Cover-Bild Steirerstern
Band der Reihe "Kriminalromane im GMEINER-Verlag"
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15,50
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 282
  • Ersterscheinung: 12.02.2020
  • ISBN: 9783839225936
Claudia Rossbacher

Steirerstern

Sandra Mohrs zehnter Fall
In ihrem zehnten Fall werden die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann ins Murtal gerufen, um den tödlichen Treppensturz eines Bassisten zu klären. Ist Luigi bei einem bedauerlichen Unfall ums Leben gekommen? War es Mord oder Totschlag? Die junge Sängerin, in deren Band er spielte, gerät im Fokus der Medien unter Tatverdacht und wird schließlich vermisst. Hat Jessica Wind ihren Freund im Streit getötet und ist nach dem »Volx Open Air« in Spielberg untergetaucht? Oder wurde sie Opfer eines Verbrechens? Neider und Feinde gibt es genug. Und einen besessenen Fan, der sie stalkt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2024

Wieder sehr gelungen

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Die LKA - Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann bekommen es diesmal im Murtal mit einem tödlichen Treppensturz des Bassisten Luigi zu tun. Sie müssen klären, ob es sich um einen Unfall, Mord oder Totschlag ...

Die LKA - Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann bekommen es diesmal im Murtal mit einem tödlichen Treppensturz des Bassisten Luigi zu tun. Sie müssen klären, ob es sich um einen Unfall, Mord oder Totschlag handelt. Die Sängerin der Band, Jessica Wind, gerät schnell unter Verdacht und auch die Medien stürzen sich auf sie. Doch dann verschwindet auch sie spurlos. Es stellt sich die Frage, ob sie Luigi im Streit getötet hat und nun untergetaucht ist. Aber es gibt auch Neider und Feinde, noch dazu wird sie von einem Stalker verfolgt.

Mit ihrem 10. Fall für Sandra Mohr und Sascha Bergmann begibt sich Claudia Rossbacher in die Welt einer jungen Band. Hier bekommt man richtig guten Einblick in eine Welt, in der mit allen Mitteln um Erfolg gekämpft wird. Diesmal ist Sascha Bergmann persönlich betroffen, spielt doch sein Sohn selbst in der betroffenen Band. Dadurch bekommt dieser Fall auch für den Leser eine ganz andere Bedeutung, denn Sascha Bergmann ist nun einmal im Laufe der Zeit zu einem Vertrauten geworden und sein Privatleben läßt den Leser nicht kalt. Dieser Krimi nimmt dadurch eine ganz besondere Rolle ein. Auch mit diesem Band beweist Claudia Rossbacher ihr Talent, gute Krimis zu schreiben. Sie schreibt locker und unterhaltsam, ohne dabei die Spannung aus den Augen zu verlieren. Als Leser ist man sofort mitten im Geschehen und kommt von dem Fall nicht mehr los. Wie gewohnt wird hier der regionaltypische Dialekt eingeflochten, zu dem es am Buchende ein Glossar gibt. Dies und die wunderbaren Beschreibungen der Steiermark bringen Regionalität ins Buch, lassen den Leser in diese Region blicken und ins Schwärmen geraten.

Dieser Jubiläumsband ist wirklich sehr zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 25.03.2020

Ein spannender Kriminalroman

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"Steirerstern" aus der Feder der Autorin Claudia Rossbacher ist nun bereits der 10. Krimi, also ein Jubiläum, in dem die LKA-Emittler Sandra Moohr und Sascha Bergmann die Hauptrolle spielen. Ich muss gestehen, ...

"Steirerstern" aus der Feder der Autorin Claudia Rossbacher ist nun bereits der 10. Krimi, also ein Jubiläum, in dem die LKA-Emittler Sandra Moohr und Sascha Bergmann die Hauptrolle spielen. Ich muss gestehen, für mich war es der erste Krimi, und ich war und bin total begeistert. Selbstverständlich wandern die Vorgänger sofort auf meine Wunschliste. Aber nun zu diesem Fall: Das Bassist Luigi kommt durch einen tragischen Treppensturz zu Tode. Unfall oder Mord? Jessica Wind, die junge und erfolgreiche Sängerin der Band gerät in den Fokus der Medien und unter Tatverdacht. Doch nach einem Konzert in Spielberg ist auch die Sängerin spurlos verschwunden. Ist sie nur untergetaucht oder wurde sie Opfer eines Verbrechens? Neider und Feinde gibt es ja genug. Und dann ist da noch dieser Stalker, ein besessener Fan, der ihr Briefe schreibt ...
Klasse! Ich freue mich, so eine tolle Krimiautorin entdeckt zu haben. Ihr Schreibstil ist spitze und der Spannungsbogen in der Geschichte einfach klasse. Ich bin nach dem Lesen der ersten Zeilen sofort in die packende Geschichte eingetaucht. Außerdem lerne ich das Ermittlerteam, die Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und den Chefinspektor Sascha Bergmann bestens kennen. Sie sind so toll beschrieben, dass ich ein wunderbares Bild vor meinem inneren Auge habe. Und ich darf die beiden bei der Aufklärung eines Kriminalfalls begleiten. Es wurde ja ganz schön spannend und ab und an hatte ich richtiges Gänsehautfeeling, besonders wenn ich mir bestimmte Szenen vorstelle. Man bekommt auch Einblick in das Leben einer jungen Band und das Ermitteln ist Bergmann sicher nicht leicht gefallen, zumal auch sein Sohn involviert war. Toll fand ich auch die östereichischen und steirischen Ausdrücke in der Lektüre (zur Erklärung gibt es ja noch ein Glossar am Ende des Buches). Und das Ende dieses tollen Krimis hat dann für aufgestellte Härchen an mein Armen gesorgt. Den nächsten Krimi muss ich unbedingt lesen.
Für mich ein herausragender Jubiläumsfall, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Claudia Rossbacher hat einen neuen Fan. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse 5 Sterne. Das Cover ist übrigens auch ein echter Hingucker.

