Cover-Bild GIRL A
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 20.04.2021
  • ISBN: 9783749901050
Abigail Dean

GIRL A

Klaus Timmermann (Übersetzer), Ulrike Wasel (Übersetzer)

Eltern sollten ihre Kinder lieben und beschützen. Was, wenn sie das Gegenteil tun?

»Mein Name ist Alexandra Gracie, ich bin 15 Jahre alt. Bitte rufen Sie die Polizei.« Unzählige Male hat sich Lex Gracie vor ihrer Flucht aus dem Elternhaus diesen Satz vorgesprochen, angekettet an ihr Bett, vor Dreck starrend, bis auf die Knochen abgemagert. Mit ihrer Kindheit im Horrorhaus, wie die Presse das Elternhaus der sieben Geschwister bald nach Lex‘ Flucht taufen sollte, muss sich die mittlerweile erwachsene Anwältin konfrontieren, als ihre Mutter im Gefängnis stirbt und ihr das Elternhaus vermacht. Alles, was sie jahrelang verdrängt hat, bricht sich nun Bahn: der Hunger, die Angst – und ihre Identität als Girl A, das Mädchen, das entkam.

»Fantastisch, ich liebe diesen Roman.«
Paula Hawkins

»Ein moderner Klassiker.«
Jefferey Deaver

»So packend, dass man es nicht aus der Hand legen kann.«
Marian Keyes

»Der wichtigste Thriller seit Gone Girl.«
Elle

»Ein aufwühlendes, brillant geschriebenes Debüt.«
Guardian

»Psychologisch scharfsinnig, geschickt aufgebaut, elegant geschrieben.«
Sunday Times

»›Girl A‹, darin sind sich die Feuilletons einig, hat das Zeug für viel mehr als einen Achtungserfolg.« Buchreport, 03.02.2021

 »Ein bemerkenswertes Debüt.« Sächsische Zeitung, 20.04.2021

 »Zutiefst aufwühlend.« TV Star, 05.05.2021

»Ein beklemmendes, hervorragend zkizziertes Psychodrama mit düsterem Ende. Empfehlenswert!«  Lisa Pohl, EKZ-Bibliotheksservice, KW 18/2021

»Ein literarischer Leckerbissen, der lange nachhallt.« Willhelmshavener Zeitung, 18.06.2021

»Fesselnd, anrührend, erschreckend. Bittersüß.« Neue Presse Hannover, 30.07.2021

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.09.2021

Packendes Drama

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»Mein Name ist Alexandra Gracie, ich bin 15 Jahre alt. Bitte rufen Sie die Polizei.« Unzählige Male hat sich Lex Gracie vor ihrer Flucht aus dem Elternhaus diesen Satz vorgesprochen, angekettet an ihr ...

»Mein Name ist Alexandra Gracie, ich bin 15 Jahre alt. Bitte rufen Sie die Polizei.« Unzählige Male hat sich Lex Gracie vor ihrer Flucht aus dem Elternhaus diesen Satz vorgesprochen, angekettet an ihr Bett, vor Dreck starrend, bis auf die Knochen abgemagert. Mit ihrer Kindheit im Horrorhaus, wie die Presse das Elternhaus der sieben Geschwister bald nach Lex‘ Flucht taufen sollte, muss sich die mittlerweile erwachsene Anwältin konfrontieren, als ihre Mutter im Gefängnis stirbt und ihr das Elternhaus vermacht. Alles, was sie jahrelang verdrängt hat, bricht sich nun Bahn: der Hunger, die Angst – und ihre Identität als Girl A, das Mädchen, das entkam.

„Girl A“ von Abigail Dean ist kein Thriller, ich würde das Buch eher dem Drama zuordnen.
Gesprochen wird das Hörbuch von Verena Wolfien, welche die Stimmung und Charaktere sehr passend rüber bringt.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Alexandra Gracie. Sie ist Girl A, das Mädchen, dass als einzige aus dem Horrorhaus entkam. Sie und ihre Geschwister wurden von den Eltern angekettet und misshandelt und alles im Namen der größeren Sache, bis sie fliehen konnte.
Die Geschichte spielt Jahre später. Lex ist erwachsen, ebenso ihre Geschwister. Der Vater tot, die Mutter saß im Gefängnis und ist nun auch verstorben. Sie hinterlässt den Kindern das Haus. Lex soll sich um den Nachlass kümmern und such ihre Geschwister auf.
Wir erfahren in Zeitsprüngen wie sich damals alles entwickelt hat. Wie aus einer relativ normalen Familie so ein Horrorzustand werden konnte. Wir erfahren vor allem Lex Sicht aber auch welche Rollen und Schicksale ihre Geschwister tragen mussten, welche wichtigen Personen und Ereignisse es noch gab und wie sich alles zuspitzte. Dazu erfährt der Leser, wie die Zeit danach abgelaufen ist und was aus den Kindern nun geworden ist.
Der Schreibstil erinnert an True-Crime Geschichten. Ich konnte mir wirklich vorstellen, dass das was ich da lese, wirklich passiert ist. Spannend, schaurig und zuweilen auch schockierend.
Die Geschichte packt den Leser, denn man will immer weiter wissen, wie sowas überhaupt passieren kann, warum niemandem etwas aufgefallen ist und ob ein normales Leben überhaupt möglich sein kann, wenn man durch die Hölle gegangen ist.
Der Autorin ist hier ein wirklich spannendes Drama gelungen, welches mich nicht losgelassen hat.

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Veröffentlicht am 20.07.2021

Erschütternder Roman

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Alex ist erst 15 Jahre alt, aber sie hat bereits eine unfassbare Leidensgeschichte hinter sich. Ihr gelingt die Flucht aus dem Elternhaus, in dem sie mit ihren Geschwistern den Horror der absoluten Vernachlässigung ...

Alex ist erst 15 Jahre alt, aber sie hat bereits eine unfassbare Leidensgeschichte hinter sich. Ihr gelingt die Flucht aus dem Elternhaus, in dem sie mit ihren Geschwistern den Horror der absoluten Vernachlässigung erleben musste. Im Anschluss verdrängt sie all diese Erinnerungen, wird aber nach dem dem Tod der Mutter erneut mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.
Die Autorin Abigail Dean hat mit "Girl A" einen aufwühlenden Debüt-Roman mit viel Nachhall geschrieben. Sie thematisiert eine gesellschaftliche Problematik mit viel Authentizität, die dem Leser eine Gänsehaut beschert. Man mag sich nicht vorstellen, dass sich solche Familiendramen wirklich in der Realität abspielen. Abigail Dean erzählt die Geschichte in einem berührenden und flüssig zu lesenden Schreibstil, der sich unter Verzicht von Klischees seriös mit dem Thema beschäftigt.
"Girl A" ist ein bemerkenswerter Roman, der mich lange nachdenklich zurückgelassen hat. Das aus meiner Sicht sehr ansprechende Cover passt hervorragend zur beängstgenden Geschichte. Ein tolles Buch, welches ich an nicht zu Zartbesaitete sehr gerne weiterempfehle. Ich bewerte "Girl A" mit fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 17.07.2021

Das Unbeschreibliche in Worte gefasst

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Die Anwältin Lex Gracie hatte eine schreckliche Kindheit – im Horrorhaus (wie die Presse später das Elternhaus nennen sollte), angekettet am Bett, vor Dreck starrend, abgemagert bis auf die Knochen und ...

Die Anwältin Lex Gracie hatte eine schreckliche Kindheit – im Horrorhaus (wie die Presse später das Elternhaus nennen sollte), angekettet am Bett, vor Dreck starrend, abgemagert bis auf die Knochen und völlig verängstigt. Sie war diejenige von den sieben Geschwistern, der es gelang, aus dem Haus zu fliehen und Hilfe zu holen, und wurde, um die Anonymität zu wahren, zu Girl A. Nach dem Tod der inhaftierten Mutter soll Lex sich darum kümmern, was aus dem Elternhaus wird. Alles, was Lex aus ihrer Kindheit verdrängt hatte, kommt nun wieder in ihr Bewusstsein…

Fassungslos versuche ich, Worte zu finden für all das, was die Autorin Abigail Dean in diesem Buch geschrieben hat. Lex‘ Schicksal ist unbeschreiblich, und dennoch ist Abigail Dean genau dies gelungen: Das Leben eines misshandelten und völlig verwahrlosten Kindes zu beschreiben, eine Kindheit mit Eltern, die keineswegs für ihre Kinder sorgen konnten. Nach und nach und dabei immer tiefer taucht Lex in ihre eigene verdrängte Geschichte ein, trifft ihre Geschwister wieder und erlebt diese in ihrer Beziehung von heute und von damals. Beklemmend ist das, obwohl völlig nüchtern und nur in kleinen Häppchen erzählt, um es überhaupt erfassbar zu machen. Es ist ein Schock, sich das Horrorhaus vorzustellen mit seinen Bewohnern.

Abigail Dean hat das eigentlich Unbeschreibliche in die richtigen Worte gefasst, so dass die Geschichte unter die Haut geht. Das Buch empfehle ich unbedingt weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 27.05.2021

Ein wichtiges Thema, welches gut aufgearbeitet wurde

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Das Buch "Girl A" beschreibt die Geschichte von Lex Gracie, die als Jugendliche mit ihren Geschwister einem grausamen Leben in ihrem Elternhaus - genannt das Horrorhaus - entkam.

Das Cover wirkt geheimnisvoll ...

Das Buch "Girl A" beschreibt die Geschichte von Lex Gracie, die als Jugendliche mit ihren Geschwister einem grausamen Leben in ihrem Elternhaus - genannt das Horrorhaus - entkam.

Das Cover wirkt geheimnisvoll und ist durch die schwarz-weiße Farbgebung mit dem herausstechenden Gelb ansprechend gestaltet. Genau so geheimnisvoll ist auch die Geschichte aufgebaut: Schritt für Schritt lernt man Lex' Geschwister, ihr Leben und ihre Vergangenheit kennen und der Autorin gelingt es auf eine fesselnde Art und Weise die Geschehnisse in der Kindheit und Jugend zu offenbaren. Die Figuren sind dabei sehr authentisch gewählt: Jeder Charakter hat seine eigenen herausstechenden Merkmale und Lebensgeschichte. Freud und Leid liegen da sehr nahe beinander. Am Ende erwartet den Leser ein ungeahntes Geheimnis, was ich sehr gut umgesetzt fand.

Mir gefällt es gut, dass sich das Buch mit Traumata und auch mit Misshandlungen in der Kindheit befasst - dies sind Themen, die in der Gesellschaft oft totgeschwiegen werden. Durch die fesselnde Ausarbeitung beschäftigt man sich intensiv mit dem Thema und wird zum Nachdenken angeregt.

Das Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen und warte gespannt auf weiteren Lesestoff der Autorin.

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Veröffentlicht am 23.05.2021

Vielschichtiger Blick auf eine grauenvolle Kindheitsgeschichte

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„Girl A“ der Autorin Abigail Dean ist kein klassischer Krimi oder Thriller, sondern eher ein Roman. Als ihre Mutter im Gefängnis stirbt wird die Protagonistin Lex als erwachsene Frau, ganz plötzlich auf ...

„Girl A“ der Autorin Abigail Dean ist kein klassischer Krimi oder Thriller, sondern eher ein Roman. Als ihre Mutter im Gefängnis stirbt wird die Protagonistin Lex als erwachsene Frau, ganz plötzlich auf ihre Geschichte zurückgeworfen. Sie und ihre Geschwister wurden jahrelang von ihren Eltern gequält und misshandelt, bis Lex im Alter von 15 Jahren endlich die Flucht gelang. Nach und nach werden in der Geschichte die traumatischen Jahre in Gefangenschaft, bis hin zum Aufbau des neuen Lebens der Geschwister angesprochen. Auch wenn es relativ wenig überraschende Wendungen gibt und man durch die Erzählerin schon weiß, dass sie am Ende überleben wird, kommt dennoch von Beginn an Spannung auf. Die Autorin schafft ein einmaliges und überaus authentisches Szenario und liefert darüber hinaus zahlreiche Gründe, warum Kindesmisshandlungen so lange unentdeckt bleiben können. Und so geht man als Leser*in am Ende des Buchs mit einem anderen Blick durchs Leben. „Girl A“ ist durch das Thema wirklich lesenswert, aber durch einige heftige geschilderte Situationen, ehrlich gesagt nicht die einfachste Lektüre. Der Schreibstil überraschte mich dafür positiv und ließ sich leicht lesen. Für das gesamte Werk vergebe ich gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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