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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2021

Kartoffeln? Gehen immer!

Kartoffelküche
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Klappentext:

„Dieses Kochbuch widmet sich dem Lieblingsgemüse der Deutschen: Der Kartoffel! Ob Stampf, Bratkartoffeln, Auflauf, Klöße oder Reibekuchen – in über 70 leckere Kartoffelgerichten von deftig ...

Klappentext:

„Dieses Kochbuch widmet sich dem Lieblingsgemüse der Deutschen: Der Kartoffel! Ob Stampf, Bratkartoffeln, Auflauf, Klöße oder Reibekuchen – in über 70 leckere Kartoffelgerichten von deftig bis süß zeigt sich die ganze Vielfalt der Kartoffel. Neben altbewährten Klassikern sorgen auch neue innovative Kartoffel-Ideen für reichlich Abwechslung in der Kartoffelküche – wie z.B. Kartoffelkäse, Kartoffel-Lasagne, deftiger Kartoffelkuchen oder süßer Kartoffelpudding….“



Des Deutschen liebste Speise, egal ob als Beilage oder Hauptspeise? Kartoffeln! Einfach, aber doch so voller Vielfältigkeit strahlen diese tollen Knollen immer wieder auf‘s Neue! In diesem Kochbuch lernen wir nicht nur etwas über ihre Geschichte und die Sortenvielfalt sondern auch über ihr Kochverhalten und was man alles so mit ihnen anstellen kann. Neben ganz simplen Rezepten gibt es aber auch hier sehr viele und ja, man muss es so sagen, idiotensichere, Rezepte die definitiv gelingen werden. Egal ob ein simples Gratin oder ein Kartoffelpudding, hier wird jeder glücklich werden, ob Kinder oder Erwachsene. Neben den Rezepten werden ansprechende Bilder harmonisch eingefügt und machen Lust auf das Kochen mit der Knolle!

Hier vergebe ich sehr gern 4 von 5 Sterne!

Veröffentlicht am 12.10.2021

Nix „echte Winzerküche“

Die echte Winzerküche
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Klappentext:

„Wein und Essen – eine unwiderstehliche Kombination! Dieses Wein-Kochbuch widmet sich den köstlichsten Gerichten der deutschen und österreichischen Weinregionen, von traditioneller Heimatküche ...

Klappentext:

„Wein und Essen – eine unwiderstehliche Kombination! Dieses Wein-Kochbuch widmet sich den köstlichsten Gerichten der deutschen und österreichischen Weinregionen, von traditioneller Heimatküche bis zu modernen Interpretationen. 60 Rezepte mit Wein und zum Wein sowie stimmungsvolle Geschichten nehmen Sie mit auf eine kulinarische Reise in die beliebtesten Weinregionen….“



Es scheint jetzt immer mehr in Mode zu kommen, dass Kochbücher eine Mischung als Rezept-Sammlung und Reiseführer werden - warum auch nicht? Beides ist gut kombinierbar und macht Lust, wenn es denn gut umgesetzt wird. Da ich ein großer Fan von Mosel, Rhein, Rheingau, die Ecke rund um den Kaiserstuhl….bin, kenne ich einige sehr gute Lokalitäten bezüglich der berühmten Winzerküche. Die Rezepte die hier aber gezeigt werden, haben damit rein gar nichts im eigentlichen Sinne zu tun und somit irritiert der Buchtitel komplett. Hier werden sehr nette und interessante Porträts von Weinbauern und Winzern in den großen Weinhochburgen gezeigt und deren eigene und liebsten Rezepte. Die Mischung ist hier enorm und ich habe mich bei einigen Rezepten gefragt, was dies mit Wein zu tun? Bei vielen Speisen passt er dazu manchmal aber auch nicht, aber was hat hier ein Tsaziki verloren oder Griechischer Joghurt? Es sind, wie gesagt, die Leibspeisen einiger Winzer und somit ist die „Winzerküche“ geschaffen. Ich hatte persönlich etwas anderes erwartet, denn hier sollen ja „Lieblingsrezepte rund um den Wein“ zu finden sein…Ich vergebe 3 gute von 5 ausgezeichneten Sternen.

