerbrochen, er hat der Liebe schon lang abgeschwört und seine Karriere ist alles was ihm wichtig ist. Freigeist Jude kommt ihm natürlich nicht gelegen, aber irgendwie kann er auch nicht aufhören an sie zu denken. Man kennt die Basis der Story sowie den Fortgang. Die Autorin hat trotzdem einige Plot Twists eingebaut, die mich absolut überzeugen konnten. Die Chemie zwischen den Figuren ist absolut spürbar und ich hätte Célian auch nicht widerstehen können. Die beiden liefern sich herrlich amüsante Wortgefechte. Die Entwicklung der Beziehung ist überzeugend und als Leser musste ich sehr oft schmunzeln.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und locker leicht. Die Seiten fliegen wirklich nur so dahin und ehe man sich versieht ist es auch schon wieder vorbei. Ich habe mich sehr in Jude und Célian verliebt. Die beiden sind gegensätzlich, aber ihre Anziehung ist umso größer. Ich hatte sehr schöne Lesestunden und kann es gar nicht erwarten bis das nächste Buch von L.J. Shen erscheint. Sie gehört zu meinen Lieblingsautorinnen, weil ihre Geschichten immer eine Achterbahnfahrt der Gefühle sind. Die expliziten Szenen sind sehr heiß und auch an Emotionen wurde nicht gespart. Mir sind die beiden Figuren auf jeden Fall unter die Haut gegangen.

Sehr interessant war auch der Einblick in die Nachrichtenwelt. Ich liebe Büro-Romanzen über alles und hier wurde es noch interessanter, weil es eben nicht die typische Boss-Assistentinnen-Beziehung ist, sondern der Leser erhält einen coolen Einblick in die Welt der Medien.

Das Ende war absolut perfekt und hat mein Herz höher schlagen lassen.

Fazit: „Dirty Headlines“ ist ein humorvoller Liebesroman mit tollen Figuren. Ich habe mich sofort in Jude und Célian verliebt. Die beiden sind sehr gegensätzlich, aber als Team unschlagbar. Ich kann euch das Buch nur empfehlen. Es ist locker leicht, amüsant, heiß und emotional.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2021

leider sehr in die Länge gezogen

Game of Blood
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Das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Es passt perfekt zum ersten Teil und glänzt auch wieder so wunderschön.

Lou und Reid konnten fliehen, jedoch war es sehr knapp. Sie brauchen dringend Verbündete, ...

Das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Es passt perfekt zum ersten Teil und glänzt auch wieder so wunderschön.

Lou und Reid konnten fliehen, jedoch war es sehr knapp. Sie brauchen dringend Verbündete, aber niemand möchte sich den beiden anschließen. Auch ihre inneren Konflikte sorgen für Probleme. Der zweite Teil beinhaltet einige Wendungen und eine spannenden Fortgang der Handlung.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und auch fesselnd. Ich habe den ersten Teil sehr geliebt und mich dementsprechend auf die Fortsetzung gefreut. Es gab wieder jede Menge Spannung, witziges Geplänkel und interessante neue Figuren und Kreaturen. Die Charakterentwicklung war gut, jedoch gingen mir die Beziehungsprobleme von Lou und Reid ab einem gewissen Punkt echt auf die Nerven. Ich konnte zwar die Beweggründe nachvollziehen, aber als Leser wünscht man sich einfach, dass die beiden miteinander auskommen. Stellenweise habe ich echt die Augen verdrehen müssen, Kommunikation wäre der Schlüssel für all ihre Probleme, nur leider scheitert es da ziemlich.

Ursprünglich hätte die Geschichte nur eine Dilogie werden sollen, aber die Autorin hat doch eine Trilogie daraus gemacht. Sehr zu meinem Leidwesen, weil hier mal wieder die typischen „zweiter Teil Probleme“ auftauchen. Man merkt einfach, dass die Geschichte absichtlich in die Länge gezogen wird um ein weiteres Buch zu füllen. Ich habe wirklich nichts gegen Trilogien, aber hier hätte man es eher nicht gebraucht. „Game of Blood“ wirkt stellenweise wie ein Fillerbuch. Einerseits gibt es Entwicklung sowie neue Figuren, andererseits verharrt die Geschichte auch.

Ich hatte viel Spaß beim lesen der Geschichte. Gerade der Witz ist wieder herrlich amüsant und durch den lockeren Schreibstil kommt man auch zügig durch das Buch. Trotzdem bin ich nicht ganz zufrieden mit dem Fortgang der Handlung. Die Probleme zwischen Lou und Reid sind eher nervig als mitreißend. Wenn man das Buch als ganzes betrachtet, dann sind wir eigentlich genau so weit wie am Anfang. Während des Lesens hat es mich nicht direkt gestört. Rückblickend muss ich aber sagen, dass nicht wirklich viel passiert ist und man die wichtigen Handlungsaspekte auch auf zwei Bücher, anstatt drei, aufteilen hätte können.

