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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2019

Ein absolutes Highlight

Sieh mich an
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Mit "Sie mich an" hat die Autorin Erin Stewart mich vollkommen überwältigt. Ich bin so begeistert, gerührt und absolut hin und weg. Was für eine tolle und herzergreifende Geschichte.
Ava verliert bei einem ...

Mit "Sie mich an" hat die Autorin Erin Stewart mich vollkommen überwältigt. Ich bin so begeistert, gerührt und absolut hin und weg. Was für eine tolle und herzergreifende Geschichte.
Ava verliert bei einem Brand nicht nur ihre Eltern und Cousine, nein, auch 60% ihrer Haut ist verbrannt. Ein schreckliches Ereignis, das jede Menge Trauer, Wut, Selbsthass und jede Menge Schmerz an Seele und Körper zurückgelassen hat.
Ihre Tante wünscht sich, dass sie wieder zur Schule geht, aber Ava schämt sich und hat angst von allen angestarrt und verspottet zu werden. Schließlich gibt sie nach und einigt sich mit ihrer Tante darauf 14 Tage zur Schule zu gehen. Dort stößt sie nicht nur auf Ablehnung, sondern findet auch Menschen die hinter die Narben sehen.
Ich bin so so sehr begeistert. Die Autorin hat mit Ava eine ganz wunderbare Charaktere erschaffen. Sie ist einerseits ängstlich und zurückhaltend, was ich absolut nachvollziehen kann, aber andererseits so stark und tapfer und ein ganz wunderbares 16 jähriges Mädchen. Ihr Sarkasmus und ihr trockener Humor machen sie so sympathisch und ich musste sehr oft über ihre Art und Weise schmunzeln und lachen. Aber genauso oft habe ich mit ihr gelitten und besonders bei den Tagebucheinträgen haben ich immer weinen müssen.
Ihre Tante und Onkel haben mich ebenso berührt, denn auch für sie ist seit dem Unfall nichts mehr wie es war. Sie sind so wunderbare Menschen und tun alles mögliche für Ava und ihr Wohlbefinden. Ich kann kaum ausdrücken wie sehr mich dieses Buch berührt hat. Ich kann nur sagen, lest dieses Buch und lasst euch von Ava inspirieren, auch wenn sie das nicht gerne hören würde. ;)
Ein Buch über Verlust, Trauer, Freundschaft und der Liebe zu sich selbst und vielem mehr.

Ein absolutes Highlight und ein Buch das man gelesen haben sollte.

Veröffentlicht am 19.11.2019

Nicht so überzeugend wie erwartet

Dieser eine Augenblick
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Ich war sehr gespannt auf diese Geschichte, da mich die Autorin mit ihrem ersten Roman sehr begeistern konnte.
Dementsprechend waren meine Erwartungen hoch.
Leider konnte sie mich mit dieser Geschichte ...

Ich war sehr gespannt auf diese Geschichte, da mich die Autorin mit ihrem ersten Roman sehr begeistern konnte.
Dementsprechend waren meine Erwartungen hoch.
Leider konnte sie mich mit dieser Geschichte nicht ganz überzeugen. Die Protagonistin Charlotte hat mich nicht überzeugt. Sie ist mir zu sprunghaft und unentschlossen. Sie kommt mir eher wie ein Teeny vor, als eine erwachsene Frau. Ihre Handlungen und Entscheidungen konnte ich oft nicht nachvollziehen und vieles wirkte gestellt.
Adam hat mich zu beginn sehr verwirrt, aber schnell wurde mir klar was evtl. nicht stimmt und sein Schicksal hat mich berührt, auch wenn mir schon früh klar war wie das ganze Ende und die Geschichte hinführt.
Ich hatte doch erwartet, dass mich die Geschichte mehr berührt, aber Charlotte hat es mir nicht leicht gemacht und ich wurde nicht warm mit ihr. Schade.