Veröffentlicht am 11.10.2021

3,5 Sterne

Bis zum letzten Tanz
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!3,5 Sterne!



Klappentext:

„Wien 1938: Nie mehr hungern! Das hat sich Lotte geschworen, als sie nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern in die Stadt an der Donau kommt – dem Ort der unzähligen Möglichkeiten. ...

!3,5 Sterne!



Klappentext:

„Wien 1938: Nie mehr hungern! Das hat sich Lotte geschworen, als sie nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern in die Stadt an der Donau kommt – dem Ort der unzähligen Möglichkeiten. Im Gepäck hat sie das Familienrezept für himmlischen Apfelstrudel, womit es ihr gelingt, eine Stelle im beliebten Kaffeehaus Schwarz zu bekommen. Als sie sich in Erich verliebt, scheint ihr Glück perfekt: Mit ihm lernt sie ihre neue Heimat kennen und kann das Leben endlich genießen. Doch ihre junge Liebe wird jäh zerstört, als Erich zum Kriegsdienst eingezogen wird. Und gerade als Lotte die Nachricht erhält, dass sie schwanger ist, wird Erich als vermisst gemeldet …“



Autorin Katharina Schöndorfer zeigt hier eine nach Apfelstrudel-duftende Geschichte rund um Protagonistin Lotte auf. Mitten in Zeiten der braunen Wut erleben wir Lotte, die es durch den Verlust der Eltern nicht leicht hat. Ihre Wunden sind tief und dennoch kämpft sie mit eisernem Willen. Wien soll ihre neue Heimat werden und sie kämpft und kämpft…bis es ihr gelingt und sie erhört wird. Die Anstellung im Kaffeehaus Schwarz ist der rettende Anker. Lottes Art war mir einfach durchgängig zu naiv in dieser Geschichte. Mit zwanzig Jahren ist man schon weitaus reifer als sie hier dargestellt wurde, aber ihre Kämpfernatur hat mich ein wenig angesteckt…Das da natürlich auch großer Kummer dabei eine Rolle spielt, erleben wir Leser sehr gekonnt umgesetzt und dürfen so mit Lotte recht gut mitfühlen. Es ist nicht einfach, plötzlich so allein zu sein. Aber ihre neue Nachbarin ist ja auch noch da. Neben Glück und Leid und Liebe und Verlust dürfen wir in dieser Story mal etwas tiefer in die österreichische Geschichte der damaligen Zeit eintauchen. Schöndorfer hat hier ein gewisse Feingefühl bewiesen und zeigt sehr bildhaft und intensiv die dunkelbraune Zeit….und das eben mal nicht, wie so oft, immer nur in Deutschland…Im letzten Drittel, das ist auch anderen Lesern sehr aufgefallen, werden ein paar Parts einfach zu schnell abgerasselt und es bleiben hier und da offene Stellen. So richtig rund erscheint die Geschichte um Lotte dadurch nicht mehr, wo doch gerade zu Beginn eine gewisse Bindung zu dieser Protagonistin aufgebaut wurde…schade irgendwie. Alles in allem vergebe ich 3,5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 11.10.2021

Auf dem Wasser kochen

Lecker an Bord
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Klappentext:

„An Bord der „unaone“ schippern die Fernsehköche Björn Freitag und Frank Buchholz über malerische Flüsse und Kanäle entlang der schönsten Orte in NRW, immer auf der Suche nach kulinarischen ...