Das Ende war dann…..mir fehlen echt ein wenig die Worte. Ich bin natürlich sehr gespannt auf den letzten Teil, aber dieses Buch lässt mich echt mit gemischten Gefühlen zurück. Ich hoffe die Autorin schafft es die Geschichte gut und vor allem zufriedenstellend aufzulösen.


Fazit: „Game of Blood“ ist der typische zweite Fillerteil einer Trilogie. Anfangs hatte ich mich wirklich gefreut einen zusätzlichen Band zu Lou und Reid zu bekommen, vor allem weil ich mich in das Setting total verliebt habe. Rückblickend muss ich aber gestehen, dass im zweiten Teil nicht wirklich viel passiert um die Geschichte voran zu bringen. Gerade die Entwicklung der Beziehung von Lou und Reid und deren Probleme war eher enttäuscht und hätte schnell mit einem ehrlichen und offenen Gespräch gelöst werden können. Der zweite Teil ist nett für zwischendurch, allerdings wirkt er auch überflüssig. Die Autorin hätte sich auf zwei Teile beschränken sollen, anstatt alles in die Länge zu ziehen. So sehr ich Lou und Reid liebe, ich bin leider enttäuscht von diesem Teil, weshalb ich auch nur 3,5/5 Sternen vergeben kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2021

Süße Geschichte

A History of Us − Vom ersten Moment an
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Das Cover ist sehr schlicht, aber trotzdem auch sehr hübsch. Das Buch wird mit „«Gilmore Girls» trifft Mittelalterfestival!“ beworben, weshalb ich es natürlich lesen musste.

Der Einstieg gefiel mir auf ...

Das Cover ist sehr schlicht, aber trotzdem auch sehr hübsch. Das Buch wird mit „«Gilmore Girls» trifft Mittelalterfestival!“ beworben, weshalb ich es natürlich lesen musste.

Der Einstieg gefiel mir auf Anhieb. Ich liebe Kleinstadtgeschichten über alles und habe mich auf einen weiteren Hit von KYSS gefreut. Wie im Klappentext schon angesprochen geht es um ein Mittelalterfest. Bei uns in der Nähe gibt es tatsächlich um die Weihnachtszeit rum immer einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt, der sehr liebevoll gestaltet ist. Auch im Buch merkt man richtig, dass viel Herzblut in der Organisation des Mittelalterfestivals steckt.

Die Protagonistin Emily ist witzig und sympathisch. Ich konnte mich in sie hinein versetzen und habe auch mit ihr mitgefühlt. Sie hatte leider liebestechnisch bisher überhaupt kein Glück. weshalb man als Leser natürlich hofft, dass sie endlich einen richtigen Schatz findet.

Simon dagegen hat es mir gerade am Anfang nicht so leicht gemacht. Mir fiel es schwer sein Verhalten zu verstehen, aber das legte sich im Laufe des Buches. Die beiden waren auf jeden Fall süß zusammen. Das Setting war richtig toll und die Geschichte ist einfach mal wieder was fürs Herz.

Man muss jedoch gestehen, dass die Handlung im Buch sehr flach ist. Da ich einfach nur etwas für zwischendurch gesucht habe, hat mich der mangelnde Plot auch nicht gestört. Wer aber mehr Tiefe und Entwicklung wünscht, der wird hier wohl enttäuscht werden. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß beim lesen und habe das Buch auch innerhalb eines Tages beendet.

Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte ist schnell erzählt. Das Rollenspiel ist witzig und einfach auch mal etwas ganz anderes. Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten und kann das Buch nur empfehlen, wenn man eine süße Geschichte für zwischendurch sucht.

Fazit: „A History of Us“ ist eine charmante Geschichte für zwischendurch. Mir gefiel das Setting sowie die Idee eines Mittelalterfestivals auf Anhieb. Es gab witzige, gefühlvolle und liebevolle Szenen. Das Buch ist mal wieder eine perfekt für zwischendurch, wenn man einfach mal den Kopf ausschalten und eine süße Geschichte lesen möchte. Von mir gibt es eine Empfehlung. Ich freue mich auch schon auf den nächsten Teil.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2021

Leider ein Flop

Deluxe Dreams
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Das Cover hat mich sofort angesprochen. Mir gefällt die Schlichtheit, dennoch sieht es sehr ansprechend und edel aus.

Mich hat der Klappentext sofort angesprochen, weshalb ich das Buch unbedingt lesen ...

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Mir gefällt die Schlichtheit, dennoch sieht es sehr ansprechend und edel aus.

