Cover-Bild GNADENTOD
Band der Reihe "Universum"
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15,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Europa Edizioni srl
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 380
  • Ersterscheinung: 18.09.2025
  • ISBN: 9791257031299
Gitta Schwerberger

GNADENTOD

Frankfurt Krimi
“In meinem Kofferraum liegt ne Leiche!”
Was sich zunächst wie ein abgedroschener Scherz anhört, entpuppt sich schnell als bizarre Wahrheit, vor allem, da es sich bei dem ‚Kofferraum‘ tatsächlich um die Ladefläche eines Leichenwagens handelt.
Doch wer ist der Tote, wer legte ihn dort ab und war es wirklich Mord?
Fragen, die sich nicht nur Kriminalhauptkommissar Robert Haller, sondern auch dessen junger Kommissaranwärter Amun Sháhier stellen.
Als binnen kürzester Zeit weitere Tote in Bestattungsinstituten der Frankfurter Stadtteile Fechenheim, Griesheim und Bornheim gefunden werden, beginnt nicht nur die Bestatter Branche nervös zu werden.
Die Ermittlungen drehen sich lange im Kreis, denn gerade wenn ein Fragezeichen gelöst zu sein scheint, tauchen fünf weitere auf.
Dann jedoch mischen sich die tierischen Begleiter des Ermittlerteams ein, nehmen den Fall, parallel zu ihren Menschen, in ihre eigenen Pfoten und verhelfen damit zur Lösung des Falles.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2026

interessanter Plot

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Bei „ Gnadentod“ von Gitta Schwerberger handelt es sich um einen Frankfurt – Krimi.

Durch den tollen Schreibstil, der Autorin lässt sich dieser Krimi flüssig lesen. Die Spannung steigt stetig an, bis ...

Bei „ Gnadentod“ von Gitta Schwerberger handelt es sich um einen Frankfurt – Krimi.

Durch den tollen Schreibstil, der Autorin lässt sich dieser Krimi flüssig lesen. Die Spannung steigt stetig an, bis hin zu einem unerwarteten und plausiblen Ende. Die teils schwarzhumorigen Szenen lockern auf und sind einfach genial.

Die Ermittler gehen logisch an den Fall heran, haben es mit mehren Leichen und Verdächtigen zu tun, sowie mit tierischen Helfern. Diese Passagen, in denen die Tiere die Hauptrolle spielen, zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht.

Die diversen Protagonisten werden gut beschrieben, man kann sich gut in sie hineinversetzen und man erfährt auch so einiges aus Hallers Vergangenheit. Das Privatleben der Hauptprotagonisten wird am Rande erwähnt, sodass die Spannung nicht darunter leidet.

Das Lokalkolorit kommt hier nicht zu kurz.

Der Plot ist gut durchdacht, hat so einige Wendungen und ist interessant aufgebaut.

Ich empfehle diesen Krimi weiter.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Witzig und aktuell

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Auf der Ladefläche eines Leichenwagens befindet sich eine Leiche. Eigentlich normal, oder? Diese hier wurde aber einfach nur hier abgelegt, quasi entsorgt. Der Bestatter, Kriminalhauptkommissar Robert ...

Auf der Ladefläche eines Leichenwagens befindet sich eine Leiche. Eigentlich normal, oder? Diese hier wurde aber einfach nur hier abgelegt, quasi entsorgt. Der Bestatter, Kriminalhauptkommissar Robert Haller und sein Kommissaranwärter Amun Sháhier sind erstmal ratlos. Als dann auch noch weitere Tote in Bestattungsunternehmen gefunden werden, sind die Ermittler immer noch nicht weiter, erst als die tierischen Begleiter des Teams eingreifen, kommt Licht ins Dunkle.

Gnadentod von Gitta Schwerberger ist ein Krimi der etwas anderen Art. Der Fall rätselhaft, die Ermittler sympathisch und die Tiere total süß. Robert Haller und Amun Sháhier lassen einen gut an den Ermittlungen teilnehmen. Bei Haller erfahren wir zusätzlich noch einiges aus seiner Vergangenheit. Manchmal mag ich es nicht, wenn soviel Privates mit eingewoben ist, hier passt es aber hervoragend zu den Geschehnissen. Es ist spannend und ich habe bis zum Ende gerätselt was hier genau passiert, dann wurde ich zum Glück erlöst und es ging stimmig auf. Gitta Schwerberger hat einen angenehmen Schreibstil und weiß Spannung zu erzeugen. Es ist witzig, besonders die Passagen mit den Tieren, da kann man sich das Lachen einfach nicht verkneifen. Das ernsthafte kommt aber auch nicht zu kurz, es wurde an wichtige Themen gedacht und das könnte eigentlich zu jeder Zeit irgendwo auf der Welt so passieren.

