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Veröffentlicht am 30.07.2017

Zerbrochen

Die Tänzerin von Paris
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In ihrem Roman "Die Tänzerin von Paris" erzählt Annabel Abbs über das tragische Schicksal einer jungen Frau auf der Suche nach Freiheit und Liebe – nach der wahren Geschichte von Lucia Joyce.

Paris, 1928: ...

In ihrem Roman "Die Tänzerin von Paris" erzählt Annabel Abbs über das tragische Schicksal einer jungen Frau auf der Suche nach Freiheit und Liebe – nach der wahren Geschichte von Lucia Joyce.

Paris, 1928: Lucia ist jung, begabt und wird in der Bohème als Tänzerin gefeiert. Aber ihr Vater ist der große James Joyce, und so modern seine Werke auch sein mögen, so argwöhnisch beobachtet er das Streben seiner Tochter nach einem selbstbestimmten Leben. Dann begegnet Lucia dem Schriftsteller Samuel Beckett, der ihre große Liebe wird. Doch ihre Hoffnungen, sich aus dem Schatten des übermächtigen Vaters zu befreien und ihren eigenen Weg gehen zu können, drohen schon bald zu scheitern.

Das Cover zeigt die Rückansicht einer jungen Frau, die gedankeverloren den berühmten Eiffel-Turm betrachtet. Es könnte sich um eine inhaltliche Anspielung handeln; denn Lucia Joyce vergleicht sich in einer Schlüsselszene mit dem Bauwerk. Die Farben sind behutsam gewählt; überwiegend erinnert das Cover an eine vergilbte Zeichnung, nur die zerbrechliche Frau in einem blauen Kostüm fällt ins Auge des Betrachters. Der Titel des Buches ist kurz und prägnant und rekurriert auf den Inhalt.

Der Roman spielt auf mehreren Zeitebenen, die sich am Anfang und am Ende des Romans wieder treffen. Das Geschehen wird aus der Ich-Perspektive von Lucia Joyce, der einzigen Tochter des Schrifstellers James Joyce, geschildert. Sie möchte ein freies, selbstbestimmtes Leben führen und zerbricht an der Fremdbestimmung durch ihre dominante Familie, die sie nicht loslassen will.

Die familiäre Situation von Lucia Joyce ist kompliziert. Die Familie hat materielle Sorgen, lässt sich aber von großzügigen Gönnern freihalten. James Joyce gilt als Genie, dessen Bedürfnissen sich alle anderen Menschen unterzuordnen haben. Die Mutter projiziert ihre Frustration auf ihre Tochter, die sie mit glühendem Hass verfolgt, während sie ihren ältesten Sohn Giorgio vergöttert.

Nachdem ihre Ambitionen als Tänzerin kläglich gescheitert sind, sieht Lucia Joyce eine vorteilhafte Ehe als den einzigen Ausweg aus ihrem Elternhaus; aber sie trifft immer die falsche Wahl und lässt sich von allen Männern in ihrem Leben manipulieren und benutzen. Letztendlich zerbricht sie an den Enttäuschungen, entwickelt Krankheitssymptome, fällt aus der ihr zugedachten Rolle als Muse und wird von ihrer kalten Familie in wechselnde Heilanstalten verbannt.

Annabel Abbs schreibt in einem mitreißenden Stil und erweckt mit ihren atmosphärisch dichten Bildern die literarische Bohéme zum Leben. Ihr Roman macht betroffen und weckt Mitleid mit einer begabten jungen Frau, die niemals eine Chance auf ihre persönliche Freiheit hatte.

Veröffentlicht am 29.05.2017

Familienbande

Das Leben fällt, wohin es will
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Hamburg ist der Schauplatz des Romans "Das Leben fällt, wohin es will" von Petra Hülsmann. Sie erzählt von Marie, deren Leben von Party, Spaß und Freiheit bestimmt wird. Sie liebt ihr sorgenfreies Dasein ...

Hamburg ist der Schauplatz des Romans "Das Leben fällt, wohin es will" von Petra Hülsmann. Sie erzählt von Marie, deren Leben von Party, Spaß und Freiheit bestimmt wird. Sie liebt ihr sorgenfreies Dasein und lebt in den Tag hinein. Diese Lebenseinstellung ändert sich jedoch schlagartig, als ihre Schwester Christine schwer erkrankt und sie darum bittet, sich während der Behandlung um ihre Kinder zu kümmern. Und nicht nur das - Marie soll auch noch Christines Posten in der familieneigenen Werft für Segelboote übernehmen. Darauf hat Marie ja mal so überhaupt keinen Bock, und auf ihren neuen "Chef", den oberspießigen Daniel, erst recht nicht. Während sie von einem Chaos ins nächste stolpert, wird ihr jedoch klar, dass es Dinge im Leben gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt. Und dass manches einen ausgerechnet dann erwischt, wenn man es am wenigsten erwartet - zum Beispiel die Liebe ...