Mich hat der Klappentext sofort angesprochen, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Eine Welt voller Glamour und Luxus wünscht sich wohl jeder, doch dahinter verbirgt sich oft eine dunkle Seite. Mir hat die Grundidee der Geschichte gefallen. Der Einstieg war ebenfalls sehr vielversprechend. Man merkt schnell das Olivier ein Geheimnis hütet und ich war super neugierig was es ist. Nach kurzer Zeit bemerkte ich aber, dass hinter dem schönen Cover und tollen Klappentext leider nicht viel mehr steckt.

Der Handlungsverlauf ist zwar überraschend, leider aber viel zu übertrieben und unglaubwürdig. Die Figuren sind sehr oberflächlich gehalten und die Liebesgeschichte ist flach und basiert lediglich auf Instant-Love und Matratzensport. Ich habe mir einfach viel mehr erhofft, weil das Potenzial vorhanden war. Die Prämisse einer Aschenputtel-Geschichte hat mich sehr angesprochen. Wer würde nicht gerne einen reichen Prinzen treffen und sich von ihm verwöhnen lassen. Geld spielt hierbei keine Rolle. Sadie ist natürlich daran überhabt nicht interessiert, aber sie kann Olivier nicht widerstehen. Eigentlich ist die Handlung wirklich nichts außergewöhnliches. Armes Mädchen trifft reichen Jungen und die beiden verlieben sich. Leider hat die Autorin auch nicht mehr an Handlung eingebaut. Sobald die Figuren erstmal im Bett waren, gibt es seitenweise auch nichts anderes mehr. Das ganze wird dann noch getoppt, indem die beiden sich auch noch innig ineinander verlieben. Ich persönlich habe aber so gut wie keine Chemie zwischen den beiden gespürt, was wohl auch daran lag, dass die ganze Liebesgeschichte hauptsächlich nur im Bett stattfindet.

Der Schreibstil ist flüssig aber wirkt auch sehr gehetzt. Die Autorin versucht viel einzubauen, bleibt aber in allem oberflächlich. Die großen Gefühle der Figuren konnte ich nicht glauben und eine sonstige Handlung, abseits des Matratzensports, sucht man vor allem anfangs vergeblich. Gegen Ende ist der Autorin wohl aufgefallen, dass die Handlung schon sehr spärlich ist, weshalb mal eben noch jede Menge Drama eingebaut wird. Ich konnte echt nur noch den Kopf schütteln. Und die Auflösung des großen Geheimnisses wirkte leider auch sehr lächerlich. Ist der Autorin nichts komplizierteres eingefallen? Ich war ein bisschen geschockt, weil das ganze sehr simpel ist und ich einfach etwas viel schockierenderes erwartet habe. Da wurde so viel Wind drum gemacht und am Ende ist es nur ein laues Lüftchen. Zu den Thriller-Elementen sage ich jetzt einfach mal nichts, weil das hat dem Buch noch die Krone in Sachen Unglaubwürdigkeit aufgesetzt. Die Autorin hätte sich auf einen Plot fokussieren sollen und diesem Tiefe verleihen müssen. Das Buch wirkte leider so wie ein Brainstorming bestehend aus Lovestory, Thriller, Porno, dunkle Geheimnisse, Action und Luxusleben. Das Buch hätte eine schöne Cinderella Story mit einem dunklen Familiengeheimnis werden können, leider wurde das Potenzial komplett an die Wand gefahren.

Der Abschluss des Buches ist dann das unbefriedigendste Ende schlechthin. Es bleibt nämlich alles irgendwie offen. Ich dachte im ersten Moment, dass in meinem Buch vielleicht Seiten fehlen, weil man so doch keine Geschichte enden lassen kann? Leider nein, die Autorin lässt das ganze vorherige Drama im Sand verlaufen und als Leser soll man sich wohl selber ein gutes Ende denken. Ich weiß echt nicht was ich zu diesem Buch sagen soll. Einerseits passiert wenig, dann wird plötzlich der Spannungsbogen angezogen, weil der Leser womöglich bis dahin eingeschlafen ist (zumindest ging es mir so) und dann gibts nicht mal eine befriedigende Auflösung. Also dieses Buch ist wirklich ein riesiger Flop für mich. Wenn es kein Rezensionsexemplar gewesen wäre, dann hätte ich es sicherlich auch nicht zu Ende gelesen. Eigentlich gibt es ja noch zwei Folgebände, aber die werde ich mir wahrscheinlich sparen, weil mich dieses Buch einfach nur gefrustet hat.


