Cover-Bild Der Blutmensch zu Köln
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19,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 348
  • Ersterscheinung: 28.11.2025
  • ISBN: 9783492509046
Eva-Maria Silber, Kirsten Wilczek

Der Blutmensch zu Köln

Kriminalroman | True Crime trifft historischen Kriminalroman in Preußen

Zwei Juristen, eine Journalistin und ein Sergeant im Wettlauf gegen die Zeit. Perfekt für alle True-Crime-Fans

»Das Urteil ist rechtmäßig zustande gekommen, aber es spricht nur Recht, nicht die Wahrheit.«

Köln 1847: In einem abgebrannten Gutshof werden neun Tote gefunden. Alle wurden vor dem Brand erschlagen. Schnell wird die vom Gutsherrn wegen angeblichem Diebstahl rausgeworfene Dienstmagd verdächtigt und angeklagt. Hat sie aus Rache gemeinsam mit ihrem Verlobten die Morde begangen? Im Indizienprozess versuchen Anwalt Dr. Venedey, sein Referendar Bas und die von ihm umschwärmte Redakteurin Mathilde von Tabouillot sie vor dem Todesurteil zu retten. Kann das Quartett rechtzeitig den wahren Mörder entlarven?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2026

Aufregend

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Der Krimi hat es in sich, ist die Story doch an eine wahre Begebenheit angelehnt. Mich hat schon gleich das Cover fasziniert, das ein wunderbares Retro-Design hat. Auch der Titel klingt verheißungsvoll. ...

Der Krimi hat es in sich, ist die Story doch an eine wahre Begebenheit angelehnt. Mich hat schon gleich das Cover fasziniert, das ein wunderbares Retro-Design hat. Auch der Titel klingt verheißungsvoll. Die kurze Inhaltsbeschreibung und die Leseprobe führten dazu, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Durch den flüssigen, aber auch packenden Schreibstil hat man schon nach wenigen Seiten das Gefühl, in der Story angekommen zu sein. Die Zeit, in der das Buch spielt (1847), und den Ort der Handlung (Köln) fand ich sehr aufregend. Beides bekommt auch die nötigen Zuwendung und wird detailfreudig beschrieben, wobei man sich oft gefühlt beim Lesen vor Ort befindet. Der Fall selbst ist sehr spannend und besticht durch immer wieder überraschende Wendungen, so dass die Spannung auch bis zum Schluss erhalten bleibt. Viele Figuren sind mysteriös und undurchsichtig, aber das Ermittler-Team kompetent und sympathisch. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Ein spannender und fesselnder historischer Kriminalroman

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Bei einem verheerenden Brand auf einem Gutshof verloren neun Menschen ihr Leben. Erste Ermittlungen zeigen jedoch, dass sie zuvor ermordet wurden. Angeklagt ist die Magd Ida, die kurz zuvor wegen Diebstahls ...

Bei einem verheerenden Brand auf einem Gutshof verloren neun Menschen ihr Leben. Erste Ermittlungen zeigen jedoch, dass sie zuvor ermordet wurden. Angeklagt ist die Magd Ida, die kurz zuvor wegen Diebstahls entlassen wurde. Sie soll die Taten mit ihrem Verlobten begangen haben, der aber vermisst wird. Die Redakteurin Mathilde von Tabouillot ist von Idas Unschuld überzeugt und nimmt Kontakt zum Rechtsanwalt Dr. Venedey auf. Unterstützung erhält er von seinem Referendar Bas und dem Gendarm Schäng.

Die Erzählung spielt im Jahr 1847 in Köln, wo Ida sich in einem Strafverfahren befindet. Es fehlen konkrete Beweise, und der Verurteilung liegen lediglich Indizien zugrunde. Die Autorinnen schildern packend, wie schwer es ist, aus dünnen Hinweisen eine belastbare Schuld abzuleiten. Mathilde, Dr. Venedey, Bas und Schäng setzen all ihre Kraft und ihr Wissen ein, um Ida zu entlasten, was sich als schwierige Aufgabe herausstellt.
Der Gerichtsprozess liefert grandiose Schlagabtausche, doch Dr. Venedeys Gegenüber, zeigt sich als äußerst starker Gegner. Sie stehen unter Zeitdruck, was sich immer deutlicher abzeichnet. Die Schilderung der damaligen Verhandlungsmethoden ist äußerst spannend und vermittelt sehr gut, wie damalige Gerichtsverhandlungen durchgeführt wurden.
Besonders imponiert hat mir Mathilde. Sie behauptet sich in einer von Männern dominierten Umgebung und zeigt Mut, Scharfsinn und Entschlossenheit.

Fazit: Es ist ein spannender und fesselnder, sowie informativer Kriminalroman, in dem Fiktion und wahre Begebenheiten mit künstlerischer Freiheit in einer düsteren Geschichte erzählt werden.
Die lebendige Sprache dieses historischen Rechtsdramas ist beeindruckend. Der gelegentliche Dialekt, verleiht dem Buch zwar Authentizität, bereitete mir jedoch etwas Schwierigkeiten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Wer legte das Feuer?

