Cover-Bild Durch das Raue zu den Sternen
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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Heranwachsen
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 12.07.2025
  • ISBN: 9783608124590
Christopher Kloeble

Durch das Raue zu den Sternen

Roman
»Man kann nur richtig laut sein, wenn man das Leise versteht.«
Arkadia will in einem Knabenchor singen, und das um jeden Preis. Atmosphärisch, tief bewegend und auf tragikomische Weise erzählt Christopher Kloeble in »Durch das Raue zu den Sternen« von der großen Liebe eines Mädchens zu ihren Eltern und der Musik. Und dem unbändigen Willen, der Welt zu beweisen, wer man sein kann, wenn man sich den Regeln der Gesellschaft nicht beugt.
Arkadia Fink ist eine Heldin, die man nicht vergisst: 13 Jahre alt, musikalisch hochbegabt und mit reichlich Fantasie gesegnet. In ihrem bayerischen Dorf macht sie das zur Außenseiterin. Die Einzige, die Arkadia versteht, ist ihre Mutter: eine extravagante, erfolglose Komponistin, die davon überzeugt ist, dass Beethoven eine Frau war. Doch nun ist Arkadias Mutter verschwunden. Gegen diese schmerzhafte Gewissheit kämpft Arkadia mit überbordender Energie und Vorstellungskraft an. Und sie hat eine Idee: Wenn der weltberühmte Knabenchor sie aufnimmt und sie auf der großen Bühne singt, wird ihre Mutter zurückkehren. Die Hürden mögen unüberwindbar scheinen – noch nie hat ein Mädchen in dem Chor gesungen. Aber Arkadia denkt nicht daran aufzugeben. »Durch das Raue zu den Sternen« ist ein zu Herzen gehender Roman, dem die Kraft der Musik innewohnt, ein fantastisches Lesevergnügen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2025

Musikalisch schön

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Arkadia Fink, genannt Moll ist ein außergewöhnliches Mädchen. Ihr sehnlichster Wunsch ist es in einem bekannten Knabenchor singen zu dürfen. Doch der nimmt bekanntlich nur Jungs auf. Doch das unmögliche ...

Arkadia Fink, genannt Moll ist ein außergewöhnliches Mädchen. Ihr sehnlichster Wunsch ist es in einem bekannten Knabenchor singen zu dürfen. Doch der nimmt bekanntlich nur Jungs auf. Doch das unmögliche gelingt ihr und sie wird Teil des Chors. Privat hat sie es nicht leicht seit ihre Mutter kurz weg gegangen ist. Der Vater trauert und vernachlässigt seine Arbeit und das Mädchen. Nur Bernhardina eine alte Freundin ihrer Mutter kann ihr zuhören. Die Mutter war in dem Dorf ebenfalls eine Außenseiterin und so hat Arkadia auch in der Schule kein leichtes Spiel.

Von Christoph Kloeble hatte ich vor diesem Buch noch nicht gehört aber das Buch hat mich berührt. Es ist sehr musikalisch, die Weigerung von Arkadia den Tod der Mutter anzuerkennen zieht sich durch das Buch, so wird der Leser ebenfalls in dem Glauben gelassen, wenn die Mutter Arkadia im Fernsehen sieht, wird sie zurückkommen. Man merkt, dass der Autor früher selbst in einem Knabenchor gesungen hat, so sind die Schilderungen des Hauen und Stechens unter den Jungen bestimmt Realität.

In dem Buch wird Sprache mit Musik dargestellt, der Schreibstil ist einfühlsam und leicht lesbar. Man gerät selbst ins Träumen.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

ungewöhnlich, musikalisch

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📖 Arkadia Fink, genannt Moll, kann eines so richtig gut: Singen. Und deshalb lässt sie sich von nichts und niemandem abhalten, ihren Traum zu verwirklichen und im Knabenchor zu singen. Sie erhofft sich ...

📖 Arkadia Fink, genannt Moll, kann eines so richtig gut: Singen. Und deshalb lässt sie sich von nichts und niemandem abhalten, ihren Traum zu verwirklichen und im Knabenchor zu singen. Sie erhofft sich dadurch aber auch, dass ihre Mutter wiederkommt, die „kurz weggegangen“ ist und auf die Arkadia sehnsüchtig wartet. Musik ist das Element, das Mutter und Tochter schon immer verbindet. Während Moll im Alltag struggelt und nirgendwo so richtig dazugehört, gibt ihr die Musik Mut, ihren Weg zu gehen.
⭐ Ich mochte die Sprache des Romans, die eine große Spannbreite an Emotionen widerspiegelt: mal witzig, mal skurril, mal gewaltsam und unbeherrscht, mal fast zu erwachsen für eine Dreizehnjährige, aber immer irgendwie nachvollziehbar und echt. ⭐Die Geschichte überrascht mit vielen Elementen, die an sich sehr skurril und eigenwillig daherkommen: Die Beziehung zum Neo-Bechstein, das gedankensingende Schwein, das geheime, gefährliche Lied, der weibliche Beethoven. Ich bin angesichts der Fülle fast verwundert, dass sich alles trotzdem zu einer stimmigen, sehr gut erzählten Geschichte zusammenfügt. Ist aber zu 100% so.
⭐ So richtig warm bin ich mit Arkadia leider nicht geworden. Auf der einen Seite bewundere ich sie für ihr Selbstbewusstsein und ihre Angstfreiheit (wenn das denn so stimmt), auf der anderen Seite finde ich sie auch echt unsympathisch im Umgang mit Menschen, die es gut mit ihr meinen.
⭐Das Ende hat mich überrascht bzw. eingeholt und ist absolut gut gelungen; genauso, wie der Parallelismus, der dahin führt (Ich finde sie nicht, …). Weltklasse!

