Kriminell gut!
Im März 2026 hat der Autor Ben Westphal gemeinsam mit dem Verlag emons: den Kriminalroman „Der Bulle auf St. Pauli“ auf den Büchermarkt gebracht. Es handelt sich um den sechsten Teil mit dem Rauschgiftfahnder ...
Im März 2026 hat der Autor Ben Westphal gemeinsam mit dem Verlag emons: den Kriminalroman „Der Bulle auf St. Pauli“ auf den Büchermarkt gebracht. Es handelt sich um den sechsten Teil mit dem Rauschgiftfahnder im Ruhestand Gerd Sehling. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Mit Vorkenntnissen macht es mehr Spaß.
Gerd Sehling macht das beste aus seiner freien Zeit. Er hilft seiner Freundin Dörthe im Familiencafé Hang Loose und nebenbei arbeitet er als True-Crime-Rauschgiftfahnder auf der Hamburger Reeperbahn. Bei einer von seinen lebendigen Führungen fällt ihm ein Drogenkurier vor die Füße und verliert einen Rucksack voll mit Drogen. Gerd ist klar, da steckt mehr dahinter und er folgt seiner Spürnase.
Von Ben Westphal habe ich schon einige Kriminalromane gelesen. Bei jedem einzelnen habe ich das Gefühl ich bin mittendrin statt nur dabei. Der Autor ist ausgebildeter Kriminalbeamter und seit 2006 im Rauschgiftdezernat tätig. Bei jedem einzelnen Buchstaben über ca. 384 Seiten habe ich das Gefühl, er weiß genau, wovon er schreibt.
Schnell habe ich den Einstieg in den neuen Krimi gefunden. Von Beginn an ist das Tempo hoch. Der Autor erzählt in verschiedenen Erzählsträngen, die sich nachher alle miteinander verdichten. Jedes Mal, wenn ich gerne weiterlesen möchte, dann wechselt er in einen anderen Erzählstrang und ohne nachzudenken kann ich mit gutem Gewissen schreiben, das es richtig spannend ist. Ich kann gar nicht aufhören zu lesen, denn immer möchte ich einfach nur wissen, wie es denn jetzt weitergeht.
Alles in allem hat Ben Westphal mit „Der Bulle von St. Pauli“ einen durchgehend spannenden Regionalkrimi auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Ein Krimi, der seinem Leser den Atem raubt. Wer Lust auf ein paar kriminell gute Lesestunden auf St. Pauli hat, der ist hier goldrichtig. Von mir bekommt der Autor 5 verdiente Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.