Cover-Bild SCHNEEFIEBER
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 15.11.2023
  • ISBN: 9783328109853
Giles Kristian

SCHNEEFIEBER

Thriller. Eine rasante Verfolgungsjagd um Leben und Tod – eiskalte Spannung in Norwegen
Ulrike Clewing (Übersetzer)

Ein Familienausflug ins norwegische Gebirge wird zu einer eisigen Jagd auf Leben und Tod

Eine Auszeit tief in den Bergen Norwegens soll Eriks kleiner Familie helfen, nach einer Tragödie wieder zusammenzufinden. Seiner Tochter Sofia hat er einen mehrtägigen Skiausflug versprochen – doch als sie zu ihrem Abenteuer fernab der Zivilisation aufbrechen, ahnt er nicht, wie sehr er es bereuen wird. Als Vater und Tochter eines Nachts Schutz bei Bekannten in einer abgelegenen Hütte suchen, werden sie heimliche Zeugen eines blutigen Verbrechens. Die Angst um Sofia und sein Überlebenswille reißen Erik aus seiner Schockstarre: Auf Skiern fliehen sie in die arktische Winternacht – doch ihre Verfolger sind ihnen auf den Fersen. Eine eisige Jagd beginnt, und während um sie herum ein Schneesturm tobt, ist Eriks einzige Gewissheit: Er darf nicht noch eine Tochter verlieren …

»Eine High-Speed-Lawine von einem Thriller.« The Sun

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2023

Perfekter und düsterer Thriller für die kalten Wintertage

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𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧

𝑆𝑐ℎ𝑛𝑒𝑒𝑓𝑖𝑒𝑏𝑒𝑟 - Giles Kristian
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𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠

Das Cover ist recht schlicht und einfach gehalten und zeigt eine einsame Hütte in einer Schneelandschaft. Die Schrift ist als leicht „vom Schnee verweht“ ...

𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧

𝑆𝑐ℎ𝑛𝑒𝑒𝑓𝑖𝑒𝑏𝑒𝑟 - Giles Kristian
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𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠

Das Cover ist recht schlicht und einfach gehalten und zeigt eine einsame Hütte in einer Schneelandschaft. Die Schrift ist als leicht „vom Schnee verweht“ dargestellt und passt also somit perfekt zum Buch.

Der Erzähl- und Schreibstil hat mir bei diesem Buch unglaublich gut gefallen. Er war leicht und absolut fesselnd zugleich. Es gab einen Punkt, den ich normal bei jedem Buch kritisieren würde, nämlich lange Kapitel, doch hier war das für mich wirklich absolut kein Problem. Durch die permanente Spannung bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch in knappen 2 Tagen beendet. Außerdem beinhaltet das Buch unerwartete Wendungen, was in meinen Augen ein MUSS für einen guten Thriller ist.

Die Story selbst find ich wahnsinnig gut durchdacht und absolut mitreißend. Eine eisige Verfolgungsjagd, die mir einfach nur Gänsehaut bereitet hat. Der Autor hat eine tempo- und ereignisreiche Geschichte erschaffen, die während dem Lesen einfach nur als genialer Film vor dem Auge abläuft.

Ein weiterer Punkt, der mir wirklich richtig gut gefallen hat, war, dass Giles Kristian seinem Thriller wenige Charaktere verpasst hat. Doch diese paar waren völlig ausreichend, um eine Story zu erschaffen, die im Gedächtnis bleibt. Am meisten gecatcht hat mich die 13-jährige Sofia. Sie hat in ihrem jungen Alter ein unfassbares Durchhaltevermögen bewiesen und mich mit ihren Skifahr-Skills absolut beeindruckt.
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𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭

„Schneefieber“ war für mich mal wieder ein wahnsinnig guter und fesselnder Thriller! Die gesamte Story hat mich direkt von Seite 1 an in ihren Bann gezogen und dazu war die Spannung in meinen Augen stetig vorhanden. Wer auf der Suche nach einem düsteren und brutalen Thriller ist, der perfekt in die dunklen Wintertage passt, der sollte auf jeden Fall zu „Schneefieber“ greifen. ❄️

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Veröffentlicht am 19.11.2023

Leseempfehlung!

