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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2026

Mit einem Lächeln

Au revoir und tschüss
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„Au revoir und tschüss“ von Gudrun Lochte war für mich ein Buch, das ich einfach gerne gelesen habe. Es gehört zu den Geschichten, bei denen man sich schnell wohlfühlt und gerne noch ein Kapitel anhängt, ...

„Au revoir und tschüss“ von Gudrun Lochte war für mich ein Buch, das ich einfach gerne gelesen habe. Es gehört zu den Geschichten, bei denen man sich schnell wohlfühlt und gerne noch ein Kapitel anhängt, obwohl man eigentlich etwas anderes machen wollte.

Besonders gefallen hat mir der Humor. Er wirkt nicht aufgesetzt, sondern ergibt sich oft ganz natürlich aus den Situationen und den Figuren. Mehr als einmal musste ich schmunzeln, weil manche Szenen so herrlich lebensnah waren. Gleichzeitig steckt hinter der Geschichte mehr als nur Unterhaltung. Zwischen den lockeren Momenten finden sich auch nachdenkliche Themen, die dem Buch zusätzliche Tiefe geben.

Die Figuren waren für mich der größte Pluspunkt. Sie wirken nicht perfekt, treffen nicht immer die besten Entscheidungen und genau dadurch fühlten sie sich echt an. Ich habe ihre Erlebnisse gerne verfolgt und war neugierig, wohin ihr Weg sie führt.

Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er liest sich angenehm und unkompliziert, sodass ich schnell in die Geschichte eintauchen konnte. Das Buch hat für mich genau die richtige Balance zwischen Leichtigkeit und emotionalen Momenten gefunden.

Für die volle Punktzahl hat mir an einigen Stellen noch ein wenig gefehlt. Manche Entwicklungen kamen für meinen Geschmack etwas schnell und ich hätte gerne noch etwas mehr Zeit mit einzelnen Figuren verbracht. Das hat meinen Lesegenuss aber kaum geschmälert.

Am Ende habe ich das Buch mit einem guten Gefühl zugeklappt. Es ist eine warmherzige Geschichte, die unterhält, zum Schmunzeln bringt und zwischendurch auch ein paar Gedanken mit auf den Weg gibt.

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Veröffentlicht am 10.06.2026

Düstere Fantasy

Auf den Schwingen der Finsternis
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„Auf den Schwingen der Finsternis“ von Mel Rellington hat etwas gebraucht, bis ich richtig in die Geschichte hineingefunden habe. Gerade am Anfang musste ich mich erst orientieren und die verschiedenen ...

„Auf den Schwingen der Finsternis“ von Mel Rellington hat etwas gebraucht, bis ich richtig in die Geschichte hineingefunden habe. Gerade am Anfang musste ich mich erst orientieren und die verschiedenen Figuren, Zusammenhänge und Besonderheiten der Welt kennenlernen. Das hat dazu geführt, dass ich langsamer gelesen habe als sonst.

Mit der Zeit wurde ich aber immer neugieriger. Je mehr ich über die Welt und ihre Geheimnisse erfahren habe, desto mehr hat mich die Geschichte beschäftigt. Besonders die düstere Atmosphäre hat mir gefallen. Sie zieht sich konsequent durch das Buch und sorgt dafür, dass immer eine gewisse Spannung mitschwingt.

Die Figuren fand ich interessant, vor allem weil sie nicht immer vorhersehbar handeln. Manche Charaktere mochte ich sofort, bei anderen hat sich meine Meinung während des Lesens mehrfach geändert. Genau das hat sie für mich lebendig gemacht.

Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war die Entwicklung der Handlung. Es gibt einige Überraschungen und Wendungen, die dafür sorgen, dass die Geschichte nicht in eine vorhersehbare Richtung läuft. Gleichzeitig nimmt sich die Autorin Zeit, ihre Welt aufzubauen, was ich grundsätzlich sehr schätze.

An manchen Stellen hätte das Tempo für mich etwas höher sein dürfen. Es gab Abschnitte, die sich ein wenig gezogen haben, weshalb ich nicht komplett durchgehend gefesselt war. Andererseits haben genau diese ruhigeren Passagen dazu beigetragen, die Welt und die Figuren besser kennenzulernen.

Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen und bin froh, drangeblieben zu sein. Es ist eine Fantasygeschichte, die vor allem durch ihre Atmosphäre, ihre Geheimnisse und ihre interessante Welt überzeugt.

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Veröffentlicht am 10.06.2026

Wohlfühlbuch

Hier wohnt dein Glück
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„Hier wohnt dein Glück“ von Antje Szillat war für mich genau das richtige Buch zur richtigen Zeit. Schon nach wenigen Seiten habe ich gemerkt, dass das eine Geschichte ist, in der ich mich einfach treiben ...

„Hier wohnt dein Glück“ von Antje Szillat war für mich genau das richtige Buch zur richtigen Zeit. Schon nach wenigen Seiten habe ich gemerkt, dass das eine Geschichte ist, in der ich mich einfach treiben lassen kann.

Besonders gefallen hat mir die warme Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht. Es gibt Geschichten, bei denen man sich fühlt, als würde man die Figuren schon ewig kennen, und genau so ging es mir hier. Ich habe ihre Freuden, Sorgen und Hoffnungen gerne begleitet und wollte immer wissen, wie es für sie weitergeht.

Die Autorin schafft es, ernste Themen anzusprechen, ohne dass die Geschichte dabei schwer wirkt. Stattdessen vermittelt das Buch viel Herzlichkeit und zeigt, dass auch nach schwierigen Zeiten wieder bessere Momente kommen können. Genau diese Mischung hat mich sehr angesprochen.

