Maddie & James
The Darkest Corner of the HeartIch wusste ehrlich gesagt nicht genau, was mich bei „The Darkest Corner of Your Heart“ erwartet – aber ich war ziemlich schnell komplett drin.
Maddie ist so eine Figur, die man sofort versteht: dieser ...
Ich wusste ehrlich gesagt nicht genau, was mich bei „The Darkest Corner of Your Heart“ erwartet – aber ich war ziemlich schnell komplett drin.
Maddie ist so eine Figur, die man sofort versteht: dieser ständige Druck, nicht gut genug zu sein, egal wie sehr sie sich anstrengt. Und James… dieser Physiotherapeut, der nach außen total verschlossen wirkt, aber offensichtlich selbst mit ziemlich viel innerem Chaos kämpft.
Die ganze Dynamik zwischen den beiden ist dieses klassische „eigentlich dürfen wir nicht, aber wir ziehen uns trotzdem magnetisch an“-Ding. Und ja, es ist Slow Burn – aber genau so, dass man irgendwann selbst frustriert ist, weil man nur noch will, dass sie endlich checken, was da eigentlich zwischen ihnen passiert.
Was mir gefallen hat: Die Emotionen sind echt. Kein künstliches Drama, sondern dieses langsame Aufbrechen von zwei Leuten, die beide irgendwie kaputt sind, aber trotzdem versuchen, sich gegenseitig zu halten.
Was mich manchmal genervt hat: dieses ständige Hin und Her, dieses „ich will dich – nein ich darf nicht – doch ich will doch“-Gefühl. Aber ganz ehrlich: Das gehört hier irgendwie dazu.
Es ist keine leichte Romance. Eher so ein Buch, das dich emotional ein bisschen auslaugt, aber trotzdem dranbleiben lässt, weil du wissen musst, ob diese beiden überhaupt einen Weg zueinander finden können.
Am Ende bleibt bei mir vor allem dieses Gefühl von bittersüßer Hoffnung – und genau das hat mich irgendwie gekriegt.