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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2026

Zwei Zeitebenen und eine Leinwand

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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In diesem warmherzigen, vielschichtigen Roman verknüpft die Autorin zwei Zeitebenen und die Schicksale mehrerer Frauen durch ein scheinbar unscheinbares Objekt: eine Leinwand, die über Jahre hinweg Erinnerungen, ...

In diesem warmherzigen, vielschichtigen Roman verknüpft die Autorin zwei Zeitebenen und die Schicksale mehrerer Frauen durch ein scheinbar unscheinbares Objekt: eine Leinwand, die über Jahre hinweg Erinnerungen, Geheimnisse und Lebenswege miteinander verbindet.

Die Handlung spielt in unterschiedlichen Zeiten und Rollen, wobei das Bild einer Leinwand zum zentrale Metapher wird. Wie Schichten aus Farbe auf einem Gemälde ist auch das Leben voller Erinnerungen, Glücksmomente, Traumata und Verluste. Die Autorin nutzt diese Metapher, um sehr feinfühlig Themen wie Herkunft, familiäres Erbe, Identität und persönliche Verantwortung zu erkunden.

Die Figuren sind stark verwoben mit ihren jeweiligen Lebenszeiten, die Geschichten wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit und schaffen so ein vielschichtiges Porträt von Menschen, die versuchen, ihr Leben zu verstehen und zu ordnen. Besonders die Frage, was wir unseren Eltern schulden und welches Erbe sie uns mitgeben, steht im Zentrum der Erzählung.
Schröders Schreibstil ist dabei klar, warmherzig und sensibel, ohne dabei oberflächlich zu werden. Die ruhige Sprache und die feinen Nuancen der Darstellung laden den Leser ein, innezuhalten und über die eigenen Schichten des Lebens nachzudenken.

Fazit:
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Tite ist ein nachdenklicher, atmosphärisch dichter Familienroman, der durch seine Bildsprache und die verwobenen Lebensgeschichten berührt. Ein Buch, das sowohl die Schönheit als auch die Komplexität des Lebens in den Blick nimmt und zum Nachdenken anregt. Ideal für Leserinnen und Leser, die gerne in Generationenromane mit Tiefgang eintauchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2026

Zwei Zeitebenen und eine Leinwand

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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In diesem warmherzigen, vielschichtigen Roman verknüpft die Autorin zwei Zeitebenen und die Schicksale mehrerer Frauen durch ein scheinbar unscheinbares Objekt: eine Leinwand, die über Jahre hinweg Erinnerungen, ...

In diesem warmherzigen, vielschichtigen Roman verknüpft die Autorin zwei Zeitebenen und die Schicksale mehrerer Frauen durch ein scheinbar unscheinbares Objekt: eine Leinwand, die über Jahre hinweg Erinnerungen, Geheimnisse und Lebenswege miteinander verbindet.

Die Handlung spielt in unterschiedlichen Zeiten und Rollen, wobei das Bild einer Leinwand zum zentrale Metapher wird. Wie Schichten aus Farbe auf einem Gemälde ist auch das Leben voller Erinnerungen, Glücksmomente, Traumata und Verluste. Die Autorin nutzt diese Metapher, um sehr feinfühlig Themen wie Herkunft, familiäres Erbe, Identität und persönliche Verantwortung zu erkunden.

Die Figuren sind stark verwoben mit ihren jeweiligen Lebenszeiten, die Geschichten wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit und schaffen so ein vielschichtiges Porträt von Menschen, die versuchen, ihr Leben zu verstehen und zu ordnen. Besonders die Frage, was wir unseren Eltern schulden und welches Erbe sie uns mitgeben, steht im Zentrum der Erzählung.
Schröders Schreibstil ist dabei klar, warmherzig und sensibel, ohne dabei oberflächlich zu werden. Die ruhige Sprache und die feinen Nuancen der Darstellung laden den Leser ein, innezuhalten und über die eigenen Schichten des Lebens nachzudenken.

Fazit:
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Tite ist ein nachdenklicher, atmosphärisch dichter Familienroman, der durch seine Bildsprache und die verwobenen Lebensgeschichten berührt. Ein Buch, das sowohl die Schönheit als auch die Komplexität des Lebens in den Blick nimmt und zum Nachdenken anregt. Ideal für Leserinnen und Leser, die gerne in Generationenromane mit Tiefgang eintauchen.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Lustig, frech und mitten aus dem Kinderleben

Ariol 19
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Ich habe Ariol 19 Wie die Nachtigallen zusammen mit meiner Nichte gelesen, und wir hatten großen Spaß dabei. Ariol ist ein absolut liebenswerter kleiner Esel mit einer riesigen Portion Fantasie, genau ...

