Cover-Bild Die Gefangenen
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 16.03.2020
  • ISBN: 9783328600190
Debra Jo Immergut

Die Gefangenen

Roman
Ulrike Wasel (Übersetzer), Klaus Timmermann (Übersetzer)

Die Geschichte einer hoch manipulativen Beziehung - hypnotisch, explosiv, obsessiv

Frank erkennt sie auf Anhieb. Die Haare, der Gang, das Lächeln – sie hat sich nicht verändert. In der Highschool war er unsterblich in dieses Mädchen verliebt. Damals hat sie ihn keines Blickes gewürdigt. Nun steht Miranda in ihrer gelben Gefängniskluft vor ihm, wegen kaltblütigen Mordes zu 52 Jahren Haft verurteilt. Frank ist ihr als Psychologe zugewiesen, müsste aber den Fall wegen Befangenheit abgeben. Doch Frank trifft eine fatale Entscheidung mit gefährlichen Konsequenzen für beide …

Debra Jo Immergut erzählt mit großem psychologischem Feingefühl davon, wie Frank und Miranda Gefangene ihrer schicksalhaften Vergangenheit sind. Ein faszinierender Roman über die Wechselwirkung zwischen Macht und Obsession, Manipulation und Gefahr – atemlos spannend!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2020

Rasanter und spannender Thriller

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Miranda, aus gutem Hause stammend, wurde zu zweiundfünfzig Jahren Gefängnis verurteilt. Immer öfter hat sie den Gedanken, aufgrund ihrer ausweglosen Situation, ihrem Leben ein Ende zu setzen und so ihrem ...

Miranda, aus gutem Hause stammend, wurde zu zweiundfünfzig Jahren Gefängnis verurteilt. Immer öfter hat sie den Gedanken, aufgrund ihrer ausweglosen Situation, ihrem Leben ein Ende zu setzen und so ihrem tristen Dasein in der Haftanstalt Milford zu entgehen. Der Psychologe Frank Lundqvist erkennt Miranda bei ihrer ersten Begegnung sofort. Sie waren zusammen auf der High School und sie war sein heimlicher Schwarm. Während er sich der Identität seiner Patientin gleich bewusst ist, weiß sie zunächst nicht, dass beide sich kennen. Frank hat einen angesehen Beruf, doch ist sein Leben im Allgemeinen auch mehr und mehr aus der Bahn geraten. In Miranda sieht er eine Möglichkeit, seine Zukunft positiv zu beeinflussen. So verliert er immer mehr die professionelle Distanz zu ihr und ist bald besessen von der Idee, sie und dadurch sich selbst zu retten.

Die Schilderungen des Lebens in der Frauenhaftanstalt Milford Basin hinterlassen Spuren. Im Gefängnis gelten eigene Gesetze: der Stärkere gewinnt, die sadistischen Aufseherinnen ergötzen sich am Leid der Insassen und Suchtmittel sind eines der begehrtesten Produkte. Immergut achtet auf das Detail, sodass man sich das Erzählte sehr gut vor Augen halten kann. Durch diese genauen Beschreibungen schafft sie einen Spannungsbogen, der bis zum Ende anhält. Nicht nur Miranda, die ihre Schwester Amy bei einem Autounfall verlor und aufgrund einer Straftat zu unglaublichen zweiundfünfzig Jahren Freiheitsstrafe verurteilt wurde, verzweifelt an ihrer Situation. Auch ihr Therapeut Frank ist unglücklich. Er steckt mitten in der Scheidung von seiner Frau Winnie, ist durch einen zeitnahen Behandlungsfehler an einem Kind traumatisiert und sein kleiner Bruder Clyde ist schwer drogenabhängig.