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Veröffentlicht am 25.02.2020

Überzeugender Krimi mit Einblick in die Volx-Musik-Szene

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Der Krimi "Steirerstern" ist der 10. Fall aus der Feder von Claudia Rossbach. Die Reihe erscheint im Gmeiner Verlag.



Der Tod eines Bandmusikers im Murtal wirkt auf den ersten Blick wie ein Unfall, ...

Der Krimi "Steirerstern" ist der 10. Fall aus der Feder von Claudia Rossbach. Die Reihe erscheint im Gmeiner Verlag.



Der Tod eines Bandmusikers im Murtal wirkt auf den ersten Blick wie ein Unfall, da man aber einen Mord nicht ausschließen kann, übernehmen die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann den Fall. Die Bandmitglieder sind zwar geschockt, doch wie es in der Musikbranche so schön heißt: The show must go on". Also tritt die Band nach dem Tod von Luigi beim »Volx Open Air« in Spielberg auf, kurz darauf ist seine Freundin, die erfolgreiche Volkspop-Sängerin Jessica Wind verschwunden. Trägt sie eine Schuld am Tod ihres Freundes oder wurde sie jetzt selbst Opfer eines Verbrechens?

Der regionale Charakter durch Dialekt und Landschaftsbeschreibungen sorgt wie immer in Claudia Rossbachs Kimis für die besondere Würze. In diesem Fall ist es eine Hommage an den Austropop, eine Art Schlagermusik mit Popmusik-Einflüssen in österreichischem Dialekt.

Das Musikbusiness ist hart, wer Erfolg haben möchte, muss immer neue Lieder abliefern und sich seinen Fans auf den Bühnen mit großen Shows zeigen. Das lässt natürlich auch Stalker und Paparazzi nicht kalt. Diese negative Seite sorgt in "Steirerstern" für Probleme, denen sich die Sängerin Jessica Wind ausgesetzt sieht. Ein Stalker schickt ihr regelmäßig Briefe, ist er eine Bedrohung für Jessica und hat er etwas mit dem Tod von Luigi zu tun?

Dieser Krimiband ist privater als andere der Reihe, nicht nur Bergmanns Sohn David spielt dieses Mal mit, auch seine Tochter tritt in Erscheinung. Weil David in der Band von Jessica spielt, ist natürlich Bergmann befangen, was ihn aber nicht daran hindert, stets nachzufragen und sich in die Ermittlung einzumischen.

Eine Erzählperspektive zeigt einen jungen Mann, der unter seiner alkoholkranken Mutter leidet. Er schwärmt für Jessica Wind und ist förmlich besessen von ihr. Er könnte der Täter sein, der Jessicas Freund auf dem Gewissen hat. Dieser Erzählstrang hat mir am meisten gefallen, weil er in die Seele eines Kranken schauen lässt.

Als Teamverstärkung sorgt die schwergewichtige Renate Puntigam für Unterstützung, sie legt einige tolpatschige Auftritte hin, die als Unterhaltungsfaktor zu werten sind.

Die beiden Hauptcharaktere Sascha und Sandra sind inzwischen immer vertrauter miteinander, und Sascha scheint inzwischen sein Macho-Gehabe etwas abgelegt zu haben.

Der Krimi endet mit einer logischen Aufklärung und zusätzlich mit einem Cliffhanger. Weiter Fälle sind laut Autorin geplant, darauf freue ich mich.



Auch der 10. Band der Steirerreihe überzeugte mich durch sympathische Protagonisten, einer fesselnden Story und viel österreichischem Flair.

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Veröffentlicht am 12.02.2020

Unfall oder Mord? Das ist hier die Frage

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In ihrem zehnten Fall müssen Sandra Mohr und Sascha Bergmann in einem unklaren Treppensturz ermitteln. Ausgerechnet David, Bergmanns Sohn, glaubt, dass Luigis Sturz über die Stiege kein Unfall gewesen ...

In ihrem zehnten Fall müssen Sandra Mohr und Sascha Bergmann in einem unklaren Treppensturz ermitteln. Ausgerechnet David, Bergmanns Sohn, glaubt, dass Luigis Sturz über die Stiege kein Unfall gewesen ist. Ein Fall oder doch kein Fall für die Mordermittler?