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Es soll eine Auszeit nach einer schweren Zeit werden, als Familie Amdahl in die Lyngenalpen fährt. Elise und Erik möchten mit ihrer 13-jährigen Tochter Sofia die frische Luft geniessen, Polarlichter bewundern ...

Es soll eine Auszeit nach einer schweren Zeit werden, als Familie Amdahl in die Lyngenalpen fährt. Elise und Erik möchten mit ihrer 13-jährigen Tochter Sofia die frische Luft geniessen, Polarlichter bewundern und Skitouren unternehmen. Erik hat zudem seiner Tochter eine mehrtägige Skitour versprochen. Die beiden freuen sich auf die Tour und ziehen los.

Unterwegs zieht ein Sturm auf und sie finden Unterschlupf bei Karine und Lars Helgeland. In der Nacht werden Erik und Sofia Zeuge eines Doppelmordes. Vater und Tochter können fliehen, werden jedoch vom Mörder verfolgt. Quer durch Eis, Schnee und dem tobenden Schneesturm. Immerzu fragen sie sich, weshalb die Helgelands sterben mussten und wie sie dem Mörder entwischen können. Denn die Kräfte werden weniger und weniger und die Kälte setzt ihnen immer mehr zu.


Kann eine Geschichte, die zu 90 Prozent in einer kargen Umgebung von Eis und Schnee handelt, fesseln?

Ist eine Geschichte mit nur zwei Handvoll Figuren abwechslungsreich und spannend?

Beide Fragen kann ich nach der Beendigung von "Schneefieber" mit einem eindeutigen Ja beantworten. Dieses Buch hat mich gefesselt und die Nacht zum Tag gemacht. Ich wollte ... musste... einfach wissen, wie die Geschichte ausgeht und konnte nicht ruhen, bis die letzte Seite gelesen war.

Diese Verfolgungsgeschichte, in der Vater und Tochter auf der Flucht vor ihren potenziellen Mördern sind, entwickelt nicht nur deshalb einen regelrechten Sog. Die Umstände, die Kälte, der Schneesturm, Eis und die körperlichen Begleiterscheinungen sind so authentisch beschrieben, dass ich praktisch die ganze Lektüre über gefroren habe. Und das, obwohl ich im geheizten Innern sass.

Giles Kristian hat es nicht nur sehr gut verstanden, die frostige Atmosphäre hervorragend zum Leser zu transportieren. Er hat auch sehr gute Recherchen betrieben zum Thema Survival. Ich habe etliches gelernt! Wie zum Beispiel, dass Moos Jod enthält und man damit eine Wunde steril hält. Falls ich einmal in einen Schneesturm kommen sollte, weiss ich nun auch, wie ich mich eingraben muss, damit ich warm bekomme. Diese Seite der Story hat mich ebenso fasziniert wie die abenteuerliche und bewegende Verfolgungsgeschichte.

Auf der Flucht sind Erik und Sofia komplett aufeinander angewiesen. Man spürt ihre Verbundenheit, die aus einer Tragödie ein Jahr zuvor entstanden ist. Berührend, wie Erik seine Tochter beschützt, da er nicht riskieren kann, sie auch noch zu verlieren. Ebenso berührend, wie die 13-jährige Sofia an ihre Grenzen stösst, sich darüber hinwegsetzt und diese übertrifft. Einen Teil ihrer Flucht werden sie vom Rentierhirt Hanas und seinem Hund begleitet. Als sich ihre Wege gezwungener Weise scheiden, habe ich tatsächlich ein paar Tränen verdrückt.

Temporeich bis zum Schluss gibt es so viele Hochs und Tiefs in der Handlung, dass die Geschichte keine Minute langweilig wird. Einige Szenen sind brutal und blutig und rechtfertigen die Genreeinteilung Thriller.