Wer Krimis mit tierischen Begleitern mag, der sollte bei diesem hier zugreifen. Mir hat er einige sehr unterhaltsame Lesestunden gebracht.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Eine Leiche zu viel

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Kommissaranwärter Amun Sháhier ist der neue Teamkollege des erfahrenen Kriminalhauptkommissars Robert Haller. Ihr erster gemeinsamer Fall erweist sich als bizarr. Ein überzähliger Toter wird ausgerechnet ...

Kommissaranwärter Amun Sháhier ist der neue Teamkollege des erfahrenen Kriminalhauptkommissars Robert Haller. Ihr erster gemeinsamer Fall erweist sich als bizarr. Ein überzähliger Toter wird ausgerechnet im Leichenwagen eines Bestattungsinstituts gefunden. Einbalsamiert, im Anzug, mit Blume und Heiligenbildchen drapiert. Zu Amuns großer Erleichterung stellt sich heraus, dass der Bestatter, sein bester Freund Jorge, nichts mit der mysteriösen Leiche zu schaffen hat. Bevor die Ermittlungen richtig in Gang kommen, taucht beim nächsten Bestatter ein unbekannter Toter auf und versetzt die Branche in Frankfurt und Umgebung in helle Aufregung.

„Gnadentod“ ist der zweite Krimi von Gitta Schwerberger. Wie im ersten Fall spielen neben Kommissar Robert Haller, pfiffige Vierbeiner eine wichtige Rolle bei den gleichermaßen bizarren wie unterhaltsamen Ermittlungen.

Die mysteriösen Leichenfunde stellen auch den Rechtsmediziner Ralf Danner
vor Probleme. Denn Einbalsamierung und Kühlung erschweren die Bestimmung des Todeszeitpunktes bzw. machen diese unmöglich. Die Verstorbenen haben gemein, dass sie männlich, hochbetagt, wohlhabend und schwerkrank waren. Die Kommissare finden heraus, dass die zunächst gefundenen Toten von osteuropäischen Pflegerinnen privat versorgt wurden. Diese hatten beide eine legitime Generalvollmacht. Jetzt sind die Konten der Opfer leer und die Pflegerinnen verschwunden. So weit, so verdächtig. Aber wie passen drei ermordete Kinder ins Bild?

Die Autorin schreibt flüssig und lässt immer wieder Humor aufblitzen. Weder das Lokalkolorit noch gesellschaftskritische Themen kommen bei ihr zu kurz. Schwerbergers Charaktere sind divers, mit Ecken und Kanten, so wie es mir gefällt. Hauptkommissar Haller bspw. erlebt während dieser Ermittlungen persönlich Beunruhigendes. Zwar lösen sich seine Eheprobleme bald in Wohlgefallen auf, dafür setzen ihm die Flashbacks in seine Kindheit deutlich mehr zu. Die Vierbeiner sind charmant und ihre Unterhaltungen in der zweiten Hälfte des Krimis haben mich amüsiert. Während die Dosenöffner über den unstillbaren Hunger ihrer Haustiere herziehen, bemängeln diese den quasi nicht vorhandenen Geruchssinn ihrer Menschen.

Mit vereinten Kräften gelingt es Haller und seinem Spezialteam, den kniffeligen Fall zu lösen. Dabei eröffnen sich Abgründe aus Skrupellosigkeit und Niedertracht, die den Leser einmal mehr an der Menschheit zweifeln lassen.

Bis auf zwei Punkte hat mir „Gnadentod“ gefallen. Zum einen fand ich die Reaktion des Rechtsmediziners auf drei Kinderleichen völlig daneben. Auch Schnoddrigkeit sollte gewisse Grenzen wahren. Zum anderen hätte der Roman ein deutlich besseres Lektorat verdient.

Insgesamt hat mich „Gnadentod“ gut unterhalten. Die Zusammenarbeit von menschlichen und tierischen Ermittlern hat hervorragend geklappt und überzeugt.