Frank, als auch Miranda sind Gefangene ihrer selbst. Obwohl Frank weiß, wem er in den gemeinsamen Sitzungen gegenübersitzt, gibt er den Fall nicht an einen Kollegen ab. Im Gegenteil: er klammert sich an den Wunsch, Miranda und damit sich selbst zu helfen. Dabei begibt er sich in immer gefährlichere Situationen und verliert sich in Besessenheit. Nach einem missglückten Selbstmordversuch Miranda´s, möchte er ihr zur Flucht verhelfen und schmiedet einen folgenschweren Plan. Dieser ist getrieben von seinem starken Drang, nicht mehr allein zu leben, seine Jugendliebe bei sich zu wissen und diese aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Immergut zeichnet zwei spannende Charaktere, denen Fürchterliches widerfahren ist. In beiden wurden folglich kriminelle Energien freigesetzt. Durch das Wiedersehen mit Miranda sieht Frank keinen anderen Ausweg, als ihre beider Leben für immer miteinander zu verbinden, auch wenn das heißt, dass er damit beide Leben riskiert. Die Sichtweisen von Miranda und Frank werden immer nacheinander in ihnen eigens gewidmeten Kapiteln erzählt, sodass man als Leser einen guten Eindruck vom Gedankenleben der beiden bekommt und mitfiebern kann. Insgesamt weist die Geschichte viele Muster eines brisanten Psycho-Thrillers auf und kann auch diesem Genre zugeschrieben werden.

Trotz der begangenen Fehler sind die Figuren nicht unsympathisch. Ich fühlte mich Miranda zwar viel näher, konnte durch die authentische Erzählweise aber auch immer wieder für Mitgefühl für Frank aufbringen, auch wenn sich das vergleichsweise stark in Grenzen hielt. Dennoch schafft es die Schriftstellerin, ihren Lesern Verständnis oder zumindest eine Nachvollziehbarkeit für die Handlungen ihrer Charaktere abzuringen. Mir gefielen neben dem Schreibstil die spannungsgeladene Atmosphäre und die ungeahnten Ereignisse.

Mit Detailreichtum und psychologischem Geschickt gelingt Debra Jo Immergut ein rasanter und spannender Thriller mit überraschenden Wendungen und einem nachdenklichen Ende.

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Veröffentlicht am 23.04.2020

Rezension - Die Gefangenen von Debra Jo Immergut

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Inhalt:

Frank arbeitet als Psychologe in einem Frauengefängnis. Als er auf seine neue Patientin, die ihm zugewiesen wird, trifft, wird Frank nurnoch von seinen Emotionen gelenkt. Eigentlich müsste er ...

Inhalt:

Frank arbeitet als Psychologe in einem Frauengefängnis. Als er auf seine neue Patientin, die ihm zugewiesen wird, trifft, wird Frank nurnoch von seinen Emotionen gelenkt. Eigentlich müsste er einen solchen Fall weitergeben, doch er macht es nicht und steckt mitten in einem gefährlichen Chaos aus Lügen, Missbrauch,Mord….

Meine Meinung:

In dem Buch geht es hauptsächlich um das Gefängnisleben und die Psychologie, was ich absolut spannend fand. Die Geschichte hat mich außerdem sehr an die Serie „Orange is the new Black“ erinnert. Der Schreibstil war ganz anders als ich eigentlich gewohnt bin. Deshalb fand ich den Schreibstil etwas sehr verwirrend und hatte am Anfang sehr große Probleme damit. Die Geschichte habe ich leider erst ab der Hälfte so richtig verstehen können und hatte wieder Spaß daran, dass Buch zu lesen… Ich denke, dass man aus dem Buch noch viel mehr machen hätte können, denn die Idee an sich fand ich super spannend. Das Cover sieht auch super aus!

Bewertung:

Leider kriegt dieses Buch nur 3/5 ⭐️ von mir, weil es mich leider nicht ganz so sehr von sich überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 21.04.2020

Leider nicht mein Fall

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Ich hatte mich schon sehr auf die Geschichte gefreut, der Klappentext versprach eine spannende Story.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Franks und Mirandas Sicht geschildert, dadurch bekommt man einen ...