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Veröffentlicht am 06.02.2024

Tempo- und actionreich

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Inhalt
Erik und seine Tochter Sofia machen sich auf in ein mehrtägiges Skiabenteuer. Dabei werden sie zufällig Zeugen eines Mordes und fliehen in den nahenden Schneesturm. Doch die Täter nehmen die Verfolgung ...

Inhalt
Erik und seine Tochter Sofia machen sich auf in ein mehrtägiges Skiabenteuer. Dabei werden sie zufällig Zeugen eines Mordes und fliehen in den nahenden Schneesturm. Doch die Täter nehmen die Verfolgung auf und Erik und Sofia laufen in dem tödlichen Wetter um ihr Leben.

Eigene Meinung
Das Setting hat mir wieder unglaublich gut gefallen und war auch primär ausschlaggebend für die Entscheidung es zu lesen. Hier bekommt man wieder alles, was das Survival-Herz begehrt. Arktisches Wetter, Berge, Schnee, einen gefährlichen Schneesturm, Zelten und eine lange Verfolgungsjagd.

Letzteres hat mir sehr gefallen. Man hat sich ständig wie mittendrin gefühlt und total mit Erik und Sofia mitgefiebert. Manchmal war es sehr unglaubwürdig, dass sie aus der ein oder anderen Situation entkommen konnten, aber spannend war es trotzdem durchweg.
Am Ende kamen noch ein paar Forschungen ins Spiel. Darauf kann ich ohne zu Spoilern nicht näher eingehen, fand den Teil aber nicht so gut ausgearbeitet. Klar, man brauchte eine Erklärung, warum die beiden so lange verfolgt werden, aber ein wenig mehr Erklärung und vor allem einen richtigen Abschluss hätte ich mir da schon gewünscht.

Zwischendurch gab es ein paar übersinnliche Aspekte, die mir ebenso nicht so zugesagt haben.
Stellenweise ist es sehr brutal und blutig. Wenn man so etwas nicht lesen kann, sollte man die Finger von dem Buch lassen.

Fazit
Trotz meiner Kritikpunkte hatte ich unglaublichen Spaß bei dieser langen und spannenden Verfolgungsjagd.

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Veröffentlicht am 10.01.2024

- solider, atmosphärischer Thriller in Schnee und Eis -

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Giles Kristian - Schneefieber
(Penguin Verlag)

- solider, atmosphärischer Thriller in Schnee und Eis -

Lyngenalpen, in der Provinz Troms, Nord-Norwegen. Nach dem tragischen Unfalltod ihrer Tochter Emilie ...

Giles Kristian - Schneefieber
(Penguin Verlag)

- solider, atmosphärischer Thriller in Schnee und Eis -

Lyngenalpen, in der Provinz Troms, Nord-Norwegen. Nach dem tragischen Unfalltod ihrer Tochter Emilie möchten Erik Amdahl, seine Frau Elise und ihre verbliebene Tochter Sofia als Familie endlich wieder zusammenfinden und nach vorne blicken können. Da bietet sich das Angebot, eine Hütte in den norwegischen Lyngenalpen zu mieten, natürlich an. Skifahren, Polarlichter und vollkommene Ruhe in absoluter Abgeschiedenheit inklusive. Kurz nach Ankunft von Familie Amdahl berichten Elises Bekannte Karine und ihr Ehemann Lars Helgeland, bei einem gemeinsamen Abendessen in ihrem Haus, von Nowotroizk Nickel. Einer russischen Bergbaugesellschaft, die in der Gegend eine alte Kupfermine gekauft und sich die Schürfrechte in Koppangen, westlich der Stadt gesichert hat. Karine und Lars machen keinen Hehl daraus, dass sie sich um die Umwelt und den Lebensraum der Volksgruppe der Samen, der sie selbst angehören, große Sorgen machen. Als Erik und seine Tochter Sofia am nächsten Morgen zu einer Skitour rund um die Gletscher der Lyngenalpen aufbrechen, wissen Sie nicht, in welche Gefahr sie sich begeben. Als sich die beiden, aufgrund einer Verletzung dazu gezwungen sehen, zum Haus der Helgelands zurückzukehren, werden sie Zeugen eines kapitalen Verbrechens. Erik und Sofia befinden sich von nun an in großer Gefahr. Eine traumatische Jagd auf Leben und Tod durch den frostkalten Februar Norwegens beginnt, auf die Vater und Tochter, im Rahmen der Trauerbewältigung sicherlich gerne verzichtet hätten.

