Wenn aus Spielen Ernst wird
Ellen Engels ist zurück und anstatt auf Wanderschaft geht es dieses Mal auf einen abgelegenen Hof in der Eifel. Gemeinsam mit ihrer Nichte Macy will Ellen an den Schmuggler-Spielen teilnehmen, doch bevor ...
Ellen Engels ist zurück und anstatt auf Wanderschaft geht es dieses Mal auf einen abgelegenen Hof in der Eifel. Gemeinsam mit ihrer Nichte Macy will Ellen an den Schmuggler-Spielen teilnehmen, doch bevor es richtig losgehen kann, wird die Veranstalterin mit einem Pfeil im Bauch tot aufgefunden. Wieder einmal muss sich Ellen in die Ermittlungen einmischen, den verdächtigt wird ausgerechnet ihre frühere große Jugendliebe und ein wenig auch sie selbst.
Sehr zum Missfallen ihres neuen Freundes Max, seines Zeichens Kriminalhauptkommissar, bleiben Ellen und Macy weiterhin auf dem Hiwwelhof und wirbeln ordentlich Staub auf.
Von Schmuggeltouren habe ich bisher noch nie gehört. Natürlich tauchen in der Presse immer wieder Drogen- und Menschenschmuggler auf, aber die harmlose Variante als witzige Spielform war mir bisher nicht bekannt, vielleicht sollte ich das auch einmal ausprobieren.
Carla Capellmann sorgt bei mir für viel Verwirrung. Ich verdächtige Jede und Jeden und bin hin- und hergerissen auf der Suche nach einem Motiv. Niemand auf diesem Hof scheint wirklich ehrlich zu sein, wer verdient mein Vertrauen und warum schleicht Ellen eigentlich nachts allein im Wald herum? So manches Mal muss ich befürchten, dass Ellen die nächste Leiche abgibt.
Es gibt auch einen kleinen Abstecher nach Luxemburg und die Eifel und ihre Bewohner werden so sympathisch dargestellt, dass ich die Region unbedingt selbst einmal erkunden möchte. Und die BKÜ, Beste Kneipe Überhaupt, klingt nach einem Ort, an dem ich mich auch wohlfühlen würde, die existiert aber leider nur in der Fantasie der Autorin.
Mir hat es wieder viel Spaß gemacht, gemeinsam mit Ellen zu ermitteln und mit Macy ist für den Nachwuchs auch bereits gesorgt.
Sehr gerne empfehle ich Tödliche Eifelpfade weiter.