Cover-Bild Die Tote im Kaffeehaus
Band 11 der Reihe "Die Sarah-Pauli-Reihe"
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12,00
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  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 19.04.2021
  • ISBN: 9783442490165
Beate Maxian

Die Tote im Kaffeehaus

Ein Wien-Krimi
Mord an der Grande Dame einer Wiener Kaffeehausdynastie – ein Fall für die Journalistin Sarah Pauli.

Wien, wenige Tage vor dem berühmten Kaffeesiederball in der Hofburg: Für ihre erste große Ausgabe als neue Chefredakteurin des Wiener Boten trifft Sarah Pauli Marianne Böhm, Grande Dame der Kaffeehausdynastie Böhm, zu einem exklusiven Interview. Dann der Schock: Mitten im Gespräch sackt die alte Dame leblos in sich zusammen. Ist die Frau bloß an Altersschwäche gestorben? Sarah ist argwöhnisch, denn kurz vor ihrem Tod vertraute Böhm ihr eine rätselhafte Botschaft an. Die Journalistin beginnt zu recherchieren und stößt in der feinen Wiener Kaffeehausgesellschaft schon bald auf Geheimnisse, für die jemand über Leichen geht …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.09.2025

Wiener Kaffeehäuser ... ein wichtiges Stück Tradition!

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Ich kann es kaum glauben, aber nun habe ich mich mit „Die Tote im Kaffeehaus“ schon zum elften Mal mit der sympathischen Protagonistin Sarah Pauli auf Verbrecherjagd begeben. Man könnte fast sagen, nun ...

Ich kann es kaum glauben, aber nun habe ich mich mit „Die Tote im Kaffeehaus“ schon zum elften Mal mit der sympathischen Protagonistin Sarah Pauli auf Verbrecherjagd begeben. Man könnte fast sagen, nun gehört sie schon fest zur Familie!

In diesem Band möchte sie als neuernannte Chefredakteurin im Wiener Boten eine Sonderausgabe zum Thema Kaffee rausbringen, was in der wunderbaren Kaffeehochburg Wien durchaus das Interesse vieler Leser wecken wird. Hierzu verabredet sie sich mit der Grande Dame des Kaffees und Besitzerin dreier Kaffeehäuser, Marianne Böhm. Frau Böhm macht trotz ihrer achtzig Jahre einen munteren Eindruck und plaudert gerne über ihre Erfahrungen. Umso größer ist der Schock bei Sarah, als diese plötzlich mitten im Gespräch leblos auf den Tisch sinkt und trotz sofortiger eingeleiteter Rettungsmaßnahmen kurz darauf verstirbt. Doch Sarah wäre keine gute Reporterin, wenn sie diesen unerwarteten Tod so einfach unter „wird schon alles seine Richtigkeit haben“ ablegen würde. Sie drängt ihren Freund Martin Stein, der als Kommissar bei der Wiener Polizei tätig ist, auf eine Untersuchung der Todesursache und des Umfelds der Toten. Und schon bald gibt es einen weiteren Toten …

Nicht immer sind Beate Maxians Romane so schlüssig aufgebaut wie dieser elfte Band. Ein roter Faden zieht sich durch den gesamten Roman, dem es Spaß macht zu folgen und der den Spannungsbogen hochhält. Gepaart mit einem flüssigen Schreibstil und viel Wiener Lokalkolorit hat es Beate Maxian geschafft mich zu begeistern. Hierfür vergebe ich sehr gerne mit fünf Sternen die Höchstnote und spreche mal wieder eine uneingeschränkte Leseempfehlung aus. Während die Fälle an sich pro Buch in sich abgeschlossen sind, empfehle ich dennoch in der richtigen Reihenfolge zu lesen, um auch die privaten Hintergründe der verschiedenen Charaktere auskosten zu können.

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Veröffentlicht am 01.02.2025

Kaffee

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Buchtitel: Die Tote im Kaffeehaus
Autor/in: Beate Maxian
Verlag: ‎Goldmann
ISBN: ‎‎9783442490165 
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinung: 19.04.2021
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Inhalt:
"Mord an der Grande Dame einer Wiener Kaffeehausdynastie ...