Normalerweise eher im Bereich des Historien-Romans beheimatet, gibt Giles Kristian mit "Schneefieber" sein Thriller-Debüt. Im Jahre 2022 unter dem Originaltitel "Where Blood Runs Cold" erschienen, liefert der 1975 in Leicestershire geborene Schriftsteller, mit seinem 368-seitigen Spannungsroman, einen soliden, rasanten und atmosphärischen Thriller in Schnee und Eis ab. Durch seine wechselnde Stimmung zwischen Behaglichkeit und Beklemmung hält der Brite mit norwegischer Abstammung eine überwiegend mitreißende und actiongeladene Stimmung aufrecht. Die atmosphärischen bis bedrohlichen Einschübe bezüglich des jeweiligen Ambientes aus Schnee und Kälte, sind mit Bedacht gewählt und mehr als nur schmückendes Beiwerk. Denn auch sie werden letzten Endes zur tödlichen Gefahr. "Schneefieber" bezieht viele seiner Emotionen aus der lebensbedrohlichen Lage, in der sich Erik und seine Tochter Sofia befinden, aus den Unsäglichkeiten des winterlichen Sturms hoch im Norden Norwegens, sowie aus Träumen und Rückblicken in die Vergangenheit, als die dreiköpfige Familie noch eine vierköpfige war. Es menschelt also. Für den richtig großen Wurf ist mir "Schneefieber", mit seinen kleineren Durststrecken, dann aber doch etwas zu vorhersehbar und unspektakulär geraten. Der belletristische Unterhaltungsroman geht zugegebener Weise runter wie Öl, ist allerdings auch nicht viel mehr als ein gewöhnlicher, unterhaltsamer Thriller von der Stange geworden, der nahezu ohne Ecken und Kanten auskommt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger als leichte Thrillerkost für kalte Wintertage.

(Janko)

https://www.gileskristian.com/
https://www.facebook.com/GilesKristian/
https://www.instagram.com/GILESKRISTIAN/

Brutalität/Gewalt: 37/100
Spannung: 70/100
Action: 66/100
Unterhaltung: 78/100
Anspruch: 21/100
Atmosphäre: 68/100
Emotion: 63/100
Humor: 02/100
Sex/Obszönität: 01/100

LACK OF LIES - Wertung: 79/100

LACK OF LIES - Altersempfehlung: ab 15 Jahre (aufgrund der relativ expliziten Gewalt)

Kristian Giles - Schneefieber
Penguin Verlag
Thriller
ISBN: 978-3-328-10985-3
368 Seiten
Taschenbuch, Broschur
Originaltitel: Where Blood Runs Cold (2022)
Aus dem Englischen von Ulrike Clewing
Erscheinungstermin: 15.11.2023
ca. EUR 12,00 Euro [DE] inkl. MwSt.

Weitere Formate:
ISBN eBook (epub): 978-3-641-30028-9
Erscheinungstermin: 01.11.2023
EUR 3,99 Euro [DE] inkl. MwSt.

"Schneefieber" beim Penguin Verlag: https://www.penguinrandomhouse.de/Taschenbuch/SCHNEEFIEBER/Giles-Kristian/Penguin/e605806.rhd

Leseprobe: https://www.penguin.de/leseprobe/SCHNEEFIEBER/leseprobe_9783328109853.pdf

Trailer zur englischen Originalausgabe: https://youtu.be/xrLfQBPMgA8

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Veröffentlicht am 15.12.2023

Fesselnder Thriller für kalte Winternächte

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Inhalt



Elise, Erik und ihre Tochter Sofia fahren nach Norwegen in die Berge. Dort treffen sie auf Karine und Lars, beide Frauen kennen sich aus dem Internet. In einer abgelegenen Hütte will Erik mit ...