Ein zutiefst feinsinniges, radikal ungewöhnliches Buch, das eine Kaskade von Gedanken auslöst, die mich noch lange begleiten werden.
💬 „Mir macht alles nichts aus.“

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Sehnsucht Knabenchor

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In der Zeit, nach der ihre Mutter kurz fortgegangen war, ist es Arkadia Finks größter Traum im Knabenchor zu singen. Ihre Mutter lebte die Musik, sie strahlte sie aus, war von ihr ergriffen und sie vertrat ...

In der Zeit, nach der ihre Mutter kurz fortgegangen war, ist es Arkadia Finks größter Traum im Knabenchor zu singen. Ihre Mutter lebte die Musik, sie strahlte sie aus, war von ihr ergriffen und sie vertrat die Meinung, Beethoven sei eine Frau gewesen. Als Komponistin war sie jedoch nicht erfolgreich. Arkadia, die Moll genannt wird, wartet auf den Moment, zu dem ihre Mutter wieder da ist. Molls Vater hat das Verschwinden seiner Frau ebenfalls nicht überwunden. Der Schreiner kann sich kaum aufraffen zu arbeiten und sich auch nicht richtig um seine Tochter kümmern. Molls Leben ist die Musik und die will sie im Chor ausdrücken.

Nachgeben, nur weil sie ein Mädchen ist, dass ist nicht die Lösung für Moll. So hat auch ihre Mutter gedacht, sich aber nicht immer so verhalten. Mit der Unbändigkeit und Kompromisslosigkeit eines dreizehnjährigen Kindes geht Moll ihrem Traum nach. Es ist ihr egal, dass im Knabenchor noch nie ein Mädchen gesungen hat. Es kommt auf das Können an, so! Wenn sie erstmal vorsingen kann, wird sie bestimmt angenommen werden. Dieses Vorsingen ist allerdings garnicht so einfach zu bekommen. Es soll ihr keiner blöd kommen, auch an der Schule nicht. Wenn sie mit dem berühmten Knabenchor singt, wird ihre Mutter da sein.

Manchmal tragisch, manchmal auch komisch und immer berührend kann dieser Roman auf die Leser und Leserinnen wirken. Als Mädchen mit einem Knabenchor singen zu wollen, auf diese Idee muss man erstmal kommen. Es ist toll, mit welcher Durchsetzungskraft an ihre selbstgesetzte Aufgabe geht. Gerne schmunzelt man in einigen Momenten, wenn sie ihre Ideen entwickelt. Doch bald spürt man auch die gewisse Tragik, die hinter einigen Ereignissen zutage kommen. Moll, ihre Mutter und ihr Vater leiden mitunter an sich selbst und es fällt ihnen schwer, etwas daran zu ändern. Vielleicht ist Molls Sehnsucht nach dem Knabenchor auch als ein Aufbruch aufzufassen in ein neues Leben, eines in dem nicht alles gut ist, aber besser. Ein berührender Roman, der zu Herzen geht.

Veröffentlicht am 12.07.2025

Eine starke Hauptfigur, ein toughes Schicksal und eine Liebe zur Musik

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Im Buch „Durch das Raue zu den Sternen“ von Christopher Kloeble geht es um Arkadia Fink, genannt Moll. Die 13-jährige Moll lebt mit ihrem Vater in einem Dorf in Bayern und möchte unbedingt in den berühmten ...

Im Buch „Durch das Raue zu den Sternen“ von Christopher Kloeble geht es um Arkadia Fink, genannt Moll. Die 13-jährige Moll lebt mit ihrem Vater in einem Dorf in Bayern und möchte unbedingt in den berühmten Knabenchor aufgenommen werden, um ihre Mutter zurückzuholen. Sie ist restlos begeistert vom Singen - die Liebe zur Musik zieht sich durch den ganzen Roman hindurch.
Moll ist ein erfrischend eigensinniges und toughes Mädchen, ihre wilde und freie Art hat mir sehr gefallen. Insgesamt ist es eine geheimnisvolle Geschichte, und manches bleibt (bis zum Schluss) rätselhaft. Den Schreibstil finde ich besonders, recht nüchtern und gleichzeitig fesselnd.
Beim Lesen bin ich geschwankt zwischen Faszination und skurril, schwer und traurig. Definitiv jeine leichte Lektüre, an die ich jedoch bestimmt öfter nochmal zurückdenken werde.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Schleicht sich ins Herz

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Dieser Roman entwickelt einen Zauber, der sich langsam anschleicht und mich dann nicht mehr loslässt. Die Hauptfigur Arkadia, alias Moll, ist so liebevoll beschrieben, so voller Selbstbewusstsein und doch ...

Dieser Roman entwickelt einen Zauber, der sich langsam anschleicht und mich dann nicht mehr loslässt. Die Hauptfigur Arkadia, alias Moll, ist so liebevoll beschrieben, so voller Selbstbewusstsein und doch wieder sehr verletzlich, dass ich gar nicht anders kann, als sie ins Herz zu schließen. Von der Mutter verlassen, der Vater ist verletzt und überfordert. Doch Moll findet ihren Weg. Ihr Traum ist es, in einem Knabenchor zu singen. Und mit viel Mut, Zuversicht und Können beschreitet sie ihren Weg. Der Wunsch, dass sie ihre Mutter mit ihren Gesang stolz macht, treibt sie an. Neben der sehr ungewöhnlichen Geschichte, ist es vor allem der Schreibstil, der mich anspricht. Packend, lustig, aber auch voller Gefühl trifft der Autor genau den richtigen Ton. Er zeichnet eine Hauptfigur, mit der man kämpft, leidet, lacht und träumt. Jeder Satz passt und die Geschichte trifft mitten ins Herz. Ein Höhepunkt in diesem Lesejahr.

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