Die radikale Verjüngungsreise eines Arztes, der sich 25 Jahre zurückholen will
Der richtige Moment für einen Neustart?
GENAU JETZT.
Mitten im Leben der Schock: Mit 49 Jahren erfährt Dr. med. Felix Bertram, dass sein biologisches Alter bereits bei 74 liegt. Selbst als Arzt hat er das nicht kommen sehen. Nach Jahren des Erfolgs auf Kosten seiner Gesundheit fühlt er sich ausgebrannt und leer – und zieht die Reißleine.
Es folgt eine radikale Kehrtwende: neue Prioritäten, neue Routinen, ein völlig neues Lebensgefühl. Felix startet einen Selbstversuch mit ungewissem Ausgang: Wie weit lässt sich das Rad der Zeit zurückdrehen? Und was passiert, wenn man den Mut hat, wirklich etwas zu verändern?
»Hacking Age« ist das Protokoll eines radikalen Selbst-Check-ups. Von einem Arzt, der sich traut, endlich den Blick auf sich selbst zu richten – und von dem wir alle viel lernen können.
Hacking Age hat mich direkt neugierig gemacht, weil es nicht verspricht, die Zeit zurückzudrehen, sondern zeigt, wo ich heute ansetzen kann. Der Ton ist angenehm unaufgeregt: wissenschaftlich genug, um ...
Hacking Age hat mich direkt neugierig gemacht, weil es nicht verspricht, die Zeit zurückzudrehen, sondern zeigt, wo ich heute ansetzen kann. Der Ton ist angenehm unaufgeregt: wissenschaftlich genug, um Vertrauen zu schaffen, und gleichzeitig so alltagstauglich, dass ich beim Lesen sofort Dinge markieren und ausprobieren wollte.
Am stärksten ist das Buch, wenn es konkret wird. Kleine, machbare Stellschrauben statt XXL-Umbau: Schlaf rhythmischer denken, Eiweiß und Ballaststoffe smarter planen, Krafttraining als „Jungbrunnen“ verstehen, Stress wirklich managen (nicht nur verdrängen), Sonnenkultur statt Sonnenangst – und dazu Hautpflege, die mehr ist als Marketing. Ich mochte die klaren „Darum funktioniert’s“-Erklärungen und die kurzen Mythen-Checks, die liebgewonnene Halbwahrheiten freundlich, aber bestimmt zerlegen. Viele Grafiken und Mini-Checklisten senken die Hürde, wirklich loszulegen.
Schön auch: der weite Blick auf Gesundheit – nicht nur Blutwerte, sondern soziale Beziehungen, mentale Hygiene, neugieriges Lernen. Genau das fühlt sich nach „älter werden, aber lebendig bleiben“ an, nicht nach Kalorien- und Minutenknausern.
Ganz ohne Abzüge ist es nicht. Einige Empfehlungen sind mir bekannt gewesen; der Mehrwert liegt dann eher in Struktur und Motivation. Hier und da hätte ich mir tiefere Quellenangaben oder klarere „Was kann, was kann (noch) nicht“-Kategorien gewünscht, gerade bei Trends (Supplements, Kälte/Wärme, Wearables). Und natürlich bleibt ein Rest Privilegien-Bias: Nicht jede*r kann Routinen ständig perfekt takten – das Buch gibt zwar Alternativen, aber an manchen Stellen blitzt der Idealalltag durch.
Trotzdem überwiegt für mich klar das Positive. Hacking Age ist kein Wunderversprechen, sondern ein gut sortierter Werkzeugkasten, der mich freundlich in Bewegung setzt. Es vermittelt dieses seltene Gefühl: „Ich muss nicht alles ändern, nur heute ein bisschen besser werden – und morgen wieder.“ Genau damit schließt man das Buch – und fängt an.
In seinem Buch „Hacking Age - Die radikale Verjüngungsreise eines Arztes, der sich 25 Jahre zurückholen will“ nimmt uns Dr. Felix Bertram mit auf eine außergewöhnliche und lehrreiche Reise ...
MEINE MEINUNG
In seinem Buch „Hacking Age - Die radikale Verjüngungsreise eines Arztes, der sich 25 Jahre zurückholen will“ nimmt uns Dr. Felix Bertram mit auf eine außergewöhnliche und lehrreiche Reise zurück zu seinem jüngeren, fitteren und gesünderen Ich.