Inhalt



Elise, Erik und ihre Tochter Sofia fahren nach Norwegen in die Berge. Dort treffen sie auf Karine und Lars, beide Frauen kennen sich aus dem Internet. In einer abgelegenen Hütte will Erik mit seiner Familie abschalten und über einen schlimmen Schicksalsschlag hinwegkommen. Noch dazu ist die Stimmung in der Ehe sehr angeschlagen, seitdem ihre Tochter Emilie ums Leben gekommen ist. Vor allem Erik packt seine andere Tochter, Sofia, seitdem in Watte. Aus Angst, ihr könnte etwas passieren weigert er sich zunächst sie mit auf eine Skitour zu nehmen, nimmt sie letztendlich aber doch mit, weil es Sofias großer Wunsch ist. Doch kaum unterwegs verletzt sich Sofia und sie suchen Unterschlupf bei den gerade erst kennengelernten Karine und Lars. Doch mitten in der Nacht werden sie hier unfreiwillig Zeugen einer grauenhaften Tat. Erik und Sofia müssen flüchten und so beginnt ein rasantes Katz- und Mausspiel durch die norwegischen Berge.



Meine Meinung

Ich bin durch das winterliche Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Das passt perfekt in die kalte Jahreszeit und auch sehr schön zum Buch. Beim Cover hat man hier wie ich finde alles richtig gemacht.

Durch den sehr guten und flüssigen Schreibstil kann man direkt super in die Geschichte starten, man kann schnell lesen ohne das der Lesefluss gestört wird, das hat mir direkt gut gefallen. Was ich nicht so toll fand, waren die langen Kapitel. Ich liebe es einfach, wenn ein Buch viele kurze Kapitel hat. Am Anfang ist dann auch noch ein bisschen Vorgeplänkel, man lernt alle kennen und spürt, irgendwas ist innerhalb der Familie passiert, es dauert ein wenig bis man herausfindet warum genau Sofias Schwester gestorben ist, das in einer von vielen spannenden Faktoren im Buch.

Als die Geschichte dann so richtig in Fahrt kommt fand ich sie teilweise sehr spannend, wobei die Spannung mit der Zeit etwas nachlässt. Aber vor allem war der Überlebenskampf sehr fesselnd und meist voller Action. Ein rasantes Katz- und Mausspiel zwischen den Hauptprotagonisten Erik und Sofia und ihren Verfolgern. Zwischendurch flaute es immer mal wieder ein bisschen ab, aber das war ok so. Und es gibt auch ein paar überraschende Wendungen, die bei einem guten Thriller einfach nicht fehlen dürfen.

Die Protagonisten konnten mich auch überzeugen. Es ist aufregend mitzuverfolgen, wie Menschen über sich hinauswachsen können, wenn es darum geht zu überleben. War hier und da vielleicht ein bisschen drüber, aber passte wiederum sehr gut zum Buch.

Fazit

"Schneefieber" ist ein tolles Buch für kalte Winterabende, an denen man sich vor dem Kamin kuschelt und dankbar ist, dass man nicht so frieren muss wie unsere Hauptprotagonisten. Die Charaktere sind hier auf einer spannenden Verfolgungsjagd, bei der der Spannungsbogen aber nicht immer oben gehalten werden kann. Trotzdem ist es sehr fesselnd und es gibt auch ein paar Überraschungen. Am Anfang ist es noch ein langsamer Thriller, der sich aber von Seite zu Seite steigert, zwischendurch aber immer mal wieder ein bisschen schwächelt. Der Schreibstil ist sehr gut, man kann ungestört und schnell lesen, nur die langen Kapitel fand ich ein bisschen nervig. Und das Ende kam ziemlich aprupt, ich war noch gar nicht bereit mit der Geschichte abzuschließen. Aber im Nachhinein denke ich, hat das dann doch so gepasst. Es gibt hier auf jeden Fall ein paar aufregende Lesestunden, die man sich als Thrillerfan nicht entgehen lassen sollte.

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