Ich hatte mich schon sehr auf die Geschichte gefreut, der Klappentext versprach eine spannende Story.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Franks und Mirandas Sicht geschildert, dadurch bekommt man einen guten Einblick zu den Charakteren. Leider störten mich die ständigen Rückblicke, sie waren mir zu ausführlich und brachten die Geschichte nicht wirklich voran. Dann gab es oft Wiederholungen, da vieles erst aus seiner und dann das gleiche nochmal aus ihrer Sicht erzählt wurde.
Ab der zweiten Hälfte wurde es dann spannender und es gab auch Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe. So hätte ich mir das von Anfang an gewünscht.
Insgesamt ein durchschnittlicher Roman von dem ich deutlich mehr erwartet hatte. Daher von mir nur 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.11.2020

Gute Thematik,wenn sie packend geschrieben wäre!

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Zum Inhalt:
In dem Buch geht es um die Insassin Miranda ,zu 52 Jahren Haft verurteilt!! Zugewiesen wird ihr zufällig der Psychologe Frank. Er war in der Highschool unsterblich in Miranda verliebt und erkennt ...

Zum Inhalt:
In dem Buch geht es um die Insassin Miranda ,zu 52 Jahren Haft verurteilt!! Zugewiesen wird ihr zufällig der Psychologe Frank. Er war in der Highschool unsterblich in Miranda verliebt und erkennt sie sofort. Anstatt den Fall wegen Befangenheit abzugeben, trifft er eine fatale Entscheidung mit gefährlichen Konsequenzen für beide...

Meine Meinung zum Buch:
Diese Rezension fällt mir jetzt etwas schwer. Das Buch hat mich nicht gefesselt. Die Charaktere fand ich "naja". Die Vorgeschichte von Miranda war sehr interessant. Hingegen die von Frank irgendwie so trist und konzentrierte sich hauptsächlich auf seinen Bruder. Das Ende kam dann auch noch ziemlich verwirrend  daher. Es wurde zwar mehr Action eingespielt, aber die passte nicht zur Story, die eigentlich eine gute Grundthematik hatte. Das Cover ist treffend ,ich mag es wenn man Charaktere bildlich veranschaulichen kann. Für ein paar Einblicke in die Haft und die interessanten Gespräche zwischen Frank und Miranda gebe ich ein Stern und für das Cover. Der Rest konnte mich leider nicht packen.

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Veröffentlicht am 13.05.2020

Zu viele Längen, zu verworrener Schreibstil

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Als Frank sie zum ersten Mal sieht, weiß er sofort wen er da vor sich hat. Miranda. Seine große Highschool-Liebe und nun soll er als Gefängnispsychologe ihr beistehen. Miranda ist zu 52 Jahren Haft verurteilt. ...

Als Frank sie zum ersten Mal sieht, weiß er sofort wen er da vor sich hat. Miranda. Seine große Highschool-Liebe und nun soll er als Gefängnispsychologe ihr beistehen. Miranda ist zu 52 Jahren Haft verurteilt. Sie hat kaltblütig gemordet und nun sitzt sie ihre Strafe ab. Auch Miranda erkennt ihn wieder....Eigentlich sollte Frank den Fall wegen Befangenheit abgeben, aber er wagt ein gefährliches Spiel.

Debra Jo Immergut hat „Die Gefangenen“ verfasst und der Plot ist an sich wirklich gelungen und verspricht eine ganze Menge spannende Situationen. Leider wurden diese überhaupt nicht erfüllt. Der Einstieg des Buches fiel mir wirklich schwer, da der Schreibstil sehr verworren ist. Man sucht nach einem roten Faden und findet ihn eigentlich erst richtig zum Ende des Buches hin....Das ist leider zu spät um richtig in Fahrt zu kommen. Immergut verstrickt sich selbst in ihrer eigene Geschichte und bringt einfach zu viele Geschehnisse ein, die einen vollendens verwirren. Ab der Hälfte habe ich das Buch nur noch quer gelesen. Spannung taucht so überhaupt keine auf, obwohl der Plot unheimlich viel Potential dafür hätte. Ebenso hat Immergut zu viele Längen eingebaut, wo man den Eindruck gewinnt, das sie Zeit gewinnen muss, sonst wäre die Geschichte schneller durch als gedacht. Die Figuren hatten so gut wie kein Gesicht und eine richtige Bindung ist da auch nicht entstanden...
Wirklich schade und meine 2 Sterne gibt es wirklich nur für den Plot, aber der Rest ist eine wahre Pleite.

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