Der Auslöser seinen bisherigen Lebensstil grundlegend umzukrempeln war für den 49-jährigen Dermatologen, erfolgreichen Unternehmer und Investor das erschütternde Ergebnis eines umfangreichen Tests, der sein biologisches Alter auf 74 Jahre schätzte. Für den „Selfmade Man“ war es ein Weckruf, mehr auf seinen rebellierenden Körper zu hören, die vielfältigen Anzeichen von Erschöpfung und Stress ernst zu nehmen, Seither setzt er alles daran, gegen den Alterungsprozess anzukämpfen, um verlorene Lebensjahre zurückzugewinnen.
Nach Auffassung von Dr. Bertram gründet ein gesundes, glückliches und erfülltes Leben auf den drei wesentlichen Säulen Gesundheit, persönliche Entwicklung und Beziehungen. Diese sollten in einem ausgewogenen Zusammenspiel stehen, da sie sich gegenseitig beeinflussen. Das Buch ist entsprechend seinem Konzept der drei Säulen übersichtlich in drei Abschnitte gegliedert, die sich jeweils einem Themenbereich widmen.
In den vergangenen Jahren hat sich das Thema Longevity (Langlebigkeit) zu einem der großen Trendthemen entwickelt, so dass sich Dr. Bertram sehr intensiv mit den wissenschaftlichen Grundlagen und neuesten Erkenntnissen aus der Altersforschung auseinandergesetzt hat.
Sehr authentisch und eindrucksvoll schildert er seinen faszinierenden Selbstversuch und lässt uns Schritt für Schritt an seinem detailliert dokumentierten Weg teilhaben, wie er durch konsequentes Ablegen alter Gewohnheiten zurück zu mehr Vitalität und Lebensfreude findet. Dabei beleuchtet er wichtige Einflussfaktoren für den Alterungsprozess wie ein individuell abgestimmtes Bewegungsprogramm, ausgewogener Ernährung, erholsamem Schlaf und effektives Stressmanagement.
Gemeinsam mit Biochemikerin und Medizinjournalistin Nina Weber ist es Dr. Bertram gelungen, persönliche Erfahrungen, praktische Alltagstippsund fundiertes medizinisches Fachwissen verständlich, anschaulich und motivierend zu verbinden. Der lebendige Schreibstil macht die Lektüre angenehm undmitreißend. Besonders gefallen haben mir die ehrlichen, reflektierten Schilderungen sowie die fachlich fundierten Einschätzungen und kritischen Anmerkungen des Autors, die dem Buch viel Authentizität und Glaubwürdigkeit verleihen.
„Hacking Age“ überzeugt durch eine einfühlsame und motivierende Herangehensweise an die Thematik Bewegung und Ernährung. Besonders sympathisch ist die offene Ermutigung, verschiedene Sportarten auszuprobieren und die Freude an Bewegung individuell zu entdecken, ohne sich dabei unter Druck zu setzen. Praktische Tipps und Selbstreflexionsfragen helfen dabei, Gewohnheiten zu hinterfragen, realistische Ziele zu setzen und umsetzbare Routinen zu entwickeln.
Auch der Abschnitt zur Ernährung besticht durch Alltagstauglichkeit und betont, dass Genuss und gesunde Ernährung keineswegs im Widerspruch stehen. Die Einführung des sogenannten „Regenbogen-Prinzips“ unterstreicht die Bedeutung einer abwechslungsreichen und nährstoffreichen Kost. Die Erläuterungen zu Nahrungsergänzungsmitteln sind ebenfalls informativ und hilfreich. Besonders angesprochen hat mich die „Jokerregel“, die kleine Pausen oder Ausnahmen in der Alltagsroutine erlaubt, und so einen entspannten Umgang mit den selbst gesteckten Zielen fördert.
Ein weiterer spannender Aspekt ist Bertrams Vorschlag eines regelmäßigen „Meeting mit sich selbst“, das ein bewusstes Innehalten anregt und Selbstreflexion ermöglicht. Dr Bertram versteht es, auch Rückschläge als natürliche Bestandteile des Veränderungsprozesses offen anzusprechen. Dabei betont er, dass auch kleine Veränderungen bedeutende Fortschritte bewirken können. Seine praxisnahen Strategien zum Umgang mit Stress, wie etwa bewusste Pausen und ein kritisches Hinterfragen stressiger Situationen, runden sein ganzheitliches Konzept ab.