Auch der Schauplatz hat dazu beigetragen, dass ich mich beim Lesen wohlgefühlt habe. Alles wirkte lebendig und liebevoll beschrieben, sodass ich mir viele Szenen gut vorstellen konnte. Manchmal hatte ich das Gefühl, selbst für eine Weile Teil dieser Welt zu sein.

Besonders schön fand ich, dass die Figuren nicht perfekt sind. Sie machen Fehler, zweifeln und müssen ihren eigenen Weg finden. Dadurch wirkten sie auf mich authentisch und nahbar.

Für mich war „Hier wohnt dein Glück“ eine rundum gelungene Wohlfühllektüre mit sympathischen Figuren und einer Geschichte, die einfach guttut.

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Veröffentlicht am 10.06.2026

Charmant und unterhaltsam

Seven Rules For A Perfect Marriage
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Bei „Seven Rules For A Perfect Marriage“ von Rebecca Reid hatte ich etwas Leichtes und Unterhaltsames erwartet und genau das habe ich auch bekommen. Das Buch hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht ...

Bei „Seven Rules For A Perfect Marriage“ von Rebecca Reid hatte ich etwas Leichtes und Unterhaltsames erwartet und genau das habe ich auch bekommen. Das Buch hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und war für mich eine angenehme Lektüre für zwischendurch.

Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen einer Ehe, allerdings auf eine humorvolle und oft sehr treffende Art. Viele Situationen kamen mir erstaunlich bekannt vor, auch wenn sie hier natürlich überspitzt dargestellt werden. Gerade das hat den Reiz für mich ausgemacht. Man erkennt sich oder Menschen aus dem eigenen Umfeld in manchen Momenten wieder und muss einfach lachen.

Besonders gefallen haben mir die Dialoge. Sie wirken lebendig und sorgen dafür, dass die Figuren greifbar werden. Die Charaktere sind nicht perfekt und genau deshalb mochte ich sie. Ihre kleinen Macken und Missverständnisse machen einen großen Teil des Humors aus.

Der Schreibstil liest sich locker und flüssig. Ich bin sehr schnell durch die Seiten gekommen und habe das Buch oft mit einem Lächeln auf dem Gesicht gelesen. Gleichzeitig gibt es neben den humorvollen Szenen auch einige nachdenklichere Momente, die der Geschichte mehr Tiefe verleihen.

Für die volle Punktzahl hat mir an manchen Stellen etwas gefehlt. Einige Entwicklungen waren für mich vorhersehbar und nicht jeder Gag hat meinen Humor getroffen. Das hat meinen Lesespaß aber nur wenig beeinträchtigt.

Insgesamt ist „Seven Rules For A Perfect Marriage“ für mich ein kurzweiliger Roman, der Humor und Alltagssituationen gelungen miteinander verbindet. Wer Geschichten über Beziehungen mit einer guten Portion Witz mag, dürfte hier viel Freude haben.

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Veröffentlicht am 09.06.2026

Gute Ansätze

Schule ohne Burnout
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„Schule ohne Burnout“ von Ann-Marie Backmann hat mich vor allem wegen des Themas interessiert. Stress, Überlastung und Erschöpfung im Schulalltag sind wichtige Themen, über die viel zu selten offen gesprochen ...

„Schule ohne Burnout“ von Ann-Marie Backmann hat mich vor allem wegen des Themas interessiert. Stress, Überlastung und Erschöpfung im Schulalltag sind wichtige Themen, über die viel zu selten offen gesprochen wird. Deshalb war ich gespannt, welche Ideen und Lösungsansätze das Buch bereithält.

Beim Lesen hatte ich immer wieder Momente, in denen ich zustimmend genickt habe. Viele der beschriebenen Herausforderungen wirkten nachvollziehbar und realistisch. Gerade die Hinweise darauf, wie Belastungen entstehen können und warum es wichtig ist, früh gegenzusteuern, fand ich gelungen.

Gleichzeitig hat mich das Buch nicht durchgehend überzeugt. Einige Gedanken waren interessant, kamen mir aber bekannt vor. An mehreren Stellen hätte ich mir konkretere Vorschläge gewünscht, die sich direkt in den Alltag übertragen lassen. Manchmal blieb es für mein Empfinden etwas zu allgemein.

Trotzdem habe ich einige Anregungen mitgenommen. Besonders gefallen hat mir, dass das Thema nicht dramatisiert wird. Stattdessen wird deutlich gemacht, dass Selbstfürsorge und gesunde Grenzen keine Nebensache sind, sondern langfristig eine wichtige Rolle spielen.

Was meinen Gesamteindruck etwas geschmälert hat, war die Tatsache, dass sich manche Inhalte wiederholt haben. Dadurch hatte ich zwischendurch das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Vielleicht wären etwas mehr Praxisbeispiele oder unterschiedliche Perspektiven hilfreich gewesen.

Insgesamt fand ich das Buch lesenswert, auch wenn es mich nicht komplett abgeholt hat. Wer sich erstmals mit dem Thema Burnoutprävention im schulischen Umfeld beschäftigt, wird hier sicher einige hilfreiche Denkanstöße finden. Für Leserinnen und Leser, die sich bereits intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt haben, bietet es aus meiner Sicht etwas weniger Neues.

Am Ende bleibt für mich ein solides Sachbuch mit guten Ansätzen, das seine Stärken hat, mich aber nicht in allen Punkten überzeugen konnte.

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