Cover-Bild Die Vermisste
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16,00
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  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 13.12.2023
  • ISBN: 9783453427112
Caroline Corcoran

Die Vermisste

Thriller
Sybille Uplegger (Übersetzer)

Was treibt eine Mutter dazu, ihr Neugeborenes zurückzulassen?

Romilly ist verschwunden. Nur wenige Stunden nach der Geburt ihrer Tochter. Ihre Familie kümmert sich um den Säugling und versucht herauszufinden, was mit Romilly geschehen ist. Ihr Mann Marc hat eine Erklärung. Aber ist die einfachste Erklärung immer die richtige? Wissen ihre Freunde und ihre Schwester mehr, als sie zugeben? Während ihre Geheimnisse nach und nach ans Licht kommen, wird klar: Die Wahrheit ist düsterer, als sie alle dachten. Und nicht alle werden am Ende noch leben, um sie zu erfahren ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2024

Geheimnisvoll

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Eine Geschichte voller Geheimnisse, düsteren Enthüllungen und psychologischen Abgründen. Die familiären Verflechtungen entpuppen sich als trügerisch und intrigant. Wie ein roter Faden zieht sich die Frage ...

Eine Geschichte voller Geheimnisse, düsteren Enthüllungen und psychologischen Abgründen. Die familiären Verflechtungen entpuppen sich als trügerisch und intrigant. Wie ein roter Faden zieht sich die Frage nach der richtigen Erklärung durch das Buch. Die emotionale Achterbahnfahrt enthüllt nach und nach die düstere Wahrheit und der Leser wird immer wieder mit unerwarteten Wendungen überrascht.
Ein beeindruckendes Werk, das durch tiefgründige Charaktere und geschickte Inszenierung von düsteren Geheimnissen bis zur letzten Seite in Atem hält.
Danke an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Buches.

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Veröffentlicht am 23.12.2023

Spurlos verschwunden …

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Die Vermisste

Spurlos verschwunden …

Diane Jordan

Mein neuestes Buch „Die Vermisste“ von Caroline Corcoran hat ein düsteres und geheimnisvolles Cover. Als Betrachter sieht man ein aus einer grauen ...

Die Vermisste

Spurlos verschwunden …

Diane Jordan

Mein neuestes Buch „Die Vermisste“ von Caroline Corcoran hat ein düsteres und geheimnisvolles Cover. Als Betrachter sieht man ein aus einer grauen Felsenlandschaft durch ein besonderes Licht herausstechendes Haus an einem See. Darüber ist ein mit dunklen Wolken überzogener Himmel in tintenschwarz-blau. Der Titelschriftzug ist in einem schrillen Gelbton. Für mich stellen die Farben blau-schwarz und gelb einen Kontrast dar, der auf Zerrissenheit und Depressionen hindeuten können, ob ich da wohl richtig liege, ist auf den ersten Blick nicht erkennbar? Der Klappentext ist genau nach meinem Lesebeuteschema und verspricht viel Spannung und gute Unterhaltung. Es geht um „dunkle Geheimnisse, Lügen und eine verschwundene Protagonistin, nämlich Romilly. Diese ist nur wenige Stunden nach der Geburt ihrer Tochter spurlos verschwunden. Uiiiiii, dass hört sich doch ganz vielversprechend an. Besonders da mir die Autorin schon durch das Buch „Die Nachbarin“ mit ihrem Schreibstil etwas vertraut und bekannt ist und ich diesen Thriller ebenfalls schon begeistert gelesen habe. Der Thriller startet mit einem Prolog, der auf die ersten „Ungereimtheiten“ hindeutet. Der Plot wird von unterschiedlichen Protagonisten und über ungefähr 10 Tage zu unterschiedlichen Zeiten erzählt, nämlich vom Ehemann Marc, der besten Freundin Steffie, so wie der Frau, was für Abwechslung und ordentlich Dramatik sorgt, finde ich zumindest. Der Nervenkitzel ist gegeben, hält aber leider irgendwie nicht durchgängig an. Es gibt einige überraschende Wendungen und auch falsche Fährten. Das Thema ist gut aufgegriffen und wird auch atmosphärisch wiedergegeben, allerdings wirkt es stellenweise etwas künstlich in die Länge gezogen und auch vorhersehbar. Nichtsdestotrotz ein feiner Thriller für die Festtage.  Viel Spass beim Mitfiebern und Rätseln, was mit „Romilly“ passiert ist!

Buchrücken:
Was treibt eine Mutter dazu, ihr Neugeborenes zurückzulassen?

Romilly ist verschwunden. Nur wenige Stunden nach der Geburt ihrer Tochter. Ihre Familie kümmert sich um den Säugling und versucht herauszufinden, was mit Romilly geschehen ist. Ihr Mann Marc hat eine Erklärung. Aber ist die einfachste Erklärung immer die richtige? Wissen ihre Freunde und ihre Schwester mehr, als sie zugeben? Während ihre Geheimnisse nach und nach ans Licht kommen, wird klar: Die Wahrheit ist düsterer, als sie alle dachten. Und nicht alle werden am Ende noch leben, um sie zu erfahren ...


Die Autorin:
Caroline Corcoran arbeitet als selbstständige Redakteurin. Sie lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn auf der Halbinsel Wirral im Norden Englands. Zuvor hat sie 13 Jahre in London gewohnt.

Weitere Bücher:
Die Nachbarin

Fazit: ***** Der Thriller „Die Vermisste“ von Caroline Corcoran ist im Heyne Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 478 Seiten die mit vielen Lügen und unglaublichen Wendungen immer wieder für gespannte Faszination beim Lesen bei mir gesorgt haben.

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Veröffentlicht am 10.12.2023

ein wahrer Pageturner

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Was bringt eine Mutter dazu, ihr neu geborenes Baby alleine zu lassen?
Ist es die postpartale Depression? Oder steckt doch etwas ganz Anderes dahinter.
Als Marc in das Krankenzimmer seiner Frau kommt, ...

Was bringt eine Mutter dazu, ihr neu geborenes Baby alleine zu lassen?
Ist es die postpartale Depression? Oder steckt doch etwas ganz Anderes dahinter.
Als Marc in das Krankenzimmer seiner Frau kommt, ist nur noch die neugeborene Fleur in ihrem Bettchen. Von Romilly fehlt jede Spur. Marc ist verzweifelt. Er muss sich um seine Tochter kümmern und gleichzeitig seine Frau suchen. Zum Glück hat er Hilfe von Seiten der Familie. Doch irgendwie wissen die anscheinend mehr als sie zugeben.
Spannung von Anfang bis zum Ende. Viele Wendungen machen das Buch zu einem Pageturner. Zudem weiß man als Leser auch nie, was und wem man glauben kann. Die kurzen Kapitel verleiten dazu, immer noch eins mehr zu lesen, bis man schließlich die letzte Seite umdreht und geflasht ist. Denn in diesem Buch ist nichts, wie es scheint.
Corcoran nimmt sich eines Themas an, das neugierig macht. Von der ersten Seite an ist man in der Handlung gefangen und klebt förmlich an den Zeilen. Das Szenario ist aber auch zu ungewöhnlich. Das Zurücklassen eines Babys ist ja nun keine normale Handlung und man muss einfach wissen, was sich dahinter verbirgt.
Fazit: ein Pageturner, der es wirklich in sich hat.

Veröffentlicht am 13.01.2024

Was bringt eine Mutter dazu, seine Tochter nur wenige Stunden nach der Geburt zu verlassen?

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𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧

𝐷𝑖𝑒 𝑉𝑒𝑟𝑚𝑖𝑠𝑠𝑡𝑒 @carolinecorcoranwriter
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𝐖𝐨𝐫𝐮𝐦 𝐠𝐞𝐡𝐭’𝐬

In diesem Buch geht es um Romilly, die ihre Tochter bereits wenige Stunden nach der Geburt verlassen hat und einfach spurlos verschwindet. ...

𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧

𝐷𝑖𝑒 𝑉𝑒𝑟𝑚𝑖𝑠𝑠𝑡𝑒 @carolinecorcoranwriter
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𝐖𝐨𝐫𝐮𝐦 𝐠𝐞𝐡𝐭’𝐬

In diesem Buch geht es um Romilly, die ihre Tochter bereits wenige Stunden nach der Geburt verlassen hat und einfach spurlos verschwindet. Neben dem Leben mit einem Neugeborenen versuchen nun ihre Engsten herauszufinden, was mit Romilly passiert und wohin sie verschwunden ist. Neben einem Verdacht kommen auch noch nach & nach immer mehr eigenartige Geheimnisse ans Tageslicht. Doch wem kann man nun letztendlich wirklich vertrauen & was sind das für verwirrende Nachrichten, die Romilly an ihre Freundin Steffi gesendet hat?

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠

Der Schreibstil und Erzählstil hat mir hier sehr gut gefallen. Er war recht einfach, flüssig und bildhaft. Die Kapitel wurden abwechselnd aus den Sichten von Romilly, ihrer Freundin Steffie und ihrem Ehemann Marc erzählt. Dazu erstreckt sich das Buch inhaltlich über „5 Tage“ und ist auch noch in mehrere Zeitabschnitte aufgeteilt.

Ein weiterer Pluspunkt sind die überraschenden Wendungen und Cliffhänger. Da es wirklich einige sind, die in diesem Buch vorkommen, sorgen sie dafür, dass permanent eine gewisse Spannung vorhanden ist & man so immer weiter lesen möchte.

Ich finde es persönlich richtig klasse, wenn man sich beim Lesen fragen muss, wer mit wem unter einer Decke steckt, wem man wirklich vertrauen kann & wer tatsächlich die Wahrheit spricht. Auch das war bei „Die Vermisste“ der Fall.
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𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, da es auch ohne die typischen Verfolgungsjagden und das große Gemetzel von Anfang bis Ende spannend geblieben ist. Das Thema „Postpartale Psychose“ steht hier ziemlich im Vordergrund und wird daher auch häufig genannt, was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, daher gibt es einen Stern abgezogen. Nichtsdestotrotz hat mich der Thriller sehr gut unterhalten und konnte mich fesseln.

Wer also einen Thriller ohne blutrünstige Morde sucht, dem wird „Die Vermisste“ mit Sicherheit gefallen.

4 / 5 ⭐️

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Veröffentlicht am 30.12.2023

Sehr überraschend!

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Nach der Geburt ihrer kleinen Tochter verschwindet Romilly Beach spurlos aus dem Krankenhaus. Nur ein Tag ist das Baby alt, als Romilly die Kleine und ihren Ehemann Marc ohne ein Abschiedswort zurücklässt. ...

Nach der Geburt ihrer kleinen Tochter verschwindet Romilly Beach spurlos aus dem Krankenhaus. Nur ein Tag ist das Baby alt, als Romilly die Kleine und ihren Ehemann Marc ohne ein Abschiedswort zurücklässt. Marc ist verzweifelt und muss sich alleine um das Baby kümmern.
Eine grosse Stütze ist ihm dabei Romillys Schwester Loll, die selbst zwei Kinder hat. Marc ist überzeugt, dass seine Frau nie ihr Baby alleine zurückgelassen hätte. Ausser, sie leidet an einer postpartalen Psychose, die in der Familie seiner Frau nicht zum ersten Mal vorkommt. Adam, der beste Freund von Marc, begibt sich auf die Suche nach Romilly und entdeckt Schockierendes.


Eine Frau verschwindet am Tag nach der Geburt ihrer kleinen Tochter spurlos von der Wöchnerinnenstation im Krankenhaus. Ehemann und Schwester gehen durch die Hölle. Diese Hölle ist eindringlich beschrieben und ich habe sofort auf eine Wochenbettdepression getippt.

Doch damit ist es nicht getan, denn es tauchen viele Fragen auf und etliche Wendungen, die die Geschichte rund um das Verschwinden der jungen Mutter erklärbar machen, wurden hervorragend eingesetzt. Genau diese Fragen und folgenden Erklärungen haben mich durch die erste Hälfte des Buches getrieben.

Was kann so schrecklich sein und wie schlimm muss eine junge Mutter gesundheitlich leiden, damit sie ihr Neugeborenes verlässt? Die Lösung empfand ich nicht nur sehr kreativ von der Autorin, sondern auch über lange Zeit erfolgreich unter Verschluss gehalten. Erst im Nachhinein sah ich das vorher Gelesene in einem ganz anderen Licht.

Wem kann man trauen, wer spielt ein falsches Spiel? Ist die psychische Störung der jungen Mutter so ausgeprägt, dass sie aus eigenem Willen verschwindet oder wer könnte etwas mit dem Verschwinden tun haben?

In kurzen und abwechselnden Kapiteln kommen über weite Teile der Geschichte zwei Figuren zu Wort. Einerseits Marc, der Ehemann und Vater, der sich verzweifelt fragt, wo seine Frau abgeblieben ist und mit viel Wehmut und Trauer sieht, was seine Frau in den ersten Tagen ihres Kindes alles verpasst.

Andererseits erzählt Steffie, die beste Freundin von Romilly, in Ich Perspektive über das Geschehen nach dem Verschwinden. Sie versteht nicht nur die Welt nicht mehr, sondern ist auch enttäuscht darüber, dass sich ihre Seelenverwandte Ro einfach so aus dem Staub gemacht hat.

In der zweiten Hälfte liest man dann aus der Sicht einer Schlüsselfigur was geschah und was der Grund für das Verschwinden Romillys ist. Das Ganze entwickelt sich mit einigen Nebenfiguren wie Steffies Freund Adam, der der beste Freund von Marc ist, Romillys Mutter Aurelia und ihrer Schwester Loll zu einer fesselnden Geschichte.

Betreffend Glaubwürdigkeit muss man ab und zu ein paar Abstriche machen. So bin ich mir sicher, dass ein Krankenhaus, aus dem eine Patientin verschwindet, eine Meldung macht und nicht einfach Ehemann und Baby auf Nimmerwiedersehen entlässt. Ermittlungen von offizieller Seite werden seltsamerweise nie erwähnt.

Nicht ganz zufrieden bin ich mit den letzten Kapiteln, in dem sich vieles wiederholt und in Gesprächen noch einmal durchgekaut wird. Wie auch in "Die Nachbarin" hat Caroline Corcoran wieder grossen Wert auf die Charakterisierung der Figuren gelegt. Die Figuren haben mich restlos überzeugt und ich empfand sie als sehr lebensecht.

" Die Vermisste" verfügt zudem über einen guten Plot, ist ideenreich und fantasievoll und überrascht mit einer hervorragend gemachten Wendung.

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