Im Anhang findet sich ein kleines Test-ABC mit Begriffen rund um das biologische Alter und die Gesundheit sowie ein ausführliches Quellenverzeichnis.
Insgesamt ist „Hacking Age“ kein klassischer Selbsthilfe- oder Gesundheitsratgeber, sondern eine persönliche, fesselnde Erfahrungsreise, die wissenschaftliche Grundlagen aus der neueren Longevity-Forschung mit vielen praktischen Tipps verbindet. Das inspirierende Buch lädt dazu ein, das eigene Leben zu reflektieren, alte Gewohnheiten zu überprüfen und einen Neustart zu wagen – für mehr Vitalität, Gesundheit und Lebensfreude.
Es motiviert, ohne zu überfordern, und bietet als gelungener Leitfaden zahlreiche wertvolle Impulse für einen bewussteren und gesünderen Lebensstil.
FAZIT
Wer einen inspirierenden Impuls für ein gesünderes, achtsameres Leben sucht, findet hier einen motivierenden Begleiter, der zu nachhaltigen Veränderungen ermutigt – ganz ohne Druck, aber mit viel Herz und wissenschaftlichem Tiefgang.
In „Hacking Age“ nimmt Dr. Felix Bertram uns mit auf seine ganz persönliche Verjüngungsreise, die durch eine überraschende Erkenntnis ausgelöst wurde: Sein biologisches Alter liegt weit über dem tatsächlichen. ...
In „Hacking Age“ nimmt Dr. Felix Bertram uns mit auf seine ganz persönliche Verjüngungsreise, die durch eine überraschende Erkenntnis ausgelöst wurde: Sein biologisches Alter liegt weit über dem tatsächlichen. Entstanden ist kein klassischer Gesundheitsratgeber, sondern die ehrliche Aufarbeitung einer Lebenskrise, die zur Chance wird.
Bertram beschreibt offen, wie er sein Leben nach Jahren im Dauerstress radikal verändert hat – von der Ernährung über Bewegung bis hin zur mentalen Balance. Unterstützt von Nina Weber gelingt ihm dabei eine Mischung aus medizinischem Wissen, persönlicher Erfahrung und praktischen Impulsen. Das Buch liest sich angenehm leicht, wirkt motivierend und bleibt dennoch fundiert.
Besonders gut gefallen hat mir, dass der Autor weder dogmatisch noch überheblich schreibt. Er verschweigt nicht, dass manche seiner Ansätze Privilegien erfordern, betont aber gleichzeitig, dass kleine, realistische Schritte für jeden möglich sind. Diese Bodenständigkeit macht das Buch sympathisch und glaubwürdig.
Inhaltlich gibt es für Leser:innen, die sich bereits mit Gesundheit, Ernährung oder Achtsamkeit beschäftigen, wenig völlig Neues – dennoch gelingt es Bertram, bekannte Themen durch seine persönliche Perspektive frisch und greifbar wirken zu lassen. Besonders inspirierend und alltagsnah fand ich die Passagen über Motivation, Routinen und Rückfälle.
Die wichtigste Botschaft am Ende lautet: Es geht nicht nur darum, das Leben zu verlängern, sondern es bewusster, gesünder und erfüllter zu gestalten.
Fazit: Ein authentisches, motivierendes Buch über Selbstreflexion, Gesundheit und Veränderung. Ideal für alle, die sich inspirieren lassen möchten, ihren eigenen Lebensstil achtsamer zu gestalten – ohne Druck, sondern mit ehrlicher Motivation und viel Menschlichkeit.
Hacking Age verspricht spannende Impulse rund ums Älterwerden und Selbstoptimierung, verliert sich aber zu oft in persönlichen Anekdoten und Wiederholungen. Die Grundidee ist interessant, aber der Inhalt ...
Hacking Age verspricht spannende Impulse rund ums Älterwerden und Selbstoptimierung, verliert sich aber zu oft in persönlichen Anekdoten und Wiederholungen. Die Grundidee ist interessant, aber der Inhalt bleibt oft an der Oberfläche oder driftet ins Selbstreferenzielle ab. Weniger „Blabla“ und mehr Substanz hätten dem Buch gutgetan. Dennoch einige Denkanstöße dabei.