Veröffentlicht am 19.11.2019

"Wenn ein Glückliches fällt"

Und doch fallen wir glücklich
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Gioia ist 17 Jahre alt und wächst in einer sozial schwachen Familie auf. Die Eltern die mal getrennt leben und doch immer wieder zusammen sind, trinken beide und kümmern sich nicht wirklich um Gioia.
In ...

Gioia ist 17 Jahre alt und wächst in einer sozial schwachen Familie auf. Die Eltern die mal getrennt leben und doch immer wieder zusammen sind, trinken beide und kümmern sich nicht wirklich um Gioia.
In ihrer Klasse ist sie eine Außenseiterin, sie spricht kaum mit ihren Mitschülern und wird daher gemieden aber auch gemobbt.
Sie sammelt Wörter aus verschiedenen Sprachen, die nicht übersetzt werden können und besondere Bedeutungen haben.
Eines abends trifft sie auf Lo, einem undurchsichtigen Jungen, der Gefühle in ihr weckt, die sie bis dahin nicht kannte. Sie kommen sich nahe, aber eines Tages verschwindet Lo plötzlich und für Gioia bricht eine Welt zusammen.
Zuerst einmal muss ich das Cover loben. Ich finde das Mädchen darauf sehr schön und es passt so gut zu Gioia. Das Cover hat mich auch dazu bewogen, mir das Buch genauer anzuschauen. Der Klappentext hat mich auch direkt angesprochen.
Die Geschichte hat mich von Beginn an gefesselt. Sie ist aus Gioias Sicht erzählt. Der Schreibstil ist sehr tiefgründig und die philosophischen ohne ausschweifend zu sein. Ich mochte das sehr gerne und die Gedankengänge, gerade wenn Gioia mit ihrem Lehrer Dr. Bove spricht und diskutiert haben mir sehr gefallen und mich selbst zu nachdenken angeregt. Ich fand es sehr inspirierend.
Die Liebesgeschichte die sich zwischen Gioia und Lo anbahnt, hat mir auch sehr gefallen. Ich konnte mich sehr gut in Gioia einfühlen und der Autor hat die Geschichte sehr real und einfühlsam, ohne Kitsch beschrieben. Und dann gibt es da noch Tonia, Gioias einzige und ungewöhnliche Freundin. Ich mochte sie sehr
und die Diskussionen zwischen den beiden, haben mich oft zum Lachen gebracht.
Eine Geschichte wie sie auch im wahren Leben stattfinden kann. Die Geschichte spricht viele wichtige Themen an, wie Trauer, Mobbing, Einsamkeit, Verlust, psychische Probleme, aber auch junge Liebe, Mut und Stärke. Ein toller Coming of Age Roman, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Er hat mich berührt, zum Lachen und Nachdenken gebracht. Ein Jugendroma, den ich nicht nur jugendlichen Lesern, sondern auch Erwachsenen sehr empfehlen kann. Ich freue mich schon auf weitere Romane des Autors Enrico Galiano.

Veröffentlicht am 07.11.2019

Ein harter Weg zurück

Fünf Wörter für Glück
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Mit "Fünf Wörter zum Glück" ist Ella Dove ein sehr berührender und zum Nachdenken anregender Roman gelungen. Gerade auch deshalb, weil sie weiß wovon sie schreibt. Sie selbst ist betroffen und erlitt einen ...

