Cover-Bild Der Bulle auf St. Pauli
Band 6 der Reihe "Gerd Sehling"
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Regional
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 19.03.2026
  • ISBN: 9783740828035
Ben Westphal

Der Bulle auf St. Pauli

Ein Krimi, der die Reeperbahn kennt: geschrieben von einem echten Hamburger Rauschgiftfahnder. Gerd Sehlings 6. Fall – Kriminalroman

Ein packender Krimi, der tief in die raue Unterwelt Hamburgs eintaucht.

Gerd Sehling, ehemaliger Rauschgiftfahnder und nun True-Crime-Touristenführer auf der Reeperbahn, stolpert mitten in einen neuen Fall, als ihm ein Kleinkrimineller mit einem Rucksack voller Drogen vor die Füße fällt. Sehlings Instinkte sind sofort geweckt – hier muss etwas Größeres im Gange sein.

Während das Rauschgiftdezernat gegen Dealer, Zuhälter und Schmuggler ermittelt, verfolgt Gerd auf eigene Faust heiße Spuren zwischen Bars, Bordellen und Bunkerwohnungen auf dem Kiez. Bei seinen Nachforschungen taucht er tief in die Abgründe der organisierten Kriminalität ein und riskiert alles, um die Hintermänner zu entlarven.

Ben Westphals Der Bulle auf St. Pauli ist ein spannungsgeladener, authentischer Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Mit viel Lokalkolorit beweist der Autor einmal mehr seine Expertise für die Schattenseiten Hamburgs.

»Endlich einmal Krimis, bei denen der Autor wirklich weiß, wovon er schreibt.« – NDR Hamburg Journal über Der Bulle in der Hafencity

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2026

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

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Hier lernen wir Gert Sehling kennen. Früher arbeitete er im Rauschgiftdezernat, aber jetzt hat er eine neue Aufgabe für sich gefunden. Er ist Touristenfüherer auf der Hamburger Reeperbahn und hat den Urlaubern ...

Hier lernen wir Gert Sehling kennen. Früher arbeitete er im Rauschgiftdezernat, aber jetzt hat er eine neue Aufgabe für sich gefunden. Er ist Touristenfüherer auf der Hamburger Reeperbahn und hat den Urlaubern so einiges spannendes zu berichten. Bei einer Tour, fällt ihm förmlich ein Drogendieler vor die Füße. Das weckt natürlich wieder seine Neugier. Aber das sollte hier nicht alles sein. Ungefähr zeitgleich kommt es zu weiteren Straftaten in Hamburg. Jose de la Fuente wird in der Justizanstalt ermordet, er geht wohl zur Spitze des Drogenmarktes. Zum anderen kommt es zu einem Überfall auf einen Lastkraftwagenfahrer. Hier wurden wohl Drogen transportiert, hier handele es sich um falsche Zollbeamte. Die Polizei hat hier wohl einiges zu tun.

Obwohl es hier anfangs sehr viele Straftaten gibt, müssen die Ermittler nach einiger Zeit feststellen, das hier hier sicherlich ein Zusammenhang besteht. Die Geschichte ist interessant und spannend. Anfangs benötigt man jedoch eine Weile um richtig hineinzukommen, denn hier sind schließlich sehr viele Ermittler am Werk. Gerade Hamburg für diesen Kriminalroman auszuwählen, finde ich sehr gut, denn hier kann man sich wirklich vorstellen, das so etwas geschieht, denn sicherlich ist Hamburg ein großer Drogen -Umschlagplatz. Total grandios war natürlich auch der pensionierte Gert Sehling, dadurch wird die Geschichte aufgepeppt.

Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung. Wer schon einmal in Hamburg war, hat die Orte des Geschehens bildlich vor sich. Wer noch nicht dort war, kann auf den letzen 2 Seiten einige Orte entdecken.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Die Arbeit der Drogenfahnder

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Tim Dombrowski ist einer der Drogenfahnder im Hamburger Kiez. Kurzfristig ist er zur Mordkommission ausgeliehen worden, um einen Fall abzuschließen. Als er zur Drogenfahndung zurückkehrt, wartet schon ...