Klappentext:

„An Bord der „unaone“ schippern die Fernsehköche Björn Freitag und Frank Buchholz über malerische Flüsse und Kanäle entlang der schönsten Orte in NRW, immer auf der Suche nach kulinarischen Schätzen und neuer Inspiration für köstliche Gerichte. An Land erkunden sie mit dem Rad die Region und zeigen viele Highlights auch abseits der touristischen Pfade. Sie besuchen Menschen, die gute Lebensmittel lieben und für ihre Projekte alles geben. Ob Bio-Fleisch für den Grill oder frisch geerntetes Gemüse — zurück auf dem Hausboot wird mit den regionalen Zutaten einfach und lecker gekocht….“



Die Fernsehsendung der Köche Freitag und Buchholz erfreut sich schon seit langem einem recht großen Puplikum. Hiermit kommt nun das Kochbuch zur Sendung auf den Markt. Es ist eine sehr gekonnt Mischung aus einer Art Reisetagebuch/Reiseführer und Rezepten aus der Sendung bzw. generellen. Die komplette Aufmachung ist sehr abwechslungsreich und bietet einerseits Wissen aber eben auch kulinarische Leckereien. Augenmerk wird hier immer auf Regionalität bzw. Bio gelegt was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Hier und da hat für mich eben der „Reiseführer“ überwiegt aber gut…Geschmacksache eben. Ich hätte mir mehr Rezepte gewünscht. Da ich aber auch kein Zuschauer der Sendung bin, sondern diese nur vom Hören-sagen kenne, kann ich hierzu keine Vergleiche ziehen.

Die Haptik und Optik sind sehr ansprechend. Bilder und Texte sind ausgewogen angeordnet und geben in alle Bereiche wunderbare Einblicke. Die Qualität der Seiten ist hochwertig und im Großen und Ganzen ist diesmal ein ganz außergewöhnliches Kochbuch! Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Sterne!

Veröffentlicht am 11.10.2021

Vom Suchen und Finden

Waldwärts
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Klappentext:

„Homeoffice neben dem Hühnerstall? In der digitalen Welt zu Hause sein und trotzdem den Elementen der Natur folgen? Nach jahrelangen Abenteuerreisen und verschiedenen Stationen auf der ganzen ...

Klappentext:

„Homeoffice neben dem Hühnerstall? In der digitalen Welt zu Hause sein und trotzdem den Elementen der Natur folgen? Nach jahrelangen Abenteuerreisen und verschiedenen Stationen auf der ganzen Welt entscheidet sich die 24-jährige Geraldine Schüle fürs Ankommen: Mit ihrem Partner baut sie einen Zirkuswagen am Waldrand – zwischen Feldern und Höfen in einem kleinen Dorf im Süden Deutschlands.

Als das Paar durch einen Brand sein Zuhause verliert und der Fuchs sich kurz darauf die beiden handaufgezogenen Graugänse schnappt, lernt sie auf schmerzhafte Weise, dass die Natur gibt und nimmt. Doch Aufgeben ist keine Option.“



Mit Anfang Zwanzig schon einen richtigen Erfahrungsschub sammeln müssen, obwohl man gerne dabei ein paar Dinge hätte ausgelassen? Genau das ist Geraldine Schüle passiert. Wir lernen eine junge Frau kennen, die mit ihrem Partner einen Zirkuswagen so umbauen will, das sie dort endlich ankommen kann, zur Ruhe kommen kann…so mit Natur und so…Leider wird die Geschichte überhäuft mit den Lebensgeschichten der beiden und man liest von weltweiten Stories aber doch recht wenig zum Thema Wohnwagen und eigene Seele finden und so. Dieses Kuddelmuddel erschwert die eigene Suche nach Ruhe in diesem Buch und macht irgendwie deutlich, dass selbst die beiden Erzähler noch nicht ganz dort angekommen sind, wo sie es eigentlich so gerne möchten. Man muss so einiges sortieren beim lesen und wird mit Geschichten erschlagen, auch wenn sie interessant sind. …Da wird die Suche wohl weiter gehen… 3 von 5 Sterne.