Mit "Fünf Wörter zum Glück" ist Ella Dove ein sehr berührender und zum Nachdenken anregender Roman gelungen. Gerade auch deshalb, weil sie weiß wovon sie schreibt. Sie selbst ist betroffen und erlitt einen Unfall, bei dem sie ein Bein verloren hat.
Der Unfall der Protagonistin Heidi hat mich schon direkt zu beginn der Geschichte erschüttert. Ich habe richtig mit ihr gelitten und war geschockt, wie sich ihr Ersthelfer verhalten hat. Mir ging die Situation sehr nahe.
Da die Geschichte aus Heidis Sicht erzählt wird, kann man sich sehr gut in sie und ihre Gefühle hineinversetzen. Die Ängste, Sorgen und die Zweifel werden sehr authentisch beschrieben, dennoch ist es keine Geschichte die einen beim lesen runterzieht. Es ist eine Geschichte die Mut macht. Das es sich trotz Behinderung zu Leben lohnt, man sich selbst niemals aufgeben sollte und wenn man an sich glaubt, alles schaffen kann.
Mich hat Heidi sehr beeindruckt und es war schön sie auf diesem harten Weg zu begleiten.
Als "Gesunder" Leser wird einem vor Augen geführt, mit welchen Hindernissen sich behinderte Menschen rumschlagen müssen, um ihren Alltag zu bewältigen.
Ich hatte zwar laut Klappentext, noch etwas mehr in die Richtung Liebesroman erwartet, aber vielmehr geht es um die Liebe zu sich selbst und sich so zu akzeptieren wie man ist.
Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.



Veröffentlicht am 04.11.2019

Herz über Bord

Herz über Bord- Rudere nie zurück
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Ich hatte Anfangs und bis fast zum Ende des zweiten Drittels des Buches Schwierigkeiten mich in die Geschichte und vorallen in die Protagonisten hineinzufühlen. Das liegt auch an dem teils nüchternen Schreibstil, ...

Ich hatte Anfangs und bis fast zum Ende des zweiten Drittels des Buches Schwierigkeiten mich in die Geschichte und vorallen in die Protagonisten hineinzufühlen. Das liegt auch an dem teils nüchternen Schreibstil, der oft zu sachlich und zu wenig Emotionen ausgdrückt hat. (Dies wurde später deutlich besser) Es hat lange gedauert, bis ich mich in Hanna und ihre Gefühle hineinversetzten konnte.
Die Gefühle speziell für Simon. Das sie ihren Sport liebt und ihr Wille es zu schaffen war spürbar und authentisch dargestellt.
Die Verliebtheitsphase war mir nicht ausgearbeitet genug und die Zeitsprüngen zu groß und schnell, dass mir da einiges auf der Strecke geblieben ist, um die Gefühle nachvollziehen zu können. 

Simon hat es mir nicht leicht gemacht und mit seiner Unentschlossenheit und dem ständigen hin und her echt aufgeregt. Er ist meiner Meinung nach sehr egoistisch und feige, auch wenn ich seinen Hintergrund für sein Verhalten schon verstehen kann. Aber dennoch ist sein Verhalten, weder Hanna noch Lisa gegenüber, unfair und inakzeptabel.
Ich hätte mir auch etwas mehr vom Sport gewünscht, besonders die Wettkämpfe hätte ich gerne hautnah miterlebt, um auch die Euphorie zu spüren und Hanna dabei näher zu sein.

Das letzte Drittel hat mich dagegen sehr berührt und ich habe ehrlich mit Hanna gehofft, für sie gehofft (auch wenn mir Simon nicht sympathischer wurde), dass es vielleicht doch eine Lösung gibt. Ich fand es unglaublich stark von ihr, wie sie sich dann Entschieden hat und wie es dann zum Ende hin gekommen ist. Das passte, wie ich finde sehr gut und war in meinen Augen, das richtige Ende für die Geschichte.Ich bin, wie ihr seht, hin und hergerissen von der Geschichte. Die Idee ist toll und das letzte Drittel haben mich mitgenommen und richtig in die Geschichte eintauchen lassen.
Das hätte ich mir etwas früher gewünscht. Nur hat es etwas zu lange gedauert, bis ich richtig drin war. 
Ich vergebe 3,5 Sterne, denn die Geschichte hat mich dennoch gut unterhalten, mitfiebern und auch einige Tränen vergießen lassen.
Die Geschichte ist definitiv anders als erwartet, was ich aber eher positiv Bewerten möchte. Überzeugt euch gerne selbst, ich bin froh, dass ich an der Geschichte drangeblieben bin.
Ich habe gesehen, dass ein weiterer Band zu "Herz über Bord" in Arbeit ist und ich bin ehrlich
sehr gespannt darauf und werde ihn auf jeden Fall lesen.