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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2026

ich hab’s sehr gemocht

Wild Reverence
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Rebecca Ross schreibt so bildhaft und feinfühlig, dass man das Gefühl hat, man bewegt sich direkt durch diese Welt aus Göttern, Macht und verbotener Nähe. Ihre Sprache trägt die Stimmung, ohne sich aufzudrängen. ...

Rebecca Ross schreibt so bildhaft und feinfühlig, dass man das Gefühl hat, man bewegt sich direkt durch diese Welt aus Göttern, Macht und verbotener Nähe. Ihre Sprache trägt die Stimmung, ohne sich aufzudrängen. Ich habe mehrfach langsamer gelesen, einfach um Sätze wirken zu lassen. Das passiert mir nicht oft.

Matilda hat mich besonders beeindruckt. Zwischen Pflicht, Herkunft und eigenen Gefühlen gefangen, stark und gleichzeitig voller Zweifel. Ihre Zerrissenheit wirkt nachvollziehbar und nah. Vincent bildet dazu einen wunderbaren Gegenpol. Bodenständig, entschlossen, aufmerksam. Die Verbindung zwischen den beiden entsteht über Vertrauen, über Worte, über gemeinsame Momente. Nichts daran fühlt sich überhastet an. Gerade das macht es so intensiv.

Was mir sehr gefallen hat, sind die vielen Zwischentöne. Die Briefe, die Gedanken, die vorsichtigen Annäherungen. Man spürt ständig, dass viel auf dem Spiel steht. Nicht nur für die Welt, sondern für zwei Herzen. Diese Spannung hat mich komplett durch das Buch getragen.

Ein kleiner Punkt, der es für manche Leser fordernder machen könnte, ist das ruhige Erzähltempo. Die Geschichte nimmt sich Zeit für Gefühle und innere Prozesse. Ich mochte das sehr, aber man sollte wissen, worauf man sich einlässt.

Für mich ist Wild Reverence eine wunderschöne, stimmungsvolle Ergänzung dieses Universums und gleichzeitig eine ganz eigene Liebesgeschichte.

Veröffentlicht am 09.02.2026

toller Abschluss

True King
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Ich bin mit der Erwartung an einen klassischen Boss Assistant Romance Band gestartet und habe eine Geschichte bekommen, die deutlich mehr Herz und innere Spannung hatte, als ich vermutet hätte. Kein perfektes ...

Ich bin mit der Erwartung an einen klassischen Boss Assistant Romance Band gestartet und habe eine Geschichte bekommen, die deutlich mehr Herz und innere Spannung hatte, als ich vermutet hätte. Kein perfektes Buch, aber eines, das mich konstant bei der Stange gehalten hat und genau deshalb sehr solide vier Sterne verdient.

Roman King ist keiner dieser glatt polierten CEOs, die nur dominant und unwiderstehlich wirken. Er ist kantig, kontrolliert, stellenweise fast kühl. Getrieben von Pflichtgefühl und dem ständigen Wunsch, nicht die Fehler seines Vaters zu wiederholen. Man spürt schnell, dass sein Ehrgeiz nicht nur Stärke ist, sondern auch Schutzmauer. Gerade dieses innere Getriebensein hat ihn für mich interessant gemacht. Man muss ein wenig graben, um an ihn heranzukommen, aber es lohnt sich.

Chloe bringt dazu eine ganz andere Energie mit. Klug, ehrgeizig, warmherzig und deutlich stärker, als Roman zunächst wahrhaben will. Sie wirkt nicht wie ein nettes Beiwerk im Office, sondern wie jemand mit Rückgrat und eigenem Ziel. Die Dynamik zwischen den beiden lebt von genau diesem Gegensatz. Er die Dunkelheit, sie der Lichtblick. Das Knistern ist früh da und zieht sich konstant durch die Seiten.

Was mir besonders gefallen hat, war dieses ständige innere Ringen. Blicke, Gedanken, kleine Grenzüberschreitungen, dann wieder Zurückrudern. Man merkt, wie sehr beide versuchen, professionell zu bleiben und genau daran scheitern. Diese Spannung trägt das Buch sehr gut.

Warum nicht die volle Punktzahl? Weil sich manche Entwicklungen für mich etwas zu bequem aufgelöst haben und ich mir an zwei, drei Stellen mehr Tiefe und Reibung gewünscht hätte. Einige Konflikte waren stark angelegt, wurden dann aber schneller gelöst als erwartet. Da wäre noch Luft nach oben gewesen.

Trotzdem habe ich das Buch sehr gern gelesen. Es fühlt sich wie ein runder Abschluss für die King Brüder an und es war schön, bekannte Figuren noch einmal zu treffen. Unterhaltung, Gefühl und eine gute Portion Herz sind definitiv da.

Veröffentlicht am 09.02.2026

toller Abschluss

Between Fading Stars
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Anna Savas schafft es wieder, Emotionen nicht laut, sondern eindringlich zu erzählen. Ohne großes Drama auf jeder Seite, ohne künstliche Zuspitzung. Stattdessen diese ruhige Intensität, die sich langsam ...

Anna Savas schafft es wieder, Emotionen nicht laut, sondern eindringlich zu erzählen. Ohne großes Drama auf jeder Seite, ohne künstliche Zuspitzung. Stattdessen diese ruhige Intensität, die sich langsam aufbaut und dann voll trifft. Wes’ Geschichte endlich im Mittelpunkt zu erleben, hatte etwas fast Intimes. Man kennt ihn schon so lange und plötzlich öffnen sich Türen, hinter denen so viel Schmerz, Sehnsucht und unausgesprochene Wahrheit liegen.