Buchtitel: Die Tote im Kaffeehaus
Autor/in: Beate Maxian
Verlag: ‎Goldmann
ISBN: ‎‎9783442490165 
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinung: 19.04.2021
.
Inhalt:
"Mord an der Grande Dame einer Wiener Kaffeehausdynastie – ein Fall für die Journalistin Sarah Pauli.
Wien, wenige Tage vor dem berühmten Kaffeesiederball in der Hofburg: Für ihre erste große Ausgabe als neue Chefredakteurin des Wiener Boten trifft Sarah Pauli Marianne Böhm, Grande Dame der Kaffeehausdynastie Böhm, zu einem exklusiven Interview. Dann der Schock: Mitten im Gespräch sackt die alte Dame leblos in sich zusammen. Ist die Frau bloß an Altersschwäche gestorben? Sarah ist argwöhnisch, denn kurz vor ihrem Tod vertraute Böhm ihr eine rätselhafte Botschaft an. Die Journalistin beginnt zu recherchieren und stößt in der feinen Wiener Kaffeehausgesellschaft schon bald auf Geheimnisse, für die jemand über Leichen geht …"
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Meinung:
Nachdem ich bereits "Tod auf dem Opernball" als Rezensionsexemplar lesen durfte, musste ich unbedingt ein weiteres Buch der Autorin lesen. Auch diesmal hat es sich definitiv gelohnt. Man wird mit Wiener Charme und ganz viel Spannung belohnt. Es macht einfach unheimlich Spaß mit der Journalistin bis zum bitteren Ende mitzurätseln. Gerade weil es sich nicht um die standardmäßigen Ermittlungen von Polizeibeamten handelt. Der Schreibstil ist auch sehr angenehm und die Kapitellänge einfach absolut passend. Die Protagonisten finde ich auch total gelungen und authentisch, vor allem natürlich Sarah Pauli.
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Fazit:
Insgesamt würde ich dieses Buch also definitiv empfehlen! Man muss auch nicht die weiteren zehn Vorgänger gelesen haben, um den Inhalt zu verstehen.

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Veröffentlicht am 11.10.2022

Kaffeehaus-Tradition in Wien!

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Ich mag diese Serie um die Journalistin Sarah Pauli, die Chefredakteurin beim Wiener Boten ist, sehr und habe alle Teile gelesen. In diesem Fall trifft sich Sarah mit der Grand Dame der Kaffeehäuser, Marianne ...

Ich mag diese Serie um die Journalistin Sarah Pauli, die Chefredakteurin beim Wiener Boten ist, sehr und habe alle Teile gelesen. In diesem Fall trifft sich Sarah mit der Grand Dame der Kaffeehäuser, Marianne Böhm, zu einem Interview. Plötzlich bricht diese bewusstlos zusammen und verstirbt kurz darauf, was Sarah sehr schockiert. Einem Arzt fällt etwas auf und schon stellt sich die Frage: Mord oder natürlicher Tod?

Wie immer ist Sarah sehr neugierig und stellt viele Fragen, wodurch sie mal wieder in gefährliche Situationen gerät. Man erfährt in diesem interessanten und spannenden Wien-Krimi viel über die Stadt und die Geschichte der Kaffeehaus-Kultur. Der Schreibstil und das Wien-Flair haben mir wieder sehr gut gefallen. Sarah und ihre Freunde sind wieder sehr sympathisch und liebenswert beschrieben.

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Veröffentlicht am 19.10.2021

Auch der elfte band wird nicht langweilig

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Nun sind wir bereits beim elften Band um die Chefredakteurin Sarah Pauli, die diesmal rund um den Kaffeesiederball ermittelt.

Sarah möchte für eine Sonderausgabe des Wiener Boten die Grande Dame der Kaffehausdynastie ...

Nun sind wir bereits beim elften Band um die Chefredakteurin Sarah Pauli, die diesmal rund um den Kaffeesiederball ermittelt.

Sarah möchte für eine Sonderausgabe des Wiener Boten die Grande Dame der Kaffehausdynastie Böhm interviewen, um auf dieses Großereignis einzustimmen. Doch mitten im Gespräch sackt die Interviewpartnerin leblos zusammen. Kurz zuvor hat ihr Marianne Böhm noch eine rätselhafte Botschaft anvertraut. Handelt es sich hier wirklich um einen natürlichen Tod oder hat jemand nachgeholfen?