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Spannender Krimi

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„...Ich habe hier eine Leiche zu viel in meinem Kofferraum, die meiner Toten gerade den Platz wegnimmt…“

Diesen Anruf erhält Kommissar - Anwärter Amun Shahier von seinem Freund Jorge Sachez, dem unter ...

„...Ich habe hier eine Leiche zu viel in meinem Kofferraum, die meiner Toten gerade den Platz wegnimmt…“

Diesen Anruf erhält Kommissar - Anwärter Amun Shahier von seinem Freund Jorge Sachez, dem unter anderem ein Bestattungsunternehmen gehört.
Die Autorin hat einen spannenden Krimi geschrieben. Der Schriftstil ist leicht und locker mit viel Humor, enthält aber auch sehr ernste Passagen und sozialkritische Anmerkungen.
Der Fall landet bei Hauptkommissar Robert Haller, der Amun unter seine Fittiche genommen hat. Haller wird deutlich,wenn er mit irgendetwas nicht einverstanden ist. Dazu gehört, dass Amun ein Dienstwagen verweigert wurde.

„...Allerdings ist das hier die Mordkommission und ich bin Ihr Tutor, nicht Ihr Taxi! Bei unseren Ermittlungen müssen Sie unabhängig von mir sein. Und genau deshalb werde ich unseren verstaubten Korinthenkackern jetzt auch mal ein bisschen die Krawattennadeln verschieben…“

Der Fall erweist sich als komplex. Die 91jährige Tote wurde gewaschen und einbalsamiert, ihre Wohnung komplett ausgeräumt. Ihre rumänische Pflegerin ist nicht auffindbar. Die Tote wurde gekühlt, was gravierende Folgen hat. Bei Danner klingt das so:

„...Je nachdem wo, und bei welcher Temperatur Du eine Leiche lagerst, verlangsamt sich der Verwesungsprozess, oder wird beschleunigt, und mit ihm die uns bekannten Merkmale...“

Ist die Temperatur nicht bekannt, kann der Todeszeitpunkt nicht bestimmt werden.
Mir gefällt, dass auch das Privatleben der Ermittler eine Rolle spielt. Nicht vergessen möchte ich die drei tierischen Protagonisten, darunter zwei ausgewachsene Labradors, die letztendlich an der Aufklärung der Fälle eine wesentlichen Anteil haben. Fälle deshalb, weil weitere Tote in Bestattungsinstitutionen abgelegt werden.
Die Gespräche der Hunde untereinander sind sehr amüsant.

„...Aber wundert mich nicht. Nen richtigen Riecher hatten unsere Menschen ja nie! Bei so wenig Sinneszellen in der Nase könnten sie einem fast schon leidtun…“

Die Geschichte lockt zum Mitraten. Erst am Ende wird wirklich klar, in welche Falle man dabei fast automatisch tappt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Humorig

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Eine Leiche auf der Ladefläche eines Leichenwagens klingt soweit normal. Zum Transport von Leichen sind Leichenwagen nun mal da. Nur diese Leiche gehört da nicht hin, beteuert Jorge, Freund von Kommissaranwärter ...

Eine Leiche auf der Ladefläche eines Leichenwagens klingt soweit normal. Zum Transport von Leichen sind Leichenwagen nun mal da. Nur diese Leiche gehört da nicht hin, beteuert Jorge, Freund von Kommissaranwärter Amun Shahier. Sie wurde dahin drapiert mit Blume zwischen den Händen und Heiligenbildchen auf der Brust. Was wird hier gespielt fragen sich KHK Robert Haller und Amun. Zumal kurz darauf weitere Tote in Beerdigungsinstituten aufgefunden werden. Während sich für die Ermittler langsam eine Theorie herausschält (die durchauas nicht richtig sein muss) - die Toten waren sehr krank, in einer rundum privaten häuslichen Pflege, sehr wohlhabend und hatten ihren Pflegekräften sowohl ihr Hab und Gut vermacht, als auch Generalvollmacht erteilt - stellen die tierischen Familienmitglieder von Haller und der forensischen Antropologin Pia ihre ganz eigenen Überlegungen und Schnüffeleien an. Was sich witzig liest. Insgesamt locker-leicht geschrieben mit recht witzigen Dialogen und einer Auflösung, die dann doch noch anders ist, als man dachte. Der Titel verführt zu leicht verirrtem Denken.

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