Ich habe Ariol 19 Wie die Nachtigallen zusammen mit meiner Nichte gelesen, und wir hatten großen Spaß dabei. Ariol ist ein absolut liebenswerter kleiner Esel mit einer riesigen Portion Fantasie, genau wie viele Kinder in dem Alter.

Die kurzen Episoden sind unterhaltsam, pointiert und oft richtig witzig, auch für Erwachsene! Meine Nichte konnte sich besonders über Ariols Schulalltag, seine kleinen Dramen mit seinen Freunden und seine Tagträumereien amüsieren. Die Dialoge sind lebendig und alltagsnah, sodass man sich gut mit den Figuren identifizieren kann.

Die Illustrationen von Marc Boutavant sind farbenfroh, ausdrucksstark und tragen viel zum Charme des Comics bei. Jede Seite ist liebevoll gestaltet und macht Lust, weiterzublättern.

Insgesamt ein toller Comicband für Grundschulkinder, der sowohl zum Lachen als auch zum Mitfühlen einlädt und dabei nie den liebevollen Blick auf die kleinen großen Probleme im Kinderalltag verliert. Wir freuen uns schon auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Gruselig, lustig und richtig spannend

Gespensterjäger auf eisiger Spur (Band 1) - Mit 8 neu illustrierten Farbseiten
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Ich habe Gespensterjäger auf eisiger Spur von Cornelia Funke zusammen mit meinem 8-jährigen Neffen gelesen und wir hatten richtig Spaß dabei!

Die Geschichte dreht sich um den schüchternen Tom, der eines ...


Ich habe Gespensterjäger auf eisiger Spur von Cornelia Funke zusammen mit meinem 8-jährigen Neffen gelesen und wir hatten richtig Spaß dabei!

Die Geschichte dreht sich um den schüchternen Tom, der eines Tages ein ziemlich schleimiges Gespenst im Keller entdeckt. Anfangs hat er große Angst, doch dann stellt sich heraus. Das Gespenst, ein MUG (mittelmäßig unheimliches Gespenst), braucht selbst Hilfe, weil es von einem viel gefährlicheren, eiskalten Spukwesen bedroht wird. Gemeinsam mit der furchtlosen Gespensterjägerin Hedwig Kümmelsaft nimmt Tom den Kampf gegen das Eisgespenst auf.

Mein Neffe fand die Geschichte spannend, aber nie zu gruselig genau die richtige Mischung! Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Besonders gefallen haben ihm die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Tom und dem Gespenst sowie die lustigen Namen und die pfiffige Sprache.

Die Kapitel sind angenehm kurz, die Schrift ist groß, und die vielen Illustrationen von Franziska Blinde machen das Buch lebendig. Perfekt für Kinder ab 8 Jahren zum Vorlesen oder für erste eigene Leseversuche.

Ein gelungener Auftakt zur Reihe, den wir bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen haben.

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Einfühlsam und wichtig

Der unsichtbare Elefant
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„Der unsichtbare Elefant“ von Max A. Edelmann hat mich tief bewegt. Es ist kein lautes Buch, kein reißerischer Bericht, sondern ein leiser, ehrlicher und sehr persönlicher Einblick in das Leben mit Depressionen. ...

„Der unsichtbare Elefant“ von Max A. Edelmann hat mich tief bewegt. Es ist kein lautes Buch, kein reißerischer Bericht, sondern ein leiser, ehrlicher und sehr persönlicher Einblick in das Leben mit Depressionen. Gerade diese Zurückhaltung macht es so eindrucksvoll.

Ich bin Anfang 20 und finde es wichtig, dass psychische Gesundheit endlich ernst genommen wird, ohne Stigma, ohne Klischees. Edelmann gelingt es, Gefühle in Worte zu fassen, die viele Betroffene nur schwer beschreiben können. Seine Sprache ist klar und ungekünstelt, oft traurig, manchmal hoffnungsvoll, immer menschlich.

Was mir besonders gefallen hat: Er stellt keine Patentlösungen in Aussicht. Stattdessen zeigt er, wie viel Mut es braucht, einfach weiterzumachen. Das Buch macht aufmerksam, ohne zu belehren. Es gibt Raum für Verständnis, auch für Leser*innen, die selbst nicht betroffen sind.

Ein starkes, eindringliches Buch, das ich sehr empfehlen kann, vor allem, wenn man das Gefühl hat, dass „etwas nicht stimmt“ oder einfach verstehen möchte, wie sich psychische Erkrankungen wirklich anfühlen.

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