Die Wiener Kaffeehäuser sind eine Institution, die genauso zu Wien gehören, wie das Wiener Schnitzel und die Sachertorte. Nicht umsonst gibt es auch sehr viele verschiedene Kaffeesorten, die man nur in Wien finden kann. Als Coffeeholic liebe ich diese Vielfalt, auch wenn ich trotzdem meistens einen "Verlängerten" oder eine "Melange" trinke.
Sarah Pauli beginnt nach dem Tod der bekannten alten Dame zu recherchieren. Dabei findet sie doch so einige Dinge über das Umfeld der Familie Böhm heraus, die ihre Neugierde wecken. Der Verdacht verhärtet sich immer mehr, dass die Inhaberin des renommierten Kaffeehauses keines natürlichen Todes gestorben ist. Die 80jährige Grand Dame hatte ihre Café noch fest in der Hand und verweigerte dem Sohn jegliche Modernisierungen und Verantwortungen. Dann gibt es noch den Günstling der alten Dame, den sie sogar adoptieren wollte, weil der Enkel die Familientradition nicht fortzusetzen gedenkt. Auch sonst ist sie eher eine streitbare Frau, die sich nichts gefallen lässt und schon mal schnell aneckt. Dies macht es für Sarah Pauli nicht einfach, denn Verdächtige gibt es genug. Als eines der Kaffeehäuser der Kette, bei dem die Geschäfte nicht so gut laufen, in Flammen aufgeht, liegt Versicherungsbetrug nahe. Kurze Zeit später stirbt auch noch ihr guter Freund Doktor Sedlacek, der Marianne Böhm jeden Tag im Café besuchte. Bei Sarah Pauli läuten daraufhin alle Alarmglocken.

Das private Umfeld um Sarah tritt diesmal etwas mehr in den Hintergrund. Auch das Thema Aberglaube ist nicht so präsent, wie oftmals bei anderen Teilen der Reihe, auch wenn Marianne Böhm täglich aus ihrem Kaffeesud liest und sich bedroht fühlt.

Der Kreis der Verdächtigen ist groß und die Autorin führt den Leser doch einige Male gekonnt in die Irre. Obwohl es sich um einen eher ruhigeren Krimi handelt, habe ich wieder gerne mitgeraten. Beate Maxian hat wieder den Charme von Wien und den Flair der typischen Wiener Cafés gekonnt eingefangen. Mit ihr macht es besonders viel Spaß durch die Wiener Straßen zu flanieren und auch das eine oder andere Unbekannte zu entdecken.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Beate Maxian ist gewohnt flüssig und kurzweilig. Die bildhaften Beschreibungen vermitteln wieder viel Wiener Flair und Lokalkolorit. Die Charaktere sind authentisch und haben Ecken und Kanten. Die Kapitel sind kurz gehalten und datiert.

Fazit:
Ich mag die Krimis rund um Sarah Pauli und das ganz spezielle Flair von Wien, das Beate Maxian immer großartig einfängt. Eine unterhaltsame Reihe mit viel Lokalkolorit, die ich auch nach dem elften Band noch immer gerne lese.

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Veröffentlicht am 24.07.2021

Ein Mord erschüttert die Wiener Kaffeehausszene

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"Die Tote im Kaffeehaus" ist der elfte Band der Sarah-Pauli-Reihe von Beate Maxian. Als die Journalistin eine Grande Dame der Wiener Kaffeehäuser interviewt, bricht diese während des Gespräches zusammen. ...

"Die Tote im Kaffeehaus" ist der elfte Band der Sarah-Pauli-Reihe von Beate Maxian. Als die Journalistin eine Grande Dame der Wiener Kaffeehäuser interviewt, bricht diese während des Gespräches zusammen. Jegliche Hilfe kommt zu spät, die Frau stirbt. Doch vorher erzählte sie Sarah Pauli noch von rätselhaften Symbolen. Als dann auch noch die Autopsie ergibt, dass die Dame an einer Kaliumvergiftung starb, ist der detektivische Spürsinn von Sarah restlos geweckt. Schnell stellt sich heraus, dass hinter der Kaffeehausfassade nicht alles glänzt. Beate Maxian schickt ihre Chefreporterin des Wiener Boten mittlerweile zum elften Mal auf mörderische Spurensuche. Manches ist einem als langjähriger Leser dieser Reihe sehr vertraut, das private Umfeld von Sarah rückt aber diesmal ein wenig mehr in den Hintergrund als in vorigen Bänden. Dafür recherchiert die eifrige Journalistin mehr im Kriminalfall und gerät dabei selbst in die Schusslinie. Interessant ist dabei, dass man als Leser sehr lange keinerlei Anhaltspunkt bzgl. des Täters hat. Es kommen einfach zu viele im Umfeld des Opfers in Frage und Motive gibt es auch genug. Das macht es zum einen spannend, zum anderen aber auch kurzweilig beim Lesen. Auch dieser Band ist durchaus ein Krimi der ruhigeren Art, aber doch halt atmosphärisch geschrieben. Fast taucht man in die Welt der Wiener Kaffeehäuser ein. Lediglich die Auflösung des Falles ging mir dann ein wenig zu schnell, der Täter wurde fast im Schnelldurchgang entlarvt. Zusammenfassend aber trotzdem ein weiterer guter Krimiband aus der Reihe, die mir auch nach dem elften Band noch immer gefällt.