Fazit: „Deluxe Dreams“ ist ein wahrer Hingucker im Regal, leider wars das aber auch schon. Die Handlung ist übertrieben und die Figuren bleiben blass. Ich habe einiges erwartet, weil das Potenzial rund um die Dumont-Dynastie vorhanden war. Die Autorin bringt viele Elemente ein, arbeitet diese aber nicht aus, sondern lässt sie im Sand verlaufen oder bleibt einfach oberflächlich. Die großen Gefühle der Figuren war unglaubwürdig, das Geheimnis glich eher einer Mücke als dem vermeintlichen Elefanten und das Ende ist einfach nur unbefriedigend. Für mich ist das Buch leider ein Flop. Da der Anfang noch ganz gut war und die Gestaltung des Buches toll ist, vergebe ich noch 2 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2021

Tolle Neuerzählung von Die Schöne und das Biest

Ein Fluch so ewig und kalt
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Das Cover sieht phänomenal aus. Ich war anfangs etwas skeptisch, da ich das Original-Cover ebenfalls sehr schön finde und nicht wusste, ob die orangene Farbe dazu passen würde. In Echt sieht das Buch aber ...

Das Cover sieht phänomenal aus. Ich war anfangs etwas skeptisch, da ich das Original-Cover ebenfalls sehr schön finde und nicht wusste, ob die orangene Farbe dazu passen würde. In Echt sieht das Buch aber traumhaft schön aus. Auch die innere Gestaltung ist wunderschön. Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis, da 18,00 Euro für diese schöne Hardcover mehr als nur angemessen sind. Von mir gibts einen großen Daumen nach oben.

Der Einstieg gefiel mir sehr. Zwar erfährt man als Leser nicht sofort um was es beim Fluch geht, aber die düstere Atmosphäre ist auf jeden Fall spürbar. Dann gibts einen krassen Schnitt zu Harper, die in Washington lebt und plötzlich in Emberfall landet. Der Kronprinz Rhen versucht nämlich seit mehr als 300 Jahren einen Fluch zu brechen, bei dem er ein Mädchen finden muss, das sich wahrhaftig in ihn verliebt. Ob Harper wirklich die Richtige hierfür ist, müsst ihr selbst herausfinden….

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Es wird abwechselnd aus Sicht von Harper und Rhen erzählt, wodurch man als Leser gute Einblicke in die jeweiligen Gedanken und Gefühle erhält. Mir hat der Sichtwechsel auf jeden Fall gefallen um das Verhalten der Figuren besser nachvollziehen zu können.

Harper war mir sehr sympathisch, weil sie nicht sofort wie die typische Fantasy-Heldin gewirkt hat. Sie leidet außerdem noch unter einen Handicap, mit dem sie aber gut umgehen kann. Sie ist auf jeden Fall sehr tough, mutig und eine wahre Kämpfernatur. Ich mochte sie auf Anhieb. Die beiden männlichen Protagonisten konnten aber auch mithalten. Rhen ist der geheimnisvolle Prinz und stets an seiner Seite ist Grey, sein Kommandant. Beide waren anfangs zwar noch nicht so sympathisch, sondern eher geheimnisvoll, aber sie konnten mein Interesse wecken. Richtig toll war vor allem das märchenhafte Setting in Emberfall. Auf die Protagonisten warten einige Herausforderungen und ich bin jetzt schon sehr gespannt wie es in Teil 2 weitergehen wird. Ich liebe die märchenhafte Atmosphäre und die spannende Geschichte. Auch die Lovestory konnte mich überzeugen. Wobei Rhen es mir manchmal schon schwer gemacht hat ihn zu mögen. Er ist arrogant und selbstverliebt. Nach Jahrhunderten ist es seine letzte Chance den Fluch zu brechen oder er muss für immer als Monster verweilen. Die Neuerzählung von „Die Schöne und das Biest“ hat mir wirklich gefallen. Ich konnte auch Rhens Niedergeschlagenheit gut verstehen, da er so viele Mädchen kennengelernt hat und keine hat Gefühle für ihn entwickelt. Noch so vielen Jahrhunderten der Einsamkeit, ist es natürlich nicht leicht sich zu öffnen. Wenigstens hat er Grey an seiner Seite. Dieser ist zwar eigentlich nur eine Nebenfigur, aber er hat mich trotzdem auf voller Länge überzeugt und war für mich der heimliche Star des Buches.

Das Ende hat einen vielversprechenden Cliffhanger, der sofort Lust auf Teil 2 macht. Ich bin wirklich sehr begeistert von diesem Buch, da ich Märchen liebe und hier eine coole Neuerzählung, die ein Mix aus Urban und High-Fantasy darstellt, gefunden habe.


Fazit: „Ein Fluch so ewig und kalt“ ist ein gelungener Auftakt mit einer starken Heldin und zwei interessanten männlichen Figuren. Die märchenhafte Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen und die Handlung war spannend. Ich kann das Buch nur empfehlen, wenn ihr eine interessante Neuerzählung von „Die Schöne und das Biest“ lesen wollte. Manche Elemente erinnerten mich an andere Werke, dennoch hat die Autorin hier eine tolle Geschichte mit sympathischen Figuren sowie vielversprechenden Wendungen geliefert. Ich bin sehr gespannt wie es in Emberfall weitergehen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere