Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst
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Warum eine hohe Bewertung gerechtfertigt ist:
• Atmosphäre & Spannung: Link schafft es, eine unheimlich dichte, teilweise bedrückende Stimmung aufzubauen, ohne auf übermäßige Brutalität zu setzen.
• Verschachtelte ...
Warum eine hohe Bewertung gerechtfertigt ist:
• Atmosphäre & Spannung: Link schafft es, eine unheimlich dichte, teilweise bedrückende Stimmung aufzubauen, ohne auf übermäßige Brutalität zu setzen.
• Verschachtelte Erzählweise: Die parallelen Handlungsstränge fügen sich am Ende gekonnt zusammen.
• Charaktere: Besonders der „Beobachter“ – verstörend, einsam, faszinierend – bleibt im Gedächtnis.
• Realitätsnähe: Die Figuren handeln nachvollziehbar, die Thematik häuslicher Gewalt ist erschreckend aktuell.
Kritikpunkt (falls überhaupt):
Der Anfang zieht sich für manche Leser etwas, bis die Spannung voll greift.
Gesamtwertung:
4,5 von 5 Sternen, je nachdem, wie sehr man psychologische Spannung bevorzugt.
Ich lese sehr gerne Bücher von Charlotte Link, denn sie gehört zu meinen Lieblingsautorinnen und ihre Bücher stehen immer für psychologische Spannung und eine fesselnde Handlung.
Die Geschichte handelt ...
Ich lese sehr gerne Bücher von Charlotte Link, denn sie gehört zu meinen Lieblingsautorinnen und ihre Bücher stehen immer für psychologische Spannung und eine fesselnde Handlung.
Die Geschichte handelt von einer Person, der nur aus der Ferne die schöne Gillian Ward liebt. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst
Der Schreibstil war auch bei diesem Buch wieder unheimlich flüssig und locker zu lesen, dabei aber immer auch fesselnd und mitreißend. Das ganze Buch wurde sehr bildhaft und lebendig beschrieben!
Die Protagonistin mochte ich von Beginn an sehr, sie war sympathisch und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Auch die anderen Charaktere wurden sehr authentisch und gut beschrieben. In den Romanen von Charlotte Link findet immer viel zwischenmenschliches statt. Es geht weniger blutig zu, dafür sind ihre Bücher voll psychischer Spannung und leisem Entsetzen und Grusel, was mir persönlich auch viel mehr liegt als nur Brutalität ohne eine Handlung.
Das Ende war diesmal nicht ganz so überraschend für mich, aber wieder absolut realistisch und beklemmend. Man hat immer das Gefühl ganz im Buch dabei zu sein als Leser.
Fazit: Ein spannendes Buch der Autorin, auch empfehlenswert aber nicht ihr bestes Werk!
Samson hat Pech in der Liebe und im Berufsleben- seinen Job ist er los, er lebt immer noch in seinem Elternhaus bei seinem Bruder und dessen Frau und zudem scheint keine Frau überhaupt Interesse an ihm ...
Samson hat Pech in der Liebe und im Berufsleben- seinen Job ist er los, er lebt immer noch in seinem Elternhaus bei seinem Bruder und dessen Frau und zudem scheint keine Frau überhaupt Interesse an ihm zu entwickeln. Aus Enttäuschung und Sehnsucht nach eigenem Glück, Familie und Geborgenheit beschattet er seine Nachbarschaft und führt akribisch darüber Buch. Besonders Nachbarin Gillian, die mit ihrem Mann und ihrer Tochter zusammen lebt, erweckt sein Interesse, denn anscheinend besitzt diese Familie alles, was in seinem Leben fehlt. Doch auch in Gillians Familie ist, was Samson zunächst nicht ahnt, alles eitel Sonnenschein. Tochter Becky ist in einem schwierigen Alter und gängelt ihre Mutter und Tom, Gillians Mann ist ein Workaholic, der wenig Zeit für seine Frau hat.
Bei einem Schulfest macht Gillian die Bekanntschaft des attraktiven Sportlehrers John, der sie wie magisch anzieht. Vor allem seine geheimnisvolle Aura macht ihn interessant für sie, doch dann erfährt sie, dass er einst bei Scotland Yard arbeitete und wegen eines gewissen Vorfalls dort ausschied. Gillians beste Freundin rät ihr dringend davon ab, die Affäre mit John aufrecht zu erhalten, doch Gillians Gefühle sind stärker. Bis sie eines Tages nach Hause kommt und ihren Mann ermordet auffindet.
Der Mord an Toms scheint mit weiteren Morden an alte allein stehende Frauen zusammenzuhängen und schnell gerät Samson ins Visier der Polizei, doch ist Samson wirklich ein eiskalter Killer?
Zunächst muss man der Story des neuen Romans von Charlotte Link größtmögliche Aufmerksamkeit schenken, denn es werden anfangs einige Personen eingeführt, die im Verlauf der Geschichte wichtige Akteure oder zumindest Verdächtige darstellen. Eine Warnung jedoch vorweg- man sollte definitiv den Prolog des Romans zunächst links liegen lassen, da er meiner Meinung nach einfach zuviel über das Motiv des Mörders verrät. Beherzigt man dies, wird man mit einer ansonsten sehr interessanten, undurchsichtigen Krimihandlung belohnt, bei der es die Autorin natürlich auch nicht versäumt, den Leser auf falsche Fährten zu führen. Zu meinem Bedauern war ich leider nicht vorgewarnt, las den Prolog und konnte mir daher recht bald denken, wer der Mörder wirklich ist, was ich sehr schade fand.
Dadurch, dass gleich mehrere Romanfiguren und ihr Werdegang beleuchtet werden, braucht es zunächst einige Zeit, bis Spannung aufkommt, was für meinen Geschmack nicht unbedingt ein Nachteil war, da Gillian und Samson als Beispiel jeder für sich, als vielschichtige und tiefgründige Charaktere beschrieben wurden und Charlotte Links Schreibstil dazu sehr eingängig und gefällig ist und mich ein wenig an den von Autorin Nora Roberts erinnert. Selbst kleine Romantiker kommen auf ihre Kosten, denn es entwickelt sich im Laufe des Romans auch eine Liebesgeschichte, der stets ein wenig der Hauch der Gefahr anhaftet – oder anders gesagt; man fiebert über weite Strecken mit der Heldin mit, ob sich ihr Liebhaber eventuell als Mörder entpuppt.
Die Geschichte wird auf 651 Seiten erzählt, wobei es für mich persönlich ruhig etwas weniger Seitenzahlen hätten sein können- andererseits braucht der Aufbau der Geschichte nun mal seine Zeit/Seitenzahlen und abgesehen von einer Szene die ein wenig unglaubwürdig wirkte (warum verlässt eines der Mordopfer, obwohl es ahnt, dass jemand um das Haus schleicht, die sichere Wohnung und schaut draußen nach?) habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt von Charlotte Links neuem Krimi.
Ich bin absoluter Charlotte Link-Fan und dieses Buch gibt wirklich alles her, was ein guter Thriller braucht. Der Beobachter ist echt gruselig und man hat dennoch das Gefühl immer weiter lesen zu müssen, ...
Ich bin absoluter Charlotte Link-Fan und dieses Buch gibt wirklich alles her, was ein guter Thriller braucht. Der Beobachter ist echt gruselig und man hat dennoch das Gefühl immer weiter lesen zu müssen, damit man weiß wie es ausgeht.
Die Autorin hat meiner Meinung nach einen unvergleichlichen Schreibstil, den dieses Buch auch wieder erfüllt. Es liest sich sehr flüssig und gibt immer genau so viele Anhaltspunkte um sich sicher zu sein wer der Mörder ist bzw. In dem Fall was mit dieser Familie los ist; und dann doch überrascht zu werden.
Fazit: Wer Charlotte Link gut findet, kommt auch in diesem Band voll auf seine Kosten. Wer die Autorin noch nicht kennt, kann hiermit in eine Menge toller weiterer Bücher dieser Art einsteigen.
Samson Segal - ist ein schüchterner Mann, kaum Selbstbewusstsein und mit den Jobs ist das auch so eine Sache ... er wohnt bei Bruder und Schwägerin - sein Hobby: andere Menschen beobachten, vor allem ...
Samson Segal - ist ein schüchterner Mann, kaum Selbstbewusstsein und mit den Jobs ist das auch so eine Sache ... er wohnt bei Bruder und Schwägerin - sein Hobby: andere Menschen beobachten, vor allem einsame Frauen - und hier ganz besonders Gillian Ward - eine attraktive verheiratete Frau - toller Mann, nette Tochter. Samson ist heimlich verliebt in sie - doch der schöne Schein ist nicht alles.... Dann erschüttern zwei grausame Morde London - Opfer ältere alleinstehende Frauen, warum mussten sie so grausam sterben - steckt Samson dahinter? Dann ein weiterer Mord, der nicht so ganz ins Bild passt.
Fazit und Meinung: ich fand diesen Krimi eher langweilig - es dauert bis er an Fahrt aufnimmt und bis man oder frau weiß, um was es eigentlich geht ---- denn das Motiv des Täters liegt tief in der Vergangenheit. Ein fürchterliches Kindheitstrauma - das nie verarbeitet wurde. Zum Schluss wird es deutlich spannender und die Ermittler sind dann endlich auf der richtigen Spur. Aber mehr als drei Sterne kann ich hier nicht vergeben.