Die Dynamik zwischen Wes und Hailey ist von Anfang an spürbar angespannt. Kein kitschiges Wiedersehen, kein einfacher Weg zurück zueinander. Es fühlt sich echt an. Verletzlich. Teilweise fast unbequem, weil so viel zwischen ihnen steht. Gerade das hat mich komplett reingezogen. Dieses vorsichtige Umkreisen, die ruhigen Momente, die kleinen Gesten, die mehr sagen als große Worte.

Besonders Haileys innere Welt als Autorin hat mich tief erreicht. Diese Zweifel, dieser Druck, dieses Ringen mit sich selbst. Das wirkte nicht konstruiert, sondern ehrlich beobachtet. Und Wes zeigt hier Seiten, die man zwar erahnt hat, aber in dieser Tiefe nicht kannte. Seine Entwicklung über die Reihe hinweg bekommt ein Ende, das sich nicht nur stimmig, sondern verdient anfühlt.

Für mich ein perfekter Abschluss. Warm, bittersüß und sehr menschlich. Man merkt auf jeder Seite, wie viel Herz in dieser Geschichte steckt. Und genau so fühlt sie sich auch an.

Veröffentlicht am 09.02.2026

highlight

Lost Bastards
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Leute, ich muss das kurz loswerden, weil ich nach dem Lesen wirklich noch mit erhöhtem Puls hier sitze. Lost Bastards hat mich komplett erwischt. Nicht dieses übliche „war gut“ Gefühl, sondern dieses tiefe ...

Leute, ich muss das kurz loswerden, weil ich nach dem Lesen wirklich noch mit erhöhtem Puls hier sitze. Lost Bastards hat mich komplett erwischt. Nicht dieses übliche „war gut“ Gefühl, sondern dieses tiefe Hineingezogenwerden, bei dem man merkt, wie man Seite um Seite verschlingt und alles andere ausblendet.

Sally Dark schreibt mit einer Wucht und einem Flow, der einen einfach nicht mehr loslässt. Kein Stolpern, kein Ziehen, kein künstliches Drama. Es fühlt sich roh an, direkt, fast schon nah an den Figuren. Ich hatte ständig das Gefühl, mitten zwischen ihnen zu stehen, statt nur darüber zu lesen.

Die Lost Bastards sind kaputte, gefährliche, gezeichnete Männer mit Vergangenheit, Narben und Abgründen. Die typischen Bad Boys aber noch so viel besser!
Nyx, Bear, Nero, Eros, Fox. Jeder von ihnen bringt sein eigenes Dunkel mit und genau das macht sie so greifbar. Man versteht nicht alles, man entschuldigt nicht alles, aber man fühlt sie. Und das ist selten. Besonders Nero hat mich eiskalt erwischt. Diese Tiefe unter der Härte hat sich richtig eingebrannt.

Faith passt in dieses Chaos wie ein Funke ins Benzin. Stark, trotzig, stolz, ohne dieses naive Schönreden. Sie steht da, hält Blickkontakt, widerspricht, fordert heraus. Die Dynamik zwischen ihr und den Jungs ist nicht nur heiß, sondern geladen mit Misstrauen, Macht, Spannung und dieser dunklen Anziehung, die man kaum erklären kann, aber permanent spürt.

Die Atmosphäre ist düster, hart und stellenweise brutal. Man sollte die Trigger wirklich ernst nehmen. Aber genau diese Kompromisslosigkeit macht die Geschichte so intensiv.

Und dann dieses Ende. Ich war nicht vorbereitet. Wirklich nicht. Ich habe das Buch zugemacht und sofort dieses dringende Bedürfnis gehabt weiterzulesen, obwohl es gar nicht weiterging. Dieser Cliffhanger ist fast schon unverschämt gut gesetzt.

Für alle, die Dark Romance mit Reverse Harem, moralisch grauen Figuren und echter emotionaler Schwere lieben, das hier ist für euch!

Veröffentlicht am 04.02.2026

wow

Brimstone - Königin der Finsternis. Krieger der Wölfe
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Ich habe ewig auf diese Fortsetzung hingefiebert – und ich sag’s direkt: Das Warten hat sich gelohnt. Es war unglaublich intensiv und packend!

Ja, der Einstieg braucht Zeit. Die ersten rund 200 Seiten ...

Ich habe ewig auf diese Fortsetzung hingefiebert – und ich sag’s direkt: Das Warten hat sich gelohnt. Es war unglaublich intensiv und packend!

Ja, der Einstieg braucht Zeit. Die ersten rund 200 Seiten sind eher ein schleichendes Einsickern als ein Sturm. Aber für mich war das kein Stillstand, sondern dieses leise, unterschwellige Zusammenziehen vor dem Knall. Und sobald die Geschichte greift, lässt sie einen nicht mehr los. Ich war komplett drin – gedanklich wie emotional – und habe jede Wendung fast körperlich gespürt.
Kingfisher ist so ein toller Bookboyfriend! Ich liebe diesen Mann einfach. Seine Perspektive ist faszinierend geschrieben. Widersprüchlich, unbequem, aber stimmig.

Saeris selbst hat mich richtig beeindruckt. Ihre Entwicklung ist kraftvoll und glaubwürdig – keine künstliche Heldinnen-Politur, sondern echtes Wachstum unter Druck. Wenn man bedenkt, wo sie angefangen hat, wirkt das alles fast unwirklich und gleichzeitig vollkommen verdient.

Die Geschichte ist dunkler geworden, komplexer, riskanter. Es gibt Antworten, ja – aber noch mehr neue Fragen. Mehr als einmal hatte ich echte Gänsehaut. Und mindestens einmal Tränen. Gegen Ende war ich emotional komplett auf links gedreht und musste das Buch erstmal weglegen, um wieder klarzukommen.