Die beiden tauchen in die kleine Welt der steirischen Rock-Pop-Volx-Musik ein, in der es - gefühlt - mehr Egoisten und Neider gibt, als irgendwo sonst auf der Welt. Für die Sängerin Jessica Wind sind ihre Bandmitglieder schnell austauschbar. Wer seine Leistung nicht bringt, wird ersetzt. Das musste auch Niko Stein erleben, der wegen einer seltenen Krankheit aus der Band geflogen ist.
Welche Rolle der Manager Karl „Charlie“ Braun spielt und was es mit dem durch geknallten Fan auf sich hat, lest bitte selbst ...

Meine Meinung:

Dieser zehnte Fall ist ein wenig anders als die vorhergehenden. Diesmal kommt Bergmanns Sohn David eine etwas größere Rolle zu.

So ganz nebenbei, entlarven die Ermittler einen jungen Mann, der vom Opfer zum Täter wird.

Das Team erhält mit Renate Puntigam eine nicht ganz so hilfreiche Verstärkung. Ich hoffe, die wird bald abgezogen. Sie benimmt sich wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen und nicht nur wegen ihres Körpergewichts.
Auch Sandras Freundin Andrea darf wieder vorbeischauen und stellt die Hypothese auf, dass Sandra für den Macho Bergmann doch mehr als kollegiale Gefühle hegt.

Ganz, ganz fies ist der Cliffhanger, mit dem das Buch endet. Ich hoffe, dass wir nicht ein ganzes Jahr warten müssen, bis der nächste Band herauskommt. Nun ja, im Vorwort steht, dass die Autorin bereits an Krimi Nr. 11 schreibt. Na dann, schnell in die Tasten hauen, bitte.

Fazit:

Ein Krimi, der Einblick in den mühsamen Alltag der Polizei und die schillernde Welt der Rock-Pop-Volx-Musik gibt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 09.07.2020

Nur ein Stern am Musikhimmel?

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Nachdem ich vom letzten, den neunten Fall, um Sandra Mohr und Sascha Bergmann, ziemlich enttäuscht war, hat dieser wieder Biss.
Zugute kam mir auch noch das Thema Musik, auch wenn es sich um eine Musikrichtung ...

Nachdem ich vom letzten, den neunten Fall, um Sandra Mohr und Sascha Bergmann, ziemlich enttäuscht war, hat dieser wieder Biss.
Zugute kam mir auch noch das Thema Musik, auch wenn es sich um eine Musikrichtung handelt, der ich nicht viel abgewinnen kann. Luigi, der Bassist einer Volksrockn' Roller Band, stürzt tödlich über eine Treppe, kurz bevor die Gruppe beim Open Air in Spielberg auftreten soll. Jessica hat zusätzlich ihren Manager Karl "Charlie" Braun gefeuert. Als Frontfrau ist sie sich bewusst, dass sie der alleinige Stern am Schlagerhimmel ist. Doch woher soll sie so kurz vor dem Auftritt in Spielberg einen neuen Bassisten nehmen? Und wer schreibt ihr diese anonymen Briefe, die regelmäßig in ihrer Fanpost landen?
Sascha und Sandra ermitteln in der heimischen Musikszene und erkennen bald, dass oftmals Neid und Missgunst herrschen. Zusätzlich wird Jessica von einem Fan gestalkt, der von ihr besessen zu sein scheint.

Die eigentliche Kriminalgeschichte steht diesmal doch sehr im Hintergrund. Grund dafür ist auch Saschas Sohn David, der Bandmitglied ist. Er glaubt nicht an einem Unfall seines besten Freundes. Zusätzlich war Luigi der Freund der Sängerin und Frontfrau Jessica Wind, die daraufhin in Verdacht gerät. Doch einige Zeit später ist auch Jessica spurlos verschwunden.....

Das Geplänkel zwischen Sascha und Sandra scheint etwas an Biss verloren zu haben. Oder ist es Saschas Situaion gewidmet? Für diesen Fall soll er abgezogen werden, denn er ist als Vater befangen und darf eigentlich nicht ermitteln....eigentlich. Deshalb stößt die schwergewichtige Renate Puntigam zum Team dazu.
Der Krimi ist kurzweilig und überrascht mit unerwartenden Wendungen. Das gewohnte Lokalkolorit und die Landschaftsbeschreibungen, diesmal aus dem Murtal, sind etwas reduziert. Bei "Steirerstern" steht eindeutig das Musikbusiness im Vordergrund.

Den Schluss fand ich etwas übereilt, aber spannend und logisch gelöst. Zu guter Letzt gibt es wieder einen kleinen Cliffhanger mit Ausblick auf den kommenden Fall.

Fazit:
Der zehnte Fall der Reihe ist etwas anders, als die Vorgänger. Er hat mir aber wieder wesentlich besser gefallen als Band neun, obwohl die eigentliche Kriminalgeschichte etwas ins Hintertreffen gerät. Sandra und Sascha sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen und so ist jeder weitere Fall wie ein nach Hause kommen. Der Einblick in die heimische Musikszene hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich hoffe Band 11 kann ebenfalls wieder bei mir punkten.

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