Tim Dombrowski ist einer der Drogenfahnder im Hamburger Kiez. Kurzfristig ist er zur Mordkommission ausgeliehen worden, um einen Fall abzuschließen. Als er zur Drogenfahndung zurückkehrt, wartet schon ein neuer Fall auf ihn, denn ein LKW wurde ausgeräumt und der Fahrer schwer verletzt. Auch im Gefängnis gibt es einen Mord, der auf Drogengeschäfte hinweist. Ein Südamerikaner wird von einem Albaner erstochen. Alles deutet auf ein Verbrechen um die Vorherrschaft im Drogengeschäft hin. Außerdem fällt ein Drogenkurier dem ehemaligen Polizisten und jetzigen Fremdenführer Gerd sozusagen vor die Füße. Alles deutet auf viel Bewegung im Milieu hin. Viel Arbeit für die Drogenfahndung.
Der Kriminalroman „Der Bulle auf St. Pauli“ von Ben Westphal spielt im Drogenmilieu Hamburgs und zeigt die Arbeit der Drogenfahnder sehr genau. Es gibt aber auch ei paar nette Randerscheinungen, wie den ehemaligen Polizisten und jetzigen Fremdenführer Gerd, der nicht aus seiner Haut herauskann und immer wieder gerne hilfreich seinen ehemaligen Kollegen zur Seite steht. Es ist sein Milieu St. Pauli, was er auf den Touren auch immer wieder verdeutlicht und zufällig ist er mittendrin in einer großen Ermittlung. Das hat schon etwas Besonderes, das der Autor hier beschreibt. Die Beziehung der Menschen zu ihrem Viertel. Das wird auch durch die Auswahl des Coverbildes deutet, das eine Nachtszene aus Hamburg zeigt. Es ist mir am Anfang schwergefallen, den ganzen Stories zu folgen, weil alles sehr komplex und sehr detailliert beschrieben wird. Doch von Seite zu Seite ergab sich ein sehr komplexes Bild das sich den Ermittlern bot. Auf diese Detailtreue war ich nicht vorbereitet, wobei ich es im Nachgang in der Beschreibung des Autors dann las. Er war selber Polizist und deshalb waren es Interna, die er beschrieb, wie etwas ablaufen könnte und welche Schritte alle notwendig sind, um zu einem Erfolg zu kommen. Die Szenen mit Gerd haben das Ganz gut aufgelockert. Durch diese Detailtreue ist auch die sehr gute Authentizität der Story gelungen und ich konnte der Geschichte sehr gut folgen. Spannend war es bis zum Schluss mit ein paar Bonbons auf dem Weg dahin. Die Sprache ist sehr detailliert und trägt dazu bei sich gut in der Story wiederzufinden.
Ich finde diesen Kriminalroman sehr interessant und spannend und auch die Einbeziehung der Besonderheiten von St. Pauli und der Hafenstadt, wie z.B. die Aussicht von der öffentlichen Hafenfähre, war auch noch sehr informativ. Einige Erklärungen am Ende des Buches unterstützen die Informationen noch. Ich kann dieses Buch gut empfehlen, denn mir hat es sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Auf der Reeperbahn

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Mit „Der Bulle auf St. Pauli“ bleibt Ben Westphal seiner Linie treu und liefert zugleich einen der atmosphärisch dichtesten Teile der Reihe. Dieser Band fühlt sich besonders nah dran an: am Milieu, an ...

Mit „Der Bulle auf St. Pauli“ bleibt Ben Westphal seiner Linie treu und liefert zugleich einen der atmosphärisch dichtesten Teile der Reihe. Dieser Band fühlt sich besonders nah dran an: am Milieu, an den Figuren und an der rauen Realität des Kiezes.

Gerd Sehling hat sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut – als True-Crime-Tourguide auf der Reeperbahn in Hamburg. Doch wer glaubt, er hätte endgültig mit dem Ermittlerdasein abgeschlossen, wird schnell eines Besseren belehrt. Als ihm buchstäblich ein Kleinkrimineller mit einem Rucksack voller Drogen vor die Füße fällt, ist klar: Gerd ist wieder mittendrin.

Die Handlung entfaltet sich direkt im Herzen von St. Pauli – zwischen Bars, Bordellen und dunklen Hinterzimmern. Genau hier spielt der Roman seine größte Stärke aus: das intensive Lokalkolorit. Man spürt förmlich die stickige Luft der Kneipen, hört das Stimmengewirr der Straßen und taucht tief ein in eine Welt, die gleichzeitig faszinierend und abgründig ist.

Gerd Sehling agiert in diesem Band noch eigenständiger, fast schon getrieben. Seine Alleingänge machen die Geschichte unberechenbar und erhöhen die Spannung spürbar. Gleichzeitig zeigt sich erneut sein moralischer Kompass – auch wenn die Grenzen zwischen richtig und falsch zunehmend verschwimmen. Gerade diese Grauzonen sind es, die den Roman interessant machen: Es geht nicht nur um Gut gegen Böse, sondern um Entscheidungen in einem Umfeld, in dem klare Linien selten existieren.

Ben Westphal überzeugt einmal mehr mit seiner realistischen Darstellung der Polizeiarbeit und der kriminellen Strukturen. Die Story wirkt fundiert, fast dokumentarisch, ohne dabei an Tempo zu verlieren. Die Ermittlungen sind packend, die Dialoge direkt und glaubwürdig.

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