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Der Blutmensch von Köln ist ein spannender Roman rund um ein grausames Verbrechen. Im Jahr 1847 brennt ein Gutshof ab, in ihm verbrennen fast alle Bewohner des Hofes. Nur ein Sohn überlebt schwer verletzt ...

Der Blutmensch von Köln ist ein spannender Roman rund um ein grausames Verbrechen. Im Jahr 1847 brennt ein Gutshof ab, in ihm verbrennen fast alle Bewohner des Hofes. Nur ein Sohn überlebt schwer verletzt und eine Dienstmagd unverletzt. Schnell steht fest, daß die Opfer nicht in den Flammen um kamen, sondern das Feuer nur gelegt wurde um ein grausames Verbrechen zu vertuschen. Schnell gerät Ida, die Magd unter Verdacht, denn sie wurde an dem Tag entlassen...

In dem Roman geht es jetzt hauptsächlich um den Prozess gegen Ida, in dem nur ihr Anwalt und dessen Mitstreiter an die Unschuld des Mädchens glauben. Es ist interessant zu lesen, wie solche Prozesse damals abgelaufen sind. Wie schlecht die Bedienungen für die Beschuldigten waren und auch wie schnell Ida abgeurteilt worden ist nur weil sie aus einfachen Verhältnissen kam und nicht sehr gebildet war.
Natürlich ging es auch um die Aufklärung des Verbrechens das war spannend und ich bin immer wieder hin und her geschwankt in meiner Annahme was wirklich passiert ist.

Ein sehr gelungener historischer Krimi

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Ein besonderer Mordfall

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Ein Brand im Köln von 1847 tötet eine ganze Familie und auch eine Schuldige wird ganz schnell gefunden, die 16-jährige Haushälterin Ida und ihr Verlobter Hannes. Ida macht sich schuldig, da sie wegen Diebstahl ...

Ein Brand im Köln von 1847 tötet eine ganze Familie und auch eine Schuldige wird ganz schnell gefunden, die 16-jährige Haushälterin Ida und ihr Verlobter Hannes. Ida macht sich schuldig, da sie wegen Diebstahl am selben Tag entlassen worden ist und Verlobter ist seit dem Tag des Brandes verschwunden. Die Journalistin Mathilde von Tabouillot nimmt sich dieser Geschichte an, da sie von Idas Unschuld überzeugt ist. Auch der Rechtsreferendar Bas Sello unterstützt sie wie der Jurist Venedey, der sich des Falles annimmt. Außerdem werden sie noch von dem Gendarmen Schäng unterstützt. Im Köln des Jahres 1847 und dem vorherrschenden Rechtssystem kein einfaches Unterfangen.
„Der Blutmensch zu Köln“ von Eva-Maria Silber und Kirsten Wilczek ist ein Historischer Kriminalroman, dass das Justizsystem des Jahres und die Situation in der Stadt Köln zum Thema hat. Das Cover weist dem Leser den Weg in die Stadt mit einem Blick auf den Dom, der noch gebaut wird und seine Umgebung und die Menschen, die in der typischen Kleidung von besser gestellten auf die Szene der anderen Rheinseite schauen. Das ist für mich, wie ein plastisches Einsteigen in den Krimi. Auch der Prolog nimmt den Leser an die Hand und führt ihn in die Tat eine, und zwar mit einer sehr bildhaften Sprache. Das ist auch für den Rest des Romans typisch. Es ist wie ein historischer Film, der vor dem geistigen Auge des Lesers abzulaufen scheint. Die Hauptcharaktere werden so intensiv beschrieben, dass es möglich ist sich in die Figuren hineinzuversetzen, mit all ihre Besonderheiten. Das liegt in meinen Augen an den verschiedenen Mundart Sprachschnipseln der Kölner Figuren und auch der Sächsischen Mundart und die Berliner Schnauze des Gefängniswärters. Die Verhandlung um den Brandanschlag mit den neun Toten nimmt den Hauptteil des Romans ein und wenn man meint, dass ist langweilig, dann weit gefehlt. Für mich war es so spannend, dass ich dringend weiterlesen musste. Ebenfalls wird die Stellung der Frau in der spielenden Zeit unter die Lupe genommen, wie auch das Rechtssystem in toto. Es ist schon ein Kampf den Mathilde ausfechten muss, dass unter ihre Artikel auch ihr Name platziert wird. Der Spannungsbogen ist sehr gut bis zum Ende aufgebaut und durchgehalten worden.
Ich bin immer noch sehr begeistert von diesem Roman und möchte den Hut vor dem Autorenduo ziehen. Das ist sicher einer der besten Kriminalromane, den ich in der letzten Zeit gelesen habe. Deshalb kann ich dieses Buch auch von ganzem Herzen empfehlen, weil mir die Geschichte auch sehr ans Herz gegangen ist.

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