Das Cover ist in frischen, maritimen Farben gehalten und von weißen und blauen Querstreifen durchzogen. Außerdem erkennt man einige Motive wie Schlapphut, Anker und Rettungsring, die eine wichtige Rolle spielen. Leider hat man es in dieser Form allzu oft gesehen; es ist also nichts Außergewöhnliches mehr.

Der Titel "Das Leben fällt, wohin es will" ist gut gewählt und fällt durch eine verspielt wirkende kursive rote Schrift ins Auge. Er spiegelt den Inhalt des Romans wieder und macht dem Leser deutlich, dass man sich nicht gegen alle Schicksalsschläge wappnen, sondern das Leben hinnehmen muss, wie es eben kommt.

Die Protagonisten werden sehr lebensecht gezeichnet. Sie sind nicht fehlerfrei, sondern besitzen viele Stärken und Schwächen. Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Marie und Christine, die ganz unterschiedliche Charaktere sind, sich aber sehr nahestehen. Während Christine eine durchorganisierte, kühle Business-Frau ist, die nach größtmöglicher Perfektion strebt, erscheint Marie als eine lockere Party-Maus, die jede Verantwortung ablehnt und lieber in den Tag hinein lebt. Im Verlaufe der Handlung vollzieht sie aber eine erstaunliche Entwicklung und zeigt sich als eine aufrichtige, zuverlässige junge Frau, die sich für ihre Familie (und das Unternehmen) mit ganzem Herzen einsetzt und einen neuen Lebenspartner gewinnt.

Der Roman "Das Leben fällt, wohin es will" lässt sich mühelos lesen und ist ein echter Page-Turner. Petra Hülsmann hat eine unverkennbare literarische Handschrift. Ihr Stil ist leicht und locker, und sie verbindet Ernst und Humor auf eine bemerkenswerte Weise. Das schwierige Thema Krebs behandelt sie mit viel Fingerspitzengefühl. Sie beschönigt oder verschweigt nichts. Aber trotzdem macht ihr Buch betroffenen Menschen oder Angehörigen Mut, dass auch sie es schaffen können.

Veröffentlicht am 29.04.2017

Appetit auf Meer

Apfelkuchen am Meer
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Der Roman "Apfelkuchen am Meer" von Anne Barnes spielt zum überwiegenden Teil auf der beliebten Ferieninsel Juist. Im Mittelpunkt steht die 29-jährige Studentin Merle, die eigentlich nach ihrem Examen ...

Der Roman "Apfelkuchen am Meer" von Anne Barnes spielt zum überwiegenden Teil auf der beliebten Ferieninsel Juist. Im Mittelpunkt steht die 29-jährige Studentin Merle, die eigentlich nach ihrem Examen die Bäckerei ihres Vaters übernehmen wollte. Nach der Pleite muss sie sich Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen. Auch in der Liebe erleidet sie Schiffbruch. Deshalb ist sie sehr froh, ihre Heimatstadt München verlassen und einen gutbezahlten Ferienjob in einem Café auf Juist antreten zu können..

Für Merle ist dieser Urlaubsort mit besonderen Erinnerungen verbunden. Sie fühlt sich an die Apfelrosentorte erinnert, deren geheimes Rezept seit Generationen in ihrer Familie weitergereicht wird. Als eine Freundin ihr erzählt, dass sie genau diese Torte in einem Café auf Juist gegessen hat, macht Merle sich spontan auf die Suche nach der Bäckerin. Unweigerlich führt ihr Weg sie zurück auf die Insel, wo noch mehr Geheimnisse verborgen liegen als nur ein Familienrezept.

Das Cover des Romans ist wunderschön gestaltet und spiegelt den Inhalt des Romans. Es zeigt liebevoll gestaltete Apfelrosen auf einer Tortenplatte, wie sie für die berühmten Apfelrosentorte verwendet werden, deren geheime Rezeptur eine entscheidende Rolle in dieser Geschichte spielen wird. Außerdem enthält das Cover weitere maritime Motive wie Muscheln und Seesterne.

Der Titel des Romans ist gut gewählt und in einer fein geschwungenen Schrift in Szene gesetzt worden. Der Leser wird auf das Urlaubsfeeling auf der Insel eingestimmt und freut sich auf eine leichte, lockere Geschichte, die wie die Apfelrosentorte auf der Zunge zergeht.

Die Protagonisten sind sehr liebenswert. Merle ist eine engagierte Studentin, die einen sehr geerdeten, bodenständigen Eindruck macht. Sie zieht einen klaren Schlussstrich unter eine festgefahrene Liebesbeziehung und sucht eine neue berufliche Perspektive, nachdem die Übernahme des elterlichen Unternehmens gescheitert ist. Sie ist sich für keine Arbeit zu schade, jobbt während des Studiums und zeigt sich auf der Insel von ihrer besten Seite, als sie die junge, unerfahrene Inhaberin des Cafes tatkräftig unterstützt.

Auch ihre Freundinnen sind frische, freche Frauen, die sich allein auf der Welt behaupten können. In der Liebe klappt nicht immer alles nach Wunsch; aber trotzdem ist das Happy-End in diesem Buch sicher.

Die Autorin Anne Barnes hat einen sehr schönen Unterhaltungsroman geschrieben, der die klassischen Elemente Liebe, Dramatik und Spannung vereint. Er atmet viel Lokalkolorit, macht auf die Insel Juist neugierg und lässt sich durch den angenehmen Stil leicht und locker lesen. Leider gibt es einen einzigen Wermutstropfen. Das "Familiengeheimnis" macht betroffen und rührt an ein gesellschaftliches Tabu. Allerdings ist die Lösung des Falles in jeder Hinsicht unglaubwürdig und lässt den Leser mit einem faden Geschmack auf der Zunge zurück.

Veröffentlicht am 24.04.2019

Glückskatzen

Glücksbringer auf leisen Pfoten
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Auf leisen Pfoten kommen sie wie Boten der Stille, und sacht, ganz sacht, schleichen sie in unser Herz und besetzen es für immer mit aller Macht.

(Eleonore Gualdi)
Der Roman"Glücksbringer auf leisen Pfoten" ...

Auf leisen Pfoten kommen sie wie Boten der Stille, und sacht, ganz sacht, schleichen sie in unser Herz und besetzen es für immer mit aller Macht.

(Eleonore Gualdi)
Der Roman"Glücksbringer auf leisen Pfoten" ist meine erste Begegnung mit der deutschen Schriftstellerin und Journalistin Ira Panic. Sie erzählt eine charmante Liebesgeschichte, die sich um Menschen und Katzen dreht. Warum sind Menschen nur so kompliziert? Die Katzen Luna und Colette schlagen die Pfoten über dem Kopf zusammen. Da wohnen ihre Frauchen Sonja und Marie-Claire schon in Paris, der Stadt der Liebe, und dennoch stellen sie sich in Herzensdingen mehr als ungeschickt an. Merkt Sonja denn nicht, dass der attraktive Restaurator Nicolas viel besser zu ihr passt als Jonas – der ohnehin nur Augen für Bistrobesitzerin Marie-Claire hat? Für die Samtpfoten ist klar, dass sie ihren Menschen auf die Sprünge helfen müssen, damit es zum Happy End unterm Eiffelturm kommt.

Das verträumt wirkende Cover ist überwiegend in blauen Farbtönen gehalten. Der Betrachter schaut auf den Eingang zu einem Bistro, der von zwei anmutigen, selbstbewussten Katzen bewacht wird. Auch der gefällige Titel lässt das Herz jedes Katzenfreundes höher schlagen und verspricht eine romantische Geschichte, die mitten in Paris spielt , der weltberühmten Stadt der Liebe.

Der Roman atmet französisches Flair, und Ira Panic gelingt es spielend, ihre malerische Kulisse mit Leben zu füllen. Sie punktet mit genauen Ortskenntnissen und beschreibt die Schauplätze der Handlung so anschaulich, dass man das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein und mit den Protagonisten durch die Metropole zu streifen.

Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die Katzendamen Colette und Luna, welche die Geschicke ihrer Frauchen Marie und Sonja in ihrem Sinne lenken und dem Liebesgott Amor auf die Sprünge helfen möchten. Alle aus ihrer Sicht geschriebenen Szenen bringen mich zum Schmunzeln. Es macht Spaß, sich auf ihre tierische Gedankenwelt einzulassen und ihren munteren Gesprächen zu lauschen, und ehe man sich versieht, schleichen Colette und Luna sich in das Herz jedes Lesers und lassen ihn bis zur letzten Seite nicht mehr los.

Auch wenn die Samtpfoten in diesem Buch das Sagen haben, kommen die menschlichen Protagonisten nicht zu kurz. Marie-Claire und Sonja, Nicolas und Jonas sind sympathische Charaktere, die glaubhaft in einer schwungvoll erzählten Geschichte rund um die Kunstszene agieren, beileibe nicht fehlerfrei, aber um so liebenswerter.

Ira Panic ist eine charmante, zauberhafte Geschichte gelungen, die Katzenfreunde und Romantiker gleichermaßen ansprechen wird. Sie bietet gute Unterhaltung, schenkt glückliche Lesemomente und zaubert jedem Leser ein Lächeln ins Gesicht. Kann man sich mehr wünschen?

Veröffentlicht am 21.04.2019

Wurzeln finden...

Der Wind nimmt uns mit
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Mit den Romanen "Immer wieder im Sommer" und "Zwischen dir und mir das Meer" hat die deutsche Autorin Katharina Herzog sich in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben und die Bestseller-Liste erklommen. ...

Mit den Romanen "Immer wieder im Sommer" und "Zwischen dir und mir das Meer" hat die deutsche Autorin Katharina Herzog sich in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben und die Bestseller-Liste erklommen. Nun legt sie ihren neuen Sommerroman "Der Wind nimmt uns mit" vor, der auf der kleinen Kanarischen Insel La Gomera spielt.

Maya bindet sich weder an Orte noch an Menschen. Obwohl die Reisebloggerin erst 32 ist, hat sie schon fast die ganze Welt gesehen. Nur an einen Ort möchte sie niemals: Nach La Gomera. Dort wohnt ihre Adoptivmutter Karoline. Dass Karoline nicht ihre leibliche Mutter ist, hat Maya vor Jahren durch einen Zufall erfahren, und bis heute hat sie ihr nicht verziehen. Doch dann wird Maya schwanger, und Tobi, der Mann, mit dem sie eine flüchtige Affäre hatte, hält sich ausgerechnet auf der Kanareninsel auf. Nur widerwillig fliegt Maya dorthin, zu den Aussteigern und Künstlern, zu ihrer Mutter. Sie ahnt nicht, dass es die wichtigste Reise ihres Lebens sein wird.

Das geschmackvoll gestaltete Cover ist in warmen Farbtönen gehalten, spiegelt die reizvolle natürliche Vielfalt von La Gomera und macht auf die zugrundeliegende Geschichte neugierig. Auch der schwungvolle Titel weckt die Lust, sich auf ein exotisches Lese-Abenteuer an einem ungewöhnlichen Ort einzulassen.

Das Geschehen wird in zwei verschiedenen Zeitsträngen erzählt, die in der Gegenwart und in der Vergangenheit spielen und aus der Sicht von Maya und Karoline, den zwei Protagonistinnen, geschildert werden. Sprachlich gesehen gibt es nichts an diesem Roman auszusetzen, Dank des flüssigen, lockeren Stils fällt der Einstieg in diesen Roman von Katharina Herzog leicht und man kann mühelos in ihre Geschichte eintauchen. Mit ihren großartigen Landschaftsbeschreibungen ist es Katharina Herzog gelungen, ihr einmalig schönes Setting auf der Kanarischen Insel einzufangen. Auch die esoterisch angehauchten Hippies, die sich auf der urwüchsigen Insel angesiedelt haben, wirken nicht überzeichnet, sondern sind wie aus dem echten Leben gegriffen und agieren weitgehend authentisch.

Trotzdem hat mich der Roman nicht vollständig überzeugen können, was an den charakterlich schwierigen Protagonisten liegt. Vor allem die 32jährige Reisebloggerin Maya hat ihren Platz in der Welt noch nicht gefunden, geht jeder dauerhaften Bindung aus dem Weg und wirkt für ihr Alter extrem unreif. Sexuelle Selbstbestimmung hin oder her - für meinen persönlichen Geschmack ist ihre fatale Neigung zu One Night Stands auf ihren exotischen Trips nicht nur leichtsinnig, sondern auch extrem gefährlich.

Gegen diese innerlich zerrissene Figur, die mehr an einem launischen Teenager als an eine erwachsene Frau erinnert, wirkt Karoline, die ruhige, sanfte Adoptiv-Mutter von Maya, weitaus sympathischer. Als junge Studentin hat sie die Insel La Gomera auf einer Reise mit ihren Eltern kennen- und lieben gelernt; später ist sie wieder dorthin zurückgekehrt und hat eine psychologische Praxis eröffnet. Karoline ist ein nachdenklicher Mensch und reflektiert ihr eigenes Verhalten; sie hängt an ihrem einzigen Kind und gibt sich die Schuld an einem verhängnisvollen Vorfall, der weit in die Gegenwart weist.

Leider ist die zugrunde liegende Geschichte viel zu simpel und vorhersehbar gestrickt, und die Erzählung kann nicht mit überraschenden Wendungen punkten, sondern plätschert unaufgeregt vor sich dahin. Für mein Empfinden fehlt dem neuen Sommer-Roman von Katharina Herzog die nötige Tiefe, er dümpelt an der Oberfläche herum und lässt viele (logische) Fragen unbeantwortet. Aus diesem Grunde kann ich nur eine eingeschränkte Lese